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  Die gemeine Miriam
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karmadeva
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:01.08.16 22:19 IP: gespeichert Moderator melden


Ich finde die Fortsetzung spitze!!! Danke an dich prallbeutel das du weiter schreibst ich War jeden tag on nur um zu sehen ob du etwas gekostet hast Danke
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carpe diem

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  RE: Die gemeine Miriam Datum:03.08.16 18:13 IP: gespeichert Moderator melden


Liebe Freunde, ich bin auch nicht zufrieden mit dem Verlauf der Geschichte, ich würde Xavier auch gerne mal in einer dominanten Rolle sehen, wie er Miri das zurückgibt, was sie ihm angetan hat. Aber es ist prallbeutels Geschichte. Ich finde seinen Schreibstil nach wie vor hervorragend und seine Ausdrucksweise und die bildhafte Schilderung sehr attraktiv. Keiner von uns muss ja hier weiterlesen, also geht bitte fair mit Prallbeutel um !
Cat
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Licentia poetica

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  RE: Die gemeine Miriam Datum:14.08.16 19:59 IP: gespeichert Moderator melden


Fortsetzung

Xavier sah eine junge Dame hinter dem Steuer, konnte aber nicht erkennen, wer es war. Erst als sie ausstieg, kam ihm das Fräulein bekannt vor. Es war eine der Volleyballerinnen in Danielas und Zoes Team. Wie hieß sie noch? Zoe stellte sie vor: „Das ist meine Assistentin: Ricarda.“
Xavier begrüßte sie. Er musste sich zusammenreißen, um sie nicht sabbernd anzustarren. Ihre tolle, rassige Figur wurde in der roten Leggins nicht versteckt, und auch das Oberteil war so eng, dass sie eigentlich auch barbusig hätte erscheinen können. Die langen, schwarzen, gelockten Haare einer Karibikschönheit umschmeichelten ihr hübsches Gesicht mit den vollen, sinnlichen Lippen. Die dunkelbraunen Augen blickten ihm interessiert entgegen.
Er lächelte sie an und fragt dann Zoe überflüssigerweise: „Wir sind zu dritt?“

Zoe hatte sich doch ein wenig beruhigter gefühlt, eine weitere Person dabei zu haben. Schließlich kannte sie diesen Xavier nicht. Sie nickte und schlug vor: „Wir wärmen uns mit ein bisschen Gymnastik auf. Und dann laufen wir ganz locker ein paar Meter.“
Gesagt, getan: Xavier guckte sich die Dehnübungen bei den heißen Girls ab, und versuchte sie so gut wie ihm möglich, nachzuturnen. Einige Bewegungen führten bei ihm allerdings eher zu einer Lachnummer, denn sie erforderten extreme Flexibilität.
Er war froh, als das Laufen begann. Von den beiden Mädels flankiert, joggte er los, einen Waldweg entlang. Xavier merkte gar nicht, wie plötzlich Ricarda nicht mehr da war. Irgendwann drehte er sich um und sah sie nicht. „Hey, Zoe! Wir haben Ricarda verloren.“
Zoe schmunzelte. Sie blieben stehen. „Nein, das ist schon OK. Lauf mal eben zu ihr zurück, und frage, ob sie Probleme mit ihrem Knie hat.“
Xavier machte sich eiligst auf den Weg. - Nach 500 Metern erreichte er sie endlich. „Zoe schickt mich. Sie fragt, ob was mit deinem Knie nicht in Ordnung ist.“
Ricarda saß am Wegesrand auf einem umgestürzten, dicken Baumstamm und antwortete: „Nein, frag sie mal, wie sie darauf kommt.“
Xavier wollte wissen, ob er sie stützen sollte, aber Ricarda meinte: „Ich bleibe hier noch eben sitzen.“
Also machte er sich auf den Weg zu Zoe.

Es schien ihm, als sei sie noch ein Stück weitergelaufen. Außer Atem fragte er: „Ricarda sitzt da hinten und fragt, wie du drauf kommst?“
Zoe hob eine Augenbraue: „Na, sie hatte mal eine Verletzung. Ist aber schon länger her. Ich habe ein Fläschen Wasser dabei. Kannst du ihr das bringen?“ Sie reichte ihm eine 500 ml-PET-Flasche.
Xavier keuchte und machte sich auf den Rückweg.

Ricarda freute sich, trank die Hälfte aus und reichte ihm die Flasche: „Bitte bring sie Zoe zurück.“
Xavier: „Kommst du nicht mit?“
Ricarda: „Gleich. Jetzt lauf schon!“

Als Xavier bei Zoe ankam, trank sie die andere Hälfte. Offenbar war sie noch weitergelaufen. Jetzt war die Distanz zwischen den Frauen auf etwa einen Kilometer gewachsen.

Während Xavier schwitzte und schwer atmete, vergnügten sich Miriam und Aaron in ihrem Hotelzimmer erneut. Der Mann hatte Ausdauer, musste Miriam anerkennend zugestehen. Aber nach Jahren im Knast... Und ihm blieben nur noch wenige Stunden, bevor er zurück zur JVA fahren musste. Bis Mitternacht hatte er sich an der Gefängnispforte zu melden. Die Bahnfahrt dauerte etwa viereinhalb Stunden, da er noch umsteigen musste. Taxifahren nicht mitgerechnet. Er musste seiner Süßen also spätestens um 19 Uhr den letzten Abschiedskuss geben.
Aber es war ja erst gegen 14.30 Uhr. Also genoss Aaron die Sexgranate noch in vollen Zügen. Und würde es die nächsten vier Stunden lang noch so oft wie möglich tun. Wenn er über etwas nicht klagen konnte, dann über seine Potenz. Und der Besuch von diesem devoten Trottel Erik hatte ihn noch zusätzlich angestachelt.

Was war Miriam ein geiles Biest! Dreckig und verdorben, wie er sich seine Traumfrau vorstellte. Wenn ihm die jemand wegnehmen würde... Er musste noch ein paar Jährchen absitzen, aber dann würde er sie sich holen!
Die Geräuschkulisse war wieder bei Ingo gut zu hören. Der Sklave lag auf seinem Bett und lauschte, merkte, wie ihn das geil und geiler machte. Aber er konnte sich nicht dazu bringen, wegzuhören. Ingo befingerte die Keuschheitsschelle und seufzte frustriert.

Genauso frustriert fuhr ein Sklave wieder nach Hause, der gerade im Madison Manor von Lady Stefanie erfahren hatte, dass Miriam für einige Tage nicht anwesend sein würde. Der Mann hatte gejammert: „Aber der Termin steht schon lange fest. Heute ist mein Aufschluss geplant gewesen. Hat denn eine andere Dame den Schlüssel?“
Lady Stefanie hatte mit den Schultern gezuckt. „Tut mir leid. Da kann ich nichts machen. Ruf einfach in den nächsten Tagen an und vereinbare einen neuen Termin.“
Der Mann war also mit vollen Eiern wieder nach Hause gefahren - immerhin 250 Kilometer. Dabei hatte er sich so sehr auf den heutigen Tag gefreut. Und nur mit Mühe und Disziplin die Keuschheit ertragen. Und jetzt so was!
War es Einbildung, oder schmerzten seine Hoden plötzlich vor lauter Druck? Jammernd fuhr der Gast vom Gelände und murmelte: „Vielleicht bin ich ein so wertloser Sklave, dass ich keinen Aufschluss verdient habe. Meine Herrin Miriam scheint das zu glauben.“
Hoffentlich konnte er den Termin schnell nachholen. Hätte er sich doch nie auf dieses Keuschheitsding eingelassen! Die Idee war von Lady Miriam gekommen. Und die Vorstellung hatte ihm sehr gefallen. Ihn so richtig geil gemacht. Aber nun? Es war auf jeden Fall viel härter, als er es sich ausgemalt hatte.

Auf dem langen Nachhauseweg fuhr er einen Rastplatz an, um eine kleine Pause zu machen. Dabei kam eine Frau im Minirock und mit hohen Stiefeln auf den Wagen zu und beugte sich zu seinem Fenster hinab, so dass er das üppige Dekoletté sehen konnte. Er ließ die Scheibe runter. Die Frau war stark geschminkt und fragte: „Na, Süßer? Lust auf eine schnelle Nummer? Ich bin hier ein Geheimtipp. Meine Lippen können zaubern...“
Der Mann ächzte. „Ich... nein, danke.“ Er schloss das Fenster und startete das Auto. „So eine Scheiße! Das wäre es jetzt gewesen! Die sah ja richtig lecker aus!“

Im Laufe des Nachmittags kam noch ein zweiter Gast von Lady Miriam, der jedoch als Alternative zu Lady Sakura geschickt wurde. Die Asiatin hatte eigentlich mit ein paar freien Stunden gerechnet und war daher schlecht gelaunt. Das würde der Sklave ausbaden! Sie wählte eine besonders fies beißende Peitsche aus und begrüßte den knienden Mann mit einem ebenso bissigen Gesichtsausdruck.
Zu der Session gehörte sowieso eine Bestrafung mit der Geißel. Das passte ja gut! Sie baute die Szenerie noch ein bisschen aus: Der Sklave durfte um Peniswurzel und Hodensack eine Elektroschlaufe tragen, auf die die Domina in unregelmäßigen Abständen Stromstöße sendete. Jaulte der Sklave auf, erhielt er zur Strafe einen kräftigen Schlag mit der Rute.
So versuchte der Sklave krampfhaft, seine Lippen verschlossen zu halten. Was er nicht wusste, war, dass Sakura ihm sowieso insgesamt 50 Hiebe versetzen würde, und er durch seine Tapferkeit die Strafe nur in die Länge zog. Innerlich feixte die kleine Asiatin amüsiert.

In der Zwischenzeit machte sich Florian langsam Sorgen um Miriam. So lange war sie schon in der City unterwegs, und an ihr Smartphone ging sie auch nicht. Da klingelte das Telefon. Florian hob ab und wollte schon Miriams Namen rufen, da meldete sich seine Gattin Kerstin: „Na? Wie geht es dir? In drei Tagen bin ich ja wieder da. Vermisst du mich auch so?“
Florian brach der Schweiß aus. „Oh, Schatz! Ich denke jede Minute an dich!“
Das Paar turtelte noch ein wenig am Telefon, bevor sich Kerstin verabschiedete. Florian legte auf. Er schaute mit schlechtem Gewissen auf seinen Ehering. Er hatte es wieder getan! Der x-te Seitensprung mit Miriam! Aber wer sollte ihr widerstehen?
Wo sie bloß blieb? Er versuchte erneut, sie zu erreichen - ohne Erfolg.

Xavier wurde von den beiden Frauen von A nach B und zurück getrieben. Hin und her. Immer wieder. Schnaufend und keuchend hielt er sich die rechte Seite und torkelte mittlerweile mehr vorwärts. War er schon zehn Kilometer gelaufen? Gefühlt waren es zehn Marathon--Distanzen.
Als er mal wieder bei Zoe ankam, und sie ihn zurück zu Ricarda schicken wollte, sackte er auf die Knie und ächzte. „Ich glaube, ich kann nicht mehr. Lass uns für heute abbrechen.“
Zoe sah amüsiert zu dem vorgebeugt stehenden Mann: „Aber, aber. Wer wird denn schon so früh aufgeben?“
Xavier sah sie erschöpft an: „Für den Anfang war ich doch gar nicht so schlecht, oder?“
Die Fitnesstrainerin rümpfte ihr Näschen: „Nicht schlecht? Ehrlich gesagt war es miserabel.“
Xavier machte ein jämmerliches Gesicht. „Aber ich habe mir wirklich die größte Mühe gegeben. Ich kann kaum noch laufen, alles brennt. Meine Beine sind Pudding...“ Er meinte mit schiefem Grinsen: „Da nützt auch keine Fitness-Instrukteurin mehr, die einen motiviert. Es sei denn, sie hätte einen Stock in der Hand...“ Xavier hatte es mit einem spaßigen Unterton gesagt und verzog sein Gesicht.
In Zoes Augen geschah etwas Merkwürdiges. Man sah ihr an, wie es in ihr arbeitete, wie sie über etwas nachdachte. Sie kannte bereits einige devoten Männer. Moritz, der Exfreund von Daniela, oder die Sklaven von Miriam. Kevin, Lorenzo, Leon und Erik. Es gab sie, diese Typen, die eine feste Hand brauchten.

Den Schalk in den Augen, antwortete sie schmunzelnd: „Wenn es nur das ist. Stöcke gibt es hier im Wald schließlich genug.“ Sie sah sich um. Ob Xavier nur einen Scherz gemacht hatte? Oder war er auch einer dieser devoten Männer?
Sie wollte es unbedingt wissen, suchte am Rand des Weges nach einem passenden Stock, knickte die Zweige ab und brach ihn über dem Knie noch etwas kürzer. Nun hatte sie einen etwa zwei Zentimeter dicken Stock, ungefähr 80 Zentimeter lang.
„Wollen wir es mal mit etwas Extramotivation ausprobieren? Vielleicht hilft es ja.“
Wie würde der Mann reagieren? Sie war wirklich gespannt wie ein Flitzebogen. Manche Männer machte es zwar an, aber sie neigten dann im ungünstigsten Fall zu einem Übergriff, weil sie ihre Libido nicht mehr unter Kontrolle hatten.
Notfalls war ja Ricarda in der Nähe. Das Pfefferspray hatte sie allerdings im Wagen vergessen. Xavier machte auf sie allerdings keinen gefährlichen Eindruck. Er ließ sich tatsächlich darauf ein!
Er sagte: „Aber bitte nicht so feste.“
Zoe grinste breit. Sie hatte eine Subbie vor sich! Jetzt machte ihr das Coaching noch viel mehr Vergnügen. Sie versetzte dem Mann einen leichten Hieb aufs Gesäß: „Vorwärts! Wir joggen zusammen zurück zu Ricarda. Die fragt sich bestimmt schon, wo wir sind.“

Unterwegs erhielt der Trainierende noch mehrere Hiebe, die ihn jeweils anspornten, sein Tempo zu beschleunigen. Zoe schien die Lauferei überhaupt nichts auszumachen. Sie war fit wie ein Turnschuh. Na ja, kein Wunder, da sie in einem Gym jobbte.
Zoe, zunächst hatte sie sich mit eher zaghaften Schlägen zufrieden gegeben, knallte dem Sportschüler den Stock mit immer mehr Elan aufs Gesäß. Zu ihrer Freude hatte sich der Mann bisher nicht beschwert.
Als sie bei Ricarda ankamen, staunte die Freundin nicht schlecht über die neueste Motivationsmethode. Die Trainerin fragte sie: „Willst du mal den Part des Antreibers übernehmen?“
Ricarda nahm mit funkelnden Augen das Schlaginstrument entgegen. Sie kicherte und knallte Xavier das Teil auf die Hinterbacken. Überrascht sah sie zu Zoe. Wie hatte sie das denn hinbekommen? Der Typ ließ sich so eine Behandlung gefallen, als wäre es das Normalste von der Welt? Wie geil!

Das Trio lief den Weg weiter und weiter, bis sie an eine Abzweigung kamen. Zoe behauptete: „Jetzt links rum.“
Xavier kannte sich in dem Wald aus und schüttelte den Kopf: „Der Parkplatz ist in der anderen Richtung. Wir sind auch von rechts gekommen.“
Ricarda knallte ihm den Stock auf den Allerwertesten, und Xavier sprang mit einem leisen Jaulen vorwärts. „Autsch!“
Ricarda kicherte und zeigte mit dem Stock nach links. „Vorwärts! Du hast Zoe gehört.“
Xavier fügte sich und lief im lockeren Schritt ächzend und nach Luft schnappend weiter. - Doch etwa 300 Meter weiter, blieb er stehen und beugte sich weit vor, die Hände auf die Knie gestützt. Ricarda knallte ihm natürlich den Stock aufs Gesäß. „Los, weiter! Nicht stehenbleiben!“
Aber Xavier machte keinen Schritt mehr und setzte sich auf den Boden, stützte sich hinten ab und stöhnte. Er schüttelte den Kopf. „Ich kann wirklich nicht mehr.“
Zoe und Ricarda seufzten synchron und theatralisch. Die Fitnessqueen meinte: „Können und Wollen sind zwei Paar Schuhe, mein Lieber.“ Kurzerhand sprang sie ihm auf den Rücken und ließ sich Huckepack nehmen. Xavier hielt ihre Schenkel reflexartig fest. Im nächsten Moment spürte er einen scharfen Hieb auf seinem Arsch. Ricarda rief schmunzelnd: „Auf geht´s!“

Xavier durfte zwar in Marschgeschwindigkeit weitermachen, aber mit dem Zusatzgewicht von geschätzten 60 Kilogramm keuchte und ächzte er wie eine alte Dampfmaschine. Er versuchte den Damen erneut zu erklären, dass sie in die falsche Richtung liefen. „So kommen wir immer tiefer ins Waldgebiet und weg vom Parkplatz. Glaubt mir doch!“
Aber die Grazien ließen sich nicht von ihrem Kurs abbringen. - Nach etwa zwei Kilometern wankte Xavier und stöhnte: „Bitte eine Pause! Ich...“
Ricarda knallte ihm den Stock auf den Hintern: „Nichts da! Weiter!“
Xavier machte noch ein paar Schritte, aber dann verließen ihn endgültig die Kräfte, und er sackte auf die Knie und danach auf alle Viere. Zoe hielt sich geschickt im Sattel. Sie fragte scheinbar pikiert: „Soll das etwa heißen, ich bin schwer? Hältst du mich für fett?“
Xavier beeilte sich mit einem Dementi. „Auf keinen Fall, Zoe! Echt nicht! Du hast eine super Figur! Du bist toll und...“
Ricarda knallte ihm den Stock auf den Arsch: „Hey! Machst du meine Freundin an?“
Xavier seufzte: „Nein, ich... Entschuldigung, ich kann nur nicht mehr...“ Er hockte auf allen Vieren mit Zoe auf dem Rücken. Ricarda knallte erneut ihren Stock auf Xaviers Sitzfleisch. „Dann eben auf allen Vieren weiter!“
Zoe kicherte und drückte ihre Unterschenkel in Xaviers Seiten, um ihn wie ein Pferd anzutreiben.

Spitze kleine Steinchen auf dem Waldweg bohrten sich in Xaviers Knie und Handflächen. Nach wenigen Metern blieb er wie ein störrischer Esel stehen, und auch Ricardas Motivationsmethode half nicht weiter. Endlich stand Zoe auf. Gerade rechtzeitig, damit zwei Joggerinnen mit langen PferdeSchw***nzen, die im Takt ihrer Schritte hin- und herschwangen, nicht sahen, wie Xavier auf dem Boden hockte. Die beiden jungen Blondinen liefen grüßend vorbei und wurden in der Ferne schnell wieder kleiner.
Zoe meinte: „Tja, da du ja angeblich so gut den Weg kennst, darfst du jetzt die Führung übernehmen und uns zurück zum Parkplatz bingen.“
Xavier atmete erleichtert auf. Nichts lieber als das! Er drehte um 180 Grad herum und zeigte nach vorne. Im Wandertempo folgten die Damen nun dem Mann. Zu Xaviers Erleichterung hatte Ricarda den Stock weggeworfen, so dass ihm weitere Züchtigungen erspart blieben. - Als sie am Parkplatz ankamen, zahlte Xavier den versprochenen Verdienst und zückte die gleiche Summe ungefragt für Ricarda. Erfreut überrascht nahm sie den Schein entgegen und lächelte. „Danke. Damit habe ich gar nicht gerechnet. Wann soll die nächste Stunde stattfinden?“
Xavier winkte erschöpft ab. „Ich melde mich.“

Die Damen nahmen ihren Sportschüler noch ein Stückchen mit, um ihn vor der Pforte des Anwesens abzusetzen. Als Xavier sich aus dem dreitürigen Kleinwagen gequetscht hatte, nachdem Ricarda ausgestiegen war, um ihn herauszulassen, meinte diese: „Ich hoffe, ich habe nicht zu fest geschlagen? Es sollte ja nur ein klein wenig anspornen.“
Xavier schüttelte den Kopf. „Nein, ist schon OK. Danke fürs Mitnehmen.“ Er drehte sich um, aber Ricarda ließ nicht locker: „Warte doch mal.“
Sie kam hinter ihm her und zog ihm das T-Shirt hoch, so dass sie seinen Hosenbund greifen und nach unten ziehen konnte. „Lass doch mal sehen, ob es Spuren gegeben hat. Das täte mir echt Leid.“
Xavier sah sich ängstlich zur Pforte um. Wenn das Jungs vom MC sehen...
Aber schon hatte Ricarda ihm die Hose runtergezogen und betrachtete detailliert seinen Hintern. „Oh“, meinte sie, „da ist ja doch noch was zu sehen. Tut mir echt Leid, Mann!“
Xavier winkte ab. „Nicht so schlimm. Also, danke noch Mal. Bis demnächst!“

Ricarda stieg wieder ein, Zoe fuhr an, hupte, die Mädels winkten und fuhren von dannen. Ricarda wedelte mit einem Geldschein. „Wow! Da hast du dir ja einen reichen Typen geangelt, der auch noch devot ist! Wie geil ist das denn? Willst du ihn melken? Ich meine...“ Sie wurde rot, und Zoe kicherte.
Ricarda erklärte schnell: „Ich meine sein Geld! Willst du ihm noch weitere Stunden geben und richtig Kohle machen? Ich könnte wieder mitkommen. Zu zweit war das doch echt witzig.“
Zoe grinste: „Mal sehen. Aber ich fürchte, dieser Xavier hat erst mal die Schnauze gestrichen voll.“
Ricarda lachte. Zoe sah sie vorwurfsvoll an: „Du hast ein bisschen heftig zugelangt, meine Liebe!“
Ricarda sah beleidigt drein. „Ach! Die paar Striemen! Meine Güte, der steht da drauf! Sonst würde er es sich nicht gefallen lassen, oder?“

Mittlerweile duschten Miriam und Aaron gemeinsam, seiften sich ein und liebten sich erneut. Aaron schob sich eng von hinten an die Schönheit heran, hob ein Bein der Beauty und drang mit seinem prallen Mannesteil in die enge Spalte, die ihn so sehr faszinierte, ein. Miriam stützte sich stöhnend an den Kacheln der Wand ab und ließ ihren Kopf in den Nacken fallen.

- Bumsen kann der Typ! -

Und sogar noch ein weiteres Mal ließ es sich der Häftling nicht nehmen, die Angebetete auf dem Hotelbett zu vernaschen, bevor er sich schweren Herzens auf den Weg machen musste, die Heimreise anzutreten. Miriam fuhr ihn zum Bahnhof. - Dort verabschiedete sich Aaron mit leidenschaftlichen Küssen und der Ankündigung: „Bei guter Führung können wir das vielleicht schon nächsten Monat wiederholen.“
Miriam war innerlich geschockt. Sie hatte die Eskapaden mit Aaron genossen, glaubte aber, ihn nun für längere Zeit wieder los zu sein. Sie säuselte ihm ins Ohr: „Das hört sich toll an!“ Sie schenkte ihm einen aufreizenden Augenaufschlag. Er umarmte sie ein letztes Mal. Aaron stieg aus und warf ihr eine Kusshand zu. Miriam fuhr los.

- Das muss ich verhindern. Ich will ihn nicht an der Backe kleben haben.... -

Sie steuerte wieder das Haus von Florian und Kerstin an. Florian begrüßte sie überschwänglich und fragte, wo sie so lange geblieben war. „Dies und das. Wollen wir essen gehen?“
Florian stimmte zu. Er zog sich schick an und fuhr mit Miriam zu einem Edel-Italiener, denn von dem hatte Miriam ihm schon vorgeschwärmt.
Unterwegs schien Miriam in Gedanken, Florian fragte aber nicht nach. Seine Beifahrerin hätte ihm wohl auch kaum die Wahrheit erzählt; denn Miriam lächelte innerlich. Sie hatte unterwegs bereits bei der Polizei einen Taschendiebstahl gemeldet. Ihr Geldbörse sei ihr abhanden gekommen... Nun... Eigentlich hatte sie sie bei der letzten Umarmung mit Aaron in dessen Umhängetasche gesteckt, die er dabei hatte. Sie würde erst in der JVA bei der Ankunftskontrolle auffallen. Den nächsten Freigang konnte Aaron sich wohl in die Haare schmieren, sprich: vergessen.

Längerfristig musste sie sich etwas anderes überlegen. Aaron durfte nie wieder seine Zelle verlassen! Miriam war sich gewiss, dass sie da ein paar richtige Fäden ziehen könnte. Ihre Sado-Ader stöhnte erregt auf, als sie sich vorstellte, wie Aaron das letzte Mal in seinem Leben in eine Venus gestoßen hatte...
„Was hast du?“, fragte Florian.
Miriam wirkte leicht erschrocken, dass sie sich offenbar bemerkbar an Aarons Schicksal gesuhlt hatte. „Och, ich freue mich schon auf die Meeresfrüchte. Und den Fisch. Und die Antipasti. Und Pasta. Und Filets. Und natürlich einen leckeren Dessert. Und eine gute Flasche Rotwein.“
Florian: „Halt! Stopp! Willst du das alles essen?“
Miriam: „Wenn ich kugelrund werde, trägst du mich eben nach Hause ins Bett.“
In Florians Augen blitzte die Gier und das Verlangen nach der Schönheit auf. Ja, das Bett war später der eigentliche Nachtisch! Und dafür lohnte sich auch eine lange Rechnung.

Florian parkte den Wagen in der Nähe des Restaurants und beugte sich zur Seite, um seine Begleiterin zu küssen. War da eine männliche Duftnote auf ihrer Haut? Nein, das konnte nicht sein. Das hatte er sich eingebildet.
Florian eilte hinaus, um Miriam von außen die Tür zu öffnen wie ein Gentleman. Die Restauranttür öffnete ein Kellner emsig, als der die beiden Gäste kommen sah. Insbesondere die wunderschöne Dame war ihm schon von Weitem ins Auge gefallen.

Miriam wäre nicht Miriam gewesen, wenn sie nicht unter dem Tisch ihre High Heels ausgezogen und ihre Zehen in Florians Schritt vergraben hätte. Ihr Begleiter versuchte verzweifelt, sich nichs anmerken zu lassen, aber Miriam merkte allein schon durch die sehr eindeutige Beule, dass ihre süße Verführung nicht ohne Erfolg geblieben war. Sie las interessiert und fasziniert im Gesicht ihres Gegenübers, der mal versuchte, eine Grimasse zu vermeiden, mal Zuckungen zu unterdrücken. Florian atmete zitternd ein.

- Ich muss so schnell wie möglich mit Miri nach Hause... Ach, was! Warum so lange warten!? Am besten, wir machen es gleich im Auto! -

Aber die Angebetete schien es nicht so eilig zu haben, und genoss das opulente Mahl und den teuren Rotwein. Danach gönnte sie sich noch einen Espresso. - Als der junge Kellner an den Tisch kam, um die Rechnung zu bringen, klappte Florian die Ledermappe auf und machte große Augen. Das Essen war toll gewesen, und auch das Ambiente des Ladens war wunderbar, aber... Florian musste schlucken. Der Gesamtbetrag belief sich auf „bescheidene“ 167,80 Euro. Er hätte nicht gedacht, dass man mit zwei Personen hier so viel Kohle loswurde.
Miriam betrachtete sein verkrampftes Grinsen und lugte auf die Summe auf dem Bon. Florian holte vier 50-Euro-Scheine hervor. Viel mehr hatte er auch gar nicht dabei. Als der Kellner dezent an den Tisch trat, um das Ledermäppchen an sich zu nehmen, sagte Miriam großzügig: „Der Rest ist für Sie.“
Florian zuckte zusammen. Der Italiener bedankte sich mit einer Verbeugung und lächelte den Gast an. „Vielen Dank, meine Dame. Ich hoffe, Sie beehren uns bald wieder. Ich wünsche Ihnen noch einen wundervollen Abend.“
Florian stand hastig auf, um Miriams Stuhl zurückzuziehen, dann eilte er zur Garderobe, um ihre Jacke zu holen. Der Kellner begleitete sie noch bis vor die Tür und hielt sie ihnen erneut auf.

Florian fragte sich, ob es Kerstin auffallen würde, dass so viel von dem Haushaltsgeld fehlte. Er musste unbedingt noch Geld von seinem Konto abheben, bevor seine Frau aus ihrem Kurzurlaub zurückkehrte.
Als die beiden Turteltauben zu Hause ankamen, trug Florian seine Geliebte bis ins Schlafzimmer. Nach und nach entblätterten sie sich und liebten sich.
Der Fremdgänger schwelgte im Glück, als er zwischen den Schenkeln der Schönheit lag.

Ein anderer Typ namens Aaron war dagegen in weniger angenehmer Lage: JVA-Beamten hatten Miriams Geldbörse gefunden. Die Anzeige wegen Diebstahls und sexueller Nötigung lagen ebenfalls bereits vor. Aaron wurde sauer: „Das muss alles ein Missverständnis sein! Miriam ist meine Brieffreundin.“
Einer der Wärter nickte süffisant: „Das wissen wir. Aber das gibt Ihnen noch kein Recht, sie zu stalken und sexuell zu belästigen. Und dann auch noch zu beklauen!“
Aaron zitterte vor Wut: „Ich habe das nicht gemacht, verdammte Scheiße! Da will mir einer was andrehen!“ Die Beamten sahen sich grinsend an. Schutzbehauptungen dieser Art hatten sie schon tausende Male gehört. Einer der Angestellten kam nah auf ihn zu und stach ihm mit dem Gummiknüppel in den Schritt: „Hör zu, du Stück Dreck! Das Vertrauen von Frauen ausnutzen und sie bestehlen... Wenn rauskommt, dass da mehr passiert ist... Das du deinen dreckigen Sch****z in die arme unschuldige, Lady gesteckt hast... Weißt du, was mit solchen Typen im Knast passiert?“
Aaron ächzte. Der Wärter raunte ihm zu: „Du unterschreibst besser ein Geständnis. Dann kannst du zwar die nächsten Jahre nicht mehr raus, aber dafür stecken wir dich auch nicht zu zwei oder drei netten Gorillas, die bestimmt nichts gegen frisches Sklavenfleisch hätten.“
Aaron hatte das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen. Hatte Miriam ihn gelinkt? Wollte sie ihn so loswerden? Vor seinem inneren Auge sah er sich bereits bäuchlings auf einem Zellenbett liegen, zwischen zwei haarigen Schenkeln, einen mordsmäßigen Prügel blasen, während ein Kompagnon sich von hinten mit seiner Ramme bediente. Aarons Arsch war knallrot geschlagen worden; gleich würden seine beiden Meister die Position tauschen. Und das Ganze am Abend wiederholen, nachdem er die Zelle auf Knien geputzt hatte und als Aschenbecher, Fußschemel, Boxsack und Ohrfeigenbaum fungiert hatte...

Aaron würgte. Er würde jedes Geständnis unterschreiben, das die Wärter ihm vorlegten. Hauptsache, er bekäme eine Einzelzelle oder anständige Kameraden. Aaron, vorläufig in seiner alten Einzelzelle, schüttelte den Kopf. Dieses verdorbene Biest! Von wegen „unschuldige, arme Lady! Als jungfräuliches Schneewittchen hatte Aaron sie nun echt nicht in Erinnerung! Worauf hatte er sich da nur eingelassen!? Seit Jahren hatte er Briefe mit dem Teufel geschrieben. Voller Zorn zeriss er alle Schreiben von Miriam, zerfetzte sie in kleineste Schnipsel. Ein Wärter öffnete die Luke in der Tür und sah grinsend herein: „Das räumst du gleich aber auf! Hat deine Kleine mit dir Schluss gemacht? Hahaha! Vielleicht nehme ich sie mir ja mal vor.“
Aaron bekam einen Wutanfall und sprang mit einem Fuß gegen die Stahltür, trommelte dagegen und versuchte das Mobilar zu verlegen.
Der Wärter sprach in sein Funkgerät: „Gefangener im B-Trakt, Zelle 471, randaliert. Erbitte Einsatzteam. Code 23. Wiederhole: Code 23.“
Grinsend hörte er es kurz darauf in der Zelle poltern und scheppern. Der dreckige Insasse würde eine Abreibung bekommen, bevor sie ihn sedierten und fixierten. Da würde er gerne zusehen. Es machte ihn geil, wenn das gepanzerte Team den Insassen mit massiver Gewalt niederrangen und ihn mit Gurten fixierten. Wenn er dann später mit ihm allein war, würde er ihm noch mal erklären, dass auf seinem Flur solche Gewaltexzesse nicht erwünscht waren. Lustvoll leckte er sich über die Lippen, während er seinen Gummiknüppel streichelte, als wolle er damit onanieren.

Xavier versuchte einzuschlafen, aber der KG schien seine Männlichkeit zu zerquetschen. Wo war Miriam bloß? Sie musste doch wieder auftauchen? War sie eventuell bei Oliver? Morgen würde er als Erstes dort anrufen. Oder doch besser gleich vorbeifahren. Oliver würde ihm sowieso das Blaue vom Himmel herunterlügen. Mit einem Papiertaschentuch vom Nichttischchen tupfte er seinen Lustsaft vom KG ab. Die Tränen der Frustration...
Noch lange lag Xavier wach. Er war einfach den Einschluss nicht mehr gewöhnt. - Dann kam ihm in den Sinn, einfach ein paar seiner „Jungs“ vom MC mitzubringen. Die würden bei Oliver schnell die Zunge lösen, aber dann sagte er sich, dass er es alleine schaffen wollte. Vermutlich würde er schon damit Eindruck schinden, dass er der Rotlichtkönig war.

Am nächsten Morgen brachte ihm Yoko das Frühstück in seinen Salon. Sie sah zum Anbeißen aus und flirtete mit ihrem Boss. Sie hatte keine Ahnung, dass sie ihn damit nur Qualen leiden ließ. Fünf Tage im KG war für Xavier mittlerweile eine lange Zeit. Zu lang, wie er fand.
Auf dem Weg zu Oliver spielten seine Gefühle verrückt. Auf der einen Seite, wollte er unbedingt wieder einen geilen Orgasmus. Aber trotz allem vermisste er auf eine merkwürdige Weise die reizende Art seiner Miriam. Erst als Xavier vor dem Haus stand und aus dem Auto ausstieg, schlug er sich vor die Stirn.

- Heute ist erst Freitag! Da ist Olli jetzt doch gar nicht zu Hause! -

Entweder fuhr er nun zum Baumarkt, oder er klingelte trotzdem. Denn wenn Miriam hier Unterschlupf gefunden hatte, wäre sie vermutlich da. Es sei denn, sie hatte einen ihrer tausend Schönheitstermine in der Stadt oder war im Shoppingfieber.
Xavier ging zur Tür und klingelte. Vielleicht lief sie ihm ja direkt in die Arme. - Aber niemand öffnete. Doch so schnell wollte er nicht aufgeben. Er schlich sich ums Gebäude in den Garten und lugte durch Fenster und die Terassentür. Das Haus schien tatsächlich verwaist zu sein.

- Es sei denn, Miri räkelt sich in der Badewanne, reibt sich mit einem Schwamm ab und schlürft ein Gläschen Schampus... -

Das Badezimmer war im ersten Obergeschoss. Xavier sah kein Rankengitter oder ähnliche Kletterhilfen, also beobachtete er die Fenster noch einige Minuten lang. Es war nichts zu sehen. Er wollte gerade zum Wagen zurückgehen, da kam es ihm so vor, als hätte er etwas gehört. Ein dumpfes Geräusch. Wie ein Rumsen. Dann eine Art Stimme. Wie eine geknebelte Person rufen würde.
Xavier ging näher an das Fenster im Erdgeschoss und lauschte. Wieder ertönte das Geräusch. Jetzt war er sich sicher. Da war eine Person im Haus. Wahrscheinlich geknebelt und gefesselt. Nun konnte er auch genauer orten, woher die Laute kamen. Sie stammten aus dem Kellerfenster. Xavier bückte sich, hob das Bodengitter hoch und kletterte in den kleinen Schacht. Er passte gerade so hinein und hockte nun vor dem vergitterten Kellerfenster. Ein Vorhang ließ jedoch keinen Einblick zu. Xavier klopfte gegen das Gitter. „Hallo? Ist da jemand? Brauchen Sie Hilfe?“
Wieder war dieses dumpfe Geräusch zu vernehmen. Jemand rutschte über den Boden? Kettengeklirr? Xavier war wie elektrisiert. Meine Güte, hatte Oliver etwa jemanden entführt? Hielt er sich womöglich eine Sexsklavin?

Xavier wollte keine Zeit verlieren. Er trat mit aller Kraft gegen das Kellergitter. Wieder und wieder. Nach einem halben Dutzend Tritten polterte es aus der Fassung auf den Boden des Kellers. Das Glas splitterte und knallte ebenfalls sich in tausenden Scherben aufteilend auf den Beton. Der Vorhang war halb abgerissen. Xavier zog ihn zur Seite und ließ sich in den Keller gleiten. Vorsichtig achtete er darauf, sich nirgends zu schneiden. Dann landete er in dem Untergeschoss und sah sich um.
Er war im Abstellraum gelandet. Nirgends war eine Person zu sehen. Aber hinter einer Tür hörte er die Geräusche nun lauter und deutlicher.

Währenddessen raste Oliver, jegliche Geschwindigkeitsbegrenzung ignorierend, in seinem Wagen nach Hause. Seine Smartphone-App hatte ihm vor einigen Minuten einen Einbruch in sein Haus gemeldet. Statt die Polizei zu informieren, wollte er den Eindringling persönlich erwischen. Oliver schaffte die Distanz von seiner Arbeitsstelle bis zu seinem Heim in Rekordzeit, aber sie kam ihm immer noch viel zu lang vor. Hoffentlich war der Verbrecher noch da!
Wenige Minuten später bog er in die Anliegerstraße ein, die sein Ziel war, stellte den Wagen ab und lief zur Haustür. Sie war unbeschädigt. Die Alarmsensoren waren auch an allen Fenstern im Erdgeschoss angebracht. Ob der Wichser da irgendwo eingestiegen war?
Er flitzte ums Haus herum und sah keine Einbruchsspuren... bis sein Blick auf ein Kellerfenster fiel: Der Rahmen war eingetreten. Oliver kletterte in den Schacht und ließ sich dann hinab ins Untergeschos, wo er auf knackendem und splitterndem Glas landete. Hoffentlich hatte das der Wichser nicht gehört!
Er schlich sich näher und griff nach einem Kehrblech, dass er als Selbstverteidigungswaffe benutzen wollte. Der Kerl war offenbar im Nebenraum. Ursprünglich war das Ingos Sklavenschlafzimmer gewesen. Inzwischen hatte Oliver dort einige Fetischutensilien und einen Fernseher aufgestellt, wo er neulich noch einen SM-Porno gesehen hatte.

- Da steht das Arschloch! -

Mit dem Rücken zu ihm stand der Eindringling und schaute zu dem Fernseher. Oliver griff schnell nach der Türklinke und zog die schwere Stahltür zu, schloss von außen ab und grinste. Von innen waren dumpfe Geräusche zu hören. Oliver hob eine Augenbraue. Da durfte der Typ erst mal abkühlen!
Er ging nach oben ins Haus und überlegte. Sollte er die Polizei anrufen? Nein, grinste Oliver, dem Kerl werde ich es zeigen! Er hat sich das falsche Haus ausgesucht!

Xavier trommelte von innen gegen das massive Metall. Keine Chance, stellte er fest, da würde er nicht mal durch harte Tritte rauskommen. Wer hatte ihm da aufgelauert? War Oliver nach Hause gekommen?
Oh, nein, wurde ihm klar.

- Der hält mich für einen Einbrecher... OK, bin ich ja in gewisser Weise auch... -

Das „bedauernswerte Entführungsopfer‟ hatte sich als Darstellerin in einem Porno entpuppt, der im Fernseher lief. Scheinbar hatte Oliver den Film auf Entlosschleife gestellt und vergessen.
Xavier blieb nichts anderes übrig, als sich auf eine Matratze zu setzen, die auf dem Boden lag, und auf die Polizei zu warten. Hatte er sich überhaupt strafbar gemacht? Immerhin war seiner Meinung nach Gefahr im Verzuge gewesen. Wer konnte denn ahnen, dass die Hilfeschreie von einer Schauspielerin stammten? Er hatte das TV abgestellt und war in Gedanken versunken.
Wo war nur Miriam? Plötzlich war hinter ihm die Tür zugeknallt. Tja, und nun saß er hier in dieser Zelle. Das kleine Kellerfenster war massiv vergittert. Da kam er auch nicht raus.

Derweil ging das Leben im Madison Manor seinen gewohnten Gang: Lady Diana bot ihrem Sklaven gerade eine großzügige Wahl. „Du sollst auch mal selbst entscheiden dürfen: Möchtest du lieber, dass ich die Peitsche nehme, oder wäre dir der Rohrstock lieber?“
Der Sklave wimmerte schon im Vorfeld, erwartete er doch eine Züchtigung, die es in sich hatte - Rohrstock oder Peitsche... Er hatte beides bei seiner Domina schon geschmeckt, und es war ein süßbitterer Geschmack gewesen. Er versuchte ein letztes Mal, um Gnade zu betteln: „Ich habe Sie ehrlich nur aus Versehen geduzt. Ehrlich! Es kommt NIE WIEDER vor! Das schwöre ich!“
Diana lächelte ihn beinahe liebevoll an. „Das weiß ich doch. Und natürlich verzeihe ich dir...“
Der Mann, der bereits mit nacktem Gesäß über einen Strafbock geschnallt war, atmete erleichtert auf. Diana setzte hinzu: „... nachdem ich dir die 50 Hiebe auf deinen Sklavenarsch versetzt habe.“ Sie streichelte ihn über seine Hinterbacken und grinste diabolisch.
Eher zu sich selbst sagte sie: „Zuckerbrot und Peitsche. Ja, das sind die beiden Eckpfeiler jeder guten Sklavenerziehung. Deshalb wird dein monatlicher Aufschluss ersatzlos gestrichen. Ich bin gütig, wenn du gehorsam und folgsam bist, aber Verfehlungen bestrafe ich hart. Das bekommt dir am besten, mein kleiner Sklave.“
Der Mann schluchzte. Auch kein Aufschluss? Schon zwei Monate in Folge! Diana ging zu einem Ständer, an dem Gerten, Klatschen, Paddel, Stöcke und diverse Peitschen hingen. Sie fragte: „Hast du deine Wahl getroffen, mein süßer Sklave?“ Und weil sie heute ihren schelmischen Tag hatte, erklärte sie ihrem Zögling: „Und immer, wenn ich hier an deinen Glocken ziehe...“ Sie demonstrierte es, wobei der Sklave aufgrunzte, „wirst du DING DONG rufen. Alles klar? Sonst fangen wir nämlich mit den Schlägen wieder von vorne an.“
Der Mann stöhnte: „Jawohl, Lady Diana. Ich... DING DONG...habe verstanden.“

Später setzte sich die Domina zu ihrer Kollegin und Chefin Stefanie in den Aufenthaltsraum des Anwesens. Niemand wusste, wo Xavier steckte. Er war nun schon einige Stunden außer Haus. Auch Sakura, Yoko, Manuela, die Biker, Tina oder die Escortdamen hatten eine Ahnung, wo sich der Boss aufhielt. Auch Sklave Justin war ratlos, Lorenzo und Kevin ebenfalls. Im Trannyworld gab es auch keine Hinweise. Stefanie rief sogar im Eros-Center an, aber dort hatte niemand den Rotlichtkönig gesehen.
So langsam machte sie sich Sorgen. Was war, wenn sich ein ausländisches Kartell oder die Mafia eingeschaltet hatte? Im Rotlichtmilieu wusste man nie, welche Feinde bzw. Konkurrenten man hatte.
Eine ander Motorrad-Gang schloss Leatherman aus. „Das wüsste ich. Die spielen nach gewissen Regeln.“ Stefanie gab die Anweisung an den MC Razorblade, in der Stadt nach Xavier zu suchen.

Im Laufe des Abends ließ sich Oliver Zeit mit seinem Gefangenen. Sollte er ruhig noch schmoren. Stattdessen wollte er heute wieder auf Beutezug gehen, um ein süßes, williges Frischfleisch an Land zu ziehen. Um den Einbrecher konnte er sich auch später oder Morgen kümmern. Er zog sich um, legte reichlich After Shave auf, und fuhr in eine Diskothek, die bekannt dafür war, dort schnell einen One-Night-Stand zu finden.
Besonders anstrengen musste sich Oliver nicht, schon hatte er einen hübschen Fisch am Haken. Ein paar Drinks und Tanzeinlagen später, lagen sie sich schon in den Armen. Seine Eroberung war sogar bereit, mit ihm nach Hause zu fahren. Und an ihrem Ringfinger trug sie das Zeichen der „O“, war also dem BDSM nicht abgeneigt und devot, vermutete Oliver.

Für ihn lief alles wie am Schnürchen. „Perfecto“, murmelte er, als seine Flamme einstieg, und dabei der kurze Rock einen Augenblick vom Wind hochgeweht wurde und einen Stringtanga aufblitzen ließ, der sich an perfekte, zarte Pobacken schmiegte. Ein wenig beschwipst ließ sich das Fräulein in den Beifahrersitz fallen und kicherte. Ihr erster Blick ging in den Spiegel der Sonnenblende, ob ihr Make-up noch saß. Dann bließ sie sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht und drehte eine Locke um ihren Zeigefinger.
Sie sah ihren Angebeteten vergötternd an und schnurrte: „Olli, warum machen wir es nicht gleich hier? Ich bin.... so... heiß.“
Oliver musste schlucken. Augenblicklich erigierte sein Penis. Ja, er würde es auch gern, aber dieses Mal wollte er mehr. Und das konnte er nur zu Hause. Also riss er sich zusammen und spielte den Coolen: „Baby, da musst du dich noch zehn Minuten gedulden. Es lohnt sich!“

Die Frau hieß Doreen und trug ihr langes blondes Haar offen. Sie hatte einen leichten Silberblick, ein Stupsnäschen und einen kleinen Mund. Sie sah ihn wie verzaubert an, sagte aber nichts. Stattdessen streichelte und massierte sie mit einer Hand Olivers rechte Schulter.
Während der Fahrt lugte Oliver mehrfach zu ihrem weiten Dekoletté rüber, denn die Brüste waren so groß, dass sie bei der schlanken Wespentaille kaum echt sein konnten. - Bei ihm angekommen, führte er seinen Fang Hand in Hand zur Haustür und küsste die junge Dame temperamentvoll.
Doreen fragte hastig und erstaunt: „Wohnst du hier ganz allein?“
Oliver bejahte. „Das ist mein Haus. Du kannst so lange bleiben, wie du willst, Baby.“
Doreen hauchte: „Du bist wohl reich?“ Oliver lachte schmierig.

Im Flur begann sogleich das Entkleiden, das sich auf der Treppe in den ersten Stock fortsetzte, bis die Beiden im Schlafzimmer beinahe nackt waren.
Von all dem bekam Xavier im Keller nichts mit. Er lag auf der Matratze und grübelte darüber, warum Oliver sich nicht blicken ließ. Er musste schon Stunden hier verbracht haben. Die karge Einrichtung in dem Raum erinnerte ihn an die Anfangszeit seiner ersten Wohnung nach der Bundeswehrzeit.

Er hatte relativ schnell eine Anstellung auf Probe in einem Büro gefunden. Mittlerweile war er 22 Jahre alt, Single und froh, endlich unabhängig zu sein. Kein Wachdienst, keine mobbenden Kameraden, keine blöden Mitbewohner in einer WG, kein Robben im Schlamm. Aber er fühlte sich auch einsam.
Nach der Arbeit verkroch er sich meist in seiner spartanischen Wohnung, nur am Wochenende fuhr er in Diskotheken oder zu ähnlichen Veranstaltungsorten. Über einige Flirtversuche hinaus, blieb Erik allein. Als junger Mann blieb ihm da nur die tägliche Handmassage.
Er beneidete die jungen Männer mit ihren tollen Bräuten, stellte sich vor, wie sie vor oder nach der Disko pimperten und vielleicht über solche bei Frauen erfolglosen Typen und Loser wie Erik lachten.
Damals hatte er nur das nötigste Mobiliar; ein Bettgestell fehlte, so dass seine Matratze auf dem Boden lag, wie hier in Ingos ehemaliger Unterkunft in Olivers Keller. Xavier erinnerte sich noch gut an den Abend in einer Diskothek, in der er eine hübsche Dame zu einem Longdrink einlud, was sich als fatale Bekanntschaft herausstellen sollte. Die Frau war zehn Jahre älter als er, sah aber bombig aus, flirtete mit Erik und umgarnte ihn. Sie hieß Judith, hatte wunderbare weibliche Formen und Kurven, lange dunkelblonde Haare und bezaubernde Augen. Sie schien gar nicht schüchtern zu sein, ließ sich aber trotzdem nicht auf mehr als ein Küsschen auf die Wange ein.
Erik tauschte mit ihr die Telefonnummern aus und fuhr beschwingt und erregt nach Hause, wo er onanierend an Judith dachte. Er war fest überzeugt, sie bald wiederzusehen. Sie ließ es offenbar langsam angehen, aber dagegen hatte Erik nichts einzuwenden. Im Gegenteil. Er wünschte sich eine längerfristige Beziehung, nicht nur einen One-Night-Stand.
OK, sie war schon 32, aber damit hatte sie sicherlich auch viel Erfahrung im Bett, wusste was sie wollte, konnte Erik noch so einiges beibringen, denn das musste er sich eingestehen: Seine Erfahrungen waren eher gering. Höchstens Reinfälle hatte es gegeben. Mit Judith endlich eine ernste Partnerschaft aufbauen... das wär es!
Ja, so dachte er damals, schüttelte Xavier heute den Kopf. Hätte er diese Frau doch nie angesprochen! Ihm wäre viel erspart geblieben.

Plötzlich hörte er Gepolter. Rannte da jemand die Treppe runter? Leise hörte Olivers aufgebrachte Stimme brüllen: „Doreen! Bleib hier! Komm her! Ich dachte, du...“
Ein kurzer Frauenschrei, dann wieder Ruhe. Xavier lauschte an der Tür, konnte aber kein Geräusch mehr vernehmen. Was war denn da oben los? Hatte Miriam geschrien? Nein, Oliver hatte einen anderen Namen gerufen. Doreen...

- Keine Ahnung, wer das sein soll. -

In der Etage über ihm, hatte Oliver die halbnackte Doreen umklammerte und streichelte sie. Er redete auf sie ein: „Entschuldige, ich dachte, du willst es so haben. Ich... Es tut mir Leid.“
Die aufgeregte Frau sah ihn vorwurfsvoll mit großen Augen an. „Du solltest mich aber nicht knebeln und so fest fesseln! Ich habe gesagt, dass ich es auch mal etwas härter mag, aber doch nicht sooo! So grob!“
Oliver strich ihr mit dem Zeigefinger eine Träne von der Wange: „Komm mit ins Wohnzimmer. Lass uns in Ruhe darüber reden und alles besprechen, OK?“
Er löste die Umklammerung, und Doreen folgte ihm unsicher ins Nebenzimmer. Der Hausherr schüttete der Besucherin einen doppelten Wodka-Cola ein. „Das hilft dir, ein bisschen lockerer zu werden.“
Doreen nippte an dem Glas und hickste. „Ich trinke aber nur den Einen. Weil... sonst endet es nicht gut. Wie oft haben mich Jungs schon besoffen gemacht und wollten eh nur das Eine?!“
Oliver lächelte sie hinterhältig an. Er ermunterte sie dann doch noch zu einem zweiten Glas.

Doreen erzählte mit mittlerweile loser und zugleich schwerer Zunge, was sie schon unter Alkoholeinfluss erlebt hatte. Die schlimmste Erfahrung war wohl die Party, wo nachher mindestens vier oder fünf Typen die Situation ausgenutzt hatten... Sie konnte sich am nächsten Tag an nichts mehr erinnern. Aber es brannte an diversen Stellen. Es war ihr so peinlich gewesen. Aber irgendwie auch geil. Sie hatte insgeheim seit ihrer Pubertät den Wunsch, eine nymphomane Schlampe zu sein. Die Vorstellung erregte sie total, machte sie geil. Und deshalb war sie auch mit Oliver mitgefahren, obwohl eine Freundin sie vor ihm gewarnt hatte. „Halt dich fern von dem Kerl. Der will dich nur fi**en und wirft dich dann weg. Ist ein richtiges Arschloch“, hatte Doreens Freudin gewusst. Und prompt war sie in der Höhle des Löwen gelandet, hatte leichte Andeutungen auf eine härtere Gangart gemacht und war schneller, als sie gucken konnte, gefesselt und geknebelt.

Als nächstes hätte Oliver sie von hinten kräftig durchgenagelt und ihr das Popöchen vermöbelt. Jetzt hatte sie die Notbremse gezogen. Oliver war zwar ein sadistischer und vor allem chauvinistischer Sexist, doch würde er nichts gegen den Willen einer Frau tun. Also hatte er die Zeternde befreit und spielte den verständigen Versteher, der das Bremspedal nicht gefunden hatte, und alles war sowieso nur ein dummes Missverständnis. Darüber konnte man ja reden.
Doreen verzieh ihm sehr schnell und kippte den Inhalt des Glases in sich hinein. „Ich habe vielleicht überreagiert. Es tut mir Leid. Lass es uns noch mal versuchen. Du darfst mich auch fesseln. Ich bin eine ganz schöne Enttäuschung für dich, was?“ Sie sah ihn um Mitleid heischend an.
Oliver spielte den Gönner: „Ach was! Da fällt uns schon was ein, wie du es wieder gutmachen kannst. Die Generalprobe ist missglückt, also gelingt die Premiere umso besser.“
Doreen sah ihn dankbar mit ihrem Silberblick an: „Du bist nicht sauer? Du schmeißt mich nicht raus?“ Sie nestelte an seiner Kleidung. „Ich würde gerne deinen kleinen Prinz verwöhnen, wenn ich darf.“
Oliver stöhnte auf. „Ja, da sag ich nicht nein.“ Er pflanzte sich auf einen Sessel, zog die Hosen aus und spreizte die Beine. „Knie dich vor mich hin.“

Doreen gehorchte und band sich die Haare locker mit einem Gummi zusammen.
Oliver forderte: „Zieh dich aus! Ich will dich nackt dabei!“
Auch jetzt folgte Doreen artig den Anweisungen. Sie genoss es, von einem dominanten Mann unterworfen zu werden. Oliver tastete mit einem Fuß nach einer Brust der Knienden. Seine Hände verschränkte er zurückgelehnt hinter dem Kopf und sah auf die devote Frau vor ihm hinab. Sein Prügel stand wie eine Eins und wartete schon ungeduldig auf die feuchte Zunge und die engen Lippen, die sich über den Schaft ziehen würden.
Mitten im Blowjob stieß er sie weg und grinste. „Wärst du einverstanden, wenn ich dir die Hände auf den Rücken binde? Wäre echt geil!“
Doreen war ein wenig unsicher. Sich noch mehr dem eigentlich Unbekannten ausliefern? Aber sie wollte ihm gefallen und nickte untergeben.
Schon bald saß Oliver wieder in Position und genoss die saugende kleine Frau vor ihm. Seine Geilheit wuchs und wuchs, stieg steil an und erreichte dann den Gipfel der Lust. Oliver grunzte laut und starrte die Frau an. Doreen sah ergeben zu ihm hoch und schluckte alles, was sich in ihrem Mündchen gesammelt hatte, die Kehle hinab.
Noch einige zärtliche Streicheleinheiten mit Zunge und Lippen, dann leckte sie die Hoden ihres Herrn. Oliver stöhnte, während sein Prinzzepter noch vor Vergnügen zuckte. Er fühlte sich wie ein König. Was gab es Schöneres?!
Jetzt wäre normalerweise der Zeitpunkt gekommen, die Tussy aus dem Haus zu komplementieren, doch Doreen war etwas Besonderes... anders. Wenn sie permanent so devot war... durfte sie gerne bleiben. Genau so etwas hatte er sich doch gewünscht!

- Geil sieht sie aus. Blasen kann sie wie eine Fee! Wenn sie jetzt noch ordentlich putzt und einigermaßen kochen kann... -

Doreen fragte mit einem Augenaufschlag schüchtern: „War ich gut?“
Oliver machte ein nachdenkliches Gesicht. „Na, es war OK. Aber du brauchst noch viel Übung, um es richtig zu lernen.“
Doreen fragte sorgenvoll: „Habe ich was falsch gemacht?“
Oliver tätschelte ihr beruhigend das Köpfchen. Sie kniete noch immer vor dem Hausherrn und wollte wissen: „Bringst du es mir bei?“
Oliver meinte großmütig: „Meinetwegen. Du darfst sogar hier wohnen, wenn du willst. Aber du wirst natürlich auch ein bisschen im Haushalt helfen.“
Doreen machte ein erleichtertes Gesicht. „Oh, danke, Oliver. Das bedeutet mir so viel! Danke! Vielen Dank, dass du so viel Geduld mit mir hast.“ Sie beugte sich wieder vor und küsste seinen nun halbsteifen Stab und dann ausführlich seine Hoden, saugte sanft daran und sah mit großen Augen zu ihm hoch.
Oliver streichelte ihr durchs Gesicht und Haar. „Du bist ein braves Mädchen. Möchtest du denn hier wohnen?“
Doreen streckte ihren nackten Oberkörper wieder gerade durch, immer noch kniend und gefesselt. „Oh, ja. Ich kann sofort einziehen, wenn du das möchtest. Ich wohne bisher in einer WG.“
Oliver stand auf, zog sich die Hosen an und schnitt mit einem Messer die Fesseln der Frau durch. „Steh auf. Zieh dich an. Wir holen ein paar Sachen von dir.“
Doreen sprang ihm dankbar um den Hals und küsste ihn. Als sie das Haus verließen, fiel ihm der Einbrecher ein.

- Ach, der kann warten. -

Xavier hörte das Auto wegfahren. Er polterte erneut gegen die Tür, aber wusste schon sofort, dass das zwecklos war. Langsam bekam er Durst. Und er fragte sich, warum Oliver noch nicht die Polizei gerufen hatte. Waren sie vielleicht gerade auf dem Weg dahin?
Er suchte den kompletten Raum ab, um etwas zu finden, mit dem er die Tür öffnen könnte, musste aber erfolglos aufgeben.
Oliver kam und kam nicht, also legte sich der Gefangene hin und versuchte zu schlafen. Oliver hatte natürlich wichtigere Dinge zu tun, zum Beispiel Doreen zu beglücken, die dankbar und maunzend einen kräftigen Höhepunkt bekam, just in dem Moment, als Olli seine Lust von sich gab.

Am nächsten Tag überraschte Doreen ihren Herrn mit einem angenehmen Blowjob unter der Decke. Oliver grinste.

- Das Mädel ist Gold wert! -

Nach seinem Happy End schickte er sie mit einem Klaps auf den Po nach unten: „Bring uns ein schönes Frühstück! Beeil dich, ich habe Kohldampf!“
Die nackte Doreen zog sich schnell ein hauchdünnes Babydoll über und verschwand, um die Anweisung des Herrn zu befolgen. Als sie mit einem schwer beladenen Tablett zurückkam und freundlich lächelte, betrachtete Oliver das Werk und rümpfte die Nase. Vorwurfsvoll blaffte er sie an: „Soll das ein Frühstück sein? Und wo ist der Bacon? Dafür gibt es den Arsch voll!“
Doreen war ein wenig verwirrt, aber sie näherte sich dem Bett und legte sich bäulings über Olivers Schenkel. Dann schlug er mit der flachen Hand auf ihr Gesäß. - Er hörte erst auf, als beide Backen rot verfärbt und heiß waren, und befahl barsch: „Und jetzt ab! Bring mir Bacon! Aber beeile dich. Jede Minute, die ich warten muss, wird dich teuer zu stehen kommen!“
Doreen eilte mit jämmerlichem Gesicht hinab in die Küche. Ihre Behandlung war demütigend gewesen, und doch war sie richtig erregt von Oliver. Mit hämmerndem Puls und zittrigen Armen und Beinen bereitete sie das Erwünschte zu.

Als sie gerade fertig war, stand Oliver plötzlich hinter ihr. Doreen erschrak und hätte beinahe den Speck fallengelassen. Der Hausherr brummte: „Du lässt dir ganz schön viel Zeit.“
Doreen sah ihn eingeschüchtert an. „Verzeih mir bitte.“
Oliver sah sich in der Küche um. „Meine Fresse! Wie das hier aussieht! Wie ein Saustall! Mach das sauber! Aber ordentlich!“
Doreen sah verwirrt auf den Bacon. Oliver nahm ihn ihr ab. „Du kannst frühstücken, wenn du hier fertig bist, klar?“
Doreen ächzte. „Ja, Olli.“
Auf dem Weg nach oben rief er ihr noch zu: „Schlamperei dulde ich hier nicht! Oder bist du eine Schlampe?“ Doreen sah sich um. Die ganze Küche war verdreckt und unaufgeräumt. In der Spüle stapelten sich Geschirr und Besteck.

- Das ist aber nicht alles von mir! Oliver muss ewig nicht mehr sauber gemacht haben... -

Sie begann zu spülen, zu putzen und aufzuräumen, den Boden zu wischen. Dazu musste sie an einigen Stellen auf den Knien kräftig schrubben. Bald schon stand ihr der Schweiß auf der Stirn, und sie wischte ihn mit einem Unterarm ab, als sie für einige Sekunden pausierte. Die Küche war eine echte Herausforderung und beschäftigte sie einige Zeit.

Inzwischen kam Oliver runter, hatte schon geduscht und sich angezogen. „Ah, ich sehe, mein fleißiges Bienchen ist noch bei der Arbeit.“ Er grinste die auf allen Vieren schrubbende Frau in ihrem Babydoll an und betrachtete den knackigen Hintern, dessen rosige Haut unter dem dünnen Stoff gut zu erkennen war.
Doreen pustete sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht. „Sag mal, Olli, wieso beschäftigst du denn keine Haushaltshilfe?“
Oliver sah sie an. „Na, ich habe doch dich!“ Er beugte sich vor und kniff ihr in den Hintern. Doreen schrie auf und rutschte vorwärts. Sie stand auf und schlang ihre Arme um ihren Angebeteten. Olivers Hände tasteten nach dem Saum des dünnen Stoffs und hoben íhn, um seine Pranken fest um die Pobacken der Frau zu legen. „Wenn du hier fertig bist, Baby, kannst du oben das Frühstück essen und dann wegräumen.“ Er ging ins Wohnzimmer, setzte sich in einen Sessel und legte die Beine auf einen Hocker.
Dann fiel ihm der Einbrecher ein. Er sprang auf und kehrte in die Küche zurück, füllte einen kleinen Eimer mit Wasser und ging in den Keller. Doreen sagte er: „Bin eben im Keller. Das ist verbotene Zone für dich, klar?“
Doreen nickte ergeben und räumte Besteck in die Schublade.
Oliver klopfte unten an die Tür und rief: „Hey, du Penner! Gut geschlafen?“
Xavier ruckte aus seinen Gedanken auf. „Oliver? Oliver, lass mich raus!“
Der Hausherr stutzte. Woher kannte der Typ seinen Namen?

- Na, klar. Meine Türklingel! -

Er wies den Einbrecher an, sich mit dem Gesicht zur gegenüberliegenden Wand zu stellen. „Keine Tricks, keine schnellen Bewegungen. Ich bin bewaffnet!“ Das war zwar gelogen, konnte der Eindringling aber ja nicht wissen.
Xavier folgte der Anweisung. Er hörte die schwere Tür aufgehen. „Ich bin Xavier vom Madison Manor und Trannyworld. Ich suche Miriam. Ist sie hier?“
Oliver stutzte. Der Rotlichtkönig brach bei ihm ein? Miriam? Wie kam er denn darauf? Er näherte sich dem Einbrecher. Er stellte den Eimer ab und überlegte.

- Wenn es wirklich der Rotlichtkönig ist, sollte ich ihn vielleicht frei lassen. Aber irgendwas stört mich... -

Oliver wusste nicht, woher seine Eingebung kam. Irgendetwas an dem Mann kam ihm bekannt vor. Die Stimme erinnerte ihn an jemanden. - Plötzlich fiel es ihm wie Schuppen von den Augen: Erik!
Er erinnerte ihn an Erik. Aber das war unmöglich... Oder?
Oliver wollte auf Nummer sicher gehen. An der Wand hingen einige Sklavenutensilien, die Miriam dort für Ingo deponiert hatte. Er griff nach einer Handschelle, die er dem Eindring auf dem Rücken anlegte. Danach folgten Fußfesseln. - So, jetzt stellte er keine akute Gefahr mehr dar. Nun griff er an Xaviers Vorderseite und öffnete den Hosenknopf, zog den Reißverschluss hinab und zerrte Beinkleid samt Slip hinab. Er starrte auf die nackten Gesäßbacken. Da musste doch Miriams Tättowierung zu sehen sein. Aber er fand keine.
„Umdrehen!“ Xavier gehorchte. Oliver blickte aufmerksam in das Gesicht des Mannes. Ja, es sah Erik nicht sehr ähnlich, aber irgendwas hatte es doch von dem Exgatten Miriams. Dann erst bemerkte er den KG. Oliver sah ihn fragend an: „Ein Rotlichtkönig im KG? Wo gibt es denn so was?“
Xavier druckste herum. „Eine Wette mit Miriam...“
Oliver beugte sich vor und hockte sich hin. Er untersuchte den rasierten Intimbereich um den KG herum. Da müsste auch ein Tattoo zu finden sein... Aber auch da war nichts. „Umdrehen!“, befahl er wieder. Er suchte die Hinterbacken erneut ab. Und dann sah er aus einem bestimmten Winkel doch etwas...

- Weggelasert! Er hat sie weglasern lassen! Aber da kann man noch etwas erahnen, wenn man genau weiß, wonach man sucht... Ja! Da stand es: SKLAVE ERIK - BESITZ VON MIRIAM. -

„Umdrehen!“ wiederholte er. Xavier gehorchte erneut und kam sich langsam wie ein Karussell vor. Oliver kontrollierte Quadratzentimeter für Quadratzentimeter um den KG herum. Knapp darüber erkannte er dann die kaum zu sehenden Spuren von „SAMENSTAU“.
Oliver grinste, erhob sich und sah Xavier tief und triumphierend in die Augen. „Weiß Miriam eigentlich, wer du bist?“
Xavier runzelte die Stirn. Was wollte Oliver damit sagen? Der Hausherr grinste immer breiter: „Erik?“
Xaviers Gesichtzüge entglitten und kamen einem vollumfassenden Geständnis gleich. Ihm wurde plötzlich heiß und schwindelig. Er hörte Olivers Stimme wie durch eine dicke Watteschicht: „Miriam weiß von deiner wahren Identität. Daher auch der KG!“
Er verließ den Keller und wollte sich Zeit nehmen, die Lage zu sondieren. Wie konnte er aus der Situation den größten Vorteil ziehen? Vielleicht hatte er den Jackpot im Keller.

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von prallbeutel am 28.08.16 um 11:17 geändert
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:14.08.16 20:58 IP: gespeichert Moderator melden


so und nun wird es immer mehr blöder.

Sorry Prallbeutel.. aber sowas hat Xavier nicht verdient..


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  RE: Die gemeine Miriam Datum:15.08.16 20:35 IP: gespeichert Moderator melden


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[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Hotty am 26.06.19 um 12:54 geändert
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:17.08.16 11:27 IP: gespeichert Moderator melden


Schade dass Erik wieder der dumme ist,hätte mir gewünscht dass er gegen Miriam gewinnt und der Held der Geschichte wird,und das Miriam mal so was richtiges passiert!!

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  RE: Die gemeine Miriam Datum:17.08.16 16:22 IP: gespeichert Moderator melden


Ja, das würde ich unseren Xavier auch wünschen, ich glaube vertauschte Rollen würden der Geschichte wirklich neuen Pep geben !
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:17.08.16 21:22 IP: gespeichert Moderator melden


Schöne Fortsetzung! Mal sehen was Oliver draus macht.
@ FritztheCat:
Die Story heißt ja "Die gemeine Miriam". Wenn die Rollen tauschen würde das nicht zum Titel passen. Erik tut mir zwar auch leid aber das macht die Story auch irgendwie aus.
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:19.08.16 10:57 IP: gespeichert Moderator melden


Also ich finde schon, dass ein Rollentausch von Xavier und Miriam zur Geschichte passt. Gemeinheit gehört schließlich bestraft 😈😈😈
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:04.09.16 19:40 IP: gespeichert Moderator melden


Olivers Zofe - Erinnerung an Judith - Die zweite Chance bei der CS

Xavier trippelte zur Matratze und ließ sich fallen wie ein nasser Sack. Dann versuchte er, die Hosen wieder hochzuziehen, was ihm erst nach mehreren Minuten Gestrampel gelang. Schließen konnte er seine Hose nicht, aber wenigstens waren sein Hintern und der KG einigermaßen bedeckt.
Jetzt wusste also neben Alexa, Miriam und Ingo auch noch Oliver Bescheid. Bald konnte er sich den Namen „Erik“ auch auf die Stirn malen!

Oliver kehrte zu Doreen zurück und fragte sie: „Musst du eigentlich Montag wieder arbeiten?“
Sie schüttelte den Kopf. „Ich bin seit ein paar Monaten arbeitslos.“
Oliver lächelte: „Dann hast du ja übermorgen reichlich Zeit, um das Haus mal so richtig sauber zu putzen.“ Er griff nach einer Brust der Frau und knetete sie. „Ich muss mal kurz weg. Du bleibst schön hier. Aber dass du mir schön artig bleibst und nicht an deiner kleinen Muschi spielst!“
Doreen schwor feierlich, nichts dergleichen zu unternehmen und schloss genüslich die Augen, als Oliver fester drückte. Am Schluss verzog sie schmerzhaft das Gesicht, stöhnte aber wohlig auf.
Oliver kicherte heiser: „Das gefällt dir wohl, du kleine Schlampe?“
Doreen stöhnte erneut. „Ja, Olli.“

Der Hausherr ließ sie stehen und fuhr mit dem Auto weg. Sein Ziel war das Madison Manor. Zum einen wollte er mal vorsichtig vorfühlen, ob Xavier schon vermisst wurde, und zum anderen brauchte er einen Damen-KG für Doreen. Er wurde dort zu Lady Stefanie vorgelassen, die ihn beäugte: „Sieh an! Der Herr Oliver. Einen Damen-KG möchtest du haben? Warum besorgst du es dir nicht in einem der Sexshops oder im Internet?“
Oliver: „Ich brauche ihn schnell. Und ich will ein wirklich ausbruchsicheres Modell haben.“
Stefanie verwies ihn an das Trannyworld. „Wir haben hier keine vorrätig. Und Sklavin Tina benötigt ihren selbst. Versuche es bei Joan im TW. Die hat welche da. Sag, du kommst von mir. Dann macht sie dir einen guten Preis.“
Oliver bedankte sich noch und fragte kurz wie beiläufig nach Xavier. Stefanie erzählte: „Die Jungs vom MC suchen schon in der ganzen Stadt nach ihm.“
Oliver sagte scheinheilig: „Oh, hoffentlich ist ihm nichts zugestoßen.“ Dann machte er sich auf den Weg zum Trannyworld.

Joan zeigte ihm mehrere Modelle, die sich passgenau einstellen ließen. Eine Anprobe war daher nicht erforderlich. Oliver entschied sich für ein besonders ausbruchsicheres Exemplar und blätterte das Geld hin. Joan sah ihm fragend hinterher. Hatte der Kerl neuerdings eine devote Partnerin?

- Die Ärmste! Aber sie steht ja sicherlich drauf... -

Kaum war Oliver weg, erschien Alexa bei Joan. „Ich habe gehört, Xavier ist verschwunden?“
Joan nickte: „Ja, die suchen den. Warum? Weißt du , wo er sein könnte?“
Alexa schüttelte den Kopf: „Keine Idee, aber ich bin seit einer Woche verschlossen. Hat Xavier den Key oder du?“
Joan streckte abweisend ihre Hand aus: „Kein Kommentar! Aber für einen Aufschluss benötigst du auf jeden Fall Xaviers Erlaubnis.“
Alexa stöhnte: „Toll! Dann wollen wir mal hoffen, dass er bald auftaucht.“

Oliver kehrte nach Hause zurück und prüfte, wie weit Doreen mit der Arbeit gekommen war. „Wieso bist du eigentlich komplett angezogen?“
Doreen stotterte: „Ich... ich... Ich kann doch nicht nackt...“
Oliver fasste ihr Kinn und sah ihr tief in die Augen: „Du glaubst gar nicht, wie schnell eine geschickt geführte Peitsche diese ganzen "Kann-nicht-Probleme" löst.“ Er nickte ihr auffordernd zu: „Also los! Runter mit den Fummeln! Das Höschen darfst du anlassen. Und die High Heels! Die ziehst du auch an, verstanden?“
Doreen nickte ergeben. „Ja, Olli, wenn du das möchtest, mache ich es natürlich.“

SIe gehorchte aufs Wort, wie Oliver zu seiner Befriedigung feststellte. Sie schnallte sich die hohen Schuhe an und stakste unsicher damit herum. Eigentlich konnte sie darin ganz gut laufen, aber die Hausarbeit dabei machen? Das war dann doch etwas Anderes.
Später rief er gelangweilt sein Hausmädchen ins Wohnzimmer, wo er auf dem Sofa saß und die Beine auf dem Tisch abgelegt hatte. „Bist du endlich fertig?“
Doreen senkte den Kopf: „Ich habe das ganze Haus geputzt und das Geschirr gespült und die Wäsche gewaschen.“
Oliver lächelte: „Dann habe ich eine kleine Belohnung für dich. Ich habe dir etwas gekauft.“
Doreen machte große und erwartungsvolle Augen. Der Hausherr zeigte auf einen Karton, der auf dem Tisch stand. „Na los. Mach es auf.“
Doreen fragte sich, was das für ein Präsent sein könnte. Ein Collier? Eine schmucke Armbanduhr? Ein hübsches Dessous? Sie öffnete die Schachtel und starrte auf dieses seltsame Gestell... Schon nach wenigen Augenblicken wurde ihr klar, was es war: ein Damenkeuschheitsgürtel.
Oliver grinste: „Willst du ihn nicht mal anziehen?“
Doreen schluckte. Sie zog langsam ihren Slip aus. Dann nahm sie den Inhalt des Kartons heraus und drehte und wendete ihn. Oliver verzog ungeduldig den Mund. „Gib schon her, du dumme Gans! Ich mache das.“

Zwei Minuten später steckte Doreen zum ersten Mal in ihrem Leben in einem KG. Er saß eng und fest. Sie fühle sich gefangen. Doch das schlimmste Gefühl, das ihr durch Mark und Bein ging, war, als Oliver das Schloss einrasten ließ und den Key abzog und einsteckte. „Du gehörst jetzt ganz mir. Gefällt dir das?“
Doreen war zu überwältigt, als dass sie einen klaren Gedanken fassen konnte, aber sie nickte.
Oliver winkte sie näher. Sie beugte sich zu ihm. Dann versetzte er ihr eine leichte Backpfeife. „Du undankbare Schlampe! Bedanke dich gefälligst!“ Doreen sah ihn freundlich an. „Danke, Olli. Vielen Dank für dein Geschenk.“ Oliver griente. „Du bist eine kluge Schlampe. Weißt du, was eine kluge Schlampe ist?“ Doreen schüttelte langsam den Kopf. Oliver hauchte ihr entgegen: „Eine kluge Schlampe weiß, wie sie sich zu verhalten hat, bevor sie noch eine weitere Backpfeife erhält.“

Er griff die beiden Brustwarzen der Frau und zwirbelte sie. Doreen stöhnte auf. Oliver lachte. „Das hast du wohl gerne?“ Er stieß sie weg und öffnete seine Hose. Breitbeinig lümmelte er auf dem Sofa. „Du weißt, was du nun tun darfst?“
Doreen sank auf die Knie und kroch zwischen seine Schenkel. An diesem Abend würde er sich von Doreen wie ein König verwöhnen lassen. Erik konnte bis Morgen warten. Der lief ja nicht weg.

Xavier war immer nervöser geworden. Jetzt also auch Oliver! Seine alte Identität hatte ihn eingeholt. Er haderte mit seinem Leben. Warum mussten ihm immer solche Sachen geschehen?
Er versetzte sich wieder in die alte Zeit, in der er als 22-Jähriger gerade seine erste Bürostelle bekommen hatte.
Judith! Ja, sie war die nächste Femme Fatale. Äußerlich war Judith überhaupt kein Vamp. Eher das Gegenteil: natürlich, nicht besonders modebewusst, Schminke nutzte sie nur wenig; sie war eher die Art Frau, mit der man „Pferde stehlen“ konnte.
Sie trafen sich häufiger, tauschten sich aus und verliebten sich ineinander. Anfangs war es wunderbarer Sex, den sie hatten. Nach einigen Wochen bereits schlug sie vor, dass Erik doch zu ihr ziehen könne. Damit konnten sie Miete sparen. Der Weg zur Arbeit blieb für ihn etwa gleich, so dass er kurzerhand seine Wohnung kündigte und seine paar Besitztümer zu Judiths Domizil brachte.

Seine neue Partnerin wohnte in einem eigenen kleinen Häuschen, so dass genug Platz für beide war. Judith arbeitete von zu Hause aus. Sie hatte früher eine Ausbildung zur Krankenschwester abgebrochen, sich dann als Heilpraktikerin versucht, aber inzwischen versorgte sie als „Engelsheilerin und Lebensberaterin“ ein Dutzend Stammpatienten und eine steigende Anzahl von Interessierten.
Erik war anfangs sehr skeptisch, was die Heilkräfte von Judith anging. Sie behauptete, dass sie mit „Geistengeln der Schwarzen Dimension“ kommunizieren konnte. Diese Wesen würden ihr Heilkräfte in Form von Energiestrahlen schicken, die sie dann heilend ihren Patienten weiterleiten könnte. Außerdem rührte sie „Arzneien“ an, die angeblich ebenfalls fast jede Krankheit heilen konnten. Die Geheimrezepturen waren ihr von den Geistengeln übermittelt worden.
Manchmal behandelte sie Patienten durch Handauflegen, manchmal durch spezielle Teegetränke. Erik war erstaunt, wie viel Geld sich mit dem Aberglauben von Menschen machen ließ.

Er war gefühlsmäßig hin. und hergerissen. Er liebte Judith als Person, aber er hatte ein schlechtes Gewissen dabei, dass sie Leute abzockte. Nach anfänglicher Kritik hielt er sich jedoch zurück, da Judith beleidigt und gekränkt reagierte. Sie könne Betroffenen wichtige psychologische Hilfen geben und sogar körperlich Erkrankten helfen.
Oft legte sie Karten oder pendelte. Manchmal bekamen die Patienten einen ihrer dubiosen Kräutertees, die sie nach ganz genau vorgeschriebener Weise und Dosierung trinken sollten. Neben Judiths Praxis war noch ein kleines Badezimmer eingerichtet, wo sie hin und wieder auch spezielle Einläufe machte, um die Krankheit oder die schlechten Gedanken und Energien aus den Körpern zu spülen. Interessanterweise kamen solche Behandlungen eher bei Männern vor.
Als Erik sie nach einiger Zeit danach fragte, zuckte sie nur mit den Schultern und meinte lächelnd: „Bei Männern ist eben notwendiger. Weibliche Körper und Seelen können besser mit Kräutertee genesen.“

An diesem Abend sah sie ihn schief an: „Wie wäre es, wenn ich dir auch einen Einlauf mache? Du wirst dich danach viel besser fühlen.“
Erik dankte: „Nett, aber das ist mir eher unangenehm.“
Jetzt war Judith sofort wieder eingeschnappt und zog einen Flunsch. „Hältst du etwa immer noch nichts von meinen Methoden?“
Erik schluckte. Jetzt bloß nichts Falsches sagen, dachte er sich und räusperte sich. „Doch, doch. Aber für mich speziell ist es eher... weniger...“ Er seufzte.
Judiths Gesichtsausdruck wurde immer säuerlicher. Schnell meinte er: „OK. Ich kann es ja mal versuchen.“
Sofort hellte sich Judiths Stimmung auf. Sie gingen in das Behandlungsbad, und die Expertin legte die Utensilien bereit. An einem Ständer hing ein gigantischer Beutel mit einem Fassungsvermögen von fünf Litern. Der Schlauch war mit einem speziellen Ventil ausgestattet. Erik legte sich nackt bäuchlings auf eine Behandlungsliege. Judith stopfte noch eine dicke Polsterrolle unter Eriks Hüfte, damit sein Hintern schön in die Luft ragte. Vorne hielt er sich krampfhaft an der Liege fest.

- Hoffentlich ist das eine einmalige Sache! -

Judith dozierte, während sie das Schlauchende ohne Vorwarnung in Eriks Hinterteil steckte: „Meine Hydro-Therapie hat schon so manchem Kranken geholfen. Du wirst sehen.“
Erik sagte: „Aber ich bin doch gar nicht krank.“
Judith lachte kurz und trocken auf. „Das denken die Meisten. Aber ich spüre, dass du negative Energien in dir hast. Die werden wir herausspülen.“
Erik verzichtete auf eine Diskussion. Er glaubte nicht an den ganzen Hokuspokus, aber er würde Judith eh nicht überzeugen können; stattdessen würde der Haussegen schief hängen, wenn er ihre „Hilfe“ ablehnen würde.
Schon merkte er, wie das Wasser in ihn hineinrauschte. Er fragte: „Ist das eigentlich nur Wasser?“
Judith tätschelte seinen Po: „Wasser mit ein paar Zusätzen.“ Nach einer kurzen Pause betonte sie: „Und die sind geheim.“
Langsam spannte sich Eriks Bauch unangenehm. Sicherlich waren schon über zwei Liter in ihn hineingerauscht. „Ich glaube, die Menge reicht langsam“, keuchte er.
Judiths Antwort war: „ICH weiß, welche Menge richtig ist.“
Einige Sekunden später stöhnte Erik gequält auf: „UUUUH! Ich platze gleich, Judith! Ouuuh...“
Judith blieb cool: „Nur noch zwei Liter. Dann hast du es ja geschafft.“
Erik würgte. „Judith, das ist echt zu viel! Der Aufgabe ist mein Bauch nicht gewachsen!“
Judith packte Eriks Gesicht und sah ihn an: „Keine Sorge. Dein Bauch wird an seiner Aufgabe wachsen.“ Sie stoppte zwar kurz den Einlauf, setzte ihn aber wieder fort, nachdem Erik ruhiger wurde.

Doch schon schnell zappelte er wieder herum und ächzte, suchte verzweifelt den Blick zu Judith. „Au! Au, ich platze! Au! Aufhören! Au! Bitte!“
Judith ließ sich nicht von ihrer Behandlung abbringen und verschloss das Ventil am Schlauch, der zusätzlich noch eine Ballonkatheterfunktion hatte. „So! Das sitzt bombenfest. Da läuft nix raus.“ Sie zog einen kleinen Drehstift ab und hielt ihn vor Eriks Augen: „Damit kannst du das Ventil öffnen. Ohne geht es nicht.“
Der Patient mühte sich keuchend auf die Knie und dann von der Liege. Stöhnend und jammernd hielt er sich den Bauch und krümmte sich vor. „Die Toilette! Schnell! Mach den Schlauch raus!“
Judith lachte lauthals. „Das Mittel muss doch erst wirken, du Dummerchen! 15 Minuten musst du schon aushalten.“
Erik: „Das geht nicht! Nein! Auf keinen Fall! Bitte! Mach das Ding raus aus mir! Bitte! Judith! Ich..... OOOOUUUH! Judith! Bitte!!!“
Doch zu seinem Entsetzen ging sie in ihren Praxisraum, pfiff ein fröhliches Liedchen und setzte ihren Weg in den Privatbereich des Hauses fort. Erik humpelte zitternd hinterher: nackt und mit einem Schlauch aus dem Arsch, dessen anderes Ende er in den Händen hielt. „Judith! Wo willst du hin? Bitte mach das Ventil auf! Oh, Judith! Bitte! BITTE!!!“
Sie sah ihn nur grinsend und kopfschüttelnd an. „Jetzt weiß ich, warum ich nie Kinder wollte. So ein Gezeter und Gequengel! Ist ja fürchterlich! Reiß dich mal zusammen! Sei ein Mann, Erik! Ein Mann!“
Just in diesem Moment durchschoss ihn ein Krampf. Zuckend wie unter Starkstrom wankte und schwang er hin und her und stöhnte und grunzte. Doch statt Mitleid, lachte Judith ihn aus und hielt ihm den Drehstift für das Ventil provozierend unter die Nase. Doch Gnade konnte Erik nicht erwarten, obwohl er sich schon auf dem Boden wälzte und winselte.

Nach einer gefühlten Ewigkeit waren die 15 Minuten um, und Judith kehrte mit ihrem Patienten zurück ins Bad, erlöste ihn und ließ ihn allein.
Den restlichen Tag über mieden beide das Thema Einlauf, als sei nichts gewesen. Erik glaubte, für alle Zeiten als gesunder Patient vor ihren Methoden geschützt zu sein, doch da sollte er sich gewaltig irren. Judith bestand auf regelmäßige Reinigungstherapie, die er dringend nötig hätte. Und so ließ er sich ihre Einläufe wöchentlich über sich ergehen.
Zu seiner Überraschung machte es ihn irgendwo auch geil, obwohl er es als demütigend empfand. Vielleicht gerade deshalb? Er konnte es sich nicht genau erklären. Judith war für ihn trotz all ihre Macken noch die Frau seines Lebens, war er sich sicher. Er liebte ihr Wesen, ihren Leib, wie sie sich im Bett bewegte, die Laute, die sie beim Liebesspiel von sich gab, den Geruch ihrer Weiblichkeit, ihrer Haut, ihrer Haare, den Geschmack ihrer Küsse...

Nur leider zog sie sich schon nach wenigen Monaten mehr und mehr zurück und wollte schließlich gar keinen Sex mehr. Erik versuchte es anfangs zu ertragen, eine Weile keusch zu leben, aber sein Vorsatz brach nach etwa sieben Tagen jeweils, und er onanierte heimlich im Badezimmer.
Danach hatte er ein schlechtes Gewissen, aber der Druck war einfach zu groß gewesen. - Die Beziehung war nach nicht einmal einem Jahr auf ihrem Tiefpunkt angekommen. Und immer mehr wurden ihm Judiths Geschäftsgebaren fremd. Einmal hörte er sie am Telefon einem Patienten schnippisch sagen: „Wenn du dich dafür verschulden musst, ist das doch nur ein kleines Opfer. Es geht um deine Lebensenergie! Deine Gesundheit! Ist dir das die 12.000 DM nicht wert?“ Nach einer kleinen Pause: „DU brauchst nicht zu weinen. Bring mir Dienstag das Geld mit, und ich werde dich von den negativen Energien befreien. Aber umsonst kann ich nichts für dich tun.“ Sie legte auf und lachte.
Erik schluckte. Judith war ganz schön skrupellos. Das war doch alles Humbug, Schwindel und Bauernfängerei!
Als er sie darauf ansprach, blockte sie ab und forderte: „Ich mache dir jetzt einen Einlauf.“
Erik ächzte: „Aber der Letzte war erst gestern.“
Judith hob eine Augenbraue und sah ihn lehrerhaft an: „Das entscheide immer noch ICH, wann du einen Einlauf benötigst. Und ich spüre eine Menge unreine Energie bei dir. Deshalb wirst du auch eine besondere Rezeptur bekommen!“
Erik ließ sich die Behandlung wortlos gefallen, an die er sich mittlerweile fast gewöhnt hatte, fragte aber bei der Gelegenheit: „Warum haben wir eigentlich keinen Sex mehr?“
Judith giftete ihn an: „DARAN kannst du natürlich denken! Du bist ein Ferkel, weißt du das? Außerdem schau dich mal im Spiegel an! Dein kleines Schw***nzchen...“
Die nächsten 15 Minuten waren extrem heftig. Juith musste ihm ein Abführmittel gegeben haben. Die nächsten Stunden des Tages war er sehr oft im Bad... Und trotzdem gingen ihm Judiths Worte nicht aus dem Sinn: Dein kleines Schw***nzchen..
Erik hatte sich nie Gedanken um die Größe gemacht. Völlig verunsichert suchte er darauf Informationen über die Durchschnittsgröße des deutschen Mannes und fand, dass er sogar knapp über dem Mittelmaß lag. Judith hatte ihn nur erniedrigen wollen.

In den Folgemonaten bekam Erik mit, wie Judith ihren Patienten zu immer bizarreren Entscheidungen riet. Und als wäre sie eine Art Guru, dem die Leute hörig sind, folgten fast alle ihren Anweisungen.
Mal sollte sich eine junge Frau von ihrem Liebsten trennen, mal musste ein Mann jeden zweiten Tag fasten, einem anderen Patienten verschrieb sie Klistiere aus seltsamen Mischungen, ein weiterer hatte täglich einen bestimmen Satz hundert Mal mit der Hand zu schreiben, andere kauften teure „Medikamente“ von Judith, verschuldeten sich sogar zum Teil dafür.
Und dann gab es noch den Typen, der keinerlei Sexualität mehr haben durfte, weil sie ihn „umbringen würde“. Der Mann lebte seitdem streng keusch.
Erik fragte sich, was Judith davon hatte. Vielleicht war es schlicht das Spiel mit der Macht.

Doch noch einige Wochen später war Erik klar: Judith hatte ihre sadistische Ader nur Männern gegenüber. Weibliche Patienten nutzte sie zwar ebenfalls aus, aber die Behandlungen waren zumindest nicht unangenehm.
Und dann kam der Tag der Erkenntnis: Judith war lesbisch - oder zumindest bi. Erik erwischte seine Partnerin in flagranti, als er früher als geplant aus dem Büro nach Hause kam. Er hatte verdächtige Geräusche im Obergeschoss gehört, kam näher und öffnete die Tür zum Schlafzimmer mit pochendem Herzen einen Spalt. In der Erwartung, einen Kerl zu sehen, wie er es Judith besorgte, traute er seinen Augen nicht, als sich zwei nackte Frauenleiber auf der Matratze kuschelnd küssten und zugleich gegenseitig masturbierten.

Erik hatte so etwas noch nie erlebt. Er war total verwirrt. War das jetzt ein Seitensprung? Durfte er einen Aufstand machen? Oder war alles halb so wild? Mit Galgenhumor kam ihm der Gedanke, dass dies womöglich zu einer obskuren Liebestherapie gehörte. - Nein, wohl eher nicht. Kein Wunder, dass Judith in letzter Zeit nichts mehr von ihm wissen wollte. Er spürte, wie er selbst eine Erektion bekam. Was würden die Frauen sagen, wenn er einfach hineinspazierte und mitmischte? Ein Ménage-à-trois! Das wäre ja hammergeil!

- Judith auf meinem Gesicht, während sie der Hübschen gegenübersitzt, sie leidenschaftlich küsst, und zugleich reitet sie meinen Sch****z! -

Aber würden sie das überhaupt wollen? Wer nicht wagt, der nicht gewinnt - nach diesem Motto schob Erik die Tür weiter auf, bis die beiden Liebenden ihn bemerkten.
Doch die Reaktionen waren anders, als sie Erik sich ausgemalt hatte. Sie winkten ihn nicht begeistert zu sich wie Nymphen, die nach seinem fleischlichen Schwert gierten. Stattdessen kreischte die unbekannte Schöne los, hielt sich das Laken vor die Brüste, während Judith mit wutverzerrter Miene blaffte: „Was fällt dir ein, du perverser Lustmolch? Hier einfach hereinzuplatzen!“
Erik stand da wie angewurzelt vor Schreck und bekam kein Wort heraus. Die Besucherin hatte sich etwas beruhigt und fragte: „Ach, ist das dein Mitbewohner?“
Erik nahm sehr wohl wahr, dass sie von „Mitbewohner“ sprach, nicht von „Freund“ oder „Partner“.
Judith forderte lauthals: „Entschuldige dich auf der Stelle bei Jana!“
Erik wollte gerade ansetzen, da meinte Jana: „Ist schon vergessen. Hey, was ist denn das da?“ Sie zeigte auf eine große Beule, die sich in Eriks Hose abzeichnete. Judith sah sie auch und wollte gerade empört losbrüllen, da meinte Jana: „Warum kommst du nicht dazu? Einen Mann hatte ich schon lange nicht mehr dabei. Judith, bist du einverstanden?“
Ihr Gesicht zeigte Überraschung. Dann meinte sie: „Na ja, warum nicht. Also los, Erik, komm schon her.“
Jana kicherte. „Ist er schüchtern?“
Judith: „Ein wenig schon. Na los. Zieh deine Hosen aus. Oder traust du dich nicht?“
Erik stieg aus seinen Beinkleidern und ließ auch gleich den Slip in die Tiefe sinken. Anschließend näherte er sich dem Bett und schlüpfte genau zwischen die nackten Damen. Oh, was war das ein geiles Feeling! Er fühlte sich wie ein König. Was würden sie alles mit ihm zwischen den Kissen machen? Seine Fantasie war beflügelt wie nie... und doch sollte es anders kommen.

Xavier unterbrach seine Erinnerungen. Waren das Geräusche gewesen? Er hüpfte in dem inzwischen ziemlich düsteren Keller zur Stahltür und lauschte. Leider waren ihm dabei die Hosen wieder runtergerutscht und bedeckten nun die Fußschellen. Hatte er sich das nur eingebildet? Doch plötzlich rasselte das Schloss, die Tür schwang auf. Erik verlor das Gleichgewicht, als er weggedrückt wurde und fiel auf sein Steißbein. Er sah hoch in einen blendenden Lichtstrahl. Er sah überhaupt nichts mehr. „Oliver?“
Die Tür knallte zu. Doch der geheimnisvolle Eindringling stand nun in dem Raum, schaltete sein Licht aus, die Deckenlampe sprang stattdessen an: Oliver stand vor ihm und grinste.
Aber Erik stand der Schweiß auf der Stirn. „Ah...Äh...Oh...“ Er blinzelte. Aber es war kein Trugbild. Oliver stand da wirklich: in schwarzem Leder von oben bis unten, dicken Stiefeln, breitem Gürtel, einer Peitsche in der Hand, eine verspiegelte Sonnenbrille im Gesicht, eine Lederschirmmütze auf dem Kopf. Er sah aus wie aus einem SM-Gay-Porno entsprungen.

Miriam genoss gerade Florians Zunge. Sie trug nur ein feines Corsagenkleidchen, das hochgerutscht war. Florian war zwischen ihren angewinkelten Beinen verschwunden und sorgte fleißig für Miriams Vergnügen. Heute war der letzte Tag für die beiden Sexhungrigen. Morgen kam Kerstin zurück. Florian bedauerte es. Miriam war so viel besser, geiler... Und daher ließ sich der fremdvögelnde Ehemann es nicht nehmen, den Samstagabend und die darauffolgende heiße Nacht alle Register zu ziehen und sich absolut leerfi**en zu lassen.
Im Doppelbett von Florian und Kerstin war Hochbetrieb angesagt. Erotische Laute hallten durch die Nacht, Laken wurden zerknittert, befleckt, und Matratzen quietschten unter den sich wogenden und transpirierenden Leibern, die ineinander verhakt die Wellen der Lust genossen.
Miriam krallte ihre Nägel in die knackigen Pobacken ihres Lovers und hinterließ feine Schrammen. Sie presste ihre Knospe gegen das männliche Schambein und rieb ihre Hüfte kreisend dagegen, stöhnend, maunzend. Florians Hoden quetschten die letzten Tropfen seiner Sahne hervor, und Miriam schrie den x-ten Orgasmus heraus, während ihre langen Haare an ihrer makellosen Haut klebten, während ihre sinnlichen Lippen sich öffneten, um fiebrig hauchend den nächsten Kuss zu empfangen; ein wohliges Beben durchströmte ihre Lenden, breitete sich im gesamten Körper aus und ließ sie unwillkürlich und unkontrolliert stöhnen.
In endloser Hingabe vereinigten sie sich und erlebten eine Explosion der Höhepunkte, die sie in eine andere Welt zu katapultieren schien.

Doch auch die wundervollsten Erlebnisse waren irgendwann vorüber. Florian hatte panische Angst davor, dass morgens seine bessere Hälfte vor der Tür stand, während Miriam noch im kurzen Nachthemd und mit sexzerzauster Frisur im Haus herumhüpfte. Daher entschied man sich, noch in der Nacht zu einem schmerzlichen Abschied. Es kribbelte in Florians Hose, als sie sich mit einem leidenschaftlichen, langen Kuss an der Haustür unter einem klaren Sternenhimmel verabschiedeten. Flo war so leergepumpt wie nie, und fühlte doch den Drang wieder und wieder mit dieser Sexbombe zu schlafen, die für ihn wie eine harte Droge war, von der man nie genug bekam und die Finger nicht lassen konnte.

Miriam machte sich auf den Heimweg zum Madison Manor, wo sie von zwei Securitymännern durch die Pforte gelassen wurde. Von ihnen erfuhr sie auch, dass Xavier seit Vorgestern verschwunden war. Miriam ahnte, dass er sie suchte. Aber warum war er nicht längst zurückgekehrt?
Für weitere Gedanken war sie allerdings zu müde und entschlüpfte ihrem Kleid, streifte ein rotes Seidennegligee an und tauchte in das seidene Bett ein, kühl, erfrischend und entspannend. Drei Minuten später schlummerte sie in Morpheus´ Reich.

Vielleicht wäre sie nicht so beruhigt eingeschlafen, wenn sie gewusst hätte, dass Erik derweil in Ingos ehemaligem Sklavenkeller gefangen gehalten wurde. Und vor allem: dass Oliver nun offensichtlich bereit war, seine sadistischen Neigungen unbegrenzt auszuleben. Wie ein in Leder uniformierter Dom-Gay-Master stand er da und drängte den gefesselten Gefangenen zu der Matratze, wo er sich bäuchlings hinlegen musste. Mit einem Halsband und einer Kette fixierte er Eriks Kopf. Für Bondage diverser Art waren um die Matratze mehrere Ringe am Boden angebracht worden. Auch die Füße befestigte er so. Die Arme waren eh schon durch die Handschellen auf dem Rücken gesichert. Im Anschluss zückte Oliver ein Messer und schnitt dem Liegenden die Hosen vom Leib. Grinsend sah er in Eriks entsetzte Augen.
Erst jetzt bemerkte Erik die zweite Person, die nur dastand und zusah: eine junge Frau, nackt bis auf einen Keuschheitsgürtel um die Hüften.
Oliver lachte verächtlich und erklärte: „Erik, du wirst hier aus dem Keller nie wieder herauskommen. Ich werde dich zu meinem Amüsement hier einkerkern und als Sexsklaven benutzen - wann, wie oft und wie ich will. Nur zu meinem Spaß. Und natürlich wirst du nie wieder abspritzen. Tja, der große Rotlichkönig Xavier! Ha!“ Er fabulierte weiter: „Dein Ärschlein wird bald so aufgerissen sein, dass du Windeln benötigst. Und deine dicken Eier... hm. Mal sehen, was ich damit alles anstellen werde, bevor ich sie endgültig... Und dabei werde ich abspritzen wie ein Feuerwehrschlauch!.“ Er gluckste vor sich hin.

Erik schluckte. Er war in die Hände eines Psychopathen geraten. Und diese Frau schien ihm hörig. Auf sie brauchte er nicht zu bauen. Das Pärchen würde ihn nie wieder gehen lassen. Sollte so sein Leben enden? Als Sexsklave in einem Kellerverlies? Sein Puls raste, als er sich seine hilflose Situation klarmachte. Was auch immer Oliver mit ihm anstellen wollte... er konnte es tun. Ohne, dass Erik es verhindern könnte. Was würde ihn erwarten? Ein fetter Plug im Arsch? Eine Züchtigung mit dem Stock oder Gürtel? Würde ihn die Frau mit einem Strap aufspießen? Oder hatte Oliver noch ganz andere Gemeinheiten im Sinn?
ging ihm zwar gegen den Strich, aber Erik fing unwillkürlich an zu betteln und zu winseln: „Olli, bitte. Wir kennen uns doch schon so lange. Ich...“ Weiter kam er nicht.
Die Frau war mit einem Umschnallknebel auf ihn zugekommen und hatte ihm das Teil angelegt. Ein kurzer dicker Plastikpenis füllte seinen Mund. Artikulieren konnte er sich jedenfalls nicht mehr.

Als nächstes setzte sich Oliver breitbeinig und lümmelnd so auf ein Kissen am Boden, dass er Eriks Gesicht vor sich hatte und ihn beobachten konnte. Erik hob den Kopf und schaute zu Oliver, immer noch mit flehender Mimik. Doch in Olivers Ausdruck fand sich kein Mitleid. Im Gegenteil: Er genoss Eriks Demütigung. Dann spürte Erik plötzlich, wie sich zwischen seinen Beinen die Frau positionierte. Es kam, wie es kommen musste: Sie hatte einen fetten Dildo umgeschnallt und suchte sich den engen Eingang.... und fand ihn mit einem Ruck, der Erik grunzen ließ.

Anfangs noch zaghaft, steigerte sie ihren Rhythmus. Ab und zu spürte Erik die Brüste der Frau auf seinem Rücken, wenn sie sich weit vorbeugte und beinahe auf ihm lag.
Die Aktion geilte Oliver so auf, dass er schon seit einiger Zeit in seinem Schritt nestelte. Schließlich öffnete er die Lederhose und holte sein Prachtstück hervor, das bereits zu voller Größe gewachsen war. Er rutschte näher, bis er direkt vor Eriks Gesicht am Matratzenrand saß. „Ich werde dich jetzt von deinem Knebel befreien. Zur Belohnung wirst du mich verwöhnen. Gib dir Mühe, sonst muss ich dich bestrafen!“

Keine Minute später lutschte, saugte und züngelte Erik an dem dicken Luststab, schmeckte die intensive Note von Olivers Meisterprügel. Der triumphierende Blick des Mannes erniedrigte Erik fast mehr als die Aktion. Es war die totale Unterwerfung.
Sollte seine Zukunft so aussehen?

Oliver grunzte, als seine Sahne aus ihm strömte wie aus einer Gießkanne. Er atmete durch und tätschelte dann Eriks Wange. „So bist du ein feiner Loveboy!“
Doreen beendete ebenfalls ihr Rammtraining. „Soll ich ihn wieder freimachen?“, fragte sie ihren Herrn.
Oliver lachte verächtlich: „Der übernachtet so. Bequem auf dem Bauch. Dann kann er nicht von der Matratze fallen.“ Er kicherte heiser, als habe er einen tollen Witz gemacht und verließ mit seiner Dienerin den Keller.
Erik schluckte und schluckte, aber Oliver blieb ihm mit seinem schlechten Geschmack in nächster Erinnerung.

Am nächsten Morgen befreite Doreen ihn. Erik ächzte erleichtert auf, als seine Gelenke endlich wieder normale Bewegungen ausführen konnten. Es schmerzte und war zugleich äußerst erholsam.
Die Frau trug ein enges Latexoberteil, dazu eine ebenso enge Hose aus dem gleichen Material. High Heels mit zehn Zentimeter hohen Absätzen vervollständigten ihr Outfit, mit dem sie für ihren Herrn sorgte. Sie warnte ihn: „Ich werde dich zukünftig versorgen und für meinen Herrn vorbereiten, wenn er Lust auf dich hat. Mein Name ist Doreen. Aber versuche nicht, dich zu befreien. Es würde dich teuer zu stehen kommen.“
Erik erhielt ein Tablett mit einem einfachen und spartanischen Frühstück.
Er reckte sich stöhnend. Die ganze Nacht ausgestreckt auf dem Bauch war auf Dauer sehr unbequem gewesen. Dann ging Doreen wieder. Sie hatte eine lange Aufgabenliste abzuarbeiten, bis Oliver am Abend von der Arbeit nach Hause kommen würde.

Miriam erhielt bereits am Vormittag einen Anruf aus dem Trannyworld. Alexa wollte endlich wissen, was mit Xavier war. „Oder hast du den Key zu meinem KG? Abgemacht war wöchentlicher Aufschluss. Ich bin seit acht Tagen da drin!“
Miriam schnaubte: „Du bist und bleibst eine Nervensäge. Frag Xavier. Er ist nicht erreichbar. Also warte gefälligst ab.“ Sie legte auf. Kopfschüttelnd machte sie ein abschätziges Zischgeräusch.

- Acht Tage! Das ist doch gar nichts! Was der sich anstellt! -

Da fiel ihr ihr Sklave Ingo ein. Heute war sein 100. Verschlusstag. In 45 Tagen würde er befreit werden. Die Betonung lag allerdings auf dem Konjunktiv. Wäre er nicht weggelaufen, dieser Schweinehund!, schimpfte Miriam in Gedanken. Sie würde ihn auch in 45 Tagen nicht freilassen. Zur Strafe für seinen Ungehorsam waren 200 Tage fällig! Oder mehr.
Miriam bekam gute Laune bei dem Gedanken. Und Lorenzo und Moritz saßen derweil ebenfalls ihre KG-Strafen ab. 60 Tage hatten sie sich eingebrockt. Miriam schmunzelte. Warum trugen nicht generell alle Männer auf dieser Welt Keuschheitsschellen? Das wäre nur richtig und sinnvoll. Die Welt wäre eine bessere.

Als nächstes rief sie bei ihrer alten Busenfreundin Kerstin an. Die hatte heute noch Urlaub und berichtete begeistert von ihrer Reise. Miriam: „Florian ist bestimmt auch glücklich, dass du wieder da bist.“
Kerstins Stimme strahlte: „Oh, ja! Er hat mich sogar mit einem riesigen Strauß roter Rosen überrascht.“ Dann ergänzte sie: „Und alles ist blitzblank! Der hat für mich das ganze Haus geputzt und aufgeräumt. Er ist echt ein ganz Lieber.“
Miriam: „Ja, sei froh. Er ist schon ein toller Typ.“ Ein schlechtes Gewissen war ihr fremd. Stattdessen fühlte sie sich erhaben, denn sie wusste etwas, was Kerstin nicht mal ahnte.

Nach dem Telefonat besprach sie mit Lady Stefanie ihren heutigen Einsatz. Es gab zwei Gäste für Lady Miriam: einen Geschäftsmann, der als Hund Kunststücke vorführte und belohnt oder mit einem Elektrohalsband um seine Klöten bestraft wurde; und dann kam noch ein Latexsklave, der in einem Ganzkörpersuit und mit Gasmaske eine Klinik-Session erleben wollte. Für beide Männer war ein abschließender Orgasmus nicht relevant, so dass Miriam aus einer Laune heraus sich dafür entschloss, ihn ihnen zu verweigern.

Der Hundefreund war schnell erledigt, da kam auch schon der Latexfreak. Als Miriam auch mit ihm fertig war, verabschiedete der Mann sich höflich und devot. Miriam versetzte ihm einen kräftigen Tritt in den Allerwertesten. Der Mann drehte sich erschrocken um. Miriam grinste: „Das hieß Auf Wiedersehen auf Sklavisch.“ Sie lachte ihm spöttisch hinterher.

Nach getaner Arbeit wurde ihr schnell langweilig. Sie zog sich Freizeitkleidung an und hätte sich jetzt gerne von ihrem Privatsklaven Ingo verwöhnen lassen. Oder wenigstens hätte sie ihn ein bisschen ärgern können. Aber der Herr war ja ausgeflogen! Ersatzweise lieh sie sich den Securitypraktikanten Moritz aus. Der würde sicherlich zu so einigem bereit sein, um seine 60-Tage-Strafe zu mildern. Elf Tage steckte er nun abstinent in der Schelle.
Der Jüngling war voller Hoffnung, als er zu Lady Miriam kam. Miriam kugelte mit ihren Schultern. „Ich bin sooo verspannt. Massierst du mich ein bisschen? Ich könnte dir einige Tage von den 60 erlassen...“
Moritz machte große Augen. Das war seine Chance. Schluckend sah er, wie Miriam ihr Oberteil über dem Kopf auszog; danach folgte der Sport-BH. Der Jungspund unterdrückte schwerlich ein Aufstöhnen. Selbst nur die Rückseite dieser Schönheit... diese geballte Erotik... Und wenn er einen kleinen Schritt zu Seite machte, würde er einen Teil ihrer wundervollen Brust sehen...

Miriam wies ihn an: „Knie dich hinter mir aufs Bett und massier mir die Schultern und den Nackenbereich.“
Moritz eilte in Position und traute sich kaum, zuzugreifen. Miriam tadelte: „Ein wenig fester darfst du schon zupacken.“ Der junge Mann gab sich alle Mühe.
Nach einer Weile meinte die Lady: „Lass mich mal liegen. Dann geht es besser, und du kannst auch meinen unteren Rücken bearbeiten.“
Als sie sich auf den Bauch legte, erhaschte Moritz Blicke auf die perfekten Brüste. Ein Speichelfaden lief ihm aus dem Mundwinkel. Schnell wischte er ihn weg.
„Ziehst du mir die Hose aus?“, fragte die Ertikgranate.
Moritz sah, wie sich Miriams Hüften nach oben bogen wie bei einer Erotikdarbietung, um ihm seine Aufgabe zu eleichtern. Er zog an der engen Jeans, die Miriam trug, bis sie über die Füße glitten. Ihre Turnschuhe hatte sie bereits ausgezogen. Jetzt kleideten sie nur noch kurze, hautenge Yogapants, die sich über die göttlichen Backen spannten. Moritz war wie hypnotisiert von diesem Po. So rund, so knackig, so übersinnlich, dass es weh tat, sie zu betrachten. Vor allem in seinem KG.
Miriam schlug vor: „Am besten setzt du dich auf meine Beine. Dann kommst du überall ran.“
Moritz traute sich kaum, sich auf die schlanken, braun gebrannten Schenkel zu setzen. Er kniete über ihnen und beugte sich vor, um den oberen Rücken der Lady zu erreichen. Nach und nach wagte er sich tiefer. Nur den Po zu berühren, den er hin und wieder zufällig mit dem Bauch streifte, traute er sich nicht. Der Respekt vor der Domina war viel zu groß. Eventuell mochte sie es nicht. Was dann? Dann waren seine ganzen Pluspunkte im wahrsten Sinne des Wortes wieder für den Arsch!

Doch dann verlangte sie sogar danach. Moritz´ Ohren glühten, als er den Hinweis vernahm. Sie wollte, dass er ihr diese göttlichen Backen kraulte, massierte. Oh, am liebsten hätte er sie auch geküsst und geleckt... Aprupt drehte sich die Schönheit um. Moritz kniete über ihr. Hatte er was falsch gemacht? Erschrocken und ängstlich sah er sie an.
Miriam fragte: „Kannst du deine Hose ausziehen? Irgendwie finde ich den Stoff an meinen Beinen kratzig.“
Der Jungspund ächzte und stand auf, zog sich die Jeans aus und begab sich wieder in Position. Längst versuchte sein bestes Stück zu wachsen und durch seinen Kerker durchzubrechen. Aber alles, was er bewerkstelligte, war ein feuchter Fleck auf dem Slip. Plötzlich klopfte es an der Tür.

Miriam sagte sofort: „Herein!“ Moritz verdrehte sich zur Tür. Ihm war die Situation peinlich. Besonders der Fleck. Aber es war nur Sklave Justin. Der kam kleinlaut näher und fragte, ob er störte.
Miriam verneinte und fragte abschätzig: „Was willst du denn hier?“
Justin erklärte: „Meine Herrin Manuela schickt mich.“
Miriam hatte sich auf die Seite gedreht und sah den Sklaven nun mit erhobenen Augenbrauen an. Justin setzte fort: „Sie hat gesagt, dass sie mich unter einer Bedingung heute aus dem KG lässt. - Wenn du auch die Genehmigung gibst.“ Miriam schmunzelte.

- Da will wohl jemand seine Ruhe. So nach dem Motto: ICH hätte es dir ja erlaubt, aber Miri... -

Sie dachte kurz nach.

- Wenn ich es ihm erlaube, wird Manu dumm gucken. Dafür wäre es es fast wert! Aber ich glaube... ich lasse den Justin noch eine Weile länger schmoren. -

Sie entschied nach der Gleichung, was ihr mehr Spaß brachte. „Wie lange hat dich denn die böse Manu schon eingesperrt?“, fragte sie Mitleid vortäuschend, um ihn vorzuführen.
Justin erwiderte: „Elf Tage, Lady Miriam.“ Er machte einen gequälten Gesichtsausdruck.
Miriam kicherte. „Schau mal. Der Lorenzo ist zehn Tage verschlossen, und der Moritz hier sogar elf. Und beide müssen es 60 Tage lang aushalten. Du bist also in guter Gesellschaft. Und da willst du schon nach elf Tagen wieder eine Erleichterung?“
Justin jammerte: „Aber ich bin nicht so trainiert, so... ich bin doch eigentlich gar nicht devot. Manu hat mich so gemacht.... Ich...“ Er wollte gerade Miriam vorwerfen, dass sie die Hauptschuld an seinem Dilemma trug, da sie fälschlicherweise behauptet hatte, von ihm genötigt worden zu sein. So hatte die ganze Misere begonnen.
Aber dann hätte er natürlich verspielt. Deshalb schwieg er darüber. Miriam seufzte und tat, als denke sie angestrengt und ernsthaft nach, wog Für und Wider ab. „Hach, das ist aber wirklich eine schwere Entscheidung...“ Dann drehte sie sich wieder auf den Bauch und machte Moritz ein Zeichen, weiter zu massieren. Mit einer Mischung aus Langeweile und Arroganz in der Stimme erklärte sie: „Ich denke darüber nach, Justin. Ich habe es ganz oben auf meiner To-Do-Liste, ok?“
Geknickt verließ der Sklave das Quartier. Miriam zog ihn auf. Sie würde keine Entscheidung fällen. Und wenn, dann gegen seine Freiheit. Dieses Biest, sinnierte Justin, erst sorgt sie dafür, dass er von Manu versklavt wird, und nun wirft sie ihm sprichwörtlich noch Knüppel zwischen die Beine.

Miriam machte sich längst keine Gedanken mehr über Justins Samenstau. Sie ließ sich von Jungspund Moritz verwöhnen. „Verträgst du den KG gut? Oder hast du Beschwerden?“, wollte sie wissen.
Moritz erklärte mit rotem Kopf, dass er besonders morgens von schmerzhaften Errektionen wach würde. Und auch tagsüber hatte er manchmal Probleme, wenn er die hübschen Ladys im Manor sah. Die Leder- und Latexröcke, die Hot Pants, die Reiterhosen, die... Miriam lachte auf. „Na, dann ist ja noch alles in Ordnung. Oder sollten wir mal nachschauen?“
Moritz stutzte: „Nachschauen?“
Miriam drückte den Jüngling zur Seite. „Zieh deinen Slip aus. Ich schließe dich auf.“

Drei lange Sekunden war der Keuschling zur Salzsäule erstarrt. Doch dann riss er sich das Textil so schnell runter, als würde es lichterloh brennen. Irgendwoher hatte die Lady plötzlich den Key und steckte ihn in die Schelle, entfernte sie und grinste, als sich der kleine Moritz augenblicklich aufplusterte. Die Domina tippte ihn an, als wolle sie ein Insekt ärgern. Sofort wippte der zuckende Stab voller Freude. Moritz merkte, wie seine Zähne vor Aufregung klapperten, wie sich Speichel in seinem Mund sammelte, wie ihm heiß wurde, wie er wie Wachs in den Händen dieser Verführerin war...
Miriam schlug vor: „Warum zeigst du mir nicht, was du kannst. Du bist doch schon ein Mann, oder?“ Sie ließ sich nach hinten fallen und rekelte lasziv im Bett, spielte mit ihren Fingern, ihren Haaren, ihrem Blick.
Es war für den Jüngling der reinste Overkill an Stimulation. Stockend atmend beugte er sich über die Granate und suchte mit seinem Lustmacher den Eingang ins Paradies.
Er hatte das Gefühl, dass sein Gehirn abgeschaltet war, und nur noch seine triebgesteuerten Instinkte leiteten ihn an. Er tauchte in die feuchte und enge Spalte und stöhnte laut und kehlig auf. Der geilste Augenblick seines Lebens!
Und im nächsten Moment begann er einen flotten Rhytthmus, der seinen knabenhaften Hintern hoch und runter bewegte. Sein Schwert stach zu und rauschte in die Wärme, zog sich zurück, um mit Anlauf erneut die Venus zu erobern. Mit glasigen Augen vor Glück genoss er die unvorstellbare Erregung. Er hatte mit Lady Miriam Sex! Seine Keuschheit war nach „nur“ elf Tagen beendet, und er hatte Sex mit Miriam! SEX! Mit MIRIAM! Krass! Hammer!

- Oooooh! Yeahhhhhh! Ich... ich glaube... ich komme schon..... Uuuuuuuuh... -

Moritz quiekte auf. Miriam hatte blitzschnell nach seinen kleinen Brustwarzen gegriffen und sie brutal gedreht. Sie drückte ihn weg. „Du willst doch wohl nicht spritzen, du kleiner, mieser Wichser?“
Moritz schluckte und sah sie irritiert an. Aber was dachte sie denn sonst...? Seine riesige Latte tröpfelte vor Ungeduld.
Es dauerte keine fünf Minuten, da hatte die Lady den widerspenstigen Rammsporn in seine Schranken gewiesen und zurück in seinen Käfig gesteckt. „Für diesen Missbrauchsversuch meines Vertrauens müsste ich deine Strafe eigentlich verdoppeln.“
Moritz bekam nur ein Wimmern heraus. Miriam schlug großzügig vor: „Ich will aber gnädig sein. Wenn du es schaffst, mir innerhalb von 30 Minuten zwei kräftige Orgasmen zu schenken, belasse ich es bei den abgemachten 60 Tagen.“

Natürlich versuchte der Jüngling sein Glück. Und schier in letzter Minute schaffte er den zweiten Höhepunkt für die Dame, die sich offenbar auch Zeit gelassen hatte.
Danach zog er sich schnell an und kehrte zu seinem Arbeitsplatz bei der Security zurück. Lieber etwas gehänselt und geboxt werden, als von dieser Teufelin noch länger so grausam gequält zu werden.
Den restlichen Tag rieb seine Eichel heftig und penetrant an der Innenseite der Schelle. Leider nicht genug, um abzuspritzen, doch es reichte, um ihn keinen anderen Gedanken mehr fassen zu lassen.

Gegen Abend erschien Oliver mit Doreen im Kellerverlies. Heute hatte der Master des Hauses nicht vor, seinen Sexsklaven aktiv zu gebrauchen. Andererseits ließ er sich von Doreen vor Eriks Augen demonstrativ und mit süffisantem Blick seinen Prügel blasen.
Direkt im Anschluss flüsterte er ihr etwas ins Ohr. Sie kam daraufhin sofort zu Erik und küsste ihn leidenschaftlich. Sehr feucht. Sehr warm. Sehr klebrig. Sehr merkwürdig. Oliver gackerte.
Dann verabschiedete er sich mit seiner Zofe von dem Gefangenen, nachdem er eine versteckte Tür geöffnet hatte, die Erik bisher gar nicht bemerkt hatte, weil sie gut getarnt war. Dahinter befand sich ein kleines Badezimmer. Zumindest eine Toilette und ein Waschbecken. Hier freute man sich auch über scheinbar marginale Dinge, die sich jedoch als existenziell wertvoll erweisen konnten.

Doreen brachte dem Kellerbewohner später einige Hygieneartikel und ein Abendessen, das aussah wie die nicht aufgegessenen Reste des bizarren Pärchens. Appetitlich war anders. Aber der Hunger trieb es rein.
Am nächsten Tag kam Doreen mit einem überschaubaren Frühstück.
Erik fragte: „Kannst du mir hier unten nicht wenigstens die Hand- und Fußfesseln abnehmen?“
Doreen lächelte entschuldigend: „Nur der Meister hat die Schlüssel und entscheidet darüber.“
Erik grummelte: „Der... Meister...“ Er versuchte es mit neuer Taktik: „Überleg doch mal, Doreen. Ich werde längst von meinen Bikerjungs gesucht. Die drehen die ganze Stadt auf links. Und irgendwann werden sie mich finden. Und dann möchte niemand in Olivers Haut stecken. Und du bist dann auch dran. Lass dich da nicht reinziehen. Lass mich frei, und du wirst es nicht bereuen.“
Doch statt Doreen zu überzeugen, erreichte er das Gegenteil. Sie giftete ihn an: „Du wagst es, solche... Schandgedanken auszusprechen!? Das ist.... Das ist ja... Das werde ich dem Meister sagen. Und dann wirst du gezüchtigt werden!“
Erik antwortete schnell: „Nein, warte, Doreen. Bitte! Mach das nicht. Bitte mach das nicht! Das war nicht so gemeint. Bitte behalte es für dich... Unser Geheimnis... OK?“
Leider biss er da auf Granit. Die Zofe schnaubte verächtlich. „Das wird dich teuer zu stehen kommen!“ Schon war sie verschwunden. Erik seufzte.

- Super! Grandios gescheitert! -

Was würde ihn erwarten? Erik blieb nichts anderes übrig, als seinem Schicksal entgegenzusehen. Noch ein paar Stunden blieben ihm, bis Oliver von der Arbeit nach Hause kommen würde. Hoffentlich waren die Jungs vom MC Razorblade inzwischen auf die Idee gekommen, mal bei Oliver im Haus nachzusehen. Er wartete minütlich auf die knatternden Motoren der Bikes, aber bisher war alles ruhig.

Miriam genoss den Tag und schlief erst mal lange aus. Ihr erster Gast kam erst um die Mittagsstunde. Ein klassischer Keuschling, der seit drei Wochen eingesperrt war und um Aufschluss betteln würde. Miriam wollte sich die Schuhe lecken lassen und ihn anschließend befreien, damit er sich schnell von dem Druck befreien konnte. Aber danach würde es direkt zurück in die Metallschelle gehen. Faszinierend, dachte sie, denn der Typ war verheiratet, wie er ihr mal erzählt hatte.
Am Vormittag vertrieb sie sich die Zeit mit einem Stream aus dem Internet. Sie rief die Homepage der australischen Chastity Show auf. Die neueste Ausgabe war zugleich eine Premiere einer neuen Spielidee gewesen, die sie selbst Baakir vorgeschlagen hatte.
Dabei durfte eine Zuschauerin auf die Bühne und konnte Geld, Reisen und Sachgewinne erspielen. Zugleich war ein ehemaliger Kandidat, der in einer früheren Show eine Verschlusszeit erhalten hatte dabei, um seine Strafe auf nur 14 Tage zu verringern. Doch ein Risiko bestand, denn bei dem Spiel konnte es möglicherweise sogar zu einer Verlängerung kommen.
Doch dass hatte alles die Gegenkandidatin und der Glückswürfel in der Hand. Moderatorin Eva, sexy in schwarzen Hot Pants zu hohen Schnürstiefeln und einer engen Rüschenbluse, stellte der Kandidatin Fragen zum Thema Sex. Sie musste jede Frage richtig beantworten, sonst war sie raus. Bei einer korrekten Antwort würfelte sie einen großen Plüschwürfel über die Bühne. Landete der Wurf mit einer „Sechs“, erhielt sie einen Preis. Das konnte zum Beispiel ein Hotelurlaub sein, ein Geldbetrag oder ein elektronisches Gerät. Zeigte der Würfel jedoch eine andere Augenzahl, durfte sie die nächste Frage beantworten, ging aber dieses Mal leer aus.
Doch sie konnte auch den „Chastity-Joker“ in die Luft halten. Dann erhielt sie den Preis trotzdem. Doch dann musste sie auch eine von zwei Karten ziehen: Bei Grün blieb alles dabei; doch bei der pinkfarbenen Karte mit einem Keuschheitssymbol wurde die Verschlusszeit des jungen Mannes auf der Bühne verdoppelt.

Über der Bühne prangte wie immer das riesige Chastity-Show-Logo: ein großes Verbotsschild mit einem stilisierten, spritzenden Penis und einer wichsenden Hand.
Die Kandidatin aus dem Publikum kreischte vor Glück, als sie von Eva ausgewählt wurde. Die junge Blondine umarmte noch schnell ihre drei Freundinnen, die ebenfalls euphorisch herumhüpften; dann eilte sie auf die Bühne und stellte sich als Emily vor: 18 Jahre, seit vier Monaten mit einem süßen Typen zusammen, Auszubildene zur Erzieherin.
Ein wenig schüchtern winkte sie ins jubelnde Publikum. Emily trug braune Stiefel zu einem beigfarbenen kurzen Faltenrock, ein braunes T-Shirt und mehrere Modeschmuckketten um den Hals. Die langen Haare waren lässig hochgesteckt. Braungebrannt vom Strand freute sie sich auf ihre Chance.

Eva bat sie zum Pult an ihren Platz. Danach empfing sie den Keuschling Adam. Mit Trockennebel tauchte er auf der Bühne auf, trug ein hautenges T-Shirt, das so dünn war, dass man seinen Oberkörper gut sehen konnte. Dazu hatte er schwarze Chaps, also Beinkleider ohne Stoff am Schritt und Gesäß. Das Outfit hatte er sich natürlich nicht selbst ausgesucht. Die Hot Pussys hatten darauf bestanden, damit der KG gut zu sehen war, den der junge Mann nun bereits seit vier Wochen trug.
Ihm standen allerdings noch unvorstellbare weitere 121 Tage bevor, und daher hatte er sich überreden lassen, bei dieser zweiten Chance mitzumachen.
Emily und Adam gaben sich die Hand. Anschließend stellte sich der Chastity-Boy in einen Standkäfig, den die Hot Pussys Maria Angeles, Lucia und Vera mit einer tänzerischen Choreografie verschlossen.
Bevor es mit den Fragerunden losging, interviewte Eva den Jüngling: „Wie ist es dir bisher ergangen? Du bist ja schon seit vier Wochen versperrt.“
Adam berichtete: „Ja, es ist sehr schwer. Meine Freundin ist abgehauen.“
Bedauernde Rufe aus dem Publikum, deren Sarkasmus deutlich herauszuhören war, brandeten auf.
Eva machte ihm Hoffnung: „Wenn alles klappt, bist du in zwei Wochen raus. Wie hört sich das an?“
Adam: „Super. Das wäre echt geil.“
Eva richtete ihren Blick auf die Zuschauer: „Super sagt er. Das wäre geil. Aber geil ist er bestimmt jetzt schon, oder?“ Gelächter erreichte die Bühne. Adams Gesicht verfärbte sich ein wenig rötlich.

Fetzige Musik startete, und die Hot Pussys tänzelten wieder um den Standkäfig herum und animierten den Insassen dazu, mitzumachen. Neben den professionellen Tänzerinnen und Schönheiten wirkte Adam plump und ungeschickt, hölzern und peinlich. Lucia griff durch das Gitter und drehte den Jüngling zu sich, so dass er seitlich zum Publikum stand, und zog ihn dann zu den Gitterstäben. Maria Angeles kniete sich zwischen sie und imitierte einen Blowjob.
Nach der kurzen Showeinlage ertönte andere Musik, und Vera tauchte auf einem kleinen Podest mit den Preisen auf und überreichte Eva die Karten mit den Fragen.
Die Moderatorin begann: „Emily, was versteht man unter erektiler Dysfunktion?“
Die junge Frau kicherte ein wenig verschämt. „Das ist, wenn der Mann nicht kann.“
Eva wiegte den Kopf hin und her: „Das muss ich genauer haben. Der Adam kann ja momentan auch nicht.“ Wieder Gelächter aus dem Zuschauerreihen.
Emily verdeutlichte: „Ja, weil er keusch gehalten wird. Aber ich meine impotente Typen.“
Eva rief begeistert: „Richtig! Bitte würfel.“
Emily freute sich, applaudierte sich selbst, dann nahm sie den großen Plüschwürfel auf und warf ihn einige Meter über die Bühne. Die Kameras zoomten heran: eine Drei. Raunen im Publikum.
Eva: „Wie schaaaade. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten für dich, Emily. Nimmst du die nächste Frage, oder den Preis.“ Sie zeigte zu Vera, die ein Plakat mit einem aufgedruckten Scheck über 100 Dollar hochhielt. Emily blickte ganz kurz zu Adam. Dann konzentrierte sich ihr Blick auf die Zuschauer, die skandierten: „Joker! Joker! Joker! Joker!“
Emily strahlte die Moderatorin an und nickte: „Ich nehme den Preis.“
Für diese Wahl empfing sie lauten Beifall. Eva zeigte auf das Pult, wo auf einer Touchpad-Fläche zwei Karten aufleuchteten. Die Kameras zeigten das Bild auf Großleinwand für die Zuschauer. Emily drückte auf die linke Karte, die pinkfarben aufleuchtete. Die Menge krakeelte und jubelte. Eva zeigte zu dem Standkäfig. Lucia und Maria Angeles tänzelten herum und zogen an einer Kordel. Ein Vorhang über dem Käfig fiel herab, so dass eine große Anzeigetafel zu sehen war. Neben einem Schlosssymbol war eine 14 zu sehen. Doch im nächsten Moment erhöhte sich die Zahl in wenigen Sekunden auf 28.
Adam sah verbissen nach oben. Er musste sich ziemlich den Kopf verdrehen, um die Tafel sehen zu können. Hot Pussy Vera kam auf megahohen High Heels herbeistolziert und überreichte Emily den symbolischen Scheck, den die junge Frau unter Applaus hochhielt.

Eva zog bereits die zweite Frage: „Ist die durchschnittliche australische Penislänge in steifem Zustand etwa zehn, 14 oder 18 Zentimeter?“
Einige Männer im Publikum grölten „20“ und johlten, Frauenstimmen kicherten und kreischten albern.
Emily spielte ein wenig das genierte Mädchen und tippte: „14?“
Eva: „Bravo! Wieder richtig! Der Würfel für dich, Emily.“
Sie hüpfte freudig in die Luft und eilte zu dem großen Plüschteil und warf eine Zwei. Hot Pussy Vera präsentierte die nächste Trophäe: ein modernes, exklusives Smartphone in goldfarbener Edition. Die Kandidatin warf jubelnd die Hände in die Luft.
Eva grinste: „Da brauche ich wohl nicht mehr zu fragen, ob du den Chastity-Joker verwenden willst.“
Zu spannendem Trommelwirbel blendeten die Kameras das Touchpad ein. Emilys Finger wechselte unsicher von links nach rechts und tippte trotzdem wieder auf links: ein pinkfarbenes Ergebnis ließ die Menge aufschreien.
Adam wusste, was es für ihn geschlagen hatte, und die Anzeigetafel verdeutlichte es dann auch: 56 Tage. Dem Jüngling war heiß vor Aufregung, Angst und Geilheit. Und seine Darstellung im Käfig vor den vielen Leuten war demütigend. Er bereute jetzt schon, mitgemacht zu haben. Wenn die Fragen nicht deutlich schwerer würden...
Sein Puls raste, sein Penis drückte von innen gegen die Schelle, sein Gesicht war rot vor Anspannung und Scham. Die Hot Pussys tanzten um den Käfig und lieferten ihm eine erotische Darbietung der Extraklasse. Er kam sich total erregt vor, aber zugleich auch aufs Tiefste erniedrigt. Einige Posen waren auch tatsächlich klar als Spott und Häme zu erkennen. Doch das Publikum liebte das und fieberte dem Fortgang der Chastity-Show entgegen.

Bevor Eva die nächste Frage stellen konnte, drückte Miriam auf „Pause“ und ließ ihr Tablet sinken, als Leatherman im Raum erschien. Miriam hob die Augenbrauen und fragte: „Habt ihr E... Xavier gefunden?“
Der große Securitychef verneinte. „Aber es gibt noch eine Möglichkeit. Er könnte bei diesem Oliver sein. Da waren wir noch nicht. Einer meiner Jungs hat nämlich einen Zeugen befragt, der meinte, den Boss dort auf der Straße gesehen zu haben.“
Er machte sich bereit mit acht Rockern zu dessen Adresse zu fahren. Außerdem wollte auch Lady Diana mitkommen. Sie wartete bereits vor dem Anwesen auf ihrer Rennmaschine auf den Pulk aus kräftigen Männern.
Keine zehn Minuten später ertönte ein massenhaftes Donnern der Räder, als sie das Madison verließen.
Miriam grinste. Wenn Oliver etwas mit dem Verschwinden zu tun hatte, würde er von Leatherman wahrscheinlich zum Anwesen gebracht werden. Und dann... ja, Miriam malte sich schon die schönsten Bestrafungen für Olli aus.
Aber jetzt wollte sie erst Mal wissen, wie die Chastity-Show endete. Wie viel Tage musste dieser süße, kleine, dumme Adam wohl in seiner Schelle zubringen? Miriam wurde ganz feucht bei der Vorstellung. Ihre linke Hand kroch in ihre Hüftjeans, während sie mit dem rechten Zeigefinger das Video auf dem Tablet startete.


Viele Grüße von prallbeutel
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+++ Die gemeine Miriam +++ Das Unzuchts-Komplott +++ Im Reich der Megara +++ Die Nachtschicht seines Lebens +++ Optional Genetics +++ Venus +++ Regina +++
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Hotty
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:05.09.16 21:15 IP: gespeichert Moderator melden


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[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Hotty am 26.06.19 um 12:55 geändert
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:06.09.16 09:04 IP: gespeichert Moderator melden


Schreib weiter! Man kann es eh nie allen recht machen...

Grüße!
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:08.09.16 21:54 IP: gespeichert Moderator melden


mal sehen, es könnte sich ja tatsächlich eine spannende Wendung anbahnen. Oliver als Sklave im Anwesen und Miriam....
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:09.09.16 13:33 IP: gespeichert Moderator melden


oh ja Oliver als sklave das wäre geil..

und Prallbeutel mach bitte das man Xavier findet..

Und noch mal Leute Prallbeutel schreibt wie er schreiben will und er hat sich dabei jetzt was gedacht..

Sir Dennis

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Sir Dennis am 12.09.16 um 13:59 geändert
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:06.10.16 10:02 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Prallbeutel,

ich hoffe du wirst uns bald mit einer Fortsetzung erlösen, denn ich freue mich sehnsüchtig darauf.

liebe Grüße

=)
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:09.10.16 13:55 IP: gespeichert Moderator melden


Bitte um Fortsetzung, die Story fehlt uns......wie eine sitcom, es macht doch ein bischen süchtig.....vergiss die Kritiker
keine
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:09.10.16 18:47 IP: gespeichert Moderator melden



Kann Hotty da nur beipflichten. Eine Geschichte, bei der sicher nicht mal der Verfasser weiss, wie sie weitergeht oder endet.

Endloses Hinzufügen von Personen in die Handlung.

Wers mag..

mfg

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  RE: Die gemeine Miriam Datum:23.10.16 21:03 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Gum, da muss ich dir widersprechen. Ich weiß sehr wohl, wie es weiter geht. Und ich habe sogar eine Idee, wie die Gemeine Miriam endet.

Die Fortsetzung der Chastity Show. Jana und Judith. Eriks Nebenjob. Jürgens Ehrenplatz. Zwei auf der Flucht.

Eva hob gerade die Karte mit der nächsten Frage: „Wie heißt die teuerste Domain aller Zeiten? Hier die Antwortmöglichkeiten: 1. sex.com. 2. chastity-show.com? 3. mistress.com.‟
Die Kandidatin überlegte schmunzelnd. „Das wird wohl sex.com sein.‟
Eva jubelte: „Richtige Antwort! Sehr gut, Emily.‟
Sie lief tänzelnd im Überschwang der Gefühle zu dem großen Plüschwürfel und schleuderte ihn in die Luft. Alle Augen verfolgten ihn gespannt: Auf der Oberseite waren fünf Punkte gedruckt. Eine Mischung aus Bedauern und Amüsement ertönte im Publikum. Sicherlich würde Emily ihrer Taktik treu bleiben und den Chastity-Joker bemühen. Aufgeregt schaute sie zu dem Podest mit Vera, die dort den nächsten Preis präsentierte: nagelneue, angesagte, modische, pinkfarbene Sneaker aus einer Sonderkollektion.
Emily klatschte wie ein kleines Mädchen in die Hände und hüpfte auf der Stelle auf und ab. „Ich nehme sie. Ich nehme sie. Ich nehme sie.‟

Eva zeigte auf das Touchpad. Die Kandidatin schaute ein wenig schuldbewusst zu Adam, nickte ihm zuversichtlich zu. Sie tippte die rechte Fläche an: Das Keuschheitssymbol erschien mit einem Tusch. Gelächter und höhnische Rufe aus der Menge ließen ein paar Schluchzer des Jünglings untergehen. Er sah mit verbissenem Ausdruck zu der Tafel hoch: aus 56 wurde 112. Sein Puls raste. Er schwitzte wie verrückt. Toll, jetzt hatte er den Salat.

- Wenn die blöde Kuh noch einen Joker zieht, bin ich echt am Arsch! Wie kann man so habgierig sein!? Immer schön auf Kosten anderer... -

Eva zog bereits die nächste Karte: „Die vorletzte Frage: Wie viel Milliliter Ejakulat hat fünf Kilokalorien? 5 oder 50?‟
Das Publikum grölte und lachte. Auch Emily grinste breit: „Ich werde es bestimmt nicht ausprobieren. Aber ich vermute eher fünf.‟
Und wieder lag sie richtig. Adam ärgerte sich. Die Fragen waren total einfach. Da konnte sie ja gar nicht daneben liegen!
Schon ertönte die Melodie, die den nächsten Preis ankündigte. Dieses Mal hielt Vera ein Plakat in die Höhe: Hotel-Gutschein. Eva erläuterte die Details: eine Woche in einem Fünf-Sterne-Resort direkt am weißen Sandstrand von Fraser Island für zwei Personen einschließlich Luxussuite und „all inclusive‟ einschließlich Tauchkurs und Bootsfahrt.
Emily spielte theatralisch eine nahende Ohnmacht vor und machte dann eine Siegerfaust. „Ds ist ja echt der Hammer! Natürlich nehme ich die Reise!“
Applaus aus den Zuschauerrängen. Eva meinte: „Da wird sich dein Freund aber tierisch freuen.“
Emily hielt sich das Herz: „Ja, ich kann es auch noch nicht fassen! Einfach fantastisch!“
Eva bedachte: „Allerdings musst dir erst das Glück hold sein.“ Sie zeigte zum Würfel. Emily schüttelte den Kopf und meinte beim Werfen: „Egal, was es wird. Ich nehme die Reise!“
Es wurde eine Drei. Emily ging direkt zum Joker.
Eva zeigte zu Adam: „Das wird unser Chastity-Boy nicht gerne sehen. Bedenke, was für ihn auf dem Spiel steht!“

Emily sah zu der 112 hoch. Abrupt wirkte sie, als sei ihr das noch gar nicht klar gewesen. Doch schon in der nächsten Sekunde schüttelte sie schmunzelnd den Kopf: „Ich muss einfach!“ Sie sah zu Adam: „Ich wünsche dir, dass es nicht das Keuschheitssymbol wird.“
Doch schon wenige Augenlicke stand fest: Die Verschlusszeit für Adam steigerte sich auf 224. Der Jüngling schlug mit den Fäusten gegen das Gitter: „Scheiße, Mann! Scheiße!“ Jubel, Geklatsche, Rufe und Fußgetrappel lärmte durch die Halle. Alles wurde noch überlagert von lauter Musik. Die Hot Pussys heizten den Leuten mit der nächsten Choreografie heiß ein.

Eva und Emily sprachen miteinander. Als die Vorführung vorbei war, kündigte Eva dramatisch die Finalfrage an. Sie lautete: „Wie viele Chastity Boys sind bisher in der Show begnadigt worden?“
Emily überlegte. „Keiner?“
Damit lag sie richtig, und ein grandioser Beifall brandete auf. Den Finalpreis präsentierten die Hot Pussys Maria Angeles, Lucia und Vera gemeinsam: eine Designerhandtasche im Wert von 2.750 Dollar. Emily schrie wie am Spieß und gab merkwürdige, glucksende Geräusche von sich. Von so etwas hatte sie immer schon geträumt!
Aber natürlich konnte sie sich niemals so etwas leisten. Doch hier war ihre Chance. Sie hatte sie sicher! Eigentlich. Erst mal würfeln, sagte sie sich, das schadet ja noch niemandem. Der große Kubus zeigte eine Vier. Sofort ertönten im Publikum lautstark die Forderungen nach dem Joker.
Eva mahnte: „Denk dran, was für Adam auf dem Spiel steht.“ Sie drehte sich lehrerhaft zu den Zuschauern: „Lasst sie alleine entscheiden. Keine Beeinflussung.“ Eva ging zu der Kandidatin zurück und legte ihr mütterlich die Hand auf die Schulter: „Du allein wählst. Wenn du die Tasche haben willst, dann nimm sie. Sie steht dir zu! Aber du kannst wegen Adam darauf verzichten.“
Die Frauen blickten zu dem Nackten hinter den Gitterstäben, der wie angewurzelt die Stäbe umkrampft hielt, die Lippen zusammengebissen und mit feuchten Augen zu der jungen Frau sah. Emiliy war wirklich durcheinander und verunsichert. Das Publikum tönte laut für den Joker.
Eva meinte zu der Kandidatin: „Ich will dich nicht unter Druck setzen. Aber lange hast du die Chance nicht mehr. Dann ist die Tasche für dich für immer verloren! Die Jokerauswahl ist eine 50/50-Chance. Vielleicht gewinnt ihr beide! Du bekommst die Tasche, und Adam bleibt bei seinen 224 Tagen.“
Adam schüttelte verzweifelt den Kopf.

- Bitte lass es sein! Du gieriges Miststück! Bitte! Verzichte drauf! Du hast doch schon alles mögliche gewonnen! Mach das nicht! Bitte! Mach das nicht! -

Emily griff sich ins Dekoletté und atmete tief durch wie vor einer sportlichen Anstrengung. „Ich mach es!“ Alles jubelte und tobte. Vor der Bühne war der reinste Hexenkessel los.
Emily grinste über beide Ohren. Die Tasche hatte sie! Sie hatte diese Tasche! Oh, der Wahnsinn! Jetzt ging es nur noch um die Höhe von der Verschlusszeit von diesem Typen. Sie feierte sich und ihre Gewinne und ließ sich bejubeln.
Eva musste sie zwei Mal daran erinnern, dass sie noch die Auswahl am Touchpad machen musste. Emily schüttelte überwältigt den Kopf und winkte ab. Egal. Sie tippte links.
Adam gab ein würgendes Geräusch von sich, während die Menge brüllte und schrie, tobte und schier ausflippte: Wieder war die Chastitywahl gefallen. Adams Tafel stieg ratternd unter einem Trommelwirbel von 224 auf 448.

Die drei Hot Pussys tanzten erotisch um den Käfig herum, Trockennebel waberte über die Bühne, Eva verabschiedete sich von den Leuten, die heute wieder „super und das beste Publikum ever!“ waren, während der Vorhang langsam fiel. Emily hielt die wertvolle Tasche wie ein Baby in den Händen. Die Bühne fuhr zurück, um dem Partyvolk mehr Platz zum Abtanzen zu bieten.
Die Nacht war noch lang. Im Backstage-Bereich holten Securitymänner den Chastity-Boy aus seinem Käfig. Gewöhnlich wurden die Kandidaten unter diesen Umständen etwas auflehnerisch und leisteten Widerstand. Manche sackten auch wimmernd zusammen. Doch Adam war anders. Er war wie paralysiert. Er konnte sein Schicksal noch gar nicht fassen. Das war alles wie ein schrecklicher Alptraum.

Miriam beendete den Stream und schmunzelte.

- Hihi, der Arme! 448 plus die vier Wochen, die er schon schmort. Hätte man auch auf hübsche 500 aufrunden können. -

Sie stellte sich vor, wie der Jüngling die lange Zeit verbrachte, litt, gequält und unter Schmerzen in seinen geschwollenen Hoden... Miriam wurde richtig heiß und feucht dabei. Und wahrscheinlich wäre sie noch geiler geworden, wenn sie das Gespräch zwischen Adam und Eva hinter der Bühne mitbekommen hätte.
Die Moderatorin verabschiedete sich freundlich von dem Jüngling, der mittlerweile seine eigene Kleidung trug. „Es tut mir ja sooo leid für dich. Oh, Mann! Was hätte ich mir gewünscht, dass du in zwei Wochen raus kommst. Tja, manche Frauen sind halt gierig. Und du hattest noch Pech dazu.“ Sie tätschelte ihm, und ihm kamen die Tränen. Eva sagte: „Aber weißt du was? Wir haben noch eine Hintertür für dich offen.“
Adam horchte auf. Er sah die sexy Frau hoffnungsvoll an.
Eva erklärte: „Wir machen bald einen Ableger der "Zweite-Chance-Show", die heißt: "Doppelt oder nichts". Da darfst du dich ebenfalls qualifizieren. Was hältst du davon? Die wäre schon in drei Wochen.“

Adam bedankte sich unsicher. Er verließ die große Diskoanlage und schlenderte im Dunkeln am Strand entlang. Doppelt oder nichts... 448 Tage würde er niemals aushalten! Er musste das Risiko eingehen. Er würde in drei Wochen frei sein... Oder die dann restlichen 427 Tage verdoppeln auf... 854.
Adam wurde plötzlich übel. Er sackte auf die Knie und weinte bitterlich. Sollte er es machen? Oder es lieber lassen? Er wusste es nicht. Er wusste gar nichts mehr! Es war alles so furchtbar!
Er schrie seinen Frust laut aufs Meer hinaus. Plötzlich hörte er hinter sich kichernde Frauenstimmen. Adam drehte sich um. Die etwa fünf jungen Damen waren offensichtlich angetrunken und alberten herum, sahen ihn spöttisch an.
Eine langhaarige Brünette zeigte auf den jungen Mann: „Guckt mal, wer da ist! Der Chastity Boy! Der Loser aus der Show, der jetzt 448 Tage seine Finger auf der Bettdecke lässt.“
Die vier Freundinnen lachten dreckig. Eine zeigte ihm den Mittelfinger, die andere simulierte mit der Zunge im Mund einen Blowjob, die dritte machte rhythmische Hüftbewegungen, und die vierte drehte sich um, wackelte aufreizend mit ihrem knackigen Gesäß im Minirock, drehte sich zurück und beugte sich vor, nahm ihre Brüste in die Hand und wiegte sie breit grinsend hin und her.
Adam marschierte kommentarlos weg. Doch die Mädels verfolgten ihn lachend und spottend. Eine hielt ihn von hinten an der Hose fest: „Bleib doch mal stehen, du Feigling. Willst du uns nicht deinen hübschen KG zeigen?“
Die anderen bettelten im Chor: „Oh, ja! Wir wollen ihn sehen! Biiiitteeeee.“
Adam riss sich los und lief weg. Die Frauen schwankten hinterher und riefen: „Chastity Boy! Chastity Boy! Chastity Boy! Chastity Boy!“
Doch sie waren zu angesäuselt, um mit ihm Schritt zu halten. Schließlich gaben sie die Verfolgung auf und steuerten eine andere Beach-Bar an, auf deren Terrasse bunte Leuchten an Schnüren baumelten. Die Nacht war noch jung. Die Mädels würden noch viel Spaß haben und sich noch einen knackigen Surferboy angeln...

Während in Deutschland die Rocker samt Lady Diana auf dem Weg zu Olivers Haus waren, hockte Erik noch im Keller. Er war immer noch guter Hoffnung, dass Leatherman mit seinen Jungs vor Oliver hereinschneite. Seine Gedanken gingen zurück in die Vergangenheit: Er lag nackt zwischen zwei Traumfrauen wie Judith und Jana. Erik fühlte sich wie ein Gott! Und Jana wickelte sogleich einen Schenkel um den seinen und küsste ihn.
Nun machte auch Judith mit und streichelte Eriks Schenkel, rutschte mit der Hand immer tiefer, bis sie seinen Zauberstab, der eh schon hart war, packte, und die zarten Berührungen machten ihn zu Granit.
Erik stöhnte auf. Ein Traum! Ein Traum! Es war das geilste Erlebnis seines Lebens! Wollten ihn die beiden Damen verführen und es ihm besorgen?
Vielleicht blies ihm diese geile Jana sein Teil, und Judith liebkoste ihn und küsste ihn...

Doch plötzlich knallte Judiths Faust in seine Bälle. Erik jaulte grölend auf. Schockiert sah er sie an: „Was machst du denn?“
Judith sah ihn provozierend grinsend an. Erik war völlig auf seine Partnerin konzentriert und merkte gar nicht die beinahe streichelnden Bewegungen und Berührungen, für die Jana an seinen Händen sorgte. Abrupt zogen sich seine Hände hinter dem Rücken zusammen. „Hey, was...?“
Er war total überrumpelt worden. Jana hatte ihm die Hände gefesselt. Und schon hüpfte sie auf seinen Bauch und fesselte seine Beine zusammen.
Eriks Hände waren unter ihm begraben, und obwohl Jana kein Schwergewicht war, konnte er sie nicht abschütteln. Außerdem lenkte Judith ihn ab. Sie packte sein Gesicht und hielt es fest, schaute ihm in die Augen und sagte: „Du wolltest doch was mit uns erleben. Jetzt bekommst du ein Erlebnis!“
Jana stand auf und sagte: „Fest!“
Jetzt stellte Erik fest, dass seine Füße nicht nur zusammengebunden, sondern auch am Ende des Bettes am Gestell befestigt waren. Trotzdem konnte er sich nun mit Anstrengung aufsetzen, doch Judith drückte ihn direkt wieder in liegende Position und verpasste ihm eine Backpfeife. „Bewegen verboten!“

Jana setzte sich auf seine Oberschenkel und lächelte ihn an. Sie fragte Judith: „Weißt du, dass ich das schon immer machen wollte?“
Eriks Lebensgefährtin grinste. „Nur zu! Erik, Jana möchte dir mal so richtig in deine Klöten kloppen.“
Jana lachte über die Formilierung. Wen sie fragte, wurde nicht ganz klar: „Darf ich?“ Judith beugte sich zu Erik und schnippte ihm gegen die Nase: „Hör zu, du kleiner, neugieriger, notgeiler Bastard! Du bist heute unser Sexsklave. Bist du einverstanden?“
Erik brauchte einige Sekunden, bis ihm klar war, dass man ihm eine Frage gestellt hatte. Dann benötigte er weitere Zeit, um eine Antwort zu finden. Verwirrt sagte er: „Ja...“
Die Frauen lachten, und keine zwei Sekunden später knallte Janas Faust in Eriks Eier. Sie kicherten, als sei es der größte Spaß.
Jetzt setzte sich Judith auf Eriks Brust. Der Gefangene wurde durch das Gewicht der beiden Damen tief in die Matratze gedrückt. - In den nächsten Minuten forderte Judith ihn blaffend immer wieder auf: „Bedanke dich für jeden Schlag! Und frage nach einem weiteren!“

So geschah es dann auch. Zwar hielten sich die Frauen anfangs noch zurück und kicherten, aber nach und nach wurden die Treffer heftiger, und Erik grunzte, jaulte und winselte. Warum er sich weiterhin bedankte und mehr Schläge forderte, wusste er auch nicht. Es war verrückt. Seine Kartoffeln schmerzten wie nie zuvor in seinem Leben. Die Qualen strahlen in den gesamten Bauchraum aus. Immer, wenn er glaubte, es könne nicht ärger werden, dann bewies ihm eine der Foltermeisterinnen das Gegenteil. Und irgendwas in ihm machte ihn dabei immer geiler und geiler.
Endlich wimmerte er nur noch. Jana meinte: „Hat wohl genug, dein Erik.“
Judith packte die Hoden und zog daran: „Ja, sieht so aus.“ Sie standen gleichzeitig von ihm auf. Jana zog sich wieder an, auch Judith streifte sich etwas über.
Danach befreiten sie ihr Opfer. Erik rollte sich zusammen auf die Seite und hielt sich die Murmeln. Warum hatte er diese Quälerei nicht abgebrochen?
Er konnte einfach nicht. Jeder Schlag hatte ihn weiter errregt. Diese Mischung aus Demütigung und Schmerz.

Jana und Judith gaben sich einen leidenschaftlichen Kuss. Dann gingen sie nach unten, wo die Besucherin sich verabschiedete. Erik hörte sie: „Das müssen wir wiederholen! Das ist ja echt megageil! Danke für die Erfahrung! Der Hammer!“
Nach fünf Minuten lag Erik immer noch gekrümmt auf dem Bett. Er wollte nur, dass die Schmerzen weggingen. Sie waren schon ein wenig schwächer geworden.
Judith erschien: „Na, das hast du wohl nicht erwartet? Aber ich wusste, dass du neugierig bist. Deshalb habe ich die Tür aufgelassen. Jana wusste vorher schon bescheid. Hat es dir gefallen? Du stehst wohl auf so was, oder?“
Erik stotterte: „Ich... ich weiß nicht...“
Judith war sicher: „Ich habe es gespürt. Du willst von einer dominanten Frau beherrscht werden. Das macht dich geil. Das befriedigt dich.“
Erik: „Ich... also... vielleicht hast du sogar recht...“
Judith grinste: „Natürlich habe ich recht. Ich bin zwar eine dominante Person, aber einen Devotling als Partner... Nein, das ist nichts für mich. - Erik, es wird nichts mit uns.“
Erik sah sie wortlos und geschockt an. Machte Judith gerade Schluss mit ihm? Sie sagte: „Ich, es ist ein wenig schnell alles, aber glaube mir, es ist besser so. Ich stehe ehrlich gesagt sowieso mehr auf Frauen.“
Erik fiel von einer Ohnmacht in die nächste. Er wusste nichts zu sagen. Für ihn brach eine Welt zusammen.
Judith lachte ihn aus: „Da guckst du, was?“

Den restlichen Tag sprachen sie nicht mehr miteinander. Eigentlich wurde es nie wieder wie bisher, und Erik machte sich schon mit dem Gedanken warm, sich eine neue Bleibe zu suchen.
Mit Judith war es aus. Noch wurde er in ihrem Haus geduldet, aber mehr auch nicht. Besonders demütigend war, dass Judith immer noch darauf bestand, ihm regelmäßig Einläufe zu verpassen. „So lange du in meinem Haus wohnst, hast du meinen Therapien zu folgen!“ - Dieser Satz tönte immer noch in seinen Ohren.
Er war sich sicher, dass sie dies nur tat, um ihre Macht zu demonstrieren.

Vier Wochen später bereits zog Erik aus. Die Beziehung war beendet. Mit seinen wenigen Habseligkeiten bewohnte er eine kleine Single-Behausung unter dem Dach eines Mehrfamilienhauses. Er ging weiterhin seiner Bürotätigkeit nach und ließ zunächst die Finger von Frauen. Zu oft hatte er sich die Finger verbrannt. Seinen 23. Geburtstag „feierte“ er alleine unter dem Dach mit einer einsamen Kerze auf dem Tisch.
Er merkte selbst, dass er wieder unter Leute musste. Es brauchte ja nicht gleich eine neue Partnerschaft zu sein. Da er mit seinen Kollegen nicht viel anfangen konnte, blieb nur die Kontaktsuche in der Freizeit.
Die Zeit des Internets war noch nicht angebrochen, so dass Chats und Foren keine Option boten. Vielleicht sollte er einem Verein beitreten? Oder einen Kursus an einer Bildungsstätte machen? Aber was?
Erik hatte keine Idee. Eigentlich hatte er so gut wie kein richtiges Hobby. Er konnte sich nicht entscheiden.
Unzufrieden öffnete er die Post: eine Nachforderung der Nebenkosten. Na, super!, seufzte er. Das Geld dafür hatte er überhaupt nicht. Was jetzt? Er musste irgendwie was dazuverdienen. Wenigstens eine Kleinigkeit. Er forschte die Stellenanzeige in der Zeitung durch und fand am nächsten Tag ein Inserat eines Institutes:

Suchen männliche Freiwillige
für Anatomiekurs
Dauer: 1,5 Std. 3 x wöchentl.
gute Entlohnung
Zeitvertrag: 1 Monat
Fragen u. Anmeldung:
Med. Institut f. Humanmedizin
Kontakt: ...

Erik konnte sich zwar nicht viel darunter vorstellen, aber er meldete sich bei der angegebenen Telefonnummer. Mit dem Erlös des insgesamt vier Wochen dauernden Jobs würde er zumindest seine Rechnung zahlen können.
Für ein Vorstellungsgespräch besuchte er das Institut einige Tage später . Die Ansprechpartnerin war eine Frau mittleren Alters, die ihn von oben bis unten beäugte. Sie zeigte zu einem Vorhang: „Dort können Sie sich entkleiden. Die Frau Referentin kommt sofort.“
Erik zog sich bis auf die Unterwäsche aus. Das reichte ja hoffentlich. Er erschien wieder, aber die Frau runzelte unzufrieden die Stirn: „Der Rest auch! Ausziehen habe ich gesagt.“ Sie schüttelte den Kopf über so viel Begriffsstutzigkeit.
Als Erik wieder hinter dem Vorhang war, um auch die letzten Stoffreste abzulegen, hörte er die Frau raunen: „Ist der dämlich!“
Erik trat nackt, wie er geboren worden war, vor die Frau, hielt sich aber die Hände als Lendenschurzersatz vor seine edlen Teile. Die Frau zeigte auf ihren Schreibtisch: „Das Formular da. Unterschreiben.“
Erik folgte ihrer Anweisung. Wenige Sekunden später öffnete sich die Tür, und eine Frau in weißem Kittel erschien. Sie fragte die Frau: „Das Modell?“
Sie nickte. Anschließend sagte die Kittelträgerin zu Erik, ohne ihn anzuschauen: „Mitkommen.“

Erik folgte ihr ein wenig mulmig. Sie waren auf dem Flur des Gebäudes, wo andere Menschen sich aufhielten. Er fragte nach einem Handtuch. Die Referentin sah sich um und hob eine Augenbraue. Sie meinte: „Du stehst gleich sowieso nackt vor einer Gruppe Studenten.“ Sie drehte sich weg und lief vor.
Erik musste ihr schnellen Schrittes folgen. Es befanden sich nur wenige Personen auf dem Gang. Alle starrten Eriks nackten Leib an. Manche hatten einen vorwurfsvollen Blick, andere einen mitleidigen, die nächsten schmunzelten.
Das Gebäude schien kein Ende zu nehmen. Sie marschierten durch drei lange Flure und zwei verschiedene Räume. Endlich sagte die Frau: „Hier warten, bis die Tür aufgeht und du geholt wirst. Alles klar?“
Erik nickte. Worauf hatte er sich hier nur eingelassen? Er war also ein nacktes Anatomiemodell für einen Kurs medizinischer Studenten. Die Frau hatte von einer ganzen Gruppe gesprochen. Waren es fünf Personen oder womöglich 20? Sein Herz schlug schnell. Und nun spürte er auch noch eine sich anbahnende Erektion.

- Oh, nein! Nicht jetzt!! Was mache ich jetzt? -

Erik konzentrierte sich darauf, dass sein Ständer absackte, aber nichts war erfolgreich. Je mehr er es versuchte, desto härter und größer wurde seine Latte. Sie schien obszön abszustehen und jedes Gegenüber aufspießen zu wollen. - Genau in diesem Moment öffnete sich die Tür vor ihm. Die Referentin erschien und winkte ihn herbei. Erik hielt die Hände vor sein Genital. Die Frau schubste ihn vorwärts. Erik wurde von Lampen geblendet. Er stand auf einer Art Bühne vor einer Tafel. Rundum waren bis unter die hohe Decke Sitzplätze mit Studenten besetzt. Es war ein großer Hörsaal, der vermutlich über 500 Personen aufgenommen hatte.
Erik ächzte leise und hielt die Hände vor seine Männlichkeit. Er schwitzte und hörte sein Blut in den Ohren rauschen. Sein Puls raste. Er wollte nur noch von dieser exponierten Bühne runter. Aber die Referentin hielt ihn am Arm fest und schob ihn zu der Tafel. Dort wies sie ihn an: „Stell dich auf den Tisch. Und nimm endlich deine Hände an die Seiten! Beine leicht spreizen.“
Erik krabbelte auf den Tisch und stellte sich hin. Strahler blendeten ihn und leuchteten seinen Körper aus. Seine Erektion war ein kleines bisschen zusammengefallen, aber noch deutlich zu sehen. Gelächter und Gekicher ertönte aus den Zuschauerreihen, die im Halbdunkel verschwammen.
Erik presste seine Hände flach an die Oberschenkelseiten. Er blickte stoisch geradeaus in die Menschenmasse. Seine Beine zitterten, und er musste sich konzentrieren, damit er nicht zu sehr wackelte. Sogar seine Zähne schlugen klackernd aufeinander vor lauter Nervosität.

Die nächsten 90 Minuten waren die Hölle. Die Referentin dozierte über den menschlichen Körper, erläuterte allerlei Details der Anatomie und widmete sich besonders ausführlich den männlichen Genitalien. Währenddessen zeigte sie mit einem langen Stab auf Eriks Teile und strich manchmal dort entlang.
Die Vorlesung schien kein Ende zu haben. Als die Frau endlich am Schluss angelangt war, knallte sie mit dem Stab Erik aufs Gesäß: „Und hopp! Runter jetzt! Für heute bist du fertig. Übermorgen sehen wir uns zur gleichen Zeit.“
Erik konnte den Nebenjob nur annehmen, weil er zurzeit nur eine halbe Stelle im Büro hatte. Trotzdem wäre ihm ein anderer Zusatzverdienst lieber gewesen. Kellnern, Packer, irgendwas. Aber er hatte einen Vertrag unterschrieben und musste nun einen Monat lang durchhalten - drei Mal die Woche. Das waren zwölf Vorlesungen, wo er vorgeführt wurde.
Es war die Hölle gewesen. Aber mit der Zeit würde es hoffentlich weniger schlimm. Er würde sich daran gewöhnen (müssen), sich nackt zu präsentieren.

Zwei Tage später war sein zweiter Einsatz. Seine Scham war jedoch nicht weniger geworden. Leider hatte er erneut eine Erektion, die wieder zu Lachern führte. Die ersten Minuten waren am furchtbarsten, dann gewöhnte man sich an diese Situation, doch sobald die Referentin zu den männlichen Geschlechtsteilen kam, wurde Erik heiß, und leider wachte dann auch sein bestes Stück auf. Gekicher der Studenten führte nur dazu, dass seine Verhärtung noch vehementer in den Vordergrund drängte.
In solchen Minuten wäre er am liebsten unter dem Tisch verschwunden, aber die Strahler boten einen perfekten Blick auf ihn und sein Gehänge, wobei von Gehänge dann kaum eine Rede sein konnte, so wie der Rammsporn stand.
Das nutzte die Referentin gleich aus und erläuterte ausführlichst Corpora cavernosa penis, „hier sehr gut zu sehen, wie hier bei entsprechender Stimulanz eine Erektion erfolgt“, dann hob sie Eriks Teil an und zeigte an der Corpus spongiosum glandis, sie dozierte über die Urethra und die Arterien von Eriks Ding. Auch die Eichel wurde exakt mit ihren Nerven beschrieben. Wenn die Referentin sie anstupste, wippte der ganze Luststab nach oben.

Es waren jedes Mal andere Studenten, denen er vorgeführt wurde. Besonders peinlich waren ihm die Momente, wenn es um die Vermessung ging: Durchschnittslänge, -breite und Testiculusgröße. Eigentlich hätte es ihm nicht unangenehm sein müssen, da er dem Durchschnitt in etwa entsprach. Nur seine Hoden waren viel größer als normalerweise. Leider beließ es die Referentin es nicht bei der Tatsache, sondern musste dazu jedes Mal einen schmutzigen Witz reißen, in dem Bullen, Eber oder Ziegenböcke vorkamen.
Erik fragte sich, wie viele Leute Medizin studierten - und ob er das einzige Lebendmodell Deutschlands war.

Bei seinem fünften Einsatz kam eine Studentin nach der Vorlesung zu ihm, bevor er sich schnell zurückziehen konnte. Die junge Frau war aufreizend gekleidet, wirkte mit ihrer zu großen Brille wie eine Schlaumeierin, trug lange blonde Haare und sah verführerisch aus...

Erik wurde aus seinen Gedanken gerissen. Motorenlärm war zu hören. Waren endlich die Razorblades gekommen, um ihn zu retten? Er stand auf und horchte. Ja, es waren Harleys! Mindestens ein halbes Dutzend. Wurde er gerettet? Oder würde Olivers Sklavin sie abwimmeln, und er würde für immer ein Sexsklave dieses bizarren Pärchens bleiben?

Wenige Minuten zuvor hatte sich Lady Diana von der Gruppe abgesetzt und war abgebogen, während die Biker mit Leatherman weiter Olivers Adresse ansteuerten. Ihr war noch eine weitere Idee gekommen. Miriam hatte ihr mal erzählt, welche Verbindung sie mit diesen Fettkloß Jürgen gehabt hatte. Ab und zu war er ja auch im Manor als Gast gewesen. Vielleicht war Xavier dort.
Sie hatte die Adresse des Typen auswendig im Kopf. War auch nicht schwierig zu behalten: Dünnstraße 36. Passte wie die Faust aufs Auge.
„Butterfass“ war sein Spitzname. Er lebte seit geraumer Zeit mit seiner Herrin zusammen. Und, so weit Diana wusste, hatte diese Herrin namens Sabrina einen Partner, mit dem sie gemeinsam den dicken Jürgen als Cuckie erzog. Womöglich ging ja Dianas Fantasie mit ihr durch, aber was war, wenn dieses Pärchen Xavier gekidnappt hatten?
Sie hatte irgendein diffuses Gefühl. Vielleicht irrte sie sich, vielleicht lag sie richtig. Nachprüfen schadete nicht. - Zehn Minuten später war sie da. Sie klingelte an dem Haus. Ein gut aussehender Mann Anfang 30 öffnete. Diana stellte sich vor und fragte nach Sabrina.
Der Mann fuhr sich mit der Hand durch die Haare und ließ sie herein. „Sabi ist gerade unten und deckt den Tisch. Geh ruhig ins Wohnzimmer. Ich hole sie.“
Diana nahm auf einem Sessel Platz, den Sturzhelm auf dem Schoß. Was war, wenn sie wirklich zu einem psychopathischen Paar geraten war? Ein wenig Selbstverteidigung konnte sie dank ihrer Kollegin Sakura, die ihr so manche Griffe und Tricks beigebracht hatte.

Aber es kam dann wenige Minuten später niemand mit einer Kettensäge und Ledermaske hereingestürmt, sondern Sabrina lächelte freundlich und streckte ihr die Hand hin. „Hi, Diana. Willst du dich nach den Fortschritten unseren Cuckies erkundigen?“
Diana sagte: „Eigentlich suche ich meinen Boss Xavier. War er hier?“ Diana hatte ein ausgeprägtes Talent, Lügen zu entlarven.
Doch Sabrina gab sich völlig natürlich und überrascht. „Nein, der Inhaber von Madison Manor? Warum sollte er?“
Diana glaubte ihr. „Tja, ich will nicht weiter stören...“
Sabrina unterbrach sie: „Du störst überhaupt nicht. Wir wollten gerade essen. Aber es ist genug da. Warum bleibst du nicht? Ein Gedeck mehr ist doch kein Problem. Wir haben ja nur selten die Ehre, eine solche Domina im Hause begrüßen zu dürfen. Butterfässchen freut sich bestimmt ganz besonders über so hohen Besuch.“
Der Mann hatte mitgehört und betonte: „Ja , bleib doch bitte. Es gibt die besten Pasta Bolognese der ganzen Welt.“
Diana lief das Wasser im Mund zusammen. Ursprünglich wollte sie los und schnell den Jungs hinterherrasen, aber das Gericht war ihre Leibspeise, und ihr Magen knurrte schon. „Gern“, antwortete sie daher.
Sabrina freute sich ehrlich: „Alles klar. Dann lass uns nach unten gehen. In fünf Minuten ist das Essen fertig.“
Diana stutzte: „In den Keller?“
Der Mann grinste: „Wir essen im Keller. Wegen Butterfass.“
Bei Diana meldete sich wieder ein ungutes Gefühl. Wollten das Paar sie doch überrumpeln un als Sexsklavin im Keller gefangen halten?

Sie begleitete den Mann hinab und blieb auf der Hut, angespannt und auf alles vorbereitet. Der Weg führte durch einen kurzen Flur zu einem großen Kellerraum. Diana glaubte ihren Augen nicht zu trauen. Ein hübsch gedeckter Tisch mit drei gepolsterten Stühlen war zu sehen. Das Ungewöhnliche war der vierte Stuhl: Er wirkte eher wie ein massiver und robuster Sklavenstuhl. Auf ihm saß Butterfass, an Beinen und Armen mit Gurten befestigt, die an dem rustikalen Möbelstück angebracht waren. Jürgen war nackt. Seine Fettschürze verdeckte seinen Schritt, aber Diana vermutete, dass er eine Keuschheitsschelle trug.
Der Mann bot ihr einen Platz an und fragte nach dem gewünschten Getränk. Diana entschied sich für Mineralwasser, da sie ja mit ihrem Bike unterwegs war, obwohl sie gerne den kühlen Weißwein probiert hätte, den Sabrinas Lover gerade entkorkte.

Kurz darauf kam auch die Hausherrin herunter und brachte auf einem großen Tablett Schüsseln mit Pasta, Bolognesesauce und ein weiteres Gedeck für Diana. Sie fragte sich, ob Butterfass gefüttert werden sollte, oder ob ihm jemand eine Hand freimachen würde.
Bald hatten alle eine große Portion der wundervoll duftenden Mahlzeit auf dem Teller und prosteten sich zu. Es roch so lecker, dass die Domina spürte, wie ihr der Speichel im Mund zusammenlief. Diana sah zu Jürgen. „Bekommt der Dicke nichts?“
Sabrina schmunzelte. „Nein, Jürgen ist auf Diät. Der bekommt nur spezielle Nahrung. Aber heute gibt es nichts.“
Diana wollte gerade fragen, warum er dann mit am Tisch saß. Aber im nächsten Moment wurde es ihr natürlich klar. Der Grund dafür war schlicht und einfach Sadismus.
In Jürgens Augen und gesamter Mimik waren die Qualen zu sehen. Tantalusqualen - so nah an dem köstlich duftenden Essen, aber unendlich weit davon entfernt. Sein Mund fühlte sich zugleich voll Speichel und trotzdem trocken an. Seine Kehle war wie zugeschnürt. Seine Augen bettelten erbarmungswürdig um einen Bissen. Die feisten Wangen zitterten vor Aufregung.
Selbst die abgehärtete Diana hatte fast Mitleid, als sich die drei Speisenden die Pasta schmecken ließen. Diana fragte nach der Diät für Jürgen. Sabrina sprach mit vollem Mund: „Na ja, ich überlege mir ab und zu was. Heute war Nulldiät angesagt. Nur Vitamintabletten und Wasser.“ Sie schaute grinsend zu Jürgen.
Ihr Partner fragte: „War Dickerchen nicht gestern auch schon auf Nulldiät?“
Sabrina grinste. „Öh... ich weiß gar nicht mehr...“ Sie zuckte mit den Schultern und wischte den Einwand weg, als sei er eine lästige Fliege.

Später gab es noch ein leckeres und duftendes Dessert. Diana verabschiedete sich´schließlich und bedankte sich für die leckere Einladung.
Hier war Xavier eindeutig nicht. Im Hintergrund hatte sie in dem Keller eine leere Gitterzelle gesehen, wo Jürgen offenbar „wohnte“. Ein Wasserhahn garantierte ihm wohl wenigstens „all you can drink“. Jeder, wie er es braucht, sagte sie sich.
Diana stieg auf ihre Rennmaschine und raste wie eine Rakete zu Olivers Adresse. Inzwischen dürfte alles geklärt. Entweder war Xavier dort, oder er blieb weiterhin verschollen.

Wenige Minuten zuvor hatte Doreen laute Motorengeräusche vor dem Haus gehört. Sie sah aus dem Fenster im ersten Stock und sah acht Motorräder auf der Einfahrt. Große Kerle in Lederkleidung strömten aus und schlichen ums Haus. Die Frau bekam Angst. Was war denn hier los? Räuberische Einbrecher? Aber gleich acht Leute? Was sollte sie tun?
Oliver war bei der Arbeit. Sie entschied sich, so schnell wie möglich die Polizei anzurufen. Sie tippte nervös und zittrig auf ihrem Handy umher. „Ja, hier ist ein Notfall. Ich werde überfallen. Da sind bewaffnete Räuber vor dem Haus, die eindringen wollen. Rocker oder so. Kommen Sie schnell! Ich brauche Hilfe!“
Eine Stimme forderte sie auf, ihren Namen und Aufenthaltsort zu nennen. Man versprach ihr, eine Streife zu schicken.
Doreen hauchte ein „Danke, aber beeilen Sie sich.“ Sie legte auf und horchte auf Geräusche. Es hatte an der Tür geklingelt. Sie lugte aus dem Fenster. Zwei Rocker standen auf der Einfahrt an der Straße. Wie Einbrecher, die Schmiere stehen, schien es ihr. Alle anderen waren nicht mehr zu sehen. Dann fiel ihr Xavier ein. Wussten sie von dem Gefangenen? Waren sie deshalb hier? Wie sollte sie das alles nur der Polizei erklären?

Sie wählte Olivers Handynummer. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis er abnahm. Er wirkte äußerst schlecht gelaunt und leicht außer Atem. „Jaaa?“
Doreen stutzte eine Sekunde, dann brach es aus ihr heraus: „Du musst schnell nach Hause kommen! Da sind ganz viele Rocker, die das Haus stürmen wollen. Die Polizei ist unterwegs, aber...“ Weiter kam sie nicht. Oliver schrie: „Was?“
Im Hintergrund war eine weibliche quengelnde Stimme zu hören: „Was ist denn los, Olli?“
Oliver brummte: „Ruhig!“ Er sprach ins Handy: „Du musst da weg! Lauf! Komm... wir treffen uns... äh... kennst du den Parkplatz an der alten Zinngießerei?“
Doreen antwortete: „Ja, an der neuen Umgehungsstraße, die...“
Oliver fiel ihr ins Wort: „Genau! Komm da hin. Aber pass auf, dass dich niemand sieht! Und nimm deinen Pass mit!“ Er legte auf und stöhnte laut.
Eine weibliche Hand griff von hinten an seinen Nacken und kraulte ihn: „Sind wir jetzt ungestört, Olli?“ Er schlug die Hand weg. „Lass mich in Ruhe! Ich habe andere Sorgen. Zieh dir was an und verschwinde!“
Die Angestellte machte ein schwer beleidigtes Gesicht und verdeckte ihre Brüste mit den Unterarmen. Hastig pflückte sie ihre Kleidungsstücke vom Boden.
Oliver nestelte seine Hose zu und fluchte vor sich hin. Er kramte in einem Aktenordner und durchwühlte einen Schrank mit Geschäftsunterlagen. Einige Blätter und Dokumente fielen dabei zu Boden, was ihn aber offenbar nicht interessierte.

Doreen hatte inzwischen ihren Ausweis eingesteckt und einen kleine Tasche mit den wichtigsten Dingen des alltäglichen Lebens gepackt. Sie hatte instinktiv die Ahnung, dass Oliver mit ihr untertauchen wollte. Ihr waren die Konsequenzen nicht bewusst, und durchdacht war das alles nicht wirklich, aber jetzt blieb keine Zeit, um einen klaren Gedanken zu fassen. - Just in diesem Augenblick hörte sie, wie es einen lauten Krach gab. Die Rocker hatten die Haustür aufgetreten! Fast zeitgleich klirrten zwei Fenster auf der Rückseite des Hauses. Doreen fragte sich panisch, wie sie aus dem Gebäude fliehen könnte. Überall wimmelte es von den Einbrechern.
Sie öffnete die Tür und lauschte zur Treppe. Waren da schon die Schritte der schweren Lederstiefel zu hören? Nein, aber gleich mehrere Polizeisirenen heulten leise und wurden immer lauter. Plötzlich hörte sie Getrampel auf der Treppe, das aber leiser wurde.

- Die Typen hauen ab! -

Nein, durchfuhr es sie. Gerettet war sie dadurch auch nicht. Jetzt hatte sie die Bullen am Arsch. Xavier im Keller... Ihr wurde klar, dass das gegen das Gesetz verstieß. Oder hielt er sich freiwillig dort unten auf? Sie war Oliver so verfallen und hörig, dass sie gar nicht gemerkt hatte, was sie da taten. Das war Freiheitsberaubung! Oder?
Doreen war verwirrt. Sie hatte jetzt keine Zeit, um lange über etwas nachzudenken. Sie musste handeln, wie Oliver es sie angewiesen hatte. Sie musste die Düse machen. Sie hörte laute Stimmen. Ein Kerl rief: „Im Keller! Er ist im Keller!“
Doreen nutzte die Gelegenheit, über die Treppe ins Erdgeschoss zu eilen. Vorsichtig sah sie sich um. Sie verschwand durch die Küche und dann durchs Wohnzimmer auf die Terrasse. Die Glastür war aufgebrochen worden. Doreen lief in den Garten.
Vorne würde sie sicherlich bemerkt werden. Daher entschied sie sich, durch mehrere Gärten von Nachbarn zu hetzen, bis sie sich auf der Nachbarstraße wieder auftauchte. Dabei musste sie über zwei Zäune klettern, die ihr beim Übersetzen kräftig in den Schritt drückten.

Mit strammem Schritt steuerte sie die nächste Bushaltestelle an, nur ihre kleine Tasche dabei. Sie musste zwei Mal umsteigen und die letzten 500 Meter zu Fuß laufen. Dann erreichte sie den Parkplatz an der alten Zinngießerei. Da stand er: Oliver wartete im Auto und hupte ungeduldig.
Doreen lief herbei und stieg ein. „Wohin fahren wir?“, wollte sie wissen.
Oliver drehte mit quietschenden Reifen und raste auf die Straße Richtung Autobahn. „Weg! Nur weg! Weit weg!“
Doreen berichtete ihm von dem Einfall der Rocker und der Ankunft der Polizei. Oliver fragte sich, ob die Biker noch auf die Einsatzkräfte getroffen waren. Aber egal, wie es abgelaufen war: Er würde wegen Freiheitsberaubung angeklagt werden. Es sei denn...

- Wenn Erik den Mund hält... -

Aber warum sollte er das tun? - Na, vielleicht, weil er auspacken konnte. Weil er allen von Xaviers wahrer Identität erzählen konnte... Oliver grübelte während der Fahrt darüber nach.
Nein, das Risiko war einfach zu hoch. Er musste untertauchen. Doch zu was für einem Preis!? Sein Haus, sein Job... alles futsch!
Irgendwann riss ihn Doreens Stimme aus seinen Gedanken: „Was ist eigentlich mit dem Schlüssel für meinen Keuschheitsgürtel?“
Oliver glotzte sie an. „Jetzt lass mich doch mit so was zufrieden! Ich habe gerade echt andere Probleme!“
Doreen zuckte leicht vor Schreck. Warum war ihr Meister denn so böse? Was hatte das alles zu bedeuten? Sie war mit der ganzen Situation völlig überfordert. Sie band sich ihre lange blonden Haare locker mit einem Gummiband zusammen, wie sie es oft tat, und starrte nach vorne aus der Windschutzscheibe auf die Straße.

Diana war kurz zuvor bei Olivers Haus angekommen, fuhr aber daran vorbei, als sie das Polizeiaufgebot sah. Von den MC Razorblades war nichts zu sehen. Hatten sie rechtzeitig die Flucht ergriffen? Aber was war nun mit Xavier?
Sie hielt am Straßenrand und wählte die Nummer vom Madison, um sich bei Stefanie zu erkundigen.
Die Leiterin konnte Entwarnung geben: „Die Jungs haben den Boss mitgebracht. Der war tatsächlich dort gefangen. Als die Bullen kamen, hatten sie Xavier schon und sind hierher zurück.“

Die Polizei stand vor einem Rätsel. Die Anruferin war nicht anwesend. Das Haus war verwaist. Eine Streife observierte das Gebäude vorerst. Konnte es sein, dass die Anruferin von den Einbrechern entführt worden war? Es wurde in alle Richtungen ermittelt. Seltsam war auch, dass der Eigentümer des Gebäudes nicht auffindbar war. Er war wortlos und eilig von seinem Arbeitsplatz verschwunden.
Viele Grüße von prallbeutel
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Meine kostenlosen Geschichten:
+++ Die gemeine Miriam +++ Das Unzuchts-Komplott +++ Im Reich der Megara +++ Die Nachtschicht seines Lebens +++ Optional Genetics +++ Venus +++ Regina +++
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+++ Ralfs neues Leben +++ Das Gespräch im Regen +++ Der auferstandene Engel +++ Seine Nummer Eins +++ Amour Libre +++ Die Erben +++ Aller guten Dinge sind drei +++ Das Abschiedspräsent +++ Natascha +++ Friday Talk +++

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  RE: Die gemeine Miriam Datum:26.10.16 20:35 IP: gespeichert Moderator melden


Interessante Wendung, bin gespannt wie es weiter geht...
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:29.10.16 21:35 IP: gespeichert Moderator melden


Wird Oliver die Flucht gelingen oder wird er von den Bikern gefangen? Dann wird er als Sklave im Madison Studio diehnen. Mit den Nebenjob hat Erik wieder voll Pech gehabt. Hauptsache er ist aktuell wieder frei aus dem Keller.
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