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Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II)
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Datum:05.07.25 08:58 IP: gespeichert
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41.Die stille Vereinbarung
Das demütigende Bestrafungsgewicht musste ich auch die ganze Nacht anbehalten, „as a reminder at your serious offence“, wie der Gouverneur es nannte.
Daneben musste ich in dieser Nacht angekettet schlafen bzw. im Bett verbringen. Dazu verband er den Ring an meinem Halsband mittels der wohl bekannten Eisenkette mit dem Eisenring in der Wand hinter seinem Bett. So wie er es mir in mancher Nacht zuvor angedroht hatte.
Sicherlich waren ihm die Tränen in meinen Augen nicht entgangen, als er die beiden Vorhängeschlösser an meinem Halsband und an dem Eisenring an Wand zudrückte. Mit einem Grinsen meinte er:
“Do you like that, my lovely slave girl? This chain will remind you for the rest of the night where your place is, namely here, next to me, your master!”
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...lace-1213492594
Angenehm war es nicht gerade, wie ein Hund die ganze Nacht angekettet zu sein und sich keinen Meter von dem Monster neben mir wegbewegen zu können.
Auch in den letzten Nächten hatte ich all seine unsittlichen Berührungen ertragen und es nicht gewagt, das Bett ohne Erlaubnis zu verlassen; aber in dieser Nacht war es mir völlig unmöglich gewesen, selbst wenn ich den Mut gehabt hätte.
Aber Mut hatte ich nach diesem schrecklichen Abend sowieso keinen mehr, daher wäre diese Demütigung gar nicht nötig gewesen.
Mein schmerzender Po war allerdings noch deutlich schlimmer.
So viele Prügel wie gestern hatte ich in meinem ganzen Leben noch nicht einstecken müssen. Auch nach Stunden tat mir mein geschundener Hintern immer noch weh. Kein Wunder, dass ich kaum schlafen konnte.
Das interessierte den Gouverneur, der leider immer noch mein Herr und Besitzer war, aber herzlich wenig. Im Gegensatz zu mir schlief er in dieser Nacht tief und fest, anscheinend war er mit dem gestrigen Abend und meinen anschließenden „Dankbarkeitsbekundungen“ zufrieden gewesen.
Was man von mir nicht behaupten konnte.
Statt dieser Hölle zu entkommen hatte ich mit meiner dummen Aktion alles nur noch schlimmer gemacht.
Ich lag wieder hier neben dem Gouverneur, so wie letzte Nacht, nur diesmal angekettet und mit schmerzendem Po.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...ce-2-1213860462
Es wurde eine lange Nacht. Mit einem Metallband um den Hals zu schlafen war schon unangenehm genug, aber daran hatte ich mich im Laufe der letzten Monate wohl oder übel gewöhnt. Aber dass dieses Metallband auch noch an einer Kette hing, machte das Schlafen noch schwieriger. Jedes Mal, wenn ich mich wieder schlaflos von einer Seite auf die andere wälzte, spürte ich einen unangenehmen Zug an meinem Hals.
Ja, diese Eisenkette erinnerte mich wirklich die ganze Nacht an meinen „Platz“ neben diesem Monster.
Ich war heilfroh, als irgendwann die ersten Strahlen der Morgensonne durch das Fenster fielen, verkündeten diese doch das Ende dieser schrecklichen Nacht.
Auch meine gestrige Hoffnung, dass die morgendlichen Demütigungen ein Ende haben würden, erfüllte sich leider nicht.
Der Gouverneur band mich zwar los, nachdem er aufgewacht war. Allerdings zunächst nur für den Zweck, dass ich ihm als „Guten-Morgen-Gruß“ wieder mein Gehorsam bekunden konnte.
Natürlich in der üblichen Pose: nackt, mit einem Metallband inklusive angeschweißtem Eisenring und eingraviertem Familienwappen um den Hals, mit gesenktem Kopf, auf dem Bettlaken vor ihm knieend, so dass er meinen nackten Körper in aller Ruhe begutachten konnte.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...nhor-1214242938
Der Gouverneur nickte zufrieden und einmal mehr stammelte ich:
„Bom dia, meu senhor. Dormiu bem?
É um prazer, meu senhor, poder servi-lo como seu escravo novamente hoje!“
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...nhor-1214243552
Irgendwie hasste ich die morgendliche Demütigung heute noch mehr als sonst.
Im Gegensatz zu gestern war der Gouverneur mit dieser Standardformel aber heute nicht zufrieden:
„Yes, I did, despite your bad behavior yesterday.
I really hope that you have learned your lesson and behave better now.
Do you swear never to ask anyone but me for a favor again?
Do you swear to be my obedient slave girl for the rest of your lifetime?”
Ich schluckte. Das konnte das Scheusal nicht von mir verlangen, dass ich ihm lebenslang als Sklavin dienen würde. Eigentlich.
Aber der Gouverneur interessierte sich auch sonst wenig für das, was nach christlichen Gepflogenheiten eigentlich angemessen war.
Ich senkte den Kopf und murmelte leise:
„I will, Senhor De Noronha. I will be your obedient slave.”
Natürlich nicht, weil ich das wollte, sondern aus Angst vor weiteren Bestrafungen und der Angst davor, dass mich der Gouverneur wirklich an einen seiner noch grausameren Freunde verkaufen würde.
Eigentlich war ich schon ganz unten in der Hölle, aber gestern Abend hatte ich wirklich in eine noch tiefere, noch tieferen Abgrund geblickt.
Vermutlich war uns beiden aber klar, dass dieser abgepresste Schwur nicht ehrlich und damit wertlos war.
Der Gouverneur schien dennoch damit zufrieden:
„Bem.
Maybe you think I am stupid, my pretty slave girl. But I am not. Of course, I knew that you wanted to escape from here and I know that you still want to, no matter what you say.
But that won’t happen. None of my slaves ever managed to escape from here and you won’t be the first!
So you better obey, if you don’t want to end up as a slave of a cruel black chief somewhere in the African bushland, in the hot Arabian dessert or as an offering in a Hindu temple in India.
Next time, I won’t be that lenient anymore!
I may be a good-natured person, but I do not tolerate any disobedience!”
Ich schluckte erneut.
Eingeschüchtert senkte ich erneut den Kopf und murmelte nur:
„Sim, senhor.“
Der Gouverneur blickte erneut auf meinen nackten Körper und das Metallband samt Bestrafungsgewicht um meinen Hals:
„Do you want me to take off the weight? Did you learn your lesson, slave?”
“Sim, senhor, please take it off, I have learned the lesson.”
“Bem. But be warned: the next time you don’t obey, I'll hang a weight twice as heavy on your collar and I won’t take it off after less than one day!”
Mit diesen Worten erlöste mich der Gouverneur zumindest von dem Bestrafungsgewicht, jedoch nicht ohne die Aufforderung, dass ich ihm nun erneut meine Dankbarkeit für seine Gutmütigkeit zeigen dürfte.
Irgendwie ging dann auch dieser schreckliche Morgen vorbei und der Gouverneur brachte mich zurück in den Schlafsaal.
Es war noch später als sonst geworden und es wurde auch nicht früher, als ich meine Trauer wieder an Jeronimos Schulter ausweinte.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...ning-1214660821
Jeronimo sah heute Morgen wirklich betreten drein. Es war nicht zu übersehen, dass der gestrige Abend auch ihn immer noch schmerzte, obwohl er im Gegensatz zu mir keine Prügel bekommen hatte und die Nacht auch nicht beim Gouverneur verbringen musste.
Im Gegensatz zu gestern war Jeronimo auch sehr schweigsam und sagte nicht viel. Er legte einfach seinen Arm um mich, streichelte mir ab und zu über die Wange und wartete ansonsten, bis zumindest die meisten meiner Tränen versiegt waren.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...ng-2-1214661056
War es das auch mit Jeronimos Versprechen gewesen, mich von hier wegzubringen?
Oder galt dieses immer noch?
Ich war mir nicht sicher, ob ich es noch ein zweites Mal versuchen sollte, aus der Sklaverei hier zu entkommen?
Oder sollte ich mich vielleicht doch besser mit meinem traurigen Schicksal als Sklavin des Gouverneurs abfinden, so wie es der Gouverneur mir empfohlen oder besser gesagt be-fohlen hatte?
Ich war hin und her gerissen, aber momentan überwog doch meine Furcht vor dem, was mir noch Schlimmeres zustoßen könnte.
Die Machtdemonstration gestern hatte ihre Wirkung nicht verfehlt.
Bei mir nicht und vermutlich bei Jeronimo auch nicht.
Im Übrigen verlief dieser Tag ohne besondere Vorkommnisse. Ein ganz normaler Tag für eine ganz normale Sklavin.
Ich half wieder in der Küche und „durfte“ dem Gouverneur wieder zusammen mit Amani sein Mittagessen und seinen Kaffee servieren.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...very-1214663041
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Bei dieser Gelegenheit mussten wir dem Gouverneur auf Knien erneut unser Gehorsam schwören, ich weiß nicht, das wievielte Mal schon.
Ein wenig fragte ich mich schon, warum der Gouverneur jedes Mal aufs Neue auf dieser erniedrigenden Prozedur bestand. Zumindest bei mir wusste er doch eigentlich, dass diese Worte wertlos waren.
Vermutlich ging es ihm einfach darum, uns zu demütigen.
Oder hoffte er vielleicht doch, dass ich ihm eines Tages genauso gehorsam und scheinbar willenlos dienen würde wie Amani, die neben mir kniete und mit gesenktem Kopf dem Gouverneur Gehorsam schwor?
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Ich muss zugeben, mit dem gestrigen Abend war er diesem möglichen Ziel ein gutes Stück näher gekommen. Zumindest ein ganz klein wenig war ich doch froh hier zu sein und gestern nicht an einen seiner schrecklichen Freunde verkauft worden zu sein.
Zumindest ein bisschen.
Amani war vermutlich der gleichen Meinung, auch wenn sie es nicht direkt sagte. Der Schrecken des gestrigen Abends steckte aber auch ihr noch in den Gliedern, das war ihr deutlich anzumerken. Sie war heute auch recht schweigsam und lächelte nicht so viel wie sonst.
Der Abend kam und Jeronimo brachte mir wieder mein Tanzdress, welches ich so sehr hasste. Zumindest hatte er wieder das knappe Oberteil dabei, welches meinen Bauch und meine Schultern freiließ, aber zumindest meine Brüste bedeckte, jedenfalls so einigermaßen.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...gain-1214664140
Ich glaube, Amani fiel ein großer Stein vom Herzen, als Jeronimo ihr mitteilte:
„Amani, você pode servir a comida novamente hoje junto com Keeya.“
Ja, da war es wieder, dieses kleine schüchterne Lächeln, welches die kleine Afrikanerin irgendwie sympathisch machte.
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Zurück im Speisesaal war wieder alles fast wie früher. Tadala und Mudiwa, durften wieder musizieren und singen, worüber die beiden vermutlich sehr froh waren. Dagegen leisteten mir Manju, Yuva, Malaika und Keisha wieder auf der Tanzfläche Gesellschaft.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...clip-1214458266
Ich kann nicht behaupten, dass es schön war, erneut einen Bauchtanz für den Gouverneur aufzuführen und diesem wieder mit obszönen Bewegungen meinen Körper zu präsentieren.
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Aber zumindest saß er heute wieder allein am Tisch. Er beäugte uns zwar kritisch, verzichtete aber darauf, uns, vor allem mich, heute wieder zu verprügeln.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...rnor-1214664778
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...iner-1214665018
Zum Glück, mein armer Hintern erholte sich erst von den Hieben gestern, die roten Striemen verheilten, aber nur langsam.
Eigentlich wusste ich das bereits längst, schon seit der Zeit, als ich in Batavia noch selbst die Sklaven und Sklavinnen meines Mannes beaufsichtigt hatte:
Zumindest in den meisten Haushalten gab eine stille Vereinbarung zwischen Sklaven und Herrn. Die Sklaven gehorchten ihrem Herrn und wurden dafür zumindest einigermaßen gut von diesem behandelt.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...ment-1214665175
Hier in der Residenz von Ilha de Moçambique war das nicht anders als in Batavia.
Gegen diese stille Vereinbarung hatte ich gestern durch meine Petition beim Bischof unzweifelhaft verstoßen, was mir – und leider auch meinen Mitsklavinnen – die Prügel beschert hatte.
In dieser Hinsicht irgendwie sogar zu Recht.
Vermutlich hätten Mats und ich unsere Sklavinnen ebenfalls verprügelt, wenn diese es gewagt hätten, jemand anderen zu bitten, ihnen bei der Befreiung aus unserem Dienst zu helfen. Vielleicht nicht ganz so heftig wie der Gouverneur mich gestern, aber milde wäre die Bestrafung bestimmt nicht ausgefallen.
Mehr denn je wurde mir bewusst, dass meine indischen und afrikanischen Mitsklavinnen auch diese stille Vereinbarung kannten und sich an diese hielten. Darum servierten Amani und Keeya gehorsam das Essen und verbeugten sich jedes Mal unterwürfig. Darum musizierten und sangen Tadala und Mudiwa jeden Abend für den Gouverneur. Und darum tanzten Manju, Yuva und Malaika jeden Abend für ihn, egal wie obszön und erniedrigend der Tanz auch sein mochte.
Auch der Gouverneur hatte zwar große Freude daran, uns zu demütigen, aber in gewisser Weise hielt auch er sich an seinen Teil der stillen Vereinbarung. Daher ging es meinen Mitsklavinnen auch – relativ – gut, jedenfalls im Vergleich zu dem, was sie anscheinend zuvor durchmachen mussten. Oder im Vergleich zu dem, was ihnen blühen würde, wenn sie sich den Befehlen des Gouverneurs widersetzten.
Nachdem auch ich mich heute wieder an diese stille Vereinbarung hielt, ihm gehorsam das Essen servierte, mich unterwürfig vor ihm verbeugte, am Abend so gut ich konnte für ihn tanzte und vor allem niemanden um Hilfe bat, kam auch ich heute ohne Züchtigung oder anderweitige Bestrafungen durch den Tag.
Leider beinhaltete dieser Gehorsam, diese stille Vereinbarung auch, dass auch der heutige Tag wieder im Schlafzimmer mit dem portugiesischen Wappen endete, wo ich dem Gouverneur erneut meine Dankbarkeit beweisen musste dafür, dass ich immer noch hier war.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...nt-1-1214665772
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[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Neuschreiber63 am 05.07.25 um 14:02 geändert Meine Geschichten:
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RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II)
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Datum:05.07.25 09:43 IP: gespeichert
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Danke für die Fortsetzung, auch wenn es jetzt wirklich für mich schwierig wird zu sehen wohin die Reise geht. Ich habe jedoch gesehen, dass dieses Kapitel im Inhaltsverzeichnis der Beginn eines neuen Absatzes ist, also erwarte ich den nächsten (vielleicht finalen) Akt mit Spannung
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RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II)
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Datum:07.07.25 21:46 IP: gespeichert
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| Zitat | Danke für die Fortsetzung, auch wenn es jetzt wirklich für mich schwierig wird zu sehen wohin die Reise geht. Ich habe jedoch gesehen, dass dieses Kapitel im Inhaltsverzeichnis der Beginn eines neuen Absatzes ist, also erwarte ich den nächsten (vielleicht finalen) Akt mit Spannung  |
@Hallo Adriana,
danke für Deinen Kommentar. Zumindest eine Leserin verfolgt noch meine Geschichte 😊
Der weitere Verlauf und das Ende dieser Geschichte ist aktuell tatsächlich noch nicht sichtbar, Isabella musste ja wieder zurück auf Los… Es gibt nur eine einzige Person in dieser Geschichte, welche zumindest eine leise Vorahnung haben könnte, wie diese Geschichte enden wird…
Wow, da hast Du gut aufgepasst. Tatsächlich habe ich diesen kleinen Absatz absichtlich gemacht. Kapitel 40 war das Ende des 3. Akts dieser Tragödie, nun sind wir gewissermaßen im 4. Akt. Die Handlung beruhigt sich und die Geschichte geht langsam aber sicher ihrem Ende entgegen…
(vermutlich gut so, zum einen soll das hier keine unvollendete Geschichte bleiben, zum anderen hat das Interesse an der Geschichte dem feedback nach zu urteilen wieder stark nachgelassen)
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RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II)
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Datum:07.07.25 22:15 IP: gespeichert
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Ich glaube nicht, dass ich die einzige Leserin bin. Über mangelndes Feedback haben sich hier schon einige Autoren beklagt, aber wer schweigt meckert nicht, also nimm es als Kompliment von den stillen Genießern 
Ich bin sehr auf das Finale gespannt, aktuell fehlen mir aber wirklich die Ideen, es gibt viele gute und schlechte Möglichkeiten wie das ganze Ende kann.
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Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II)
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Datum:12.07.25 08:51 IP: gespeichert
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42. Die „Brasilinas“
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...tgpt-1217341591
Der Gouverneur hatte sich nach diesem „ganz normalen“ Tag und meinen erneuten „Dankbarkeitsbekundungen“ etwas beruhigt und verzichtete in dieser Nacht wieder darauf, mich an dem Eisenring anzuketten. Natürlich nicht ohne mir zu drohen, dass er das jederzeit wieder tun könnte, wenn ich ihm nicht gehorsam wäre und vergessen würde, wo mein Platz war.
So konnte ich in dieser Nacht zumindest wieder einigermaßen schlafen, hundemüde war ich nach der vorgehenden sowieso. Vermutlich schlief ich so tief, dass ich zumindest für ein paar Stunden sogar vergaß, dass ich immer noch, nunmehr seit einer Woche, in der Hölle war.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...gain-1215683876
Natürlich traute ich mich auch am nächsten Morgen nicht, das Bett vor dem Gouverneur zu verlassen und bekundete ihm wie üblich in der entwürdigenden Pose meine Treue.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...ning-1215827645
Leere Worte, aber um mich zu demütigen und das Monster zu erfreuen, reichte das Ritual allemal.
Obwohl ich auch heute und in den nächsten Tagen versuchte, dem Gouverneur keinen Grund zu bieten, mich doch an einen seiner grausamen Freunde zu verkaufen, dauerte es einige Zeit, bis sich sein Zorn über meine Petition beim Bischof ganz gelegt hatte.
Immer wieder erklärte mir der Statthalter, dass niederländische Ketzerinnen wie ich Glück hätten, nicht auf dem Scheiterhaufen zu landen, so wie die Hugenotten damals in Frankreich.
Und natürlich drohte er mir auch immer wieder damit, dass er mich an einen afrikanischen, arabischen oder indischen Sklavenhändler weiterverkaufen könnte, wenn es mir hier nicht gefiele. Alle drei hätten ihm einen guten Preis für mich geboten.
Mir schauderte jedes Mal aufs neue. So wie sein Zorn nicht so schnell vergangen war, so hielt sich auch meine Furcht vor seinen schrecklichen „Freunden“. Der Gouverneur tat auch wirklich sein bestes, damit ich diese nicht vergaß.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...6208425#image-1
Andererseits, so sehr er mich auch für meine niederländische Herkunft verachtete, so sehr er sich über meine Petition beim Bischof ärgerte, so sehr war auch offensichtlich, dass er Gefallen an mir und meinem jungen Körper hatte.
Ich hasste es, diesen mit diesem Scheusal zu teilen. Andererseits war dies vielleicht der einzige Grund, warum ich immer noch hier war und nicht bei einem noch sadistischeren Fürsten irgendwo in der afrikanischen Savanne, in der arabischen Wüste oder als Opferritual in einem indischen Tempel gelandet war.
Theoretisch war meine Chance, die Nacht bei meinem grausamen Besitzer zu verbringen 1:7. Praktisch passierte dies jedoch deutlich öfters. In den ersten Nächten hatte ich sogar das exklusive „Vergnügen“, die Nacht mit dem Gouverneur zu verbringen.
Manju hatte ohne Zweifel Recht: Wenn mich der Gouverneur wirklich hätte verkaufen wollen, hätte er es längst getan.
Auch meine Mitsklavinnen hatten einige Tage an dem schrecklichen Abend zu knabbern, an welchem uns der Gouverneur angedroht hatte, uns zu verkaufen, wenn wir ihm nicht gehorsam und dankbar waren.
Damit wir diesen nicht so schnell vergaßen, beschloss der Gouverneur, dass seine acht persönlichen Sklavinnen uns nunmehr zweimal die Woche, immer mittwochs und sonntags, vor dem Abendessen in einer Reihe aufzustellen hatten. So wie an jenem Abend nach meiner Petition beim Bischof. Vermutlich sah das ein bisschen wie bei einer Militärparade aus, nur dass vor dem Gouverneur keine Soldaten, sondern acht schwarze, braune und weiße Sklavinnen standen, sechs davon mit bauchfreiem Oberteil und viel zu kurzem Röckchen.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...rnor-1217347101
Danach ging er mit der Gerte in der Hand von seiner ersten zur letzten Sklavin und ließ sich von jeder einzeln Gehorsam schwören.
Selbstverständlich mit einem tiefen Knicks und einer unterwürfigen Verbeugung. Wenn ihm ein Knicks oder eine Verbeugung nicht tief genug oder die Demutsbekundung nicht unterwürfig genug war, bekam die Sklavin einen Klapps mit der Gerte auf den Oberschenkel. Das war natürlich kein Vergleich mit den Prügeln an jenem Abend, aber schmerzhaft waren auch diese Züchtigungen. Und natürlich erinnerte uns die Prozedur jedes Mal aufs Neue an den schrecklichen Abend mit den drei Sklavenhändlern.
Eigentlich waren ihm meine Leidensgenossinnen bereits davor gehorsam gewesen, aber an den Tagen nach dem schrecklichen Abend schienen sie besonders demütig.
Dem Gouverneur schien diese Unterwürfigkeit zu gefallen.
Auch ich bildete hiervon keine Ausnahme, auch ich wollte diese Hölle hier in Mozambique nicht gegen eine noch schlimmere Hölle irgendwo in Afrika, Arabien oder Indien tauschen. So war auch ich meinem Besitzer ergeben, etwas Anderes blieb mir sowieso nicht übrig, Ungehorsam brachte uns der Freiheit auch keinen Schritt näher. Und irgendwie klebten ich und meine Mitsklavinnen doch am Leben, so schrecklich dieses hier in Mozambique auch war.
Zumindest etwas Gutes hatte der schreckliche Abend aber doch gehabt: Er hatte uns als Schicksalsgemeinschaft zusammengeschweißt. So wie Manju für mich und Amani eingestanden war, wollten auch wir anderen für uns einstehen.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...7350335#image-1
Jedenfalls so lange, bis das Schicksal uns wieder trennen würde. Denn letzteres lag weiterhin nicht in unserer Hand, sondern in der des Gouverneurs.
Zwei Tage nach dem schrecklichen Abend mit den drei Sklavenhändlern kam Manju sogar auf einen Spitznamen für uns: „Brasilinas“, nach dem Wappen (brasão), welches wir alle acht um den Hals trugen. Irgendwie war das lustig, makaber und traurig-sarkastisch zugleich. Wir trugen das Wappen ja nicht freiwillig spazieren. Das Wappen war auch kein Schmuckstück, sondern ein Erkennungszeichen, dass wir dem Gouverneur gehörten und dieser – und nur dieser – mit uns tun und lassen konnte, was er wollte. Aber „Brasilinas“ hörte sich irgendwie trotzdem besser an als „persönliche Sklavinnen des Gouverneurs“.
Lieber Galgenhumor als gar kein Humor, so dachten wir uns vermutlich und waren mit Manjus Vorschlag einverstanden, dass dies unser neuer Gruppenname sein sollte.
Es war dann tatsächlich auch so, dass ich mich in den folgenden Tagen und Wochen immer mehr mit meinem Dasein hier als „Brasilina“ arrangierte.
Sofern wir nach dem Tanzen noch etwas Zeit hatten, unterhielten wir uns über die Vergangenheit und unser neues Leben hier. Auf portugiesisch. Ja inzwischen hatte ich diese Sprache wirklich erlernt. Natürlich erinnerte mich die Sprache immer daran, dass ich gegen meinen Willen hier in dieser portugiesischen Kolonie gefangen war und einem portugiesischen Gouverneur als Sklavin dienen musste. Aber so war es nun mal, auch meine Mitsklavinnen hatten diese Sprache aus dem gleichen Grund erlernt. In gewisser Weise war diese gemeinsame Sprache auch ein Zeichen unseres gemeinsamen Schicksals.
Manchmal, wenn wir Zeit und Muße hatten, zeigte ich Amani auch wie versprochen wie man liest. Selbstverständlich „meine“ lateinischen Schrift, die afrikanische oder arabische Schrift kannte ich natürlich auch nicht. Manju und Yuva erzählten, dass es in Indien nochmals andere Schriften gäbe, viel mehr wussten sie aber auch nicht, die beiden konnten ebenfalls weder lesen noch schreiben.
Um überhaupt etwas lesen zu können, brauchten wir aber zunächst mal ein Buch. Das war gar nicht so einfach. Der Gouverneur besaß ein paar davon, diesen wollten wir aber nicht fragen. Der Gouverneur hätte es wohl nicht gutgeheißen, wenn seine Sklavinnen lesen und schreiben gelernt hätten. Ihm waren andere Fähigkeiten bei seinen Leibsklavinnen wichtiger. Beispielsweise, dass sie einen obszönen Tanz aufführen konnten oder dass ihm ausreichend ihren Gehorsam und ihre Dankbarkeit bekundeten.
Auch im Salon standen ein paar wenige Bücher herum, aber vermutlich hätten wir mächtigen Ärger bekommen, wenn wir eines von diesen ausgeliehen hätten. Wir Sklavinnen durften diese maximal abstauben.
Ich hatte dann all meinen Mut zusammengenommen und Jeronimo gefragt, ob er uns denn eines organisieren konnte.
Ich glaube, er war etwas überrascht, um diesen Gefallen hatte vorher vermutlich noch keine Sklavin gebeten. Er war dann auch so nett gewesen und hatte uns ein Buch, eine kleine Bibel, organisiert. Ich glaube, es war seine eigene.
Meine Mitsklavinnen hatten am Inhalt der Bibel wohl kein gesondert großes Interesse, soweit ich das verstanden hatte, war keine von ihnen getauft worden. Aber für den Zweck, die lateinischen Buchstaben zu lernen, kam es auf den Inhalt auch nicht an.
Als ich das Buch aufschlug, konnte ich auch zum ersten Mal die Schrift dieser Sprache sehen, welche ich bisher nur mündlich erlernt hatte. Die Buchstaben waren die gleichen wie im Niederländischen, nur manche hatten Striche ober- und unterhalb. Etwas schwer tat ich mich mit dem Lesen bzw. Verstehen schon, aber mit der Zeit wurde es besser. Sicherlich half es dabei auch, dass ich den Text der Bibel ja schon auf Niederländisch kannte.
Anders als ihr Vorbesitzer immer behauptet hatten, war Amani auch alles andere als dumm. Im Gegenteil, sie lernte sehr schnell, welche Bedeutungen die Buchstaben hatten und wie man diese aussprach. Vermutlich war sie besonders motiviert und wollte mir und sich selbst beweisen, dass ihre ehemaligen Besitzer mit ihren Beleidigungen vom „dummen Mädchen aus dem Busch“ unrecht hatten.
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Auch meine anderen Mitsklavinnen spitzten die Ohren, wenn ich Amani die Buchstaben und deren Aussprache erklärte. Bisher hatte keine von Ihnen Lesen und Schreiben gelernt. Aber auch sie fanden dieses „Lesen“ offensichtlich spannend, selbst wenn wir alle abends nach langen Arbeitstagen hundemüde waren.
So blieb es auch nicht aus, dass ich auch Manju, Malaika, Tadala und den anderen „Brasilinas“ die Buchstaben und das Lesen erklären musste und irgendwann prügelten sich meine Leidensgenossinnen fast, wer nun in der Bibel ein paar Sätze lesen durfte.
Zum Glück aber nur fast, es war genug, wenn der Gouverneur oder Jeronimo in dessen Auftrag uns verprügelte.
Das kam zum Glück aber auch nicht mehr so häufig vor. Nur die Abende, an denen ich und die anderen vor Gästen des Gouverneurs tanzen mussten, blieben der Horror. Bei diesen Gelegenheiten schien der Gouverneur besonderen Spaß daran zu haben, mit seinen Gästen „Spielchen“ zu spielen, welche oft genug in mehr oder weniger Hieben auf unseren nackten Po endeten. Jedenfalls standen die Verlierer meistens bereits fest, wenn der Gouverneur wieder ein Spielchen mit seinen Gästen begann – wir, seine Sklavinnen…
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Auch an die nächtlichen und morgendlichen Demütigungen konnte ich mich nur schwer gewöhnen, auch wenn diese schon eine Art Routine geworden waren.
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Aber irgendwie gingen auch diese vorbei.
Man gewöhnt sich an vieles, wenn man keine andere Wahl hat. Zumindest sahen wir acht „Brasilinas“ uns als Gemeinschaft und standen uns so gut es ging gegenseitig bei. Auch und gerade an und nach den schrecklichen Abenden und Nächten.
Vermutlich waren wir bald enger miteinander als ich es mit meinen Freundinnen zuhause in Amsterdam je gewesen war.
Sicherlich war es ungewohnt, nun auf der anderen Seite zu stehen. In Batavia war ich diejenige gewesen, die den Sklaven ihres Mannes Befehle gab. Nun war ich selbst die Sklavin, die Befehlsempfängerin. Andererseits war ich nun bereits länger Sklavin als ich in Batavia die Dame des Hauses gewesen war. In gewisser Weise hatte ich mich mehr als ein Jahr nach dem Überfall auf unser Schiff schon an mein Leben auf der untersten Hierarchiestufe und die „stille Vereinbarung“ gewöhnt.
Thasima und Jeronimo behandelten mich auch deutlich besser als es die Araber auf dem Schiff getan hatten. Für Thasima war ich eine Arbeitskraft und kein Fußabstreifer wie für die Araber, welche mich hierhergebracht hatten. Und bei Jeronimo hatte ich immer noch das Gefühl, dass er mich irgendwie mochte, auch wenn der schreckliche Tag meiner Petition auch an ihm nicht spurlos vorübergegangen war und er etwas vorsichtiger mir gegenüber war. Vielleicht hatte er doch etwas Angst um seine Stelle bekommen.
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Sicherlich half es auch durch den Tag, dass ich mich mit meinen Mitsklavinnen ganz gut verstand und wir vielleicht sogar manchmal ein bisschen Spaß zusammen hatten. Wir hatten unterschiedliche Lebensgeschichten, aber nun teilten wir alle das gleiche Schicksal. Und irgendwie versuchten wir alle, das beste aus diesem Schicksal zu machen.
Wer weiß, vielleicht war das Leben hier in dieser Hölle doch nicht so schlecht? Vielleicht sollte ich mich doch mit der „stillen Vereinbarung“ und meinem Leben als Sklavin des Gouverneurs arrangieren?
Etwas anderes blieb mir momentan auch gar nicht übrig, denn ich sah weit und breit keine Möglichkeit, meinem traurigen Schicksal als Sklavin zu entkommen.
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Freak
 

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RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II)
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Datum:12.07.25 14:02 IP: gespeichert
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Danke für die Fortsetzung. Theoretisch könnte man hier ja jetzt die Story beenden, aber ich bin sicher du hast noch einen Plot Twist für uns
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KG-Träger
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RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II)
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Datum:12.07.25 18:52 IP: gespeichert
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Ich wünsche mir ein Happy End für Isa.
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RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II)
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Datum:14.07.25 12:13 IP: gespeichert
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Ich hoffe, doch dass sie sich NICHT mit dem Schicksal abfindet und es irgendwann eine Lösung gibt um wieder nach Hause zu kommen.
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Story-Writer
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RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II)
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Datum:14.07.25 16:34 IP: gespeichert
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@Adriana, ChasHH, jonnyf:
Vielen Dank für Eure Kommentare.
Die Geschichte von Clara endete tatsächlich ungefähr an dieser Stelle. Die Geschichte von Isabella ist dagegen noch nicht vorbei.
Und ja, irgendetwas wird schon noch passieren, sonst hätte ich die Geschichte von Isabella wirklich an dieser Stelle beenden können.
Euren Wunsch auf ein Happy End habe ich zur Kenntnis genommen. In Anbetracht der Tatsache, dass wir aber noch ein paar Kapitel und ein paar Seiten vor uns haben, kann und will ich noch nichts versprechen.
Aber wer weiß, vielleicht erfahren wir ja schon im nächsten Kapitel etwas interessantes 😊
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Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II)
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43. Jeronimos Vergangenheit
Weitere Tage und Wochen vergingen.
Ich weiß nicht, wie oft ich schon für den Gouverneur, meinen „Herrn“, getanzt hatte. Auch die Nächte, welche ich in seinem Schlafgemach verbringen musste, und die damit verbundenen morgendlichen Demütigungen hatte ich nicht gezählt.
Zugegebenermaßen waren diese inzwischen zur Routine geworden.
Ich gelobte dem Gouverneur jeden Morgen meine Treue und auch wenn er mir vielleicht nicht glaubte, so war er doch damit zufrieden, dass er mich jeden Morgen aufs neue demütigen konnte.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...ning-1215827645
Etwas Gutes hatte der Lauf der Zeit dann doch:
Das Interesse des Gouverneurs an mir ließ langsam nach. Rund zwei Wochen nach meiner Ankunft an diesem schrecklichen Ort war es dann das erste Mal soweit, dass ich nicht mehr im Schlafgemach des Gouverneurs übernachten musste.
Stattdessen wurde diese „Ehre“ Amani zuteil.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...ster-1218084354
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...-too-1218678422
Vermutlich hatte der Gouverneur auch Amani nicht ohne Grund nicht an den indischen Sklavenhändler verkauft.
So durfte ich tatsächlich das erste Mal auf der Matratze in dem Schlafsaal bei den – sechs – anderen Brasilinas übernachten.
Etwas ungewohnt war die neue Umgebung schon, die dünne Matratze war bei weitem nicht so bequem wie das Bett des Gouverneurs und die Luft war doch etwas stickig von den sieben Personen in dem kleinen Raum. Yuva und Keisha schnarchten auch ein wenig, wie ich erst jetzt mitbekam. Dennoch genoss ich es, den Gouverneur die ganze Nacht lang nicht sehen zu müssen. Dafür nahm ich die unbequeme Matratze, die stickige Luft und das Schnarchen meiner Mitsklavinnen gerne in Kauf.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...tory-1219051582
In gewisser Weise stieg mit dem nachlassenden Interesse des Gouverneurs an meinem Körper aber auch die Wahrscheinlichkeit, dass er mich irgendwann doch weiterverkaufen würde. Sei es wegen meiner schlechten Tanzkünste, aus Langeweile oder weil so mancher arabische Sklavenhändler vermutlich immer noch einen guten Preis für mich als weiße Sklavin bezahlen würde.
Ich hatte schon ein paar schreckliche Plätze in den letzten Monaten gesehen, vielleicht kam noch ein weiterer hinzu? Vielleicht endete mein Leidensweg nicht hier in Ilha de Moçambique, sondern irgendwo in Arabien, so wie vermutlich Claras?
Mir schauderte wieder einmal.
Am nächsten Morgen musste ich dann mit den anderen Sklavinnen früh aufstehen, die Sonne war gerade erst aufgegangen, als Jeronimo uns weckte uns hinunter ins Erdgeschoss begleitete.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...arly-1219789719
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...rion-1219797707
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...sion-1219798193
Das machte mir aber nichts aus. Im Gegenteil war mir das frühe Aufstehen um zu arbeiten deutlich lieber als dem Gouverneur Gehorsam zu schwören und ihm anschließend meine Dankbarkeit zu zeigen, dass ich seine Sklavin sein durfte. Da dann lieber mit den ersten Sonnenstrahlen aufstehen. Auch auf das Ausweinen an Jeronimos Schulter verzichtete ich heute gerne.
Dagegen schienen Thasima und Javier etwas überrascht, mich so früh am Morgen schon zu sehen.
Neben Thasima fanden sich auch die anderen Sklavinnen und Sklaven bereits zu dieser frühen Stunde in der Residenz ein. Die Arbeitstage waren lang, von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang und für die meisten von uns noch darüber hinaus. Und für eine von uns dann mehr oder weniger auch die ganze Nacht lang, sozusagen 24 Stunden.
Die Einzige, die uns bei unserem kurzen Frühstück keine Gesellschaft leistete, war Amani. Warum wusste ich ja bereits zur Genüge. Gestern hatte sie einen langen „Arbeitstag“. Gut möglich, dass sie sich gerade in diesem Moment bei unserem Herrn dafür bedankte, seine Sklavin sein zu dürfen.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...oo-2-1219215336
Amani trafen wir erst eine Stunde später wieder.
Sie machte sie einen müden, aber gefassten Eindruck. Sicherlich war es auch bei ihr nicht das erste Mal gewesen, dass sie einen langen Arbeitstag gehabt und das gemeinsame Frühstück verpasst hatte. Vermutlich hatte jede „Brasilina“ schon häufig das gemeinsame Frühstück verpasst.
So war es dann auch an den folgenden Tagen, dass wir „Brasilinas“ meist zu siebt beim Frühstück saßen, eine von uns fehlte in der Regel. Welche von uns, das erfuhren wir immer erst am Vorabend, nachdem Jeronimo uns zum Schlafsaal begleitet hatte.
Eines Abends, vermutlich fünf oder sechs Wochen nach meiner Ankunft hier, führte uns Jeronimo wieder in unseren Schlafsaal. Das Los, beim Gouverneur zu übernachten, fiel heute auf Manju, das hieß, mir blieb dieses heute wieder erspart.
Nachdem er Manju zum Gouverneur gebracht hatte, kam Jeronimo nochmals zurück zum Schlafsaal und fragte mich leise:
„Isabella, are you already asleep? Do you want to have a little chat with me tonight? “
Ich war sehr überrascht und eigentlich hundemüde nach einem langen Arbeitstag.
Vielleicht war ich auch etwas überrascht, wieder auf Englisch angesprochen zu werden. Außer Jeronimo sprach niemand mehr mit mir Englisch. Auch der Gouverneur erteilte mir seine Befehle inzwischen ausschließlich auf Portugiesisch. Auch bei Jeronimo war es so, dass er sich die Übersetzung für mich inzwischen sparte, wenn er mich zusammen mit anderen Sklavinnen ansprach. Höchstens auf Nachfrage, wenn ich etwas nicht verstanden hatte, erklärte er es mir nochmals auf Englisch.
Nur wenn er mit mir allein sprach, benutzte er diese Sprache noch, so wie jetzt.
Die Aussicht darauf, noch ein paar Worte mit dem freundlichen jungen Mann zu wechseln, verdrängte meine Müdigkeit zumindest ein wenig und so stimmte ich ihm zu.
Er war nur ein Bediensteter, aber irgendwie war er auch so eine Art Fürsprecher, einer der wenigen Portugiesen hier im Palast, die mich freundlich behandelten. Derjenige, an dem ich schon so oft meine Trauer ausgeweint hatte. Ein kleiner Lichtstrahl hier im Herzen der Finsternis, hier in meinem Dasein als Sklavin hier in Mozambique.
Irgendwie mochte er mich, obwohl ich nur eine Sklavin seines Vorgesetzten war. Und ich mochte ihn irgendwie auch, obwohl er mich im Namen seines Chefs befehligte und mich auch schon oft im Auftrag des Gouverneurs geschlagen hatte.
Meine sechs verbliebenen Mitsklavinnen sahen auch etwas verwundert drein, als Jeronimo mich mitten in der Nacht mitnahm und ihnen nochmals eine gute Nacht wünschte.
Er ging mit mir zum kleinen Salon, der um diese Uhrzeit längst leer stand.
Er schloss die Türe hinter uns und sperrte diese mit einem Schlüssel zu.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...-him-1219798908
Etwas mulmig war mir doch zu Mute, um diese Uhrzeit allein mit dem jungen Mann in einem Raum eingesperrt zu sein.
Hatte er mich in eine Falle gelockt?
Meine Befürchtungen waren aber unbegründet, Jeronimo hatte anscheinend keine bösen Absichten, sondern bot mir einen Platz auf der Couch an. So wie man einer noblen Dame einen Platz anbot.
Der junge Mann hatte gute Manieren. Ich fühlte mich geschmeichelt und für einen ganz kurzen Moment vergaß ich, dass ich eine Sklavin war. Und Jeronimo eigentlich mein Aufseher.
Ich setzte mich auf die Couch und Jeronimo nahm neben mir Platz.
Wir unterhielten uns eine Weile über belanglose Dinge.
Ein kleines freundliches Gespräch, das zumindest mich an längst vergangene Zeiten erinnerte, als ich noch als freie Frau wann und mit wem auch immer ich wollte sprechen konnte.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...ight-1220090173
Dann wurde ich aber doch etwas mutiger und fragte Jeronimo, ob er mich nicht hasste dafür, dass ich eine Niederländerin, eine protestantische Ketzerin war. Ob er nicht auch der Meinung war, dass man mich auf dem Scheiterhaufen verbrennen sollte. Und warum er mich so gut behandelte, obwohl ich doch inzwischen nichts weiter als die achte Leibsklavin seines Chefs war.
Jeronimo sah mich einen Moment lang nachdenklich an. Anscheinend war er auf diese Frage nicht vorbereitet gewesen.
Dann antwortete er mir leise, fast flüsternd:
„Weißt Du, Isabella, das ist eine lange Geschichte.
Jeronimo ist nicht mein Geburtsname.
Meine Eltern tauften mich auf den Namen Jerome.
Mein Vater war ein englischer Marinesoldat, meine Mutter kommt aus dem portugiesischen Adel. Einem Adelsgeschlecht, das aber leider seine besten Zeiten bereits hinter sich hat.
Mein Vater war anglikanischer Christ, meine Mutter Katholikin.
Sie haben sich geliebt, über Nations- und Religionsgrenzen hinweg.
Vielleicht ist das der Grund, warum ich mit dem Hass unseres Gouverneurs auf andere Völker und Protestanten nicht so viel anfangen kann.
Es ist natürlich richtig, Niederländer und Portugiesen haben schon viele Kämpfe gegeneinander ausgefochten, so ist leider die Politik. Aber wir sind doch alle Menschen und jeder Tote in diesen Kriegen ist einer zu viel.
Mein Vater… fiel auch im Krieg, in einer Seeschlacht vor der Südküste Spaniens, ich glaube Málaga hieß die Stadt, da war ich gerade fünf Jahre alt. Eine sinnlose Schlacht in einem sinnlosen Krieg.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...oast-1220090890
Ich weiß nicht mal genau, um was es eigentlich in diesem Krieg ging. Irgendwie kämpften Engländer, Portugiesen, Niederländer und noch ein paar andere Länder gegen Spanier, Franzosen und ebenfalls noch ein paar andere Länder um den spanischen Königsthron. So hat es mir jedenfalls meine Mutter erzählt. Was die Engländer mit dem spanischen Königthron zu tun hatten und warum es diese Seeschlacht gegeben hatte, wusste sie aber auch nicht.
Sicherlich, als Soldat war es die Pflicht meines Vaters für sein Land zu kämpfen und gegebenenfalls zu sterben. Aber ich hätte meinen Vater gerne noch etwas länger gehabt, ich hatte ihn als Kleinkind nur ein paar Mal gesehen, wenn er auf Heimatbesuch war. Und dann war er weg, für immer.“
Jeronimo sah sehr traurig aus und hatte Tränen in den Augen.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...past-1220090607
„Viele Tage und Nächte hat meine Mutter um meinen Vater geweint, obwohl er kein Portugiese und auch kein Katholik war. Ich erinnere mich noch gut daran, obwohl ich damals noch sehr klein war.
Als meine Mutter ihre Tränen wieder getrocknet hatte, ist sie nach Portugal zurückgegangen und hat mich dort zusammen mit ihren Eltern und Geschwistern großgezogen. Seitdem nennt man mich nur noch Jeronimo.
Wir hatten nicht viel, unser Einkommen reichte gerade so zum Überleben. Aber zumindest hatte meine Familie noch Kontakte zur Königsfamilie und konnte mir dann vor vier Jahren diese Stelle hier in Mozambique organisieren. Eine schlecht bezahlte Stelle am Ende der Welt, aber immerhin.
Vermutlich war die Stelle auch nicht gerade die beliebteste, so weit von Portugal in einer doch sehr unruhigen Gegend, in der sich Portugiesen, Araber, Niederländer, Engländer, Franzosen und Piraten immer wieder Scharmützel liefern. Im Grunde könnte jeden Tag hier eine englische, französische oder niederländische Flotte auftauchen, die Stadt belagern und diesem portugiesischen Außenposten ein Ende bereiten.
Und wenn die Araber oder Piraten die Stadt erobern würden, wäre es sogar ziemlich wahrscheinlich, dass diese mich genauso als Sklaven verkaufen würden wie Dich. Vielleicht stehe ich schon in ein paar Monaten auch auf einem Sklavenmarkt in Sansibar und werde dort verkauft, das wäre durchaus im Bereich des Möglichen.
Auch hat der Gouverneur nicht gerade den besten Ruf in Portugal, vermutlich nicht zu Unrecht. Man munkelte, dass er mehr in die eigene Tasche wirtschaftete als in die des Königs. Heute weiß ich, die Gerüchte waren wahr und sind es immer noch.“
Ohne Jeronimo zu unterbrechen dachte ich daran, dass diese Gerüchte wohl tatsächlich wahr waren. Letztlich war auch ich selbst wohl eine Art Schmiergeld gewesen, von dem der König in Lissabon nichts wusste. Dass der arabische Kapitän durch sein „Geschenk“ anderweitige Vorteile genießen würde, von denen der König in Lissabon ebenfalls nichts erfahren würde, stand außer Frage. So gut kannte ich die Kaufleute schon, dass sie nichts zu verschenken hatten, Mats war nicht anders gewesen. Traurig dachte ich daran, dass ihm seine Geschäfte sogar wichtiger waren als ich. Daher war ich nun hier in dieser trostlosen Lage.
Jeronimo fuhr fort:
„Es möchte sich aber auch niemand mit dem Gouverneur verscherzen, dass er jähzornig und nachtragend sein kann, hast Du ja bereits mitbekommen. Und den Kerker der Stadt möchtest Du nicht kennenlernen, glaube mir. Das vielleicht einzig Gute an diesem ist, dass die Leiden dort schnell vorbei sind, länger als ein paar Monate hat meines Wissens noch niemand dort überlebt.
Es tut mir leid, dass Du das Pech hattest, als Sklavin hierhergekommen zu sein, bestimmt gibt es angenehmere Plätze, selbst für eine Sklavin.
Ich muss zugegeben, ich mag Dich irgendwie und Dein Schicksal betrübt mich, all das hast Du nicht verdient.
Niemand hat so ein Schicksal verdient.
Vielleicht schenkt uns der Herr im Himmel ja irgendwann eine Gelegenheit und ich kann Dir helfen. Man soll die Hoffnung nicht aufgeben.“
Jeronimo stockte und sah mir tief in die Augen:
„Ich habe Dir versprochen, dass ich Dich von hier wegbringen werde und zu diesem Versprechen stehe ich nach wie vor.“
Als Jeronimo geendet hatte, heulte ich wie ein Schlosshund.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...-day-1220091848
Dieser junge Mann hatte auch kein einfaches Leben, aber ein gutes Herz, ganz im Gegensatz zum Gouverneur der Stadt.
Würde er mir wirklich helfen wollen und können, aus diesem Albtraum zu entkommen?
Wenn es überhaupt irgendeine Hoffnung gab, dann vielleicht diese…
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RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II)
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Datum:19.07.25 23:08 IP: gespeichert
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Interessant, das erklärt zumindest warum Jeronimo ein so großes Interesse an Isabella hat. An der Stelle endet jetzt dein bisheriges Inhaltsverzeichnis, deshalb möchte ich jetzt eigentlich nicht spekulieren wie es weitergeht, aber ich habe da mal eine ganz absurde Idee. Weil ja auch Clara kurz erwähnt wurde, gibt es da vielleicht ein Wiedersehen?
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RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II)
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Datum:22.07.25 21:27 IP: gespeichert
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| Zitat | | Interessant, das erklärt zumindest warum Jeronimo ein so großes Interesse an Isabella hat. An der Stelle endet jetzt dein bisheriges Inhaltsverzeichnis, deshalb möchte ich jetzt eigentlich nicht spekulieren wie es weitergeht, aber ich habe da mal eine ganz absurde Idee. Weil ja auch Clara kurz erwähnt wurde, gibt es da vielleicht ein Wiedersehen? |
Hallo Adriana,
ich wusste gar nicht, dass noch jemand ins Inhaltsverzeichnis sieht. Du hast aber Recht, dieses musste wieder aktualisiert werden, habe ich jetzt extra für Dich gemacht 
Claras Erwähnung war nur der Werbeblock für meine andere Geschichte.😊
Oder vielleicht doch nicht?
Das wäre sicherlich eine interessante Wendung, wenn es ein Wiedersehen meiner beiden Protagonistinnen gäbe. Da Clara aber kaum nach Ilha de Moçambique kommen wird, müsste Isabella wohl nach Al Kharsun kommen.
Vielleicht erwischt der Gouverneur ja Isabella und Jeronimo bei ihren nächtlichen Gesprächen und wird so eifersüchtig, dass er Isabella doch an einen arabischen Sklavenhändler verkauft – und Jeronimo gleich noch mit dazu. Dieser bringt die beiden dann nach Al Kharsun... Vielleicht trifft Clara bei ihrem täglichen Einkauf am Marktplatz dann die beiden, wie sie gerade auf dem Podest dort verkauft werden.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...sion-1221044106
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...sion-1221044553
Das wäre durchaus ein interessantes Ende dieser Geschichte!
Allerdings wäre das vermutlich nicht das Happy End, das sich die meisten Leser (jedenfalls diejenigen, die hier noch kommentieren) wünschen würden…
Andererseits, soweit ich mich erinnere, habe ich nur geschrieben, dass ich die Wünsche nach einem Happy End zur Kenntnis genommen habe - aber nicht, dass es auch ein Happy End geben wird…? 😊
[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Neuschreiber63 am 22.07.25 um 21:30 geändert Meine Geschichten:
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RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II)
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Datum:23.07.25 15:52 IP: gespeichert
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Danke für die Ergänzungen. Spekulieren werde ich trotzdem nicht, aber jetzt weiß ich wo wir in der Geschichte stehen, es geht also langsam auf das Finale zu.
So wie du es beschrieben hast habe ich mir das mit Caro und Isabella auch vorgestellt und warum soll das kein Happy End sein? Sie wäre weg vom Gouverneur und wäre mit Jeronimo zusammen.
Bisher hatten alle deine Geschichten doch kein komplettes Happy End sondern lediglich eine für die Protagonistinnen annehmbare Situation
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RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II)
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Datum:24.07.25 21:39 IP: gespeichert
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| Zitat | Danke für die Ergänzungen. Spekulieren werde ich trotzdem nicht, aber jetzt weiß ich wo wir in der Geschichte stehen, es geht also langsam auf das Finale zu.
So wie du es beschrieben hast habe ich mir das mit Caro und Isabella auch vorgestellt und warum soll das kein Happy End sein? Sie wäre weg vom Gouverneur und wäre mit Jeronimo zusammen.
Bisher hatten alle deine Geschichten doch kein komplettes Happy End sondern lediglich eine für die Protagonistinnen annehmbare Situation |
Hallo Adriana,
gern geschehen. In der Tat geht es langsam aber sicher dem Finale entgegen. Du musst auch nicht spekulieren. Im letzten Kapitel habe ich etwas erwähnt, was dann fürs Finale relevant wird, aber das erfahren wir dann auch in Kapitel 49, also ziemlich bald.
Naja, für mich wäre das kein Happy End. Isabella wäre dann in der Tat weg vom Gouverneur, aber ob es dann in Arabien besser für sie wird, ist noch lange nicht gesagt. Es gab da mal eine Catharina, die hatte nicht so viel Glück mit ihrem Käufer (vielleicht weil sie das Pech hatte, die Vorgängerin von Katleen zu sein...).
Vielleicht käme auch Isabella vom Regen in die Traufe.
Und ob sie mit Jeronimo zusammenbleiben würde, ist doch eher unwahrscheinlich. Auf Claras Schiff war ja auch ein Claas, den Clara wohl ganz sympathisch fand. Aber auch deren Wege haben sich dann auf dem Sklavenmarkt getrennt…
Doch, eine Geschichte hatte ein richtiges Happy End, die von Prinzessin Bella, nur hatte ich diese mangels Interesse damals nicht weiterveröffentlicht. Hier der Beweis 
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...ella-1102769578
Für diese Geschichte habe ich auch schon ein schönes Schlussbild, aber was auf diesem ist, verrate ich natürlich noch nicht... 
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RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II)
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Datum:25.07.25 09:11 IP: gespeichert
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Am besten wir lassen uns überraschen 😊 ich bin schon neugierig...
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RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II)
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Datum:26.07.25 07:19 IP: gespeichert
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| Zitat | | Am besten wir lassen uns überraschen 😊 ich bin schon neugierig... |
Freut mich, wenn Du immer noch neugierig bist, das ist ein gutes Zeichen, wenn die Geschichte noch nicht alle Leser*innen langweilt 
[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Neuschreiber63 am 26.07.25 um 07:20 geändert Meine Geschichten:
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Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II)
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Datum:26.07.25 07:33 IP: gespeichert
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44. Lichtlein in der Finsternis meines Herzens
Weitere Tage und Wochen vergingen.
Die kleine Hoffnung, dass mich Jeronimo vielleicht doch eines Tages weg von hier bringen würde, hielt mich am Leben.
Wir verstanden uns gut, obwohl ich weiterhin nur eine Sklavin und er mein Aufseher war. Daher blieb es auch nicht aus, dass ich ab und zu von ihm mit der Gerte geschlagen wurde. Das kam aber nur sehr selten vor und auch nur dann, wenn der Gouverneur ihm dies befahl, z. B. wenn er der Meinung war, dass ich mich beim Tanzen nicht genug anstrengte oder er mich nur zum Spaß ein wenig verprügeln lassen wollte.
Ansonsten hatte Jeronimo auch wenig Grund dazu, mich zu bestrafen, ich tat meine Arbeit wie geheißen, so wie es sich für eine gehorsame Sklavin gehörte.
Selbst bei den abendlichen Tanzrunden, die immer noch viel fast täglich vorkamen, ergab ich mich in mein Schicksal und tanzte so wie es dem Gouverneur gefiel.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...nces-1221413654
So, als ob ich nie etwas von christlichen Anstandsregeln gehört hatte.
So, als ob ich nicht das geringste Schamgefühl hätte,
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...1414349#image-1
was aber leider immer noch nicht der Fall war.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...1414998#image-1
Relativ zu Manju und den anderen tanzte ich immer noch steif wie ein Brett, aber wahrscheinlich tanzte ich inzwischen erotischer - oder besser gesagt obszöner - als jede andere Niederländerin vor mir.
Wenn die Tanzrunden vorbei waren,
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...1415271#image-1
schämte ich mich so dafür.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...1415490#image-1
Und dankte gleichzeitig dem Herrn im Himmel dafür,
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...bove-1221416072
dass mich niemand gesehen hatte, den ich kannte,
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...n-me-1221416574
insbesondere meine Familie nicht.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...mily-1221416375
Vermutlich hätte ich mich nie mehr in Amsterdam sehen lassen können.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...more-1221416804
Andererseits war dies vermutlich einerlei,
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...tter-1221417116
vermutlich würde ich Amsterdam sowieso nie mehr wiedersehen.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...yway-1221417285
Jeronimo versprach mir zwar weiterhin, dass wir beide eines Tages nach Europa zurückkehren würden. Er nach Portugal, ich nach Amsterdam.
Aber irgendwie schwand meine Hoffnung doch von Tag zu Tag hier in der Hölle mehr dahin.
Wie gesagt, ich versuchte, Gouverneur so wenig Gründe wie möglich zu geben, mich von Jeronimo bestrafen zu lassen.
Vielleicht fielen Jeronimos Sympathien für mich auch nicht so groß auf, weil er auch die anderen Sklavinnen fair behandelte. Der Sadismus des Gouverneurs war ihm fremd, er behandelte uns freundlich, aber doch bestimmt. So wie es seine Aufgabe war.
Nur meinen Mitsklavinnen entging es natürlich nicht, wenn Jeronimo mich des Nachts fragte, ob ich noch ein Stündchen mit ihm verbringen wollte.
Das kam tatsächlich immer häufiger vor. Manchmal unterhielten wir uns nicht nur für ein Stündchen, sondern die halbe Nacht hindurch.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...2521121#image-1
Das hatte dann zur Folge, dass wir beide am nächsten Tag hundemüde waren.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...talk-1222522150
Aber das war es wohl beiden von uns wert.
Dem Gouverneur entging es auch nicht, dass ich an manchen Tagen schlapp und müde war, aber er fragte nicht nach dem Grund. Es war wohl unter seiner Würde, sich mit seinen Sklavinnen zu unterhalten, insbesondere diese nach eventuellen Problemen zu fragen. Für ihn gab es nur eine Kommunikation mit seinen Sklavinnen: Er befahl, wir gehorchten.
Das eine oder andere Mal bezahlte ich für meine Müdigkeit auch mit ein paar Gertenhieben, wenn ich am Abend so schlapp war, dass ich kaum mehr richtig tanzen konnte.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...2521699#image-1
Dem Gouverneur gefiel dies natürlich nicht ganz und gar nicht, er forderte jeden Tag vollen Einsatz von uns, egal wie müde wir waren. Ich entschuldigte mich dann zwar unterwürfig bei meinem Herrn, dies änderte aber auch nichts an meiner Bestrafung. Aber irgendwie waren mir diese nächtlichen Unterhaltungen sogar die Hiebe am nächsten Abend wert.
Thasima fiel meine Müdigkeit auch auf und sie fragte auch das eine oder andere Mal nach dem Grund. Ich antwortete dann jedoch nur, dass ich schlecht geschlafen hätte.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...ness-1222522523
Meine „Brasilinas“ wussten dagegen natürlich, warum ich an manchen Tagen kaum die Augen offenhalten konnte, aber sie verrieten weder dem Gouverneur noch den Thasima etwas.
Anscheinend waren sie der Meinung, dass dies unser kleines Geheimnis bleiben sollte, wofür ich ihnen auch sehr dankbar war. Bestimmt wäre der Gouverneur sehr zornig geworden, wenn er von meinen nächtlichen Unterhaltungen mit Jeronimo erfahren hätte.
Vor allem für mich waren diese Nächte schön.
Untertags wurde ich wie eine Sklavin behandelt, die ich ja auch war. Aber des Nachts behandelte mich Jeronimo wie eine Dame – die ich leider nicht mehr war. Dennoch oder gerade deswegen genoss ich es, zumindest nachts für ein paar Stunden so behandelt zu werden.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...g-II-1222523607
Eines Nachts fragte ich Jeronimo auch, ob er sich überhaupt mit mir unterhalten dürfte, schließlich war ich doch die Sklavin seines Chefs.
Er antwortete mir:
„Naja, verboten ist es mir natürlich nicht, mit den Sklavinnen zu reden, das ist ja Teil meines Jobs. Grundsätzlich darf ich auch in meiner Freizeit reden mit wem ich will.
Allerdings, wenn uns der Gouverneur hier sehen würde, würde ihm das bestimmt nicht gefallen.
Er kann nicht nur jähzornig, sondern auch eifersüchtig sein.
Gut möglich, dass er mich wegversetzten würde, irgendwohin außerhalb der Residenz. Vielleicht würde er mich z. B. zur Stadtwache abkommandieren. Den ganzen Tag in der Hitze Afrikas am Stadttor zu stehen und Leute zu kontrollieren, ist weiß Gott kein spaßiger Job. Gut möglich, dass dies ab morgen meine neue Aufgabe wäre, wenn er mich mit Dir oder einer anderen Leibsklavin hier erwischen würde.
Aber keine Sorge, der Gouverneur ist beschäftigt.“
Ja, das wusste ich. Heute hatte Manju das Los gezogen, dem Gouverneur des Nachts Gesellschaft zu leisten.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...1991646#image-1
Dennoch sandte ich ein kleines Gebet zum Himmel, dass uns nie jemand hier erwischen würde.
Jeronimo war doch mein kleines Licht, welches meine Finsternis hier in Afrika zumindest ein klein wenig erhellte. Wenn er wegversetzt würde, würde auch dieses kleine Licht noch erlöschen und mich in der totalen Finsternis zurücklassen.
Ja, ich fand Jeronimo sympathisch und er mochte mich irgendwie auch.
Mehr passierte aber auch nicht, alles andere hätte Jeronimo wohl nicht nur seinen Job, sondern sogar seinen Kopf kosten können. Dann wäre sein nächster Platz wohl nicht an der Stadtmauer, sondern im Kerker der Stadt gewesen. Das wollte er dann doch nicht riskieren, abgesehen davon, dass dies gegen jegliche christliche Moralvorstellung gewesen wäre.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...gate-1222524600
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...2524835#image-1
Das Risiko, das er mit unseren nächtlichen Gesprächen einging, war wohl schon groß genug.
Man merkte ihm eine gewisse Anspannung auch an, zum Beispiel, wenn man draußen Schritte oder Stimmen hörte. Dann verstummte Jeronimo sehr schnell und bedeutete auch mir mit dem Finger vor dem Mund, dass ich besser leise sein sollte.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...eful-1222523903
Es war wohl wirklich besser, wenn uns niemand hier bei unseren nächtlichen Gesprächen erwischte, insbesondere nicht der Gouverneur.
Andererseits galten die christlichen Moralvorstellungen, welche der Bischof jeden Sonntag in der Kirche predigte, auch nicht für alle.
Auch und besonders der Gouverneur, der viel Wert auf seinen katholischen Glauben legte und mich immer wieder als Ketzerin bezeichnete, schien der Meinung, dass all die christlichen Gebote, angefangen von dem Grundsatz „Du sollst Deinen nächsten lieben wie Dich selbst“ in Bezug auf Sklaven und Sklavinnen keine Anwendung fanden.
Man munkelte, dass selbst der Bischof sein Zölibat in Bezug auf Sklavinnen nicht so genau nahm.
Vermutlich war an diesen Gerüchten auch etwas dran, denn es gab wohl durchaus das eine oder andere Kind in dieser Stadt, welches eine hellere Hautfarbe hatte, dessen Vater aber – angeblich – unbekannt war. Jedoch unterstützte die Kirche von Mozambique diese Mütter finanziell und brachte sie in einem Hospiz unter.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...mors-1222525141
All das hatte ich aber nur gehört. Weiterhin durfte ich den Palast nicht verlassen, auch nicht zum Gottesdienst in der Kirche, welche sich direkt neben der Residenz des Gouverneurs befand.
Daher basierte alles, was ich vom Leben außerhalb des Palastes erfuhr, auf Erzählungen von Jeronimo, meinen Mitsklavinnen oder anderen Bediensteten, sofern sich diese dazu herabließen, mit einer Sklavin zu sprechen.
Ich fasste auch immer mehr Vertrauen zu Jeronimo und so erzählte ich ihm eines Nachts auch die schrecklichen Details zu meiner Entführung, der Gefangenschaft in Sansibar und dem Brief meines Ex-Mannes, der letztlich dazu geführt hatte, dass mich der arabische Händler gekauft und hierhergebracht hatte. Bisher hatte ich den Inhalt des Briefs immer beschämt verschwiegen und niemandem davon erzählt, auch nicht meinen sieben Leidensgenossinnen.
Mehr als einmal brach ich in Tränen aus, während ich ihm meine traurige Geschichte erzählte.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...ight-1222525332
Auch Jeronimo nahm meine Erzählung anscheinend ziemlich mit.
Auch beichtete ich ihm, wie sehr ich Amsterdam und meine Familie vermisste. Dass ich sie so gerne noch einmal sehen würde, bevor ich sterbe. Und dass ich mir sehnlichst wünschte, auf dem Friedhof in Amsterdam in unserem Familiengrab bestattet zu werden und nicht hier in Afrika als Sklavin in irgendeiner Grube verscharrt zu werden.
Allerdings hatte ich die Hoffnung auf all dies bereits aufgegeben, auch das gab ich zu.
Erneut versuchte Jeronimo mich aufzumuntern, dass diese schreckliche Zeit vorbeigehen würde, irgendwann. Ich sollte die Hoffnung nicht aufgeben, er glaube weiterhin fest daran, dass ich Amsterdam und meine Familie eines Tages wiedersehen würde.
Ich müsse nur Geduld haben.
Und zum Sterben sei es sowieso noch zu früh, dieses irdische Leben würde noch vieles für uns bereithalten, von dem wir noch nichts wüssten.
Er hatte leicht reden.
Für mich würde auch der nächste Morgen kaum mehr als einen weiteren Tag in der Sklaverei und neue Demütigungen durch den Gouverneur bereithalten.
Andererseits, mir blieb gar nichts anderes übrig.
Hier im Palast gab es nicht einmal Krokodile, denen ich mich als Abendessen hätte anbieten können.
Auch wenn ich Jeronimos Optimismus nicht teilte, so gaben mir die nächtlichen Unterhaltungen doch Kraft, das Wunder meiner Rettung nicht ganz abzuschreiben.
Natürlich konnte ich mich mit Jeronimo nur in den Nächten unterhalten, in denen mich der Gouverneur nicht bei sich haben wollte.
Ich stellte mir jeden Abend erneut die Frage, ob ich die Nacht beim Gouverneur verbringen und dessen Demütigungen auf neue ertragen musste. Oder ob ich zusammen mit den anderen „Brasilinas“ in unserem kleinen Raum schlafen durfte. Oder ob ich mich vielleicht die halbe Nacht mit Jeronimo unterhalten konnte.
Trotz der unvermeidlichen Müdigkeit am nächsten Tag und eventueller Hiebe am nächsten Abend war dies doch meine Lieblingsalternative.
So bangte ich jeden Abend aufs neue, wenn wir nach unserem Nachtmahl zu acht die Marmortreppe hinaufgingen, wo dieser Abend wohl enden würde.
Im Laufe der Zeit kam ich jedoch auf einen Trick, um meine Neugierde bereits zu befriedigen, bevor wir das Obergeschoss erreichten:
Wenn Jeronimo abends in den Speiseraum der Sklavinnen kam, um uns „Brasilinas“ abzuholen, warf ich ihm einen kleinen, fragenden Blick zu.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...2525843#image-1
Wenn Jeronimo zurücklächelte, hieß das, dass wir uns unterhalten konnten.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...2526473#image-1
Wenn er mir zuflüsterte, dass er heute leider keine Zeit hätte, oder offensichtlich gähnte, bedeutete dies, dass ich heute früher ins Bett gehen konnte.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...wned-1222526869
Und wenn er betreten zu Boden blickte, wusste ich auch, was dies bedeutete.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...ound-1222527227
Dann war der Gang die Treppe hinauf besonders deprimierend, da ich bereits wusste, was mich oben erwartete. Kein Gespräch mit Jeronimo.
Entsprechend hoffte ich jede Nacht auf ein kleines Lächeln, wenn ich Jeronimo nach dem Abendessen diesen kleinen, fragenden Blick zuwarf. Natürlich hatte es auch nicht lang gedauert, bis Jeronimo diesen Trick durchschaut hatte, so dass dieser bald zu unserem kleinen nächtlichen Ritual wurde.
Diese netten Gespräche mit Jeronimo und sein schüchternes Lächeln, welches er mir dabei immer wieder zuwarf, waren kleine Lichtlein in der dunklen Nacht, welche die Finsternis in meinem Herzen zumindest ein wenig erhellten.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...ight-1222527788
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...eart-1222527981
Und irgendwie hoffte ich in diesen Momenten dann doch, dass sich mein Schicksal doch noch zum Guten wenden würde. Irgendwie.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...hope-1222528389
[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Neuschreiber63 am 26.07.25 um 07:41 geändert Meine Geschichten:
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RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II)
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Datum:26.07.25 17:59 IP: gespeichert
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Schöner teil, auch ich hoffe wie Jeronimo das alles ein happy end kommt, für unsere arme Niederländerin.
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RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II)
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Datum:26.07.25 21:57 IP: gespeichert
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Bin gespannt wie es weitergeht. Die beiden wären sicherlich schon ein süßes Paar, es sind nur leider die falschen Umstände, aber das wird hoffentlich bald
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RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II)
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Datum:28.07.25 21:04 IP: gespeichert
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@windelfohlen, Adriana0306
Vielen Dank für Eure Kommentare.
Wenn so viele Leser sich ein happy end wünschen, muss Jeronimo unsere Niederländerin doch fast retten...? Denn ja, ein hübsches Pärchen wären die beiden schon, zwei junge Adelige, denen beiden das Schicksal nicht besonders gut mitgespielt hat...
Übrigens, ich weiß nicht, ob es jemand bemerkt hat, aber der Titel des letzten Kapitels war ein kleines Wortspiel mit dem großen Roman von Joseph Conrad über den Kolonialismus in Afrika.
[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Neuschreiber63 am 28.07.25 um 21:08 geändert Meine Geschichten:
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