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RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II)
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Datum:30.07.25 23:07 IP: gespeichert
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| Zitat | Das wäre sicherlich eine interessante Wendung, wenn es ein Wiedersehen meiner beiden Protagonistinnen gäbe. Da Clara aber kaum nach Ilha de Moçambique kommen wird, müsste Isabella wohl nach Al Kharsun kommen.
Vielleicht erwischt der Gouverneur ja Isabella und Jeronimo bei ihren nächtlichen Gesprächen und wird so eifersüchtig, dass er Isabella doch an einen arabischen Sklavenhändler verkauft – und Jeronimo gleich noch mit dazu. Dieser bringt die beiden dann nach Al Kharsun... Vielleicht trifft Clara bei ihrem täglichen Einkauf am Marktplatz dann die beiden, wie sie gerade auf dem Podest dort verkauft werden.
Das wäre durchaus ein interessantes Ende dieser Geschichte!
Allerdings wäre das vermutlich nicht das Happy End, das sich die meisten Leser (jedenfalls diejenigen, die hier noch kommentieren) wünschen würden…
Andererseits, soweit ich mich erinnere, habe ich nur geschrieben, dass ich die Wünsche nach einem Happy End zur Kenntnis genommen habe - aber nicht, dass es auch ein Happy End geben wird…? 😊 |
Ich finde das eine super Idee, dass beide nach Al Kharsun verkauft werden und es dann zu einem Wiedersehen kommt...
[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Neuschreiber63 am 31.07.25 um 06:39 geändert
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RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II)
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Datum:01.08.25 19:46 IP: gespeichert
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| Zitat |
Ich finde das eine super Idee, dass beide nach Al Kharsun verkauft werden und es dann zu einem Wiedersehen kommt... |
Eigentlich gefällt mir die Idee mit dem Wiedersehen auch.
Allerdings vermisst Isabella ihre Heimat schon sehr, ich weiß nicht, ob ich ihr das antun kann...
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Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II)
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Datum:02.08.25 08:08 IP: gespeichert
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45. Der freie Schlafplatz
Mein Portugiesisch wurde wohl oder übel immer besser und ich konnte mich von Tag zu Tag einfacher mit meinen Leidensgenossinnen unterhalten. Vermutlich förderten auch die Leseübungen in der Bibel mit meinen „Brasilinas“ nicht nur deren Leseverständnis, sondern auch mein Portugiesisch.
Manchmal fragte ich mich schon, ob ich jemals wieder mit jemandem auf Niederländisch, meiner Muttersprache, reden konnte. Oder diese genauso der Vergangenheit angehörte wie mein Leben in Freiheit.
Auch meinen Mitsklavinnen erzählte ich irgendwann die schlimmen Details meiner Leidensgeschichte.
Sie waren auch sehr mitgenommen, trösteten mich und sprachen mir ihr Beileid aus, selbst wenn sie selbst teilweise noch schlimmeres erlebt hatten als ich.
Im Gegensatz zu Jeronimo konnten oder wollten sie mir jedoch keine Hoffnung geben, dass ich meine Heimat und meine Familie je wiedersehen würde.
Sie glaubten für sich selbst auch nicht mehr daran. Teilweise gab es ihre Heimat auch gar nicht mehr. Soweit ich Tadala, Mudiwa, Malaika und Keeya richtig verstanden hatte, war von ihren Dörfern nichts mehr übrig außer Schutt und Asche und all ihre Verwandten und Bekannten entweder tot oder versklavt, irgendwo in Afrika oder Arabien. Wo genau und ob sie noch lebten oder bereits tot waren, wussten sie auch nicht.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...ribe-1181314396
Vermutlich überflüssig zu sagen, dass keine ihrer Familien ein Grab hatte, in welchem sie gemeinsam die letzte Ruhe gefunden hätten. Der Wind würde ihre Asche irgendwann ebenso zerstreuen wie das Schicksal ihre Familien auseinandergerissen hatte. Daher erwähnte ich ihnen gegenüber auch nicht unser Familiengrab in Amsterdam, nach dem ich mich trotz meines jungen Alters in diesen Tagen irgendwie sehnte. Vermutlich deshalb weil ich befürchtete, dass mein Leben ebenso enden würde wie das meiner Mitsklavinnen. Irgendwo in Afrika, auf irgendeinem Sklavenfriedhof, welcher in der Regel nicht viel mehr war als eine Grube am Stadtrand.
Manchmal hatte ich tatsächlich das Gefühl, dass ich die Einzige war, die zumindest noch den Traum hatte, diesem Ort und der Sklaverei hier zu entkommen.
Vielleicht deswegen, weil ich fast die Einzige war, die noch eine Heimat und eine Familie hatte, wenn auch tausende Kilometer weit weg von hier.
Auch wenn uns manches Gespräch tieftraurig zurückließ, so war es dennoch schön, sich mit ihnen zu unterhalten. Zumindest hatten meine Mitsklavinnen die Stärke, das Beste aus unserer elenden Situation machen zu wollen. Besserung war für sie auch nicht in Sicht. Und ja, nicht selten kamen meine Mitsklavinnen zu dem Schluss, dass es ihnen hier eigentlich gar nicht so schlecht ginge, zumindest im Vergleich zu dem, was andere erleiden mussten.
So ließ Amani das eine oder andere Mal durchblicken, dass es bei ihren alten Herren durchaus nicht selbstverständlich gewesen war, dass sie jeden Tag etwas zu essen bekommen würde. Und dass dort kaum ein Tag vergangen war, an dem sie nicht geschlagen worden war.
Und im Gegensatz zu dem, was die anderen Afrikanerinnen auf dem Weg hierher erlebt hatten, war dieser Ort hier wohl wirklich fast das Paradies.
Vielleicht half mir dieser Optimismus ein wenig, den nächsten Tag in der Sklaverei wieder zu überstehen. An den Sklavenfriedhof der Stadt dachte wohl keine von ihnen und so versuchte auch ich, meine Gedanken an diesen zu verdrängen.
Auch hatten wir durchaus interessante Gespräche über die verschiedenen Sitten und Bräuche in Europa, in Afrika und Indien. Ja, ich lernte sehr viel über die Kulturen, viel mehr als ich auf meinen kurzen Zwischenstopps in Elmina, Kapstadt oder Cochin erfahren hatte. Und mehr als einmal wurde mir bewusst, dass ich selbst über unsere Sklavinnen in Batavia eigentlich gar nicht gewusst hatte.
Eines Abends nahm ich auch meinen Mut zusammen und fragte Manju, ob denn jemand vor mir den Platz auf der achten Matratze eingenommen hatte. Diese Frage hatte mich schon seit dem ersten Tag hier beschäftigt.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...here-1223893501
Manju sah mich einen Moment an und meinte dann:
„Dein Schlafplatz war vor Dir ein paar Monate lang leergeblieben.“
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...ight-1223893112
Mehr sagte sie nicht, wollte sie anscheinend nicht sagen.
Unglücklicherweise hatte sie mit dieser Antwort meine Neugierde erst recht geweckt. So bohrte ich nach:
„Und was war vor diesen paar Monaten?“
Manju sah mich erneut an:
„Willst Du das wirklich wissen?“
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...that-1223893838
Vermutlich war das die falsche Antwort, aber ich bejahte dies.
„Nun gut, wie Du möchtest. Das ist aber keine schöne Geschichte. Vor Dir war Makeda die achte Sklavin des Gouverneurs.
Ein wunderschönes afrikanisches Mädchen, vielleicht 21 Jahre alt, aber auch durchaus temperamentvoll. Vielleicht lag das daran, dass sie die Tochter eines Stammeshäuptlings war, eine echte Prinzessin.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...cess-1223894113
Das half ihr aber auch nicht mehr, nachdem ihr Dorf von arabischen Sklavenjägern überfallen und sie und alle anderen Mitglieder ihres Stammes versklavt worden waren.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...ters-1223894921
Der Gouverneur war von ihrer Schönheit angetan und erwarb sie.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...-her-1223895588
Vermutlich war er danach überrascht, dass sie nicht bereit war, ihr Schicksal als Sklavin zu akzeptieren.
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Trotz der vielen Bestrafungen, mit denen der Gouverneur versuchte, ihren Willen zu brechen, war Makeda aber nicht bereit, sich dem Gouverneur als seine Sklavin unterzuordnen.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...-him-1224333019
Ich erinnere mich noch gut an die vielen roten Striemen, die ihren ganzen Körper bedeckten.
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https://www.deviantart.com/neuschreib63/...-her-1224333378
Dennoch bewunderten wir alle ihren Mut, den wir selbst nicht hatten.
Allzu viel habe ich aber nicht mit ihr gesprochen, auch nicht in den Nächten, als sie im Schlafsaal mit uns übernachtete.
Sie weigerte sich auch, Portugiesisch zu sprechen, obwohl sie sicherlich das eine oder andere Wort verstand. Aber das war wohl auch eine Art von ihr zu zeigen, dass sie sich dem portugiesischen Kolonialherrn nicht unterordnen würde.
Lediglich mit Malaika und Keeya sprach sie ein wenig, diese konnten sich in ihren Bantusprachen einigermaßen verständigen. Was genauso sie sprachen, müsstest Du sie aber selbst fragen.“
„Und was ist mit ihr passiert, dass sie nicht mehr da ist?“
„Um es kurz zu machen, sie ist geflohen.“
„Geflohen?“
In mir keimte Hoffnung auf. Wenn Makeda von hier fliehen konnte, dann konnte ich es vielleicht auch?
Vielleicht brauchte ich Jeronimo gar nicht, um dieser Hölle zu entkommen, vielleicht könnte ich es auch ohne ihn schaffen?
Und warum erzählte mir Jeronimo immer, dass es schwierig bis unmöglich war, von hier zu entkommen, wenn es vor nicht allzu langer Zeit einer anderen Sklavin doch gelungen war? Bestimmt wusste er doch von Makedas Flucht? Warum hatte er mir diese verheimlicht? Wollte er vielleicht gar nicht, dass ich von hier floh?
Die Ernüchterung folgte jedoch auf dem Fuß, denn Manju fuhr mit trauriger Stimme fort:
„Ja, sie ist geflohen. Aber weit ist sie leider nicht gekommen.
Sie ist wohl aus irgendeinem Fenster geklettert und hat sich dann erst mal in der Stadt versteckt.
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Sie hat auch ein Gewand inklusive Gesichtsschleier gestohlen und sich dann als muslimische Bettlerin verkleidet. Auf diese Weise konnte niemand ihr Halsband sehen.
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Der Gouverneur war natürlich außer sich vor Zorn, dass eine seiner Sklavinnen davongelaufen war.
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Ich erinnere mich auch noch, wie er uns gedroht hatte, dass es uns schlecht ergehen würde, wenn wir Makeda bei der Flucht geholfen hätten.
Er hat die ganze Stadt nach ihr durchsuchen lassen. Selbst vor den Verschleierungen der muslimischen Frauen machte er nicht halt.
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Vermutlich hatte Makeda gehofft, dass niemand den Frevel wagen würde, einer muslimischen Frau unter den Schleier zu sehen. Aber sie hatte sich getäuscht.
Ich weiß nicht, was der Imam der Stadt zu diesem Frevel sagte, aber irgendwie wird der Gouverneur den Imam besänftigt haben. Vermutlich hat er ihm ein paar Sklavinnen oder irgendetwas anderes versprochen. Der Imam war damals auch ein paar Mal zu einem opulenten Abendessen hier eingeladen, gut möglich, dass auch dies mir der Durchsuchung der Stadt zusammenhing. Selbst die Moscheen der Stadt ließ der Gouverneur durchsuchen, sicherlich hat er sich auch dafür das Einverständnis des Imams erkauft.
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Der Gouverneur ist nicht schlecht darin, sich mit den wichtigen lokalen Personen gut zu stellen, sonst wäre er vermutlich nicht schon so lange der Herrscher der Stadt.
Jedenfalls ließ der Statthalter buchstäblich jeden Winkel der Stadt durchsuchen.
So war es dann auch nur eine Frage der Zeit, bis die Wachen des Gouverneurs eine muslimische Bettlerin kontrollierten und diese aufforderten, ihren Schleier zu heben und ihr Gesicht und ihren Hals zu zeigen.“
Manju stockte kurz.
„Da war es um die arme Makeda geschehen.“
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Manju war sichtlich blass geworden.
„Der Gouverneur ließ sie in den Kerker werfen.
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Damit nicht genug ließ er sie zweimal am Tag, immer um 11 und 17 Uhr, auspeitschen. Auf dem Platz vor der Residenz.
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Um diese Zeit mussten wir anderen sieben persönlichen Sklavinnen dann unsere Arbeit unterbrechen und aus einem Fenster im ersten Stock dem grausamen Spektakel zusehen. Als Warnung für uns.
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Das arme Mädchen war schon nach dem dritten Tag halb tot, aber der Gouverneur ließ sie in seinem Zorn vier weitere Tage lang auspeitschen.
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Wir haben schon viel erleben müssen, aber mitanzusehen, wie unsere ehemalige Mitsklavin fast zu Tode gepeitscht wurde, war kaum zu ertragen.
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Aber tun konnten wir nichts, oben am Fenster der Residenz. Vielleicht war diese Ohnmacht fast noch schlimmer als wenn wir selbst dort unten gestanden hätten.
Ich erinnere mich auch noch gut daran, wie der Gouverneur jede von uns einzeln in sein Büro zitierte und dort verhörte. Einmal am zweiten und dann nochmals am fünften Tag. Beide Male fragte er uns, ob wir wüssten, wie Makeda geflohen wäre und ob wir von ihren Fluchtplänen gewusst hätten. Und vor allem, ob wir ihr bei der Flucht geholfen hätten.
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Er war außer sich vor Zorn und drohte uns, dass wir morgen dort unten stehen würden und seine Peitsche spüren würden, wenn wir ihr bei der Flucht geholfen hätten.
Allerdings hatte wirklich keine von uns, auch nicht Keeya und Malaika, etwas von Makedas Fluchtplänen mitbekommen und geholfen hatten wir ihr tatsächlich auch nicht.
Ich weiß nicht, ob der Gouverneur uns geglaubt hatte oder ob ihm die Beweise fehlten, aber er verzichtete darauf, uns anderen für Makedas Flucht zu bestrafen. Aber der Schrecken war uns allen gehörig in die Glieder gefahren, als er uns damit drohte, uns ebenfalls auf dem Platz auspeitschen zu lassen.
Natürlich hatten wir diese Drohungen auch am nächsten Tag noch nicht vergessen, als wir erneut mitansehen mussten, wie Makeda vor unseren Augen grausam bestraft wurde.
Erst nach sieben Tagen hatte der Gouverneur ein Einsehen und verkaufte Makeda. Oder besser gesagt, er verschenkte sie. An einen arabischen Händler. Wie er uns dann erzählte, musste dieser ihm als Gegenleistung lediglich versprechen, dass Makeda es an jedem einzelnen Tag bereuen würde, dass sie aus dem Palast geflohen war. Der arabische Händler war mit dieser Bedingung einverstanden und bestätigte dem Gouverneur, dass es ihm eine Freude wäre, ihr zu zeigen, dass Sklavinnen ihre Fluchtversuche teuer bezahlen müssten.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...away-1225290191
So sagte es jedenfalls der Gouverneur. Ob das stimmt und was aus ihr wurde, wissen wir nicht, nach ihrer Flucht hat sie den Palast nie mehr betreten und wir haben nie mehr ein Wort mit ihr sprechen können.
Wir haben sie nur noch vom Fenster aus gesehen und ich glaube, Makeda hat uns auch gesehen.
Die verzweifelten Blicke, wie sie zu uns heraufgesehen hat, werde ich nie vergessen.
Auch nicht, wie sie am siebten Tag nach dem Auspeitschen weggetragen wurde, laufen konnte sie nicht mehr.
Sie flehte nicht um Gnade, aber irgendwann haben die Qualen und Schmerzen sie wohl doch gebrochen und sie hat sich nur noch die Erlösung durch den Tod gewünscht. Aber nicht einmal der war ihr vergönnt gewesen.
Seitdem blieb ihre Matratze leer, vermutlich auch als Warnung für uns anderen.
In gewisser Weise waren wir fast froh, als Du gekommen bist. Die leere Matratze hatte uns jede Nacht an Makedas grausames Schicksal erinnert.
Wenn Du meinst, der Gouverneur war damals nach Deiner Petition beim Bischof wütend, dann kennst Du ihn noch nicht. Sein Zorn auf Dich war nichts, gar nichts gegen seine Wut damals, als Makeda geflohen war oder es zumindest versucht hatte.
Seitdem hat es niemand von uns gewagt, auch nur an eine Flucht zu denken. Eigentlich geht es uns doch gar nicht so schlecht hier.“
Manju hatte Tränen in den Augen und auch ich war kreidebleich nach dieser Erzählung.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...tory-1225288168
Vielleicht wäre es doch besser gewesen, wenn ich diese nicht gehört hätte. Aber ich hatte ja darauf bestanden.
Auch wusste ich nun, warum Jeronimo nichts von Makeda erzählt hatte.
In dieser Nacht schlief ich sehr schlecht. Auf der Matratze, auf der vor mir eine afrikanische Sklavin namens Makeda gelegen hatte.
Was aus ihr wohl geworden war? Wurde sie immer noch gequält oder hatte der Herr im Himmel inzwischen ein Erbarmen mit ihrer armen Seele gehabt und sie zu sich geholt?
Vermutlich würde ich es nie erfahren.
Auch als ich den Gouverneur am nächsten Tag wiedersah, schauderte mir mehr denn je. Er war sehr streng, demütigte uns und behandelte uns wie Tiere.
Aber wenn er seinen Willen bekam und wir genug Gehorsam zeigten, war er zumindest zufrieden und erträglich. Daher behandelte er uns zumindest so gut, dass wir ihm am nächsten Tag wieder zu Diensten sein konnten.
Das grausame Monster, das in ihm schlummerte, hatte ich anscheinend noch nicht zu Gesicht bekommen. Vermutlich würde er mich sogar wirklich auf dem Scheiterhaufen verbrennen lassen oder einen seiner grausamen Freunde weiterverkaufen, wenn sein Zorn auf mich so groß werden würde wie auf Makeda damals.
Auch als ich die Nacht wieder bei ihm verbringen musste, schauderte mir, wozu der Mann neben mir fähig war.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...5290748#image-1
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https://www.deviantart.com/neuschreib63/...5293518#image-1
So schlimm meine Zeit hier war, das was Makeda erleben musste, war wohl noch um Welten schrecklicher. Auch wenn ich dem Gouverneur schon vorher gehorsam war, um mir seine Bestrafungen zu ersparen, so befolgte ich seine Befehle in dieser Nacht besonders unterwürfig. In dieser Nacht beim Gouverneur konnte ich kaum an etwas Anderes denken als an Makedas Bestrafung und ihr grausames Schicksal.
Irgendwie hoffte ich immer noch, dass Jeronimo mich aus meinem Unglück befreien würde.
Aber ich hätte immer noch nicht gewusst, wie er das machen sollte.
Der Gouverneur würde mich nicht freiwillig gehen lassen. Und eine Flucht von dieser Insel war wohl nicht nur schwierig bis unmöglich, sondern auch höchst gefährlich.
Vielleicht würde ich genauso enden wie Makeda.
[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Neuschreiber63 am 02.08.25 um 09:15 geändert Meine Geschichten:
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RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II)
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Datum:02.08.25 11:40 IP: gespeichert
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Eine Flucht birgt also ein extrem hohes Risiko und kann schrecklich enden. Wahrscheinlich will Jeronimo für Isabella ein ähnliches Schicksal ersparen und macht ihr deshalb Versprechungen um sie von einer unüberlegten Aktion abzuhalten.
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RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II)
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Datum:03.08.25 07:24 IP: gespeichert
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Hallo Adriana,
Du meinst, es könnte sein, dass Jeronimo nur leere Versprechungen macht, um Isabella zu beruhigen?
Das wäre durchaus im Rahmen des Möglichen. In Kapitel 26 hat er ja selbst gesagt, dass er sie nicht befreien kann.
Kapitel26
Oder hat er vielleicht doch noch ein Ass im Ärmel, von dem wir noch nichts wissen?
Womit Du auf jeden Fall Recht hast, dass das Risiko einer Flucht sehr hoch ist und Jeronimo sich Sorgen um Isabella macht und sie von einer dummen Aktion abhalten will. Daher hat er sie bereits am ersten Morgen, in Kapitel 19, vor einer Flucht gewarnt. Gut möglich, dass Jeronimo damals Makedas Schicksal vor Augen hatte und nicht wollte bzw. will, dass Isabella ähnliches widerfährt.
Auf das letzte Kapitel habe ich übrigens auch in Kapitel 22 Bezug genommen. Isabella hat die Worte des Gouverneurs damals weder sprachlich noch inhaltlich verstanden, aber Amani wusste natürlich, worauf der Gouverneur anspielte.
[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Neuschreiber63 am 05.08.25 um 20:09 geändert Meine Geschichten:
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Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II)
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Datum:10.08.25 22:33 IP: gespeichert
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46. Ein unangenehmes Wiedersehen
Weitere Tage und Nächte vergingen.
Langsam erholte ich mich von der schrecklichen Erzählung und akzeptierte die Tatsache, dass mein Platz im Schlafsaal zuvor einer Sklavin gehörte, die für ihren Fluchtversuch einen hohen Preis bezahlen musste. Sie war ausgepeitscht worden, so wie der Gouverneur es auch mir damals nach meiner Petition beim Bischof angedroht hatte. Und dann hatte sie diesen Ort verlassen, allerdings nicht in die Freiheit, sondern zu einem noch schrecklicheren Martyrium, irgendwo. So wie es der Gouverneur auch mir an eben jenen Abend und an vielen folgenden angedroht hatte.
Auch wenn ich mir weiterhin nichts sehnlicher wünschte, als von diesem schrecklichen Ort, von all diesen Demütigungen zu entkommen, so wischte ich die Gedanken an eine Flucht doch erst einmal beiseite. Ich hätte eh nicht gewusst, wie ich es besser machen konnte als Makeda. Aus der Residenz hätte ich es vermutlich auch geschafft. Nicht alle Fenster waren vergittert, in einem unbeobachteten Moment hätte ich es sicherlich auch geschafft, aus der Residenz zu entkommen.
Deutlich schwieriger wäre es wohl gewesen, in der Stadt zu überleben. Ich kannte niemanden dort, vermutlich wäre ich verhungert und verdurstet. Selbst ein Dasein als Bettlerin wäre wohl ausgeschlossen gewesen, mit meiner weißen Haut wäre ich sofort aufgefallen. Davon abgesehen wäre das Dasein als Bettlerin auch nicht besser gewesen als mein Leben als Sklavin hier in der Residenz. Meine Heimat würde ich so jedenfalls auch nicht wiedersehen.
Und wenn ich nicht hier in dieser Stadt als Bettlerin den Rest meiner Tage verbringen wollte, musste ich aus der Stadt kommen. Das war aber wohl ein noch schwierigeres Unterfangen. Untertags wurde das Stadttor bewacht, nachts war dieses angeblich verschlossen. Also musste ich entweder nachts über die Mauer klettern oder mich untertags an den Wachen vorbeischleichen. Beides schwierig, aber vermutlich nicht unmöglich, Makeda hatte es aber nicht geschafft, obwohl auch sie bestimmt mit dem Gedanken gespielt hatte, über die Mauer zu klettern.
Aber selbst, wenn ich es doch über die Stadtmauer geschafft hätte, irgendwie, was dann?
Ich erinnerte mich noch gut an Jeronimos Worte an meinem ersten Tag hier, dass wir hier auf einer Insel waren und die rettende Kolonie meiner Landsleute über 1000 Kilometer südlich von hier lag.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...here-1158005160
Ein portugiesischer oder arabischer Kaufmann hätte wohl kaum eine Sklavin des Gouverneurs mitgenommen. Und auf eigene Faust war die Entfernung deutlich zu weit. Vermutlich hatte Jeronimo Recht, bevor ich diese erreichen würde, wäre ich schon ein paar Mal die Beute eines Krokodils, eines Löwen oder eines arabischen Sklavenjägers geworden. Wobei ich mir nicht sicher war, wer von diesen am schlimmsten war. Vermutlich letzterer nach allem, was mir meine Mitsklavinnen erzählt hatten.
In meiner Verzweiflung fragte ich Manju eines Tages auch, ob es nicht eine Chance gäbe, freigelassen oder von jemandem freigekauft zu werden.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...ight-1223893112
Leider konnte sie mir auch hierzu keine Hoffnungen machen. Seit sie hier in Ilha de Moçambique war, hatte der Gouverneur noch nie eine seiner Sklavinnen freigelassen. Thasima, die schon viel länger hier war als Manju und die anderen persönlichen Sklavinnen des Gouverneurs, hatte ihr einmal erzählt, dass es durchaus vorkam, dass eine persönliche Sklavin die Residenz verließ. In der Regel, wenn der Gouverneur das Interesse an ihr verlor.
Allerdings ließ er sie dann auch nicht frei.
Stattdessen verkaufte er sie an einen der örtlichen portugiesischen, arabischen oder afrikanischen Kaufmänner in der Stadt. Thasima erzählte weiterhin, dass zwei oder drei ehemalige Leibsklavinnen immer noch in der Stadt waren und sie diesen manchmal über den Weg lief.
Schöne Aussichten waren das nicht, vermutlich würde es auch mir irgendwann so ergehen.
Es sei denn, ja es sei denn Jeronimo würde sein Versprechen doch noch irgendwann wahr machen und mich von hier zu wegzubringen.
So recht glaubte ich aber nicht mehr daran. Zu viele Tage, zu viele Wochen waren bereits ins Land gezogen, ohne dass etwas passiert wäre.
Es war wirklich nett von Jeronimo, dass er mir immer wieder Mut machte. Aber die Realität war wohl, dass auch er mich nicht gegen den Willen des Gouverneurs von hier wegbringen konnte.
Letztlich lief es auf die zwei Alternativen hinaus, entweder mein Martyrium hier als Sklavin weiter zu ertragen oder irgendwie zu versuchen, meinem Leben ein Ende zu setzen. Letzteres wollte ich irgendwie doch noch weniger als das erste.
Ein freundliches Wort von Jeronimo, Manju, Amani oder einer meiner anderen Mitsklavinnen erinnerte mich dann doch immer wieder daran, dass leben vielleicht doch besser war, sterben würde ich noch früh genug.
Im Grunde hatte ich mich bereits an das Dasein als Sklavin gewöhnt, besser wurde es deswegen aber auch nicht.
Ein paar Wochen waren seit meiner Ankunft bereits vergangen, als der Gouverneur eine unliebsame Überraschung für mich hatte.
Ich hatte bereits mitbekommen, dass es heute wieder ein Festmahl geben würde und ich zur Belustigung des Gastes wieder tanzen „durfte“.
Jeronimo befreite Manju, Malaika, Yuva, Tadala, Mudiwa und mich heute Nachmittag wieder von unserem Dienst in der Küche, in der Wäscherei oder im Haushalt, damit wir wieder ein wenig üben konnten.
Thasima war mal wieder nicht begeistert.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...king-1168862827
Meine Begeisterung hielt sich auch in Grenzen, als Jeronimo uns mitteilte, dass wir heute wieder einen Bauchtanz aufführen mussten.
In der Regel waren dies die schlimmsten Abende. Wenn der Gouverneur Gäste hatte und wir für diese einen Bauchtanz aufführen mussten, hatte er immer besondere Freude daran, uns vor seinen Gästen zu demütigen.
So machte mir die Übungsstunde auch nicht besonders viel Spaß. Malaika hatte mir inzwischen verraten, was es mit den zwei Versionen des Lieds über Prinzessin Zinga auf sich hatte, aber wirklich aufheitern konnte mich das auch nicht.
Als ich dann den Speisesaal betrat, stockte mir der Atem:
Rais, der arabische Kaufmann, der mich damals in Sansibar von Uthman erworben, hierhergebracht und dann an den Gouverneur „verschenkt“ hatte, saß wieder neben dem Gouverneur am Tisch. Vermutlich hatte er neue Waren mitgebracht, die er hier verkaufen wollte. Vermutlich auch neue „Geschenke“, aber davon bekam ich nichts mit. Eine neue Sklavin hatte er soweit ich sehen konnte jedenfalls nicht dabei, ich blieb die einzige weiße Sklavin hier im Palast und vermutlich in der ganzen Stadt.
Offensichtlich verstanden sich der Gouverneur und Rais aber immer noch sehr gut, denn der arabische Kaufmann war wieder zum Abendessen eingeladen.
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Es lief mir kalt den Rücken hinunter, als ich in dem viel zu kurzen Oberteil und dem ebenfalls viel zu kurzen Röckchen vor meinem ehemaligen Besitzer stand.
Dieser hatte vermutlich auch bemerkt, wie sehr ich mich wieder schämte und warf mir noch einen Kommentar zu:
„Yawm jayid, Isabella! Nice to meet you again. How do you like it here? I told you that you will have a lot of fun in your new home!”
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Das hämische Grinsen, mit dem er mich wieder ansah, hatte ich noch in schlimmer Erinnerung.
Mehr als zwei Wochen lang hatte ich dieses ertragen müssen, das erste Mal in Uthmans Gefängnis in Sansibar, das letzte Mal im Speisesaal des Gouverneurs vor ein paar Wochen. Und sehr oft auf der Schiffsreise hierher.
Ich sagte nichts, sondern sah nur betreten drein.
Vermutlich wusste der arabische Kapitän nur allzu genau, was für eine Hölle diese Residenz für die Sklavinnen des Gouverneurs war.
Inzwischen hatte ich auch ziemlich viel Portugiesisch gelernt, so dass ich – leider – verstand, was die beiden Herren beim Abendessen in der ersten Tanzpause über mich sprachen.
„Nochmals vielen Dank für das schöne Geschenk, mein Freund.
Wie Du siehst, kann unsere kleine niederländische Sklavin inzwischen auch besser tanzen als bei Deinem letzten Besuch. Ein bisschen Motivation mit der Gerte hat es schon gebraucht, aber ich glaube, inzwischen weiß sie, dass sie sich besser anstrengen sollte, um ihrem Herrn Freude zu bereiten. Und wenn sie es doch einmal vergessen sollte, ist es mir immer wieder ein Vergnügen, sie daran zu erinnern.“
„Da hast Du Recht, Amigo, Sie hat wirklich etwas dazugelernt seit meinem letzten Besuch. Ich hatte mir gleich gedacht, dass aus ihr noch eine gute Sklavin wird. Damals auf dem Schiff war sie anfangs auch etwas unmotiviert, die ihr aufgetragenen Arbeiten zu verrichten. Insbesondere das Deck hat sie nur sehr ungern geschrubbt. Aber je länger die Reise dauerte, desto gehorsamer wurde sie. Vermutlich lag das auch an der einen oder anderen Erziehungsmaßnahme. Fast fand ich es damals schade, dass wir so gute Winde hatten und die Reise von Sansibar hierher so kurz war. Mit einer kleinen Windflaute hätte sie sicher noch mehr gelernt, eine gehorsame Sklavin zu sein.“
Wie gerne wäre ich im Boden versunken, wie die beiden Scheusale so über mich sprachen. Wer von den beiden das größere Monster war, wusste ich nicht, aber im Grunde war das auch einerlei, denn aussuchen konnte ich es mir nicht. Der Araber hatte mich an den Gouverneur verschenkt und nun musste ich diesem als Sklavin dienen, obwohl dies gegen alle weltlichen und christlichen Gesetze war. Was aber weder den Araber noch den Portugiesen interessierte.
Leider waren die beiden Männer mit ihrer Unterhaltung noch nicht fertig:
“Sabes uma coisa, Rais? A minha nova escrava não é apenas muito bonita, mas também muito inteligente. Desde a última vez que lá esteve, ela já aprendeu português. Já não preciso de me dar ao trabalho de traduzir os meus comandos ou de os mandar traduzir.
Como a minha escrava não só é inteligente o suficiente para compreender português, como também sabe que não deve ignorar as minhas ordens, isto funciona maravilhosamente!”
„É claro que lhe trouxe um escravo inteligente. Só o melhor para ti, amigo! Quer mostrar-me?“
„Claro! Isabella, ajoelhe-se diante de nós e agradeça-lhe por lhe permitir ser minha escrava!“
Ich sah schockiert zu den beiden Männern hinüber.
Nicht, dass ich diesen Befehl nicht verstanden hätte oder den Mut gehabt hätte, mich diesem zu widersetzen. Es war wohl eher so, dass ich in Schockstarre war, welche Demütigung der Gouverneur erneut von mir verlangte.
Mehr als ein paar Sekunden stand ich wohl nicht herum, aber auch diese waren dem Gouverneur anscheinend zu viel, denn er herrschte mich in strengem, halb zornigem Ton an:
“Será uma escrava em breve?
Não temos o dia todo.
Contarei até três e, depois do jantar, conhecerá as minhas "ferramentas educativas". Todos. A noite toda!
Um...“
Ich war noch schockierter als zuvor, aber ich hatte durchaus verstanden, dass es mir bei „drei“ schlecht ergehen würde.
So wartete ich auch nicht auf „zwei“, sondern folgte dem demütigenden Befehl, kniete mich vor den Tisch, an welchem die beiden Männer saßen und stotterte irgendwie heraus:
“Obrigado, Senhor, por me permitires ser teu escravo.”
Der Gouverneur grinste mal wieder zufrieden, sagte aber nichts weiter.
Stattdessen klopfte der arabische Händler dem Statthalter auf die Schulter:
„Ich bin sehr glücklich, dass Dein Geschenk nicht nur hübsch, sondern auch so klug ist und gleichzeitig so viel Demut zeigt. Diese Kombination gibt es nur ganz selten. Aber wie gesagt, für Dich ist das Beste gerade gut genug, mein Freund!“
„Zuviel des Lobes, aber jetzt wollen wir uns nochmals von den tänzerischen Qualitäten meiner Sklavinnen überzeugen lassen!“
Bei diesen Worten klatschte der Gouverneur in die Hände, was dann hieß, dass ich mich wieder erheben durfte und stattdessen wieder zur Belustigung der beiden Männer tanzen musste.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...ound-1172953724
Auch in dieser Runde starrten mich die beiden Männer wieder genüsslich an, als ich vor ihnen meinen obszönen Bauchtanz vollführen musste.
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https://www.deviantart.com/neuschreib63/...gain-1228659687
Nach der zweiten Tanzrunde ließ es sich der Gouverneur auch nicht nehmen, mir mit der Gerte fünf Hiebe auf den nackten Hintern zu verabreichen, um mich für meinen angeblich „unmotivierten Tanz“ zu bestrafen. Tatsächlich ging es ihm wohl eher darum, mich vor seinem Gast nochmals zu demütigen.
Entsprechend musste ich mich nach den Hieben auch noch vor dem Gast verbeugen und mich für meine mangelhafte Darbietung entschuldigen. Natürlich auf Portugiesisch.
„Desculpe-me, senhor, por dançar tão mal. Vou esforçar-me mais na próxima vez.“
Der Gouverneur und sein Gast waren erneut erfreut, sowohl über mein Gehorsam als auch über meine Portugiesisch Kenntnisse.
Mir war beides irgendwie peinlich. Und einen ganz kurzen Moment lang musste ich wieder an Makeda denken, welche sich angeblich geweigert hatte, diese Sprache zu sprechen.
Aber so wie Makeda wollte ich auch nicht enden, vielleicht war es doch besser, diese Demütigungen stoisch zu ertragen.
Danach musste ich wie üblich noch zwei weitere Runden überstehen, jedes Mal begleitet von den hämischen Blicken des arabischen Händlers.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...cing-1228656760
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...ls-1-1228091080
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...ls-2-1228091330
Ich hasste diesen Mann, der mich hierher in mein Unglück gebracht hatte.
Keine Ahnung, was passiert wäre, wenn der arabische Händler mich nicht in Sansibar gekauft hätte.
Vermutlich wäre ich dann irgendwo anders als Sklavin gelandet. Aber zumindest hätte ich dann heute vor diesen zwei Scheusalen keinen obszönen Tanz aufführen müssen.
Entsprechend war ich an diesem Abend besonders froh, als der Gouverneur und sein Gast ihren Portwein getrunken hatten und die vierte Tanzrunde endete.
Wir setzten uns wie üblich auf den Boden und warteten darauf, entlassen zu werden.
Leider war der Abend noch nicht vorbei.
Stattdessen fragte der Gouverneur seinen Gast:
„Bist Du schon müde Rais? Oder wollen wir noch eine Partie Schach spielen?“
Der Araber nahm das Angebot auch dankend an, obwohl die beiden Herren meiner Ansicht nach bereits zu viel Wein getrunken hatten, als dass diese noch ordentlich hätten spielen können. Vielleicht täuschte ich mich aber auch.
Jedenfalls fragte der Gouverneur seinen Gast noch:
„Mir ist vorher noch eine Idee gekommen, wie wir das Spiel noch etwas interessanter gestalten könnten. Sag, mein Freund, soll uns eine meiner afrikanischen Sklavinnen Gesellschaft leisten? Welche sollte es sein?“
Der Araber überlegte einen Moment und grinste dann:
„Ich weiß nicht, was Du meinst. Aber eines ist klar, Deine Sklavinnen sind sehr hübsch, gerne kann uns noch eine Gesellschaft leisten. Wie wäre es mit der Musikerin dort links? Ich erinnere mich, dass sie wirklich einen hübschen Po hat.“
Mit „der Musikerin dort links“ war Tadala gemeint.
Der Gouverneur war einverstanden:
„Eine gute Wahl. Tadala kann nicht nur hervorragend singen und musizieren, sie ist auch sehr hübsch anzusehen. Aber das weißt Du ja bereits. Es wird mir ein Vergnügen sein, wenn sie uns noch etwas länger heute Abend Gesellschaft leistet.“
Tadala hatte inzwischen anscheinend auch mitbekommen, dass der Abend für sie noch nicht beendet war. Sie war etwas blass geworden, bestimmt erinnerte sie sich auch noch an die Demütigungen, als der arabische Händler das letzte Mal zu Gast gewesen war. Das afrikanische Mädchen sah nicht besonders glücklich aus, sagte aber auch nichts. Ein Widerspruch stand ihr sowieso nicht zu.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...cted-1228660567
Der Gouverneur wandte sich dann Jeronimo zu:
„Jeronimo, ich möchte, dass uns Tadala und Isabella bei unserem Schachspiel noch ein wenig Gesellschaft leisten. Gib ihnen noch etwas zu essen und bring die beiden dann in den Salon. Die beiden mögen uns auch noch eine gute Flasche Wein mitbringen.
Ach ja, verbinde die beiden noch mit einer Kette, so zwei Meter wären gut.
Danach kannst Du Feierabend machen.“
Jeronimo verbeugte sich wie üblich mit einem „sim, senhor de Noronha“.
Oje, viel lieber als dem Gouverneur und dem anderen Scheusal beim Schachspielen zuzusehen hätte ich mich noch ein wenig mit meinen Brasilinas oder mit Jeronimo unterhalten. Aber eine Wahl hatte ich natürlich wie immer nicht.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...ours-1228661413
Esta uma ordem do governador.
So bekamen Tadala und ich in der Küche in aller Kürze unser Abendessen, während die anderen Sklavinnen dieses in unserem Speiseraum einnehmen durften.
Jeronimo ging und kam kurz darauf mit einer Eisenkette zurück.
Ich hatte ja gehört, für wen diese war, für Tadala und mich.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...8663681#image-1
Fragend sah ich Jeronimo an:
„Wofür soll das gut sein?“
Jeronimo zuckte mit den Schultern:
„Das weiß ich leider auch nicht, der Gouverneur hat es mir auch nicht gesagt.
Wenn ihr wollt, kann ich Euch diese auch erst oben anlegen. Das ist Euch vermutlich lieber?“
Ich wollte diese Kette gar nicht haben, weder jetzt noch später, aber später war zumindest ein bisschen besser.
Javier, der Koch, sah ein bisschen enttäuscht aus. Vermutlich hätte er uns gerne mit der Eisenkette gesehen. Eine weiße und eine schwarze Sklavin, halbnackt und zusammengekettet, so etwas sah er wohl auch nicht alle Tage.
Allzu viel ließ er sich aber nicht anmerken, sondern brachte eine Flasche Wein sowie ein Tablett mit 2 Gläsern herbei und überreichte mir diese.
Tadala übernahm dankbarerweise die Flasche, vermutlich hätten wir großen Ärger bekommen, wenn diese vom Tablett gefallen wäre. So gingen wir dann hinauf in den ersten Stock, ich mit dem Tablett mit den zwei Gläsern, Tadala mit der Weinflasche und Jeronimo mit der Eisenkette, welche für uns vorgesehen war.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...8666852#image-1
Vor der Tür des Salons blieben wir stehen und Tadala und ich ließen die Demütigung über uns ergehen, wie Jeronimo die Eisenkette mit zwei Schlössern an unseren Halsbändern befestigte.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...ther-1228799658
Ich mochte Tadala durchaus, aber so sehr dann auch nicht, dass ich mit ihr an einer Eisenkette hängen wollte. Das spielte aber natürlich keine Rolle, wieder einmal nicht.
Ein paar dunkle Erinnerungen wurden in mir auch wach. Damals, als die Piraten uns in Sansibar in einer Sklavenkarawane vom Schiff zur Steinhalle getrieben hatten. Auch dort war ich mit einer bzw. mehreren Frauen zusammengekettet gewesen.
Inzwischen war es schon wirklich lange her, dass ich Clara dort aus den Augen verloren hatte. Was aus ihr wohl geworden war? War ihr ein besseres Schicksal als mir zu Teil geworden?
Jeronimo klopfte an der Tür und öffnete diese nach einem deutlich vernehmbaren „entre!“ von innen.
Was Tadala und mich heute zu dieser späten Stunde noch erwarten würde?
[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Neuschreiber63 am 11.08.25 um 06:27 geändert Meine Geschichten:
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RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II)
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Datum:11.08.25 16:04 IP: gespeichert
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Schön, dass es weiter geht. Jetzt bin ich mal gespannt, was beim Schachspiel passiert. So wie ich die beiden Herren einschätze wird es kein reines Freundschaftsspiel.
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RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II)
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Datum:11.08.25 17:38 IP: gespeichert
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Wird wohl eher "Räuberschach"(den Begriff gibt es wirklich.)
Gewinnerin ist wohl weniger unsere Isa...
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RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II)
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Datum:13.08.25 08:48 IP: gespeichert
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Hallo Adriana & ChasHH,
vielen Dank für Eure Kommentare.
Ja, es geht weiter, allerdings etwas unregelmäßig, da auch für mich Ferienzeit ist.
Aber wir wollen doch diese Geschichte irgendwann beenden. Der Gouverneur möchte noch eine Partie Schach spielen und dann geht es auch schon zum Finale dieses unsäglich langen Historienschinkens.
Naja, ein ganz normales Schachspiel wird es wohl nicht werden, damit könntest Du Recht haben...
ChasHH, Räuberschach habe ich noch nie gespielt, hört sich aber durchaus interessant an. Aber worauf spielst Du an?
Hier spielen doch keine Räuber, sondern ein ehrenwerter Gouverneur und ein ehrenwerter Kaufmann. Gut, der Gouverneur ist vielleicht ein klein wenig korrupt, aber hej, wenn man schon so einen Job am AdW hat, muss schließlich auch etwas für einen selbst rausspringen, oder etwa nicht…?
Außerdem tun die beiden etwas für die Völkerverständigung. Denk mal, ein katholischer Portugiese, ein muslimischer Araber, eine protestantische Niederländerin und eine naturreligiöse Afrikanerin/Malawierin verbringen zusammen den Abend bei einer Partie Schach und einem guten Glas Rotwein…
Jede Grün*in und jede EKD-Vorsitzend*in wäre stolz über so viel Multikulti und so viel Verständigung zwischen den Völkern und Religionen…
[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Neuschreiber63 am 13.08.25 um 08:52 geändert Meine Geschichten:
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Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II)
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Datum:17.08.25 08:04 IP: gespeichert
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47. Ein nächtliches Schachspiel, Teil 1
Jeronimo trat zuerst ein, beschämt folgte ich ihm mit dem Tablett und den zwei Gläsern. Tadala folgte gezwungenermaßen in kurzem Abstand.
Ich sah, dass der Gouverneur und sein Gast es sich bereits an einem kleinen Tisch gemütlich gemacht hatten und vor den beiden ein Schachbrett mit aufgebauten Figuren stand. Vor dem Gouverneur standen die weißen, vor dem Araber die schwarzen Figuren. Es schien fast so, als hätten die beiden Scheusale nur auf uns gewartet.
Erneut warfen sie uns ein hämisches Grinsen zu, so wie vor kurzem erst im Speisesaal.
Inzwischen hatte mich der Gouverneur ja schon dutzende Male in diesem obszönen Dress gesehen, und fast genauso oft auch schon ohne dieses, dennoch schämte ich mich irgendwie immer wieder aufs Neue, wenn er mich so sah. Ich war eine Sklavin, ohne Zweifel, aber so ganz hatte ich meine christlichen Anstandsgefühle auch nach Wochen und Monaten in der Hölle noch nicht abgelegt. Und dass ich nun mit dem Halsband an Tadala gebunden war, machte die Peinlichkeit noch schlimmer.
An dem Anblick, der Javier zuvor verwehrt geblieben war, konnten sich nun der Gouverneur und sein Gast ergötzen. Und das taten sie offensichtlich auch.
Ich wartete einen kurzen Moment, dann stellte ich die beiden Gläser vor den Herrschaften auf den Tisch und verbeugte mich.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...wine-1229577976
Anschließend nahm ich von Tadala die Weinflasche, öffnete diese und schenkte den beiden Scheusalen ein. Natürlich wieder mit einem Knicks und einer tiefen Verbeugung, so wie es mir Amani gezeigt hatte. Nach Monaten in der Hölle beherrschte ich diese unterwürfigen Bewegungen schon fast im Schlaf.
„Saudações, senhores.“
Auch das hatte ich inzwischen gelernt.
Der Gouverneur bedankte sich nicht, das tat er bei seinen Sklaven nie, aber er nickte anerkennend, was dann auch hieß, dass er zufrieden war. Und ich bzw. die entsprechende Sklavin keine Hiebe bekam, immerhin.
„Jeronimo, Du kannst jetzt gehen, ich wünsche eine gute Nacht.
Isabella, Tadala, Ihr dürft Euch neben das Schachbrett stellen und uns zusehen!“
Jeronimo wünschte dem Gouverneur und seinem Gast ebenfalls eine gute Nacht, uns warf er noch einen stillen Gruß zu und verließ den Raum.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...orry-1203569452
Wie gerne wäre ich jetzt mit ihm mitgegangen, statt hier halbnackt im Raum zustehen und dem Gouverneur beim Schachspielen zuzusehen.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...es-2-1230889793
Wofür der Gouverneur uns brauchte, verstand ich auch nicht. Er hatte uns doch bereits beim Abendessen ein paar Stunden lang begaffen können.
Auch war es schon spät nachts, nicht die Zeit für Schachspielen oder Weintrinken. Ich wäre auch lieber ins Bett gegangen und in Anbetracht dessen, dass der Gouverneur beim Abendessen auch schon einiges an Wein gebechert hatte, wäre das für ihn vielleicht auch besser gewesen.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...ules-1230889357
Allzu müde sah der Gouverneur aber nicht aus.
Stattdessen erhob er das Wort, nachdem Tadala und ich uns wie geheißen neben den Tisch gestellt hatten:
„Meine hübschen Sklavinnen, Ihr habt heute Abend die Ehre, Rais und mir bei unserem Schachspiel beizuwohnen und dieses mit Leben zu füllen.
Wie ihr vermutlich wisst, spielen beim Schach die weißen Figuren gegen die schwarzen Figuren, wobei die Figuren Soldaten darstellen, höhere und niedrigere. In gewisser Weise stellen die schwarzen und weißen Figuren jeweils eine Armee dar, welche gegeneinander kämpfen. Wer den König des Gegners besiegt, hat gewonnen.“
Soweit war mir das nicht neu, der Gouverneur spielte ab und zu mit Gästen Schach, bisher aber immer ohne Zuschauer. Genau kannte ich die Regeln nicht, aber dass es weiße und schwarze Figuren gab und diese irgendwie gegeneinander kämpften, hatte ich doch mitbekommen.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...oard-1230890507
Der Gouverneur fuhr fort:
„Um unser Spiel etwas anschaulicher zu gestalten, habt Ihr beiden die Ehre, unsere beiden Armeen zu symbolisieren.
Isabella stellt, wie könnte es anders sein, meine weiße Armee dar, Tadala die schwarze Armee meines Gastes.“
Ich sah Tadala und mich an, weiße und schwarze Haut hatten wir durchaus, aber wie Armeen sahen wir beim besten Willen nicht aus, barfuß, halbnackt und auch noch zusammengekettet.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...rd-2-1230890772
Tadala sah genauso fragend drein. Ich glaube, sie hatte auch nicht verstanden, wie sie in diesem Zustand eine schwarze Armee darstellen sollte.
Vielleicht hatte der Gouverneur unsere Blicke bemerkt, vielleicht sogar unsere Gedanken gelesen, denn er fuhr grinsend fort:
„Zugegebenermaßen seht ihr beiden noch nicht so richtig nach zwei Armeen aus, aber das haben wir gleich.“
Er erhob sich von seinem Sessel, ging zu einer Kommode und holte dort aus einer Schublade zwei Reitgerten. Seine Reitgerten hatte ich in wahrstem Sinn des Wortes noch in schmerzhafter Erinnerung.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...irls-1231024803
Mit den beiden Reitgerten kam er zu uns und drückte Tadala und mir jeweils eine in die Hand.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...apon-1231011828
Ich verstand noch weniger als zuvor, Tadala vermutlich genauso wenig. Was sollten wir jetzt mit den Gerten machen? Bisher kannten wir diese nur von den Hieben auf unsere Pos, das letzte Mal, dass ich selbst so ein Ding in der Hand hatte, war schon lange her, damals in Batavia. Tadala hatte vermutlich noch nie so eine Reitgerte selbst benutzt. Wie auch ohne Pferd, als Sklavin.
Der Gouverneur setzte sich wieder an den Tisch und betrachtete uns zufrieden:
„Sehr schön, so sieht das schon etwas realistischer aus. Jetzt hat die weiße und die schwarze Armee eine Waffe.
Bem.
Also ich erkläre Euch kurz die Regeln des Schachspiels:
Es geht darum, die Spielfiguren des anderen zu schlagen und am Ende den König des Gegners zu besiegen. Also ich muss mit den weißen Spielfiguren Rais` schwarze Spielfiguren schlagen und seinen schwarzen König besiegen und umgekehrt. Es gibt acht Bauern, zwei Türme, zwei Pferde, zwei Bischöfe, eine Dame und einen König.
Soweit in aller Kürze.
Nun kommt ihr ins Spiel.
Jedes Mal, wenn ich mit meinen weißen Spielfiguren, meiner weißen Armee, eine schwarze Spielfigur schlage, darf Isabella mit ihrer Gerte Tadala einen Klapps auf den Po geben.
Natürlich so, dass wir es auch gut sehen können, Ihr kennt ja die Regeln.
Und umgekehrt natürlich genauso. Wenn Rais mit seinen schwarzen Spielfiguren eine meiner weißen schlägt, bekommt Isabella von Tadala einen Klapps.
Ach ja, zu sanft sollte dieser auch nicht sein, die andere soll ja merken, dass Rais oder ich gerade eine Spielfigur verloren haben.
Die Regeln sind wie folgt:
Für einen Bauern gibt es einen Klapps, für ein Pferd oder einen Bischof zwei, für einen Turm drei und für die Dame fünf Klapse. Und wer das Spiel verliert am Ende dann zehn Klapse als Zeichen der Niederlage.
Habt Ihr alles verstanden?“
So ungefähr hatte ich das tatsächlich verstanden.
Der Gouverneur wollte mit uns wieder eines seiner sadistischen Spielchen spielen, bei dem er das Vergnügen hatte und wir Sklavinnen die Leidtragenden waren.
Tadala und ich sollten uns gegenseitig zur Belustigung des Gouverneurs und seines Gastes verhauen, um nichts anderes ging es.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...game-1231012416
Leider stand es nicht zur Debatte, ob Tadala und ich auch mitspielen wollten. Als Sklavinnen mussten wir die Befehle unseres Herrn befolgen, ob wir wollten oder nicht.
Daher verbeugten wir uns bleich und antworteten wohl oder übel:
„Sim, senhor, eu entendo.“
Der Gouverneur nickte zufrieden und wandte sich dann seinem Gast zu:
„Nun denn, Rais, lass uns das Spiel beginnen.“
„Sehr gerne, Francisco. Das war wirklich eine tolle Idee, unserem Spiel noch eine realistische Note zu geben.“
„Finde ich auch. Dank Dir habe ich ja inzwischen auch eine weiße Sklavin.“
„Noch eine Frage: Spielen wir nach den arabischen oder nach den europäischen Regeln?“
„Ich weiß, dass Ihr Araber nach anderen Regeln spielt, aber hier sind wir im Königreich Portugal, also spielen wir nach den europäischen Regeln. Außerdem muss ich zugeben, dass ich die arabischen Regeln nicht kenne.“
„In Ordnung. Du bist der Gastgeber, Du darfst entscheiden. Ich kenne die europäischen Regeln. Diese sind schon etwas seltsam, aber zugebenermaßen geht das Spiel so auch etwas schneller, schließlich ist es schon etwas spät. Mit unseren arabischen Regeln dauert das Spiel deutlich länger, gut möglich, dass wir dann morgen früh noch hier sitzen würden.
Aber ich vermute mal, dass Deine Sklavinnen morgen wieder arbeiten müssen, also ist es vielleicht auch für diese besser, wenn wir nach Deinen Regeln spielen!“
"Da hast Du Recht, Amigo, selbstverständlich müssen meine Sklavinnen morgen wieder arbeiten.
Bem, dann wäre das geklärt."
Mit diesen Worten begannen der Gouverneur und sein Gast mit ihrem Spiel, während Tadala und ich bedröppelt danebenstanden und ihnen zusahen.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...rops-1231012122
Der Gouverneur war vermutlich ein guter Schachspieler, denn er spielte dieses Spiel durchaus ab und zu. Bisher allerdings immer ohne mich. Daher hoffte ich, dass es nicht zu viele Schläge werden würden, welche mir Tadala verabreichen würde. Vor allem auf die zehn Stück, welche ich bekommen würde, wenn der Gouverneur verlieren würde, könnte ich gerne verzichten.
Vermutlich war dies das erste Mal, dass ich dem Gouverneur irgendwie viel Glück wünschte.
Ich rechnete nach, im schlimmsten Fall, wenn der Gouverneur alle Figuren und anschließend das Spiel verlieren würde, waren das achtmal 1, viermal 2, zweimal 3, einmal 5 und zum Schluss nochmals 10 Hiebe, also insgesamt 37 Hiebe, welche mir Tadala geben müsste. Das waren ziemlich viele.
Mir schauderte.
Und ebenso oft müsste ich Tadala schlagen, wenn der arabische Gast alles verlieren würde.
Auch nicht viel besser.
Ja, die beiden Verlierer dieses Spiels standen bereits fest – Tadala und ich!
[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Neuschreiber63 am 21.08.25 um 20:56 geändert Meine Geschichten:
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RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II)
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Datum:17.08.25 09:02 IP: gespeichert
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Räuberschach: https://de.m.wikipedia.org/wiki/R%C3%A4uberschach
Insofern habe ich schon recht.
Einmal mehr zeigt der Gouverneur, wie sadistisch er ist.
Da ich türkisches Essen liebe: vielleicht könnte Isabella mal dem Gouverneur eine Extraportion "Ezme" ins Essen mischen. Danach dürfte der Honk in Flammen aufgehen. Ich dagegen kann es mit dem Löffel essen...
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RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II)
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Datum:17.08.25 12:38 IP: gespeichert
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| Zitat | Räuberschach: https://de.m.wikipedia.org/wiki/R%C3%A4uberschach
Insofern habe ich schon recht.
Einmal mehr zeigt der Gouverneur, wie sadistisch er ist.
Da ich türkisches Essen liebe: vielleicht könnte Isabella mal dem Gouverneur eine Extraportion \"Ezme\" ins Essen mischen. Danach dürfte der Honk in Flammen aufgehen. Ich dagegen kann es mit dem Löffel essen... |
Dann hat Isabella vielleicht Glück, dass das Räuberschach erst gut 100 Jahre nach dieser Geschichte erfunden wird. Wer weiß, auf was für Ideen der Gouverneur sonst noch gekommen wäre...
Auf jeden Fall hattest Du Recht mit Deiner Vermutung, dass Isa eher nicht zu den Gewinnern dieser Schachpartie gehören wird!
Der Gouverneur ist sadistisch? Naja, vielleicht ein ganz kleines bisschen... Er ist halt ein guter Gastgeber und möchte, dass sich seine Gäste wohl fühlen. Insbesondere, wenn die Gäste dann noch hübsche Geschenke mitbringen...
Allerdings, wenn ich mir Deine Ideen so durchlese, frage ich mich schon, wer hier der größere Sadist ist, der Gouverneur oder Du... 
Übrigens ist Isabellas Zählung nicht ganz richtig. Wenn ich mich nicht verrechnet habe, wären theoretisch nicht nur 37, sondern sogar 69 Hiebe für die Verliererin möglich.
Aber zum einen kennt unsere Isabella die Regeln nicht so gut, zum anderen ist das doch nur Theorie, wenn beide Seiten darauf aus wären.
Das wird aber nicht passieren, die beiden Herrschaften wollen durchaus eine "normale" Partie spielen, so viel sei vorweggenommen.
[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Neuschreiber63 am 17.08.25 um 12:50 geändert Meine Geschichten:
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RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II)
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Datum:17.08.25 13:17 IP: gespeichert
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Danke für die Fortsetzung. Das ist jetzt doch wirklich sadistisch, dass die Sklavinnen sich gegenseitig schlagen müssen. Ich frage mich aber schon wie du auf 69 kommst, ich bin da eher bei Isabella und 37 Hieben.
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RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II)
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Datum:17.08.25 18:13 IP: gespeichert
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Ja, wo kommt die Differenz von 32 zur 69 her?
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RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II)
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Datum:17.08.25 21:11 IP: gespeichert
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@Adriana, ChasHH:
Also wenn Ihr beide der Meinung seit, dass der Gouverneur sadistisch ist, muss das wohl stimmen...
Muss er ja auch fast. Wenn in der Geschichte schon keine Keuschheitsgürtel vorkommen, dann zumindest irgendetwas anderes, welches die Existenz dieser Geschichte hier im Forum so halbwegs rechtfertig.
Ich habe nochmals nachgesehen, in den NUB steht:
Im Forum werden verschiedene Themenbereiche des BDSM behandelt. Dabei handelt es sich u.a. um Erfahrungsberichte, Fragen und frei erfundene Geschichten.
Also vielleicht kann dieser olle Historienschinken vielleicht doch hier stehen bleiben...
Zu den 69:
Wirklich keine Idee? Keiner? So schwer ist die Lösung eigentlich nicht.
Also nochmals die Regeln:
Für einen geschlagenen Bauern gibt es einen Hieb von der Kollegin, für einen geschlagenen Springer oder Läufer zwei Hiebe, für einen Turm drei, für eine Dame fünf und für den König (= schachmatt) zehn Hiebe.
Insgesamt sind es 16 Figuren, es werden auch nicht mehr, eine Figur, die einmal geschlagen wurde, kommt nicht mehr zurück. (Inklusive König) können also maximal 16 Figuren geschlagen werden.
Wenn nun aber die Anzahl der Figuren gleich bleibt, muss die Erhöhung von 37 auf 69 wohl an der Punktzahl der einzelnen Figuren liegen?
Oder noch einfacher gefragt: Vielleicht kann man noch etwas anderes verlieren als 8 Bauern, 2 Türme, 2 Springer, 2 Läufer, 1 Dame und 1 König??
Wer die Schachregeln kennt, müsste jetzt langsam draufkommen...
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RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II)
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Datum:18.08.25 12:34 IP: gespeichert
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Die Schachregeln kenne ich noch. Habe Anfang der 80er sogar in einem Verein gespielt.
Aber: laut deiner Rechnung müsste es ja dann doppelte Strafe geben:
- 1x die errechnete 37 Hiebe
- 1x für die gegnerische Mannschaft ohne König, das wären 32, wonach wir auf 69 kommen.
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RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II)
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Datum:18.08.25 12:53 IP: gespeichert
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| Zitat | Die Schachregeln kenne ich noch. Habe Anfang der 80er sogar in einem Verein gespielt.
Aber: laut deiner Rechnung müsste es ja dann doppelte Strafe geben:
- 1x die errechnete 37 Hiebe
- 1x für die gegnerische Mannschaft ohne König, das wären 32, wonach wir auf 69 kommen. |
Respekt!
Dann kennst Du die Regel, welche dazu führt, dass die Verliererin theoretisch 69 Hiebe bekommen könnte, aber garantiert.
Und nein, die 69 Hiebe sind nur für die eine Seite, ohne Verdoppelungen.
Um noch etwas mehr Verwirrung zu stiften:
Selbst die Gewinnerpartei sollte nach meiner Rechnung im schlimmsten Fall 56 Hiebe erhalten. Zusammen wären das dann 125...
(Die 32 stimmen übrigens m.E. auch nicht. Der König gibt 10, dazu braucht die Gewinnerpartei noch etwas, um den Gegner schachmatt zu setzen...) Meine Geschichten:
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Datum:19.08.25 09:11 IP: gespeichert
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Hoffentlich kennt der Gouverneur nicht die "Legende vom Weizenkorn." Sonst käme er noch auf die Idee, das in Hieben anzuwenden. Zutrauen würde ich es ihm.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Sissa_ibn_Dahir
Hier auf "genaue Berechnung" klicken.
[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von ChasHH am 19.08.25 um 09:14 geändert
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RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II)
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Datum:21.08.25 21:48 IP: gespeichert
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| Zitat | Hoffentlich kennt der Gouverneur nicht die \"Legende vom Weizenkorn.\" Sonst käme er noch auf die Idee, das in Hieben anzuwenden. Zutrauen würde ich es ihm.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Sissa_ibn_Dahir
Hier auf \"genaue Berechnung\" klicken. |
Die Legende kenne ich auch.
(Und nachdem der Gouverneur durch meine kranken Gedanken "lebt", kennt er die Legende wohl auch...)
Man könnte die Geschichte natürlich auch nach Hamburger Sadistenart etwas abwandeln:
Der Gouverneur muss einen kleinen Teelöffel von dem komischen türkischen Zeug essen und die Anzahl wird auf jedem Feld verdoppelt...
Übrigens habe ich vorher noch ein bisschen zu den Schachregeln recherchiert. Die Regel, die ich meine, gibt es seit dem 19. Jahrhundert, seit "allgemeine" Regeln festgelegt wurden. Vorher war diese sehr umstritten. Allerdings gab es diese im südeuropäischen Raum (Spanien, Italien) bereits früher, daher muss ich meine Geschichte diesbezüglich nicht ändern.
Interessanterweise hatten die Araber und Türken bis ins 19. Jahrhundert hinein komplett anderer Regeln. Die Europäer haben die Regeln im Mittelalter geändert, um das Spiel schneller zu machen. Und dann verdrängten diese neuen Regeln im Zuge der Globalisierung und Kolonialisierung selbst in Arabien und Persien die traditionellen.
(so hat es mir zumindest gemini vorher erzählt... )
Ich habe daher das letzte Kapitel nochmals geringfügig angepasst, damit dieses historisch etwas korrekter ist. Auch habe ich die Namen der Figuren noch angepasst, der Läufer ist im Englischen und auch im Portugiesischen der Bischof...
(in der ursprünglichne arabischen Variante übrigens der Elefant mit komplett anderen Zugregeln)
All das wird die allermeisten Leser vermutlich nicht interessieren 
Aber ich fand das sehr spannend und vielleicht gibt es ja doch noch einen Schachliebhaber unter den stillen Lesern...
Übrigens, wenn keiner drauf kommt, wie unsere armen Mädels noch ein paar Zusatzhiebe bekommen könnten, werde ich das den Gouverneur und Isabella im nächsten Kapitel erklären lassen...
[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Neuschreiber63 am 21.08.25 um 22:15 geändert Meine Geschichten:
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Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II)
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Datum:23.08.25 10:54 IP: gespeichert
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48. Ein nächtliches Schachspiel, Teil 2
Der Gouverneur und sein Gast stießen nochmals mit einem Schluck Wein auf ihre Partie – und die beiden „hübschen Schauspielerinnen“ – an.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...game-1233221582
Dann machte der Gouverneur mit einem seiner Bauern den ersten Zug und stellte diesen zwei Felder nach vorne.
Eigentlich interessierte mich das Schachspiel der beiden Männer nicht besonders, viel lieber wäre ich ins Bett gegangen. Aber nachdem ich stattdessen gleich jede Menge Hiebe von Tadala erhalten würde, verfolgte ich das Spiel doch mit wachsendem Schaudern.
Wie viele Schläge würde ich bekommen? Die vollen 37? Oder vielleicht ein paar weniger?
Tadala stand mit ihrer Gerte in der Hand direkt neben mir und fühlte sich anscheinend genauso unwohl. Auch sie betrachtete ängstlich die Gerte, welche ich in der Hand hielt und vermutlich gleich an ihr ausprobieren musste.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...game-1231974911
Der Araber verzog kurz eine Miene und setzte dann ebenfalls einen Bauern um zwei Felder nach vorne:
„Wieso sollen Soldaten beim ersten Zug zwei Felder laufen können? Eine sehr seltsame Regel habt Ihr Europäer da. Aber gut, wenn Dein Soldat zwei Felder auf einmal laufen kann, dann kann es meiner auch!“
Nun war wieder der Gouverneur an der Reihe.
Genüsslich blickte dieser zu uns herüber und erklärte uns:
„Die Bauern können nur geradeaus laufen, aber sie schlagen quer nach vorne.“
Mit diesen Worten nahm er seinen weißen Bauern in die eine und den schwarzen Bauern des Gastes in die andere Hand. Er setzte den schwarzen Bauern neben das Spielfeld und seinen weißen Bauern auf das Feld, auf dem gerade noch die schwarze Spielfigur gestanden hatte. Das hieß dann wohl, dass er den Bauern geschlagen hatte.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...ction=published
Ich hatte mit meiner Vermutung Recht, denn mit einem Grinsen verkündete unser Herr:
„Die weiße Armee hat einen schwarzen Bauern geschlagen!“
Der Araber grinste ebenfalls, obwohl er gerade eine Figur verloren hatte.
Tadala und mir war dagegen nicht nach Grinsen zumute.
Wir hatten verstanden, was der Gouverneur uns sagen wollte und auch, was wir zu tun hatten.
Ein schwarzer Bauer war geschlagen worden, also wurde nun auch das schwarze Mädchen, Tadala, neben mir geschlagen. Von mir. Bereits nach drei Zügen.
Tadala zögerte dennoch einen Augenblick, was der Gouverneur mit einem bösen Blick quittierte.
Vermutlich hatte meine afrikanische Mitsklavin diesen auch bemerkt und wartete nicht darauf, dass der Gouverneur ihr mit irgendetwas drohen musste.
Esta uma ordem do governador.
Unsicher drehte sich um, beugte sich nach vorne und hob ihr kurzes Röckchen an, so dass der Gouverneur, sein Gast und auch ich ihren nackten Po sehen konnten.
Als sie sich nach vorne beugte, bekam auch ich einen unangenehmen Zug an meinem Hals. Um den Zug zu lindern, trat ich einen Schritt nach vorne und beugte mich instinktiv ebenfalls leicht nach vorne. Theoretisch war ich in diesem Falle die „Gewinnerin“ dieses Spielzugs, aber die Kette an unseren Halsbändern erinnerte uns auf entwürdigende Weise daran, dass wir beide zusammenhingen. An der Kette und in unserem Schicksal als Sklavinnen und „menschliche Spielfiguren“ für das sadistische Spiel des Gouverneurs.
Ich sah nochmals kurz zum Gouverneur, welcher mich erwartungsfroh grinsend anblickte.
So tat ich denn wie befohlen und gab Tadala mit meiner Gerte einen leichten Klapps auf ihren Po.
Ich weiß nicht, wer sich von uns beiden mehr schämte, vermutlich ich.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...ties-1232497384
In Batavia hatte ich manchmal, selten auch eine unserer Sklavinnen gehauen, aber nicht zum Spaß, so wie jetzt. Und natürlich nicht an diese angebunden.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...-ago-1232497614
Der Gouverneur war jedoch nicht zufrieden:
„Etwas fester solltest Du schon zuschlagen, meine weiße Sklavin. Versuche es nochmals! Die schwarze Armee soll schließlich merken, dass sie gerade einen Bauern verloren hat! Nur einen Bauern, aber auch der kann am Ende spielentscheidend sein. Daher tut auch der Verlust eines Bauern weh.“
Der Gouverneur grinste über diesen schlechten Wortwitz.
Ich sah dagegen wieder bedröppelt drein.
Natürlich wusste ich, was dieser Sadist meinte, ich kannte ihn ja leider schon seit ein paar Wochen. Bereits viel zu lange. Ich sollte Tadala so schlagen, dass es ihr auch weh tat.
Beschämt verbeugte ich mich mit einem „sim senhor“.
Wohl oder übel schlug ich der armen Tadala nochmals mit meiner Gerte auf den Po, diesmal etwas fester. Immer noch nicht so hart wie ich könnte und natürlich bei weitem nicht so hart wie der Gouverneur uns verprügelte, ein bisschen weh schien es Tadala nach ihrem Gesichtsausdruck zu urteilen aber schon zu tun. Sollte es nach Meinung unseres sadistischen Herrn auch.
Dieser war denn auch nur so halb zufrieden:
„Naja, so richtig fest war das immer noch nicht, Isabella, aber lassen wir das fürs erste Mal. Wenn Du das nächste Mal aber wieder so sanft zuschlägst, werde ich Dir nochmals an Deinem eigenen Po zeigen, wie man eine Gerte benutzt! Vielleicht hast Du das schon vergessen?“
Der Gouverneur grinste, sein Gast ebenfalls. Die beiden Männer fanden das wohl lustig. Ganz im Gegensatz zu mir. Nein, ich hatte die Gertenhiebe auf meinen Po nicht vergessen, die letzten waren auch gerade einmal zwei oder drei Stunden her und vermutlich zierten immer noch ein paar rote Streifen meinen Po. Ich wollte meine Mitsklavin nicht schlagen, weder fest noch sanft. Aber vermutlich war genau dies ein Teil der neuerlichen Demütigung.
Als nächstes war der Araber dran, dieser revanchierte sich und schlug nunmehr mit einer großen Spielfigur aus der Mitte der zweiten Reihe den weißen Bauern.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...game-1232535181
Mir war dann auch klar, was das bedeutete.
Triumphierend rief der Araber:
„Schwarze Armee hat weißen Soldaten geschlagen!“
Tadala hatte die Regeln anscheinend auch verstanden, denn sie warf mir einen entschuldigenden Blick zu. Ich warf einen ebensolchen zurück, ohne ein Wort zu sagen waren wir uns darin einig, dass dieses Spiel keinem von uns Spaß machte.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...oo-2-1232497974
So tat ich denn auch das unvermeidliche und drehte mich ebenfalls um.
Als ich mich nach vorne beugte, spürte ich, wie ich diesmal Tadala ein Stück mitzog. Ein unangenehmer Zug, für uns beide.
Und den beiden perversen Scheusalen erneut meinen nackten Po zu zeigen war natürlich auch nicht schön, ebenso wie der Hieb mit der Gerte, der mich kurz darauf traf.
Autsch, das tat schon ein bisschen weh. Tadala hatte ungefähr genauso fest zugeschlagen wie ich beim zweiten Versuch. Nicht so fest wie der Gouverneur beim Abendessen, aber fest genug.
Dennoch schien der Gouverneur wieder nicht ganz zufrieden:
„Tadala! Auch für Dich gilt, wenn Du nicht weißt, wie man mit einer Gerte umgeht, werde ich es Dir gleich noch an Deinem eigenen Hintern demonstrieren! Also schlage das nächste Mal etwas fester zu!“
Tadala verbeugte sich so wie ich zuvor mit einem „sim, senhor“ und warf mir erneut einen entschuldigenden Blick zu.
Ich drehte mich wieder um und sah wieder auf das Spielbrett. Nun standen zwei Figuren, ein weißer und ein schwarzer Bauer, neben dem Spielfeld. Und immer noch 30 Figuren auf selbigem.
Der Gouverneur wandte sich kurz zu uns:
„Das war übrigens die Dame. Diese ist besonders wertvoll. Daher muss man auf diese gut aufpassen, ihr Verlust wäre sehr schmerzhaft.“
Das war wohl wieder ein blöder Witz auf unsere Kosten, wie mir das Grinsen des Gouverneurs verriet. Die Dame war anscheinend die Spielfigur, welche uns fünf Hiebe einbringen würde, falls diese geschlagen würde.
Also hoffte ich irgendwie, dass die beiden Damen das Spiel „überleben“ würden.
Zum Glück gab es nur jeweils eine davon.
Wohl oder übel verfolgten wir weiter das Spiel der beiden Herren.
Ein Bauer fehlte, aber immer noch waren jeweils fünfzehn Spielfiguren auf dem Feld, davon auch die „wertvollen“ bzw. diejenigen, welche uns besonders viele Hiebe versprachen.
Fünf Züge lang passierte dann zum Glück nichts weiter, die beiden Herren zogen mit Spielfiguren, welche der Gouverneur „Bauern“, „Dame“, „Bischof“ und „Pferd“ nannte, der Araber dagegen „Soldaten“, „Wesir“, „Elefant“ und „Pferd“, hin und her. Die Bauern/Soldaten wurden anscheinend geradeaus nach vorne gezogen, das Pferd im Zickzack, der Bischof/Elefant diagonal über das Spielfeld und die Dame/Wesir beliebig.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...game-1232497126
Der Gouverneur hatte große Freude daran, uns die Regeln zu erklären, obwohl wir ja gar nicht mitspielten und es unsere einzige Aufgabe war, uns zur Belustigung der beiden Herrschaften gegenseitig zu verhauen.
Was für ein blödes Spiel. Wie gerne wäre ich jetzt ins Bett gegangen. Die beiden Männer hätten sich wegen meiner gerne gegenseitig verprügeln können, wenn ihnen dies so viel Spaß machte.
Aber das Spiel hatte gerade erst angefangen und offensichtlich hatten unser Herr und sein Gast mehr Gefallen daran, wenn Tadala und ich uns schlugen.
Im achten Zug war es dann soweit, dass zum ersten Mal eine der wertvolleren Figuren fiel:
Der Araber schlug einen Bischof des Gouverneurs und verkündete stolz:
„Schwarze Armee schlägt weißen Elefant!“
Der Araber blickte erwartungsfroh zu uns herüber. Ich hasste den Mann, der mich hierhergebracht hatte, noch mehr als zuvor.
Eine Wahl hatte ich aber natürlich nicht und so drehte ich mich um und streckte den beiden Herren erneut meinen nackten Po entgegen.
Kurz darauf spürte ich auch einen schmerzhaften Hieb und kurz darauf noch einen.
Autsch.
Tadala hatte tatsächlich etwas fester zugeschlagen als zuvor. Vermutlich wollte sie keine „Demonstration“ auf ihrem eigenen Po durch den Gouverneur bekommen. Diese wäre vermutlich noch deutlich unangenehmer als das, was ich gerade erleiden musste.
Beschämt drehte ich mich wieder um und sah wieder zu den beiden Herrschaften. Das afrikanische Mädchen warf mir erneut einen entschuldigenden Blick zu.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...-too-1232497888
Der Gouverneur sah mich dagegen grinsend an:
„Keine Sorge, Isabella, Du darfst Dich gleich revanchieren!“
Mit diesen Worten nahm er sein Pferd in die Hand und tauschte dieses gegen den schwarzen Bischof aus:
„Weißes Pferd schlägt schwarzen Bischof!“
Tadala war weniger begeistert und drehte sich beschämt um.
Nun war es an mir, meine Mitsklavin zweimal zu schlagen, obwohl sie wirklich nichts getan hatte.
Ich versuchte, ungefähr gleich hart wie Tadala zuvor zuzuschlagen. Nicht so fest, dass es ihr wehtat, aber doch so stark, dass der Gouverneur zufrieden war und nicht auf die Idee kam, mich selbst zu verprügeln.
Etwas weh taten die zwei Schläge Tadala bestimmt.
Und vermutlich würden es nicht die letzten sein.
So war es denn auch, denn das „Gemetzel“ ging nahtlos weiter:
Nun nahm der Araber sein schwarzes Pferd und schlug damit das weiße Pferd des Gouverneurs.
Und einen Moment später schlug dann Tadala mich zweimal.
Wieder auf den nackten Po, wieder vor den lüsternen Augen der beiden Männer.
Kaum hatte ich mich wieder umgedreht, als Tadala schon wieder dran war:
„Weiße Dame schlägt schwarzes Pferd!“
So musste denn auch ich Tadala ein viertes und fünftes Mal hauen, so wie sie mich gerade.
Danach beruhigte sich das Spiel für die nächsten sechs Züge und es wurden keine weiteren Figuren vom Feld genommen. Was für Tadala und mich dann hieß, dass auch wir uns sechs Züge lang nicht schlagen mussten.
Mein Hintern tat schon etwas weh von den ersten fünf Hieben, dabei waren immer noch jeweils dreizehn Figuren, insgesamt also 26 Figuren auf dem Feld.
Das konnte noch heiter werden.
Nach diesen sechs Zügen ging es dann leider auch weiter mit der Belustigung der Herren auf unsere Kosten:
Der Araber schlug mit seinem schwarzen Pferd das weiße Pferd des Gouverneurs, dieser revanchierte sich, indem er mit seiner Dame das schwarze Pferd vom Feld nahm.
Für Tadala und mich bedeutete das jeweils zwei weitere Hiebe von der jeweils anderen, jeweils Nummer 6 und 7.
Der Araber zog mit seinem Bischof, daraufhin schlug der Gouverneur den schwarzen Turm seines Gastes mit seinem weißen Pferd.
Der Gouverneur grinste sein Gegenüber an:
„Da hast Du wohl nicht aufgepasst, Rais!“
Der Araber schien tatsächlich etwas verärgert, vermutlich hatte er einen Fehler gemacht.
Einen Fehler, der für Tadala aber deutlich schmerzhafter war als für ihn selbst, denn zum ersten Mal musste ich ihr gleich drei Schläge verpassen.
Dass Tadala nicht begeistert war, erklärt sich von selbst. Aber die menschlichen Spielfiguren hatten ebenso wenig Mitspracherecht wie die hölzernen Figuren auf dem Brett. Diesen tat es im Gegensatz zu uns aber auch nicht weh, wenn sie geschlagen wurden.
Der Araber und der Gouverneur zogen je einmal, dann schlug der Araber mit seiner Dame einen weißen Bauern. Das hieß für mich dann wieder ein Hieb, zum Glück nur einen. Allerdings schlug der Araber im nächsten Zug gleich nochmals einen Bauern, wofür mein Hintern mit einem weiteren Hieb herhalten musste.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...oo-4-1232498193
Danach wurde es aber deutlich schmerzhafter, denn der Gouverneur schlug mit seinem Turm einen schwarzen Bischof, der Araber im Gegenzug mit seiner Dame ebenjenen weißen Turm.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...game-1233214593
So wie es aussah, hatte diesmal der Gouverneur einen Fehler gemacht.
Die Leidtragende war dann diesmal ich, wie mir drei Schläge von Tadala auf meinen Po bestätigten.
Wenn ich mich nicht verzählt hatte, hatten wir uns nun bereits jeweils zwölfmal verhauen und das Spielfeld war immer noch ziemlich voll.
Damit nicht genug sagte der Araber laut „Xadrez!“
Grinsend erklärte uns der Gouverneur, dass dies bedeutete, dass der König angegriffen wird. Wenn man mit dem König nicht mehr ausweichen kann, hätte man verloren.
Also in erster Linie hätten in diesem Falle wohl Tadala oder ich verloren. Eine von uns würde wohl am Ende noch zehn Hiebe bekommen. Auch wenn ich Tadala bestimmt mochte, so hoffte ich irgendwie doch, dass nicht ich diejenige sein würde. Die bisherigen zwölf Hiebe konnte ich bereits deutlich auf meinem Po fühlen.
Noch lieber wäre mir natürlich gewesen, wenn das Spiel ohne Sieger und Verlierer enden würde, ob das überhaupt möglich war, wusste ich jedoch nicht.
Die beiden Männer machten auch nicht die geringsten Anstalten, ihre Partie zu beenden.
Das Spiel ging jedenfalls weiter, Tadala und ich standen weiterhin wie zwei Schaufensterpuppen neben dem Spielfeld, an unseren Halsbändern zusammengekettet und verfolgten weiterhin mit Schaudern das Spiel.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...game-1232255994
Inzwischen hatten wir auch verstanden, wie die Figuren zogen, bestimmen durften wir das Geschehen aber natürlich nicht. Vermutlich war es auch besser, dass der Gouverneur „für mich“ spielte, ich selbst hätte natürlich keine Chance gegen den Araber gehabt.
Fünf weitere Spielzüge passierte dann nicht viel, der Araber zog fünfmal mit seiner Dame und sagte jedes Mal „Xadrez“, der Gouverneur zog jedes Mal seinen König ein Feld zur Seite. Das sah anscheinend nicht gut aus für den Gouverneur. Bzw. für mich. Nach dem fünften Mal hin und her fragte der Statthalter sein Gegenüber:
„Sollen wir unentschieden sagen?“
Leise Hoffnung keimte in mir auf, dass ich um die zehn Schlusshiebe herumkommen würde.
Der arabische Gast lehnte jedoch ab:
„Nein, lass uns diese Partie zu Ende spielen!“
Für mich – oder vielleicht Tadala - war dies leider keine gute Nachricht.
Der Gouverneur schlug zwar noch einen schwarzen Bauern – und ich einmal Tadala – aber wenn ich das Spielgeschehen richtig deutete, sah dies nicht gut aus für meinen Besitzer, denn der arabische Gast sagte immer wieder „Xadrez“ und der Gouverneur musste seinen König zur Seite fahren.
Dann passierte jedoch etwas überraschendes, der Araber führte seine Dame zur Seite und der Gouverneur schlug mit seiner Dame den schwarzen Turm.
Ich weiß nicht, ob der Araber seinen Gast gewinnen lassen wollte oder ob der Rotwein dem Araber bereits zu Kopf gestiegen war. Jedenfalls schien der Gouverneur etwas überrascht und sagte „obrigado, meu amigo!“ als er den schwarzen Turm vom Feld nahm. Der Araber sah etwas grimmig drein und antwortete „de nada“.
Tadala bedankte sich dagegen nicht, als die „weiße Armee“, also ich, dies mit drei Schlägen auf ihren nackten Po nachspielen musste.
Nun schien sich das Blatt erneut zu wenden, der Araber sagte zwar immer noch des Öfteren „Xadrez“, inzwischen hatte er aber deutlich weniger Figuren auf dem Feld. Und Tadala schon vier Hiebe mehr als ich bekommen.
Es ging eine Weile hin und her, sowohl der Gouverneur als auch der Araber schlugen jeweils einen Bauern des anderen, dann sahen wir, wie der Statthalter mit einem seiner verbliebenen Bauern immer geradeaus lief, Feld für Feld, ohne dass der Gast ihn mit seinen verbliebenen schwarzen Figuren diesen aufhalten konnte oder wollte.
Grinsend erklärte der Gouverneur uns eine weitere Spielregel:
„Wenn ein Bauer das gegenüberliegende Ende des Spielfelds erreicht, kann er in eine beliebige Figur umgewandelt werden! In der Regel wird der Bauer in eine Dame umgewandelt, denn diese ist die mächtigste Figur auf dem Feld.“
Und an seinen Gast gewandt:
„Rais, gibst Du auf? Soweit ich das sehe, ist Deine Lage aussichtslos.“
Der Araber lehnte dies jedoch ab:
„Diese Regel, dass ein einfacher Soldat auf einmal zur Dame wird, ist völlig sinnlos. Bei uns in Arabien wird ein Soldat nur zum Wesir. Aber gut, so sind Eure Regeln.
Aber nein, ich gebe nicht auf, ich werde bis zur letzten Figur weiterkämpfen!“
Dabei grinste er Tadala an, diese hatte auch verstanden und sah bedröppelt drein.
Je mehr Spielfiguren der Gast noch verlor, desto öfters konnte er noch zusehen, wie ich ihr auf den Po schlagen musste. Ihm tat der Verlust weiterer Figuren dagegen nicht weh, im Gegenteil.
Nach fünf weiteren Spielzügen war es dann so weit, der weiße Bauer erreichte die letzte Reihe des Spielfelds und der Gouverneur verkündete:
„Ich tausche den Bauern gegen eine Dame!“
Eine weitere Damenfigur war aber nicht da, die ursprüngliche weiße Dame stand immer noch auf dem Spielbrett, daher legte der Gouverneur seinen Bauern quer.
Allzu lange blieb dieser dort aber nicht liegen, denn der Araber verkündete:
„Dann muss es wohl so sein.“
Dabei nahm er seine Dame und setzte diese auf das Feld des liegenden Bauern.
„Schwarze Dame schlägt weiße Dame!“
Mir schauderte.
Wir beide wussten, was nun kam und den Blicken der Männer nach zu urteilen freuten sich diese schon.
Ich fügte mich in mein Schicksal, drehte mich mit dem Rücken zu den Männern und beugte mich nach vorne.
Dabei wurde mir bewusst, dass diese Umwandlungsregelung für den Gouverneur vielleicht gut war, für mich jedoch ganz und gar nicht – gerade eben hatte der Gouverneur noch einen Bauern gehabt, welcher mich einen Hieb gekostet hätte. Nachdem der umgelegte Bauer aber anscheinend auch als Dame zählte, musste mich Tadala für dessen Verlust gleich fünfmal schlagen.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...oo-3-1232498100
Ich blinzelte kurz zum Spielfeld: Der Gouverneur hatte noch drei weitere Bauern. Wenn diese nun alle in Damen umgewandelt und danach vom arabischen Gast geschlagen würden, bedeutete allein das für mich weitere 15 Hiebe. Das gleiche galt für Tadala, auch der Araber hatte noch zwei Bauern auf dem Feld, welche er theoretisch in Damen umwandeln könnte.
Mit meinen zuvor errechneten 37 Hieben war ich also noch zu optimistisch gewesen.
Viel weiter kam ich mit meinen Überlegungen aber nicht, denn in diesem Moment fühlte ich wieder einen Schmerz an meinem Po, als Tadala mich das erste Mal mit ihrer Gerte schlug. Und kurz darauf vier weitere Male. Wenn ich richtig gezählt hatte, waren dies bereits die Hiebe Nummer 17 bis 21 gewesen. Eigentlich dachte ich, dass der Gouverneur gewonnen hatte, aber aus welchem Grund auch immer wurde ich wieder gehauen.
Ein Pyrrhus-Sieg war das, jedenfalls für mich.
Nach dem fünften Hieb drehte ich mich wieder um, Tadala sah mir entschuldigend in die Augen. Dabei ging es ihr auch nicht besser, im Gegenteil.
Kaum hatte ich mich wieder neben sie gestellt, nahm der Gouverneur mit seiner „echten“ weißen Dame die schwarze Dame des Gastes vom Feld. Laut verkündete er:
„Weiße Dame schlägt schwarze Dame.“
So mussten Tadala und ich die Rollen tauschen und nun streckte Tadala ihren Po den beiden Männern entgegen.
Ihr schwarzer Hintern war bereits gezeichnet von den letzten 20 Hieben von mir, aber nun kamen noch fünf weitere hinzu. Die arme Tadala.
Ich schlug etwas sanfter zu, die arme Afrikanerin hatte wirklich bereits genug mitgemacht heute.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...es-2-1232497514
Bereits nach dem zweiten Schlag wurde ich aber vom Gouverneur unterbrochen:
„Isabella! Hast Du vergessen, dass Du so zuschlagen sollst, dass die schwarze Armee es auch merkt, dass sie gerade eine Figur verloren hat? Schlag normal zu, sonst werde ich Tadala nochmals fünf Hiebe geben. Und Dir ebenfalls für die Missachtung meiner Befehle!“
Oje, vermutlich hatte ich es übertrieben mit meinen Bemühungen, Tadala möglichst sanft zu hauen. So schlug ich die letzten dreimal nochmals härter zu, was Tadala sicher wieder ein paar Schmerzen bereitete. Ich wusste ja inzwischen aus eigener Erfahrung, dass auch die Gertenhiebe einer Mitsklavin weh taten. Vor allem, wenn es so viele waren.
Der Gouverneur war mit den letzten drei Hieben anscheinend zufrieden und fragte seinen Gast erneut:
„Willst Du nun aufgeben, Rais?“
Der Araber nahm einen kräftigen Schlug Wein und verneinte:
„Nein, ich gebe nicht auf, wie ich vorher gesagt habe, werde ich bis zur letzten Figur kämpfen!“
Dabei war die Situation für ihn – soweit ich das beurteilen konnte – wirklich hoffnungslos: Es standen nur noch zwei schwarze Bauern und der schwarze König auf dem Feld, wohingegen der Gouverneur noch sechs Figuren hatte, drei Bauern, einen Bischof, eine Dame und seinen König.
Aber die zwei zusätzlichen Hiebe wollte der Gast Tadala anscheinend auch nicht mehr ersparen.
So kam es dann auch, der Gouverneur schlug in den nächsten drei Zügen noch die verbleibenden zwei Bauern. Und ich noch zweimal Tadala.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...at-1-1233215457
Zumindest schlug der Gouverneur die Bauern, bevor der Araber diese zu Damen umwandeln konnte. Sonst hätte Tadala statt zwei ganze zehn Hiebe von mir bekommen.
Zehn weitere Hiebe standen Tadala dennoch bevor, denn drei weitere Züge später endete dieses schreckliche Schachspiel, indem der Gouverneur freudig verkündete: „xeque-mate“.
Dann wandte er sich an uns:
„Isabella, wir haben gewonnen! Entwaffne die schwarze Armee und gib mir ihre Reitgerte. Anschließend darfst Du die geschlagene Armee für ihre Niederlage bestrafen!“
Wie eine Gewinnerin fühlte ich mich ehrlich gesagt ganz und gar nicht.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...ther-1233215260
Mein Po tat mir von diesem sadistischen Spiel bereits weh. Dennoch oder vielleicht auch deswegen war ich aber doch froh, dass mir die finalen zehn Hiebe erspart blieben.
Wie befohlen nahm ich Tadala ihre Gerte ab und gab sie dem Gouverneur. Tadala sah noch bedröppelter drein als zuvor. Sicherlich weniger wegen der Gerte, sondern wegen dem, was folgen würde. Ihr trauriger Blick sprach Bände, aber natürlich wussten wir beide, dass ich keine andere Wahl hatte.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...game-1233215069
Dabei konnte Tadala am allerwenigsten für die Niederlage des Arabers. Wenn überhaupt müsste dieser für seine Niederlage bestraft werden und nicht Tadala. Dass die Afrikanerin dafür „bestraft“ wurde, war einmal mehr blanker Hohn.
Nichtsdestotrotz „durften“ wir beiden „Schauspielerinnen“ noch das Finale spielen. Ein schmerzhaftes Finale, jedenfalls für Tadala.
Die Arme musste wirklich alle 37 Hiebe ertragen, welche dem Verlust aller Figuren entsprachen. Mit meinem ersten sanften Hieb eigentlich sogar 38. Zumindest hatte der Araber keine Bauern in Damen umgewandelt, sonst wäre es noch mehr geworden, maximal … 69. Oje, im Vergleich dazu waren die 37 Hiebe noch wenig. Jedenfalls relativ.
Der Gouverneur warnte mich zuvor nochmals, dass ich auch zehn Hiebe bekommen würde, wenn ich nicht fest genug zuschlagen würde. So war es wieder ein entwürdigendes Lavieren: Zu fest wollte ich nicht zuschlagen, um meiner Mitsklavin nicht mehr Schmerzen zuzufügen als notwendig, aber selbst wollte ich auch nicht nochmals geschlagen werden.
Die 21 Hiebe, welche mir Tadala gegeben hatte, waren wirklich mehr als genug gewesen.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...at-2-1233215697
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...at-3-1233215994
Zum Glück war der Gouverneur zufrieden mit unserem „Finale“ und verkündete:
„Sehr schön, das habt Ihr gut gemacht, meine hübschen Sklavinnen!
Ihr dürft Euch nun dafür bedanken, dass Ihr bei unserem Schachspiel dabei sein durftet!“
Was für ein Hohn. Aber wenn wir diesen Befehl missachtet hätten, hätte dieses unwürdige Schauspiel vielleicht noch eine Zugabe bekommen.
Auf diese konnten wir beide verzichten.
So verbeugten Tadala und ich uns synchron vor den beiden Monstern und bedankten uns.
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Der Gouverneur bedankte sich anschließend auch bei seinem Gast für das Spiel, dieser gab den Dank zurück. Traurig schien der Araber über die Niederlage nicht zu sein, im Gegenteil.
Ich war heilfroh, als der arabische Geschäftsmann sich zu der späten Stunde endlich verabschiedete, nicht ohne mir noch ein „Boa noite, Isabella, até a próxima!“ zuzuwerfen.
Das waren höchst unchristliche Gedanken, aber irgendwie hoffte ich, dass das Schiff des Arabers auf der Rückfahrt kentern würde und es kein nächstes Mal geben würde.
Der arabische Gast verließ die Residenz, Tadala und mir war dies leider nicht vergönnt. In dieser Nacht genauso wenig wie an allen bisherigen Tagen hier.
Stattdessen brachte der Gouverneur heute uns beide in sein Schlafgemach, ohne die Kette von unseren Halsbändern zu entfernen.
Grinsend sagte er:
“Ich mag den Anblick von meinen zwei aneinandergeketteten süßen Sklavinnen. Daher dürft Ihr mir heute Nacht gemeinsam Gesellschaft leisten.“
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...ther-1233216221
Mit diesen Worten band er uns beide an dem Eisenring über seinem Bett an.
Er grinste uns beide nochmals zufrieden an und legte sich dann zwischen uns.
Zu dritt war das doch etwas eng dort. Leider konnte ich jedoch auch nicht aus dem Bett fallen, das verhinderte die Eisenkette an meinem Halsband.
Zumindest passierte in dieser Nacht nicht mehr viel, der Gouverneur war aufgrund der späten Stunde und des vielen Rotweins, den er während des Abendessens und des Schachspiels getrunken hatte, wohl sehr müde und schlief schnell ein.
Ich hatte dagegen keine angenehme Nacht. Der Gouverneur neben mir schnarchte und stank nach Rotwein, mein Po schmerzte von Tadalas 21 Gertenhieben, diese Eisenkette an meinem Halsband nervte und besonders viel Platz hatte ich auch nicht.
Vermutlich ging es Tadala auf der anderen Seite des Betts auch nicht viel besser. Ihr Po war nach meinen 37 Gertenhieben schon sehr gerötet gewesen.
Wieder einmal hoffte ich, dass dies die letzte Nacht neben diesem Sadisten sein würde.
Und wusste doch zugleich, dass sie es bestimmt nicht war.
[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Neuschreiber63 am 24.08.25 um 07:58 geändert Meine Geschichten:
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