Restriktive Foren
Das Forum für Keuschheitsgürtel, Fetisch & Bondage

HomeRegistrierenHilfeLogout
Willkommen Gast

Live Diskutieren in unseren KGforum-Chatraum(Rocketchat)
  Restriktive Foren
  Stories über Damen (Moderatoren: bluevelvet, Neuschreiber63)
  Die geheime Bondage-Cheerleader-Gruppe
Thema löschen Druckversion des Themas
Antwort schreiben Bei Antworten benachrichtigen
 Autor Eintrag
Neuschreiber63
Story-Writer

Deutschland




Beiträge: 923

Geschlecht:
User ist offline
  RE: Die geheime Bondage-Cheerleader-Gruppe Datum:27.12.25 16:49 IP: gespeichert Moderator melden


@ChasHH:
Das stimmt. Wenn die beiden in Arrest gekommen wären, wäre es das mit der Tanzstunde – und damit auch dem Rest der Geschichte - gewesen…
Wobei das Busfahren für Jessie auch eine schlimme Demütigung sein muss – im Mittleren Westen fahren fast nur Menschen Bus, welche sich entweder kein Auto leisten können (das trifft dann wohl speziell auf die schwarze Unterschicht zu) oder Menschen, die nicht mehr Auto fahren können. Ansonsten hat Busfahren dort (m. W.) ein ganz anderes Stigma wie bei uns.
Ganz unrealistisch wäre es wohl nicht gewesen, wenn die beiden in Arrest gekommen wären – die amerikanischen Polizisten mögen Widerworte wohl gar nicht. Allerdings kann ich den guten Mann auch verstehen, dass er um halb Sieben abends keinen Papierkram mehr ausfüllen will. Vielleicht hat er auch erkannt, dass Mary mit ihrem Feminismus-Gelaber zwar unendlich anstrengend ist – aber eigentlich eine ganz Liebe. 😊
Jedenfalls sieht es ganz gut aus, dass die beiden irgendwann doch noch ihr Ziel erreichen und wir dann zum Kern der Geschichte kommen... 😊

@Adriana 0306:
Freut mich, wenn/falls du dich mit dem Kurzstil der KI halbwegs arrangieren konntest und weiter dabeibleibst 😊


P.S.: Es gibt auch eine englische Übersetzung der Geschichte, falls jemand neugierig ist, wie sich die Dialoge im amerikanischen „Original“ anhören könnten.
https://www.deviantart.com/baronmuenchfl...r-8a-1278837468



[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Neuschreiber63 am 27.12.25 um 21:40 geändert
Meine Geschichten:
Studentin unter Kontrolle
Auswanderin unter Kontrolle
Prinzessin Bella
Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II)
die geheime Bondage-Cheerleader-Gruppe
E-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht �ndern Nachricht l�schen
Neuschreiber63
Story-Writer

Deutschland




Beiträge: 923

Geschlecht:
User ist offline
  Die geheime Bondage-Cheerleader-Gruppe Datum:31.12.25 08:33 IP: gespeichert Moderator melden


Kapitel 9: Die Vororte der Tugend


„Jessie? JESSIE?“

Jessie schreckte aus ihrem Tagtraum hoch. Sie saß noch immer neben Mary auf dem Beifahrersitz des schwarzen Minis.

„Alles in Ordnung?“

„Ja, ja,“
antwortete sie. „Ach äh, hast Du eigentlich die Kfz-Steuer bezahlt?“

Mary sah ihre Freundin verwundert an:

„Klar. Warum fragst Du?
Kfz-Steuer, Versicherung - alles bezahlt. Benzin ist im Tank, Öl haben wir, sogar Scheibenwischerwasser. In einer Viertelstunde sind wir da.“


Jessie seufzte erleichtert. Sie war sich nicht sicher, ob das Ziel der Reise wirklich eine gute Nachricht war – aber alles war besser als der Bus.
Eine Nacht in der Arrestzelle wegen politischer Agitation hätte wenigstens etwas Heroisches gehabt. Aber eine Busfahrt? Zu einer Bondage-Veranstaltung? Vermutlich hätte der Rentner auf dem Sitz gegenüber ihr das Ziel der Reise sofort an der Nasenspitze abgelesen – und es umgehend bei Insta gepostet. #JessieInTheBus #JessieGetsTied.

Jessie streichelte fast zärtlich über das Armaturenbrett. Noch nie in ihrem bisherigen Leben hatte sich die Fahrt in einem Auto so gut angefühlt.


Einige Minuten später bog Mary von der Interstate ab.

Exit 23, 86th Street. Mary erklärte Jessie fröhlich, dass sie in Kürze wahre Freiheit spüren würde. Womit sie unzweifelhaft irgendein Seil, Handschellen oder etwas anderes Festes meinte, was normale Leute eher als Einschränkung empfinden würden. Aber normale Leute saßen um diese Zeit auch zuhause beim Abendbrot.

Anfangs fuhren sie an der üblichen Mischung aus Autohäusern, Fastfoodketten und Großgeschäften vorbei – dem heiligen Dreieck amerikanischer Bequemlichkeit.

Aber nachdem Mary auch die örtliche Ausfallstraße verlassen hatte, änderte sich das Bild:

Grüne Vorgärten statt grauer Betonklötze.

Eichhörnchen statt Existenzangst.

Zionsville.

Das Herz des mittleren Westens – sauber, ordentlich, und so amerikanisch, dass es fast schon weh tat.

Willkommen in einer Welt, in der eine falsch sortierte blaue Tonne ausreichte, um für einen Nachmittag auf dem Marktplatz an den Pranger gestellt, bis zum nächsten Thanksgiving aus dem Kirchenchor ausgeschlossen oder – vermutlich am schlimmsten – namentlich in der Nachbarschafts-App genannt zu werden.

Links wie rechts reihten sich Einfamilienhäuser aneinander: pastellfarbene Fassaden, akkurat getrimmte Rasenflächen, weiße Briefkästen mit kleinen Fähnchen. Auf einem Rasen mähte ein älterer Mann mit einer Hingabe, als hinge der Fortbestand der amerikanischen Nation von der Halmlänge seines Vorgartens ab.

Zwei Häuser weiter betrieben Kinder einen Limonadenstand mit einer Effizienz, die jedes Start-up in Silicon Valley vor Neid hätte erblassen lassen. Daneben saß ein Labrador, der mit der Ernsthaftigkeit eines Zollbeamten das Münzgeld bewachte.

Mary fuhr schweigend, bis sie plötzlich sagte:
„Siehst du die Unfreiheit dieser armen Leute?“

Jessie blinzelte irritiert.

„Äh…nein. Ich sehe nur ganz normale Häuser und ganz normale Menschen.“

Jessie verstand nicht. Ihre Eltern hatten auch so ein Häuschen, allerdings nicht hier, sondern in einer Kleinstadt südlich von Indianapolis.

Mary grinste.

„Genau das meine ich. Diese Leute sind so gefangen in ihrer spießigen Welt aus Arbeit, Kirche und Charity-Galas, dass sie die Gitterstäbe ihres Gefängnisses nicht einmal mehr sehen!
Kein Seil kann uns so eng binden wie dieses Streben nach der amerikanischen Vorstadtidylle!“


Jessie schaute hinaus auf eine Gruppe Frauen, die in weißen Tennisschuhen und rosa Poloshirts gemeinsam den Gehweg fegten- wahrscheinlich im Rahmen einer Nachbarschaftsinitiative.

„Sie sehen nicht gerade unglücklich aus“, murmelte sie.

„Kühe im Stall kauen auch zufrieden ihr Gras“, entgegnete Mary trocken.


Je weiter sie fuhren, desto größer wurden die Grundstücke – und desto höher die Zäune.

Aus den freundlich wedelnden Gartendekorationen wurden diskrete Warnschilder: BEWARE OF DOG, PRIVATE SECURITY, 24 H VIDEO SURVEILLANCE.
Statt der Stars and Stripes wehten jetzt nur noch Überwachungskameras über den Einfahrten.

Und während die Sonne durch die goldenen Baumkronen glitt, veränderte sich die Stimmung unmerklich.

Die Vorstadt lächelte weiter – doch ihr Lächeln war hier so kalt wie der Herbstwind, der durch die Bäume fuhr.

Schließlich bog Mary in eine schmale, von alten Eichen gesäumte Auffahrt ein.

Ein schmiedeeisernes Tor versperrte die Weiterfahrt. Über dem Tor prangte ein Schild:

„Eisenhain Manor“

Mary hob das Kinn ein wenig, als würde sie nicht auf ein Grundstück, sondern auf ein Manifest blicken.

„Willkommen in Eisenhain Manor – wo Fesseln Befreiung bedeuten.“

Jessie sah ihre Freundin fragend an.

Mary sah so ernst und feierlich drein, als hätte sie gerade die amerikanische Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet.

https://www.deviantart.com/baronmuenchfl...es-2-1281194040
https://www.deviantart.com/baronmuenchfl...es-3-1281402564
https://www.deviantart.com/baronmuenchfl...es-1-1281194339
https://www.deviantart.com/baronmuenchfl...tion-1281193979



[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Neuschreiber63 am 01.01.26 um 11:24 geändert
Meine Geschichten:
Studentin unter Kontrolle
Auswanderin unter Kontrolle
Prinzessin Bella
Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II)
die geheime Bondage-Cheerleader-Gruppe
E-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht �ndern Nachricht l�schen
ChasHH
KG-Träger

Hamburg


Keep it closed!

Beiträge: 457

Geschlecht:
User ist offline
  RE: Die geheime Bondage-Cheerleader-Gruppe Datum:31.12.25 09:45 IP: gespeichert Moderator melden


Ah ja. Was wohl jenseits der Mauer wartet?

Guten Rutsch.
E-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht �ndern Nachricht l�schen
Adriana0306
Freak





Beiträge: 130

Geschlecht:
User ist offline
  RE: Die geheime Bondage-Cheerleader-Gruppe Datum:31.12.25 11:30 IP: gespeichert Moderator melden


Danke für den neuen Teil, das klingt ja fast so als ob jemand sein Privatanwesen für Bondage Veranstaltungen zur verfügung stellt

"Eichhörnchen statt Existenzangst"
Lustig

Komm gut ins neue Jahr und lass uns nicht zu lange warten!
E-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht �ndern Nachricht l�schen
Neuschreiber63
Story-Writer

Deutschland




Beiträge: 923

Geschlecht:
User ist offline
  RE: Die geheime Bondage-Cheerleader-Gruppe Datum:01.01.26 11:22 IP: gespeichert Moderator melden


Zunächst wünsche ich allen Lesern und anderen Forumsteilnehmern ein frohes neues Jahr.


@ChasHH, Adriana0306
Vielen Dank für Eure Kommentare.

Ich hätte ja eine Vermutung, was hinter dem Tor liegt - eine geheime Bondage-Cheerleader-Gruppe... Aber ob dem wirklich so ist? Wir werden es erfahren...

Gut erkannt, es sieht wirklich so aus, als ob jemand sein Privatanwesen zur Verfügung stellt. Aber wer das wohl sein mag? Auch das werden wir erfahren...

Ich fand die Alliteration auch süß. Im Englischen wäre das dann "squirrels instead of struggle".

Wann es das nächste Kapitel gibt, hängt wie üblich vom Interesse an der Geschichte ab, aber mit Sicherheit dieses Jahr noch



P.S.: Nachdem ich so über die Amis gelästert habe, habe ich mir überlegt, was Jessie wohl gesehen hätte, wenn sie nicht durch einen amerikanischen, sondern einen deutschen Vorort gefahren wären.
Hier das Ergebnis meiner Überlegungen:


Kapitel 9a: Vororte deutscher Ordnung


Maries schwarzer Mini fühlte sich an wie eine kleine Rettungskapsel. Jessie starrte aus dem Fenster, während Mary den Wagen geschmeidig durch den Feierabendverkehr lenkte.

Nachdem sie die grauen Gewerbegebiete mit ihren Baumärkten, Discountern und Autowaschstraßen hinter sich gelassen hatten, änderte sich die Kulisse. Die Straßen wurden schmaler, der Asphalt flüsterleise – frisch saniert von den Erschließungsbeiträgen der Anwohner.

Doppelhaus-Hälfte statt Dönerläden. Schottergärten statt Shishabars.

Willkommen in der deutschen Vorstadt. Dem Reich der 30er-Zonen, in denen ein falsch abgestellter Anhänger oder ein während der Mittagsruhe betriebener Rasenmäher unweigerlich zu einer sozialen Hinrichtung führte.
Zur Begrüßung stand am Ortseingang ein Schild: „Langsam, spielende Kinder.“ Doch die Kinder spielten vermutlich längst in ihren Zimmern Playstation, Switch oder was auch immer das Christkind letzte Weihnachten gebracht hatte.

Zumindest die meisten. Ein paar spielten auch noch mehr oder weniger freiwillig Fußball. An der Ecke zum Bolzplatz parkten die SUVs der Väter wie eine Panzerdivision. Es war 18.45 Uhr – die Zeit der „Quality Time“. Väter in teurer Funktionskleidung standen am Spielfeldrand und brüllten Anweisungen an ihre Söhne, als ginge es im Freundschaftsspiel der F-Jugend um die Qualifikation für die Champions League. Die Jungs rannten mit einer Verbissenheit über das Grün, die Jessie frösteln ließ. Hier wurde nicht gespielt; hier wurde für die Familienehre gekämpft. Mit harten Bandagen.
Bei jedem Fehlpass wurde dem achtjährigen Finn-Luca mit der Enterbung gedroht. Aus den Augenwinkeln sah Jessie noch, wie der Junge weinend am Spielfeldrand saß, während sein Vater bereits enttäuscht den SUV entriegelte. Finn-Luca schien sich bereits mit seinem Schicksal abgefunden zu haben: kein Erbe, keine Karriere, nur die lebenslange Schande, beim alles entscheidenden Spiel gegen das Nachbardorf versagt zu haben.

Hinter dem Bolzplatz lag ein kleiner Park. Ganze Heerscharen von Anwohnern führten ihre Hunde gassi – eine Prozession des guten Gewissens, bei der jeder zweite Mann eine kleine, schwarze Plastiktüte wie eine Trophäe der Rechtschaffenheit an der Hand baumeln ließ. Ein absurdes Ballett: Wohlhabende Akademiker bückten sich in demütiger Haltung, um die Verdauungsergebnisse ihrer Golden Retriever fachgerecht einzutüten. Eine Position, die ihnen im Büro nicht im Traum in den Sinn gekommen wäre.

Hinter dem Park begann die eigentliche Siedlung. Links wie rechts reihten sich Reihenhäuser aneinander, die so gleich aussahen, als hätte man sie mit einem gigantischen Plätzchenausstecher aus dem Boden gestampft. Überall die gleichen anthrazitfarbenen Haustüren, die gleichen Design-Leuchten, die gleiche Dachneigung, die gleichen Büsche. Die örtliche Bauordnung ließ in etwa so viel Platz für Kreativität wie ein Malen-nach-Zahlen-Buch. Zumindest waren die Gartenzwerge langsam, aber sicher ausgestorben.

Ein paar Gärten weiter stieg der beißende Geruch von Buchenholzkohle auf. Ein Mann in einer „Hier grillt der Chef“-Schürze hantierte an einem glänzenden Edelstahl-Monster, das mehr Knöpfe hatte als das Cockpit eines Airbus. Er wendete die Würstchen mit einer Hingabe, die Jessie an einen besessenen Installationskünstler erinnerte, der die perfekte Bräune für seine Exponate erzwingen wollte. Neben ihm auf dem Beistelltisch thronte ein frisch angebrochener Bierkasten wie ein heiliger Altar der Männlichkeit.
Seine Frau war derweil damit beschäftigt, eine Phalanx aus fünf verschiedenen Salaten aufzufahren – monumentale Schüsseln, mit denen man problemlos den städtischen Zoo hätte sattbekommen können. Jessie wusste: Der Mann am Grill würde lieber verhungern, als dieses Grünzeug heute Abend auch nur mit der Grillzange zu berühren. Doch die schiere Existenz dieser Vitamine war eine notwendige Demütigung im Protokoll des gelungenen Vorstadtabends.

Mary warf einen Blick in den Rückspiegel und grinste. „Siehst du das, Jessie? Die totale Kapitulation. Diese Leute haben ihr Leben gegen einen Bausparvertrag eingetauscht. Lebenslange Knechtschaft für die Raten der Vorstadtidylle. Jedes Sektfrühstück am Sonntag ist ein Nagel in ihrem Sarg.“

Jessie sah eine Gruppe Frauen in Nordic-Walking-Montur, die mit klackernden Stöcken den Gehweg patrouillierten. Sie wirkten wie eine berittene Stadtwache ohne Pferde. Eine von ihnen fixierte Jessie durch die Scheibe, die Lippen schmal und zusammengepresst. Sie sah aus, als ob sie gleich die Polizei rufen würde, weil Jessie durch die Anliegerstraße gefahren war.

„Jessie? JESSIE?“

Jessie schreckte hoch. Das rhythmische Klackern der Nordic-Walking-Stöcke verwandelte sich zurück in das Schnurren des Minis. Die deutschen Schottergärten flossen in die endlosen Rasenflächen von Indiana über. Sie war wieder zuhause, zurück in Amerika.

Gott sei Dank.

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Neuschreiber63 am 01.01.26 um 11:28 geändert
Meine Geschichten:
Studentin unter Kontrolle
Auswanderin unter Kontrolle
Prinzessin Bella
Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II)
die geheime Bondage-Cheerleader-Gruppe
E-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht �ndern Nachricht l�schen
Adriana0306
Freak





Beiträge: 130

Geschlecht:
User ist offline
  RE: Die geheime Bondage-Cheerleader-Gruppe Datum:01.01.26 13:13 IP: gespeichert Moderator melden


Diese Vergleiche sind herrlich, deutsches Spießbürgertum perfekt zusammengefasst
E-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht �ndern Nachricht l�schen
ChasHH
KG-Träger

Hamburg


Keep it closed!

Beiträge: 457

Geschlecht:
User ist offline
  RE: Die geheime Bondage-Cheerleader-Gruppe Datum:01.01.26 13:52 IP: gespeichert Moderator melden


Na, das passt doch gut zu Hamburg.
Die Döner und Shisha in Altona und St. Georg, die spießige Gegend von Blankenese, Pöseldorf und Rissen. Dort kenne ich einen echten Nase-hoch-Trottel. Er sagte mal: "Ich fahre doch nicht mit der S-Bahn. Das ist unter meiner Würde." Idiot!!
Und Frauen mit Nordic Walking Stöcken sieht man überall.
E-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht �ndern Nachricht l�schen
Fesselbaerchen
Freak



more Bondage

Beiträge: 123

Geschlecht:
User ist offline
nein  nein  nein  
  RE: Die geheime Bondage-Cheerleader-Gruppe Datum:01.01.26 20:25 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Neuschreiber63,

Für solche deutschen Vororte hatten wir früher einen Namen


WÜSTENROT GEFANGENENSIEDLUNG

Wenn man mal nach Hause kommt und zu viel getrunken hat, findet man sein Haus nicht.

Mich interessiert aber auch was denn auf dem Landgut passiert.


Mein absolutes Faible ist Bondage und weibliche Kleidung
Homepage besuchenE-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht �ndern Nachricht l�schen
windelfohlen
Stamm-Gast





Beiträge: 229

User ist offline
  RE: Die geheime Bondage-Cheerleader-Gruppe Datum:02.01.26 08:27 IP: gespeichert Moderator melden


So jetzt bin ich auch dazu gekommen die letzen 3 Kapitel nachzuholen.
schöne Fantasie und Träume von Jessie bin gespannt was sie noch so alles zusammen fantasiert wen sie kurz davor steht mal gefesselt zu werden, wobei ich mir vorstellen kann das Jessie beim ersten mal nur zuschauen wird, dank ihrer Fantasie.
E-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht �ndern Nachricht l�schen
Neuschreiber63
Story-Writer

Deutschland




Beiträge: 923

Geschlecht:
User ist offline
  RE: Die geheime Bondage-Cheerleader-Gruppe Datum:03.01.26 21:29 IP: gespeichert Moderator melden


@Adriana0306, ChasHH, Fesselbaerchen, windelfohlen: Vielen Dank für eure Kommentare.


@Adriana0306:
Freut mich immer, wenn ich nicht der einzige bin, der über meinen Humor lacht

@ChasHH:
Ich glaube, diese Vororte gibt es überall zwischen Kiel und München. So wie es "Zionsville" vermutlich hundertmal zwischen Boston und San Diego gibt. Vielleicht ist mir der letzte Einschub auch deswegen so leicht gefallen, weil ich nur aus dem Fenster sehen musste
Im Mittleren Westen wäre die Meinung deines Bekannten wie früher geschrieben durchaus mehrheitsfähig.

@Fesselbaerchen:
Das mit dem Wüstenrot-Gefangenensiedlung ist super - genau der Humor dieser Geschichte. Und das Bild im Kopf, wie der Betrunkene vor 10 gleichen Häusern steht, ist auch zum Schießen!
Ansonsten ist es natürlich richtig, dass die Geschichte hinter dem Tor erst so richtig beginnt. Und eigentlich auch schon fast zu Ende ist. Ich erzähle noch kurz von der lustigen Tanzstunde und das war es auch schon mit der Geschichte

@Windelfohlen:
Kapitel 8a und 9a habe ich als Tagträume eingefügt, um sie in die Geschichte einzupassen. Allerdings ist es richtig, dass Jessie sich in ihrer Scham vor Entdeckung noch vieles weitere zusammenspinnt.
Und tatsächlich: Wenn Jessie schon halb vor Angst stirbt, bevor sie überhaupt angekommen ist, wie wird das erst, wenn die bondage-session erst losgeht...?




[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Neuschreiber63 am 03.01.26 um 21:36 geändert
Meine Geschichten:
Studentin unter Kontrolle
Auswanderin unter Kontrolle
Prinzessin Bella
Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II)
die geheime Bondage-Cheerleader-Gruppe
E-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht �ndern Nachricht l�schen
Neuschreiber63
Story-Writer

Deutschland




Beiträge: 923

Geschlecht:
User ist offline
  Die geheime Bondage-Cheerleader-Gruppe Datum:06.01.26 07:01 IP: gespeichert Moderator melden


 
Kapitel 10: Die Vernunft wartet draußen


​Es war noch nicht ganz 19 Uhr, als Mary auf die Klingel am Tor drückte. Mit ihrem Fahrstil hätte sie auch beim Indy 500 mitmachen können.


Über die Gegensprechanlage fragte jemand: „Yes, please?“

„Hi, this is Mary — and Jessie“
, antwortete sie, als sei das völlig selbstverständlich.


Das Tor öffnete sich, und Mary steuerte ihren Mini die enge Auffahrt hinauf bis zu einem Kiesparkplatz. Links von diesem befand sich ein stattliches Herrenhaus, das den morbiden Charme des 19. Jahrhunderts versprühte. Rechts stand ein großes Wirtschaftsgebäude. Und dazwischen – am Rand des Parkplatzes – stand ein Mann mittleren Alters: groß, schlank, glatt rasiert, mit einem Gesichtsausdruck, als hätte er sich seit 1987 nicht mehr wirklich über etwas gefreut.

​Bestimmt öffnete er erst Marys, dann Jessies Tür und verbeugte sich – so steif, dass man befürchten musste, er könnte bei zu plötzlicher Bewegung in seine Einzelteile zerfallen.

„Guten Abend, Miss Mary. Willkommen zurück auf Eisenhain Manor.“

Seine Stimme klang, als würde sie aus einem gut geölten Grammophon kommen.

Mary lächelte. „Danke, Charles.“

​Jessie trat zögernd neben sie. Der Butler musterte sie mit jener höflichen Neutralität, die eindeutig auf jahrzehntelanger Übung beruhte.

„Und dies ist wohl der Gast?“

Mary lächelte mit der Ruhe einer Frau, die nie daran zweifelte, dass ihr Weltbild die korrekte Schwerkraft besitzt.

„Unser neues Teammitglied – bereit, alte Bindungen zu lösen und neue zu knüpfen.“

​Charles zog kurz eine Augenbraue hoch, nickte dann aber so respektvoll, als hätte er gerade den Beitritt einer Diplomatin zur UNO bestätigt.

Jessie hingegen stutzte. Teammitglied? Ihr Puls schien anderer Meinung zu sein. Sie hatte noch nicht einmal eine Fessel gesehen – geschweige denn eine angelegt bekommen. Und natürlich hatte sie noch mit keinem Wort zugestimmt, dieser mysteriösen Gruppe beizutreten.

​Allerdings kannte sie Mary inzwischen gut genug, um zu wissen, dass diese bereits für sie zugestimmt hatte.

In gewisser Weise erinnerte sie das Ganze an ihre Tante Beatrice aus Lexington (Nebraska, nicht Kentucky). Bei ihrem letzten Familienbesuch dort hatte Aunt Beatrice auch höflich gefragt, ob noch jemand ein drittes – nur ein ganz kleines – Stückchen der selbstgemachten Torte wollte. Eine Antwort hatte sie jedoch nicht abgewartet, bevor sie das Monster aus Sahne und einem Hauch Biscuit auf Jessies Teller bugsiert hatte. Eine Ablehnung wäre ein Sakrileg gewesen, das vermutlich dazu geführt hätte, dass Beatrice sie eigenhändig aus dem Stammbaum radiert und das Familienportrait im Flur durch das Foto eines besonders hässlichen Waschbären ersetzt hätte. Ein ‚Nein‘ war daher in den Sitten von Nebraska schlichtweg nicht vorgesehen. Und bei Mary auch nicht. Vielleicht kam ihre Familie auch von dort?

Dass es Jessie danach drei Monate lang schon beim Wort „Sahne“ schlecht wurde, schien Beatrice ebenso wenig zu kümmern wie die Tatsache, dass Jessie fünf Wochen brauchte, um zu ihrem Vor-Familienbesuch-in-Nebraska-Gewicht zurückzukommen.
Im Gegenteil: Aunt Beatrice schien so richtig glücklich gewesen zu sein, als sich nach einem weiteren Tortenstück mit den Ausmaßen einer kleinen Kontinentalplatte niemand mehr aus eigener Kraft von seinem Stuhl erheben konnte.

Jessie fragte sich ernsthaft, ob bondage in Nebraska erfunden worden war.


​Mary machte nicht den Eindruck, als ob sie gleich eine Sahnetorte servieren würde. Doch dieses freundliche Du-gehörst-jetzt-zur-Familie-Lächeln, das Mary ihr zuwarf, besaß dieselbe bedrohliche Wärme, mit der Beatrice die Kuchengabel in die Sahne gerammt hatte.

Vielleicht hätte sie doch auf dem Highway aussteigen sollen.

 

​Charles machte eine Bewegung, so fein, dass sie an die Metamorphose einer Raupe erinnerte. Nur dass diese in der Regel keinen Frack trugen.

„This way, ma’am. Sie kennen den Weg.“

Er führte sie über den Kiesweg zur großen Seitentür des Wirtschaftsgebäudes und öffnete sie mit einer präzisen, fast rituellen Geste. Dann trat er einen halben Schritt zur Seite.

„Ich wünsche den Damen einen angenehmen Abend.“

​Mary nickte nur knapp und schritt erhobenen Hauptes in die Halle. Jessie folgte ihr zögerlich – und drehte sich, fast automatisch, noch einmal um.

„Kommen Sie nicht mit rein?“ fragte sie.

Charles blieb auf der Schwelle stehen, die Hände auf dem Rücken verschränkt.

„Nein, Miss. Mein Zuständigkeitsbereich endet hier – genauer gesagt: dort, wo die Vernunft höflich draußen wartet.“




[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Neuschreiber63 am 06.01.26 um 07:03 geändert
Meine Geschichten:
Studentin unter Kontrolle
Auswanderin unter Kontrolle
Prinzessin Bella
Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II)
die geheime Bondage-Cheerleader-Gruppe
E-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht �ndern Nachricht l�schen
DarkO
Story-Writer

Nürnberg




Beiträge: 190

Geschlecht:
User ist offline
  RE: Die geheime Bondage-Cheerleader-Gruppe Datum:06.01.26 09:00 IP: gespeichert Moderator melden


Jessies Vernunft schreit vermutlich gerade: „Lauf weg, Jessie! Lauf, solange du noch kannst!“ – Leider zwingt sie ihre Neugier dazu, zu bleiben.
E-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht �ndern Nachricht l�schen
Adriana0306
Freak





Beiträge: 130

Geschlecht:
User ist offline
  RE: Die geheime Bondage-Cheerleader-Gruppe Datum:06.01.26 12:30 IP: gespeichert Moderator melden


Es freut mich, dass es weitergeht. Ob eine Katze nicht doch besser gewesen wäre?
E-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht �ndern Nachricht l�schen
Seiten(4) «1 2 3 [4] »
Antworten Bei Antworten benachrichtigen
Jumpmenü
Google
Suche auf dieser Seite !!


Wir unterstützen diese Aktion
Jugendschutzbeauftragter
Kristine Peters
Kattensteert 4
22119 Hamburg
Tel. 0180-5012981
(0,14 EUR/Min. aus dem dt. Festnetz, max. 0,42 EUR/Min. aus den Mobilfunknetzen)
[email protected]
https://www.erotik-jugendschutz.de

Impressum v 1.2
© all rights reserved, 2026

Der Aufruf erzeugte 13 locale und 0 zentrale Queries.
Ladezeit 0.02 sec davon SQL: 0.00 sec.