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  Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II)
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Adriana0306
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  RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II) Datum:23.08.25 11:25 IP: gespeichert Moderator melden


Schöne Fortsetzung. Ich gebe zu, dass mein letztes Schachspiel schon einige Zeit her ist und ich die Regel mit dem Umwandeln des Bauern in eine Dame nicht mehr kannte.
Wenn ich in das Inhaltsverzeichnis schaue, folgt jetzt ein kleiner Absatz und die Geschichte endet mit Kapitel 57. Wird es jetzt in den Finalen Akt gehen? Ich bin und bleibe gespannt
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  RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II) Datum:23.08.25 11:53 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat
Schöne Fortsetzung. Ich gebe zu, dass mein letztes Schachspiel schon einige Zeit her ist und ich die Regel mit dem Umwandeln des Bauern in eine Dame nicht mehr kannte.
Wenn ich in das Inhaltsverzeichnis schaue, folgt jetzt ein kleiner Absatz und die Geschichte endet mit Kapitel 57. Wird es jetzt in den Finalen Akt gehen? Ich bin und bleibe gespannt


Hallo Adriana,
danke für Dein Feedback.
Anscheinend hatten niemand die Umwandlungsregel auf dem Schirm (jedenfalls niemand, der sich getraut hätte, einen Kommentar zu schreiben).
Die Historie der Regel ist durchaus interessant, wie ich im letzten Post geschrieben habe.

Leider muss ich Dich ein wenig enttäuschen. Ich habe noch ein kleines Kapitel nach diesem eingefügt, zum Finale geht es dann er mit Kapitel 50... Und nach neuer Rechnung endet die Geschichte erst mit Kapitel 58...
Sorry...
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Adriana0306
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  RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II) Datum:23.08.25 13:10 IP: gespeichert Moderator melden


Du enttäuschst mich überhaupt nicht. Im Gegenteil lese ich gerne noch ein Kapitel mehr
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  Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II) Datum:30.08.25 08:40 IP: gespeichert Moderator melden


49. Ein morgendlicher Gesangswettbewerb


In dieser Nacht hatte ich wohl mehr gedöst als geschlafen.

Daher war ich auch sehr müde, als die ersten Sonnenstrahlen durch das Fenster fielen und mir einen neuen Tag in der Sklaverei ankündigten.

Der Gouverneur schnarchte immer noch friedlich vor sich hin, während ich irgendwie froh war, dass diese Nacht vorbei war.
Mir war etwas schwindlig, vermutlich von dem Rotweindunst, welchen ich die ganze Nacht eingeatmet hatte. Ich richtete mich auf und sah über meinen Herrn hinweg zu Tadala, welche genau wie ich angekettet im Bett lag.

Sie war ebenfalls bereits wach und so warfen wir uns einen wortlosen Gruß zu. Mehr wagten wir nicht, der Gouverneur wurde sehr ungehalten, wenn er ohne Not geweckt wurde.

So taten wir beide das, was ich auch sonst morgens tat, wenn ich beim Gouverneur übernachten musste: Wir legten uns wieder hin und warteten geduldig darauf, dass das Monster neben uns erwachte.

Unsere sechs Kolleginnen waren vermutlich schon beim Arbeiten. Wenn ich die Wahl gehabt hätte, wäre ich wohl auch lieber in die Küche gegangen, als hier dem Schnarchen des Monsters neben mir zu lauschen. Aber eine Wahl hatte ich natürlich nicht, allein die Eisenkette an meinem Halsband verhinderte bereits, dass ich das Bett, geschweige denn das Zimmer verlassen konnte.


Irgendwann kündigte das Ende des Schnarchens dann aber doch das Erwachen unseres Besitzers an. Der Gouverneur sah noch etwas benebelt drein, gut möglich, dass er Kopfschmerzen von dem vielen Rotwein gestern hatte. Vielleicht war er auch etwas verwundert, heute neben gleich zwei Sklavinnen aufzuwachen. Anscheinend gefiel ihm der Anblick seiner beiden angeketteten Sklavinnen aber ganz ausgezeichnet.


Theoretisch hätte er uns jetzt einen guten Morgen wünschen können, aber die Regeln waren klar: Wir mussten unserem Herrn zuerst begrüßen, erst dann antwortete der Gouverneur mit einem:
„Bom dia, minhas lindas escravas.“

Damit war das Morgenritual aber natürlich noch nicht beendet. Der Gouverneur stand auf, holte einen Schlüssel und befreite uns von dem Eisenring an der Wand.

Mehr aber auch nicht, er machte keinerlei Anstalten, die Eisenkette von unseren Halsbändern zu entfernen. Ganz offensichtlich hatte der Gouverneur auch an diesem neuen Morgen noch großen Gefallen daran, Tadala und mich zusammengebunden zu sehen.


Wohl oder übel knieten wir uns daher nebeneinander auf das Bett und verbeugten uns synchron vor unserem sadistischen Herrn.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...view-1234172041
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...view-1234172543
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...clip-1234460939

Der Gouverneur gefiel diese doppelte Demütigung offensichtlich und grinste zufrieden.

Tadala kannte die Worte, welche wir sagen mussten, und die erniedrigende Verbeugung ebenfalls, vermutlich hatte sie diese auch schon oft sagen bzw. ausführen müssen.


Normalerweise musste ich nach der Verbeugung und meiner Demutsbekundung wieder zurück unter die Decke krabbeln und mein Gehorsam unter Beweis stellen. Heute hatte der Gouverneur jedoch andere Pläne mit uns:
„Isabella, Tadala, nachdem wir alle gestern so viel Spaß hatten und ihr gestern Abend auch gelernt habt, wie man eine Gerte benutzt, wollen wir heute Morgen nochmals einen kleinen Wettbewerb veranstalten.
Ihr dürft mir nun beide ein Guten-Morgen-Lied singen. Diejenige, welche das schönere Lied singt, darf der Verliererin zehn Klapse auf den Po geben. Ihr habt das gestern ja schon fleißig geübt. Mal sehen, wer diesmal gewinnt!“



Mit diesen Worten holte der Gouverneur wieder eine Reitgerte aus einer Kommode. Die Gerte, die ich schon oft gesehen hatte, wenn er mir mit seinen drei „Erziehungswerkzeugen“ gedroht hatte.

Ich wurde blass, als ich das Ding sah und an die vielen Drohungen zurückdachte, mit welchen der Gouverneur mich vom ersten Tag an gefügig gemacht hatte.

Tadala war auch nicht gerade erfreut, sie sagte aber ebenso wenig wie ich.

Allerdings wussten wir beide, wer diesen „Wettbewerb“ gewinnen würde. Tadala hatte eine wirklich wunderschöne Stimme, weswegen ihr in der Regel auch die demütigenden Tänze erspart blieben und sie stattdessen bei abendlichen Aufführungen singen und musizieren durfte.

Der Gouverneur legte sich mitsamt seiner Gerte zurück ins Bett, während wir uns nackt und zusammengekettet wie wir waren vor selbiges stellen mussten.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...show-1234896451
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...nXXL-1235584112
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...nXXL-1235586929

Was für eine Scham.

Der Gouverneur setzte sich auf, betrachtete uns nochmals von oben bis unten und fragte:
„Wer von Euch möchte beginnen, Du, Tadala?“

Das afrikanische Mädchen neben mir nickte und stimmte nach einer kurzen Bedenkpause ein Lied an.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...ging-1235151962
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...5267117#image-1

Ein Lied in einer mir unbekannten Sprache, vermutlich ihrer Muttersprache. Ich verstand kein Wort, aber Tadala sang wunderschön. Das Lied hatte eine angenehme Melodie mit einem traurigen Unterton. Vielleicht ein Lied über Tadalas Heimat, so wie das von Mudiwa, das sie uns vor ein paar Wochen vorgesungen hatte. Vielleicht sang Tadala über die grünen Hügel, die Flüsse und den großen See mit den vielen Fischen. Von ihrer Heimat Mlanje, die sie vermutlich schon ebenso lange vermisste wie ich die meine.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...ands-1181308313

Ich glaube, selbst der Gouverneur war zu Tränen gerührt.

Es war wirklich schön, Tadala beim Singen zuzuhören, selbst wenn ich kein Wort verstand.

Gleichzeitig war mir auch bewusst, dass mir dieses schöne Lied gleich zehn schmerzhafte Hiebe auf meinen Po einbringen würde.


Vielleicht sollte ich Tadala jetzt schubsen oder ihr zufällig auf den Fuß treten, um sie aus dem Konzept zu bringen? Das wäre aber doch ziemlich unfair gewesen und hätte am Ergebnis auch nichts geändert. Dann lieber eine faire Verliererin sein.
Außerdem, wer weiß, vielleicht hätte mir Tadala so ein Foul auch übel gekommen. Mit der Gerte würde sie sich gleich dafür revanchieren können. Dieses Risiko wollte ich dann doch nicht eingehen und so lauschte ich dann doch lieber mit einem leichten Schaudern dem schönen Lied.


Irgendwie bewunderte ich die Afrikanerin auch dafür, dass sie in dieser beschämenden Situation überhaupt einen Ton herausbrachte. In diesem Moment wäre ich mal wieder lieber vor Scham gestorben anstatt zu singen.

Wirklich angenehm schien auch Tadala die Situation nicht zu sein, denn man merkte ihr eine gewisse Nervosität durchaus an. Dennoch sang sie wie eine Nachtigall. Ohne musikalische Begleitung hörte sich ihre Stimme fast noch besser an als mit.


Als das afrikanische Mädchen neben mir geendet hatte, wusste ich bereits, wer der Verlierer dieses Morgens sein würde, eigentlich konnte ich gleich aufgeben und mich umdrehen. Dann würde ich mir zumindest die Demütigung ersparen, für das Scheusal zu singen.

Dies gestand mir der Gouverneur jedoch nicht zu:
„Sehr schön, Tadala. Du hast es wirklich verdient, meine persönliche Sklavin sein zu dürfen.
Nun Du, Isabella. Ich hoffe, Du singst diesmal besser als das letzte Mal, ansonsten könnte es sein, dass Du von mir noch zehn Gertenhiebe bekommst. Zusätzlich zu denen von Tadala.“



Mir schauderte, dieser Tag ging bereits gut los.

Auf die Schnelle fiel mir leider nichts Besseres ein als das niederländische Volkslied, das ich bereits damals gesungen hatte. Damals, im Büro des Gouverneurs nach meiner Petition beim Bischof.

Ich strengte mich an, trotz der Scham, hier nackt und gefesselt neben Tadala zu stehen.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...la-3-1235587605

Allerdings war das Unterfangen aussichtslos, mit der Stimme der Afrikanerin konnte meine bei weitem nicht mithalten. Im Grunde sang ich nur, um nicht noch zehn zusätzliche Hiebe zu erhalten. Aus leidiger Erfahrung wusste ich auch, dass der Gouverneur deutlich fester zuschlug als Tadala.

Das wollte ich mir dann doch ersparen.

Zumindest war ich inzwischen einigermaßen geübt darin, meine Scham und meine letzte Selbstachtung über Bord zu werfen. Daher schaffte ich es dann doch irgendwie, in diesem Zustand noch für das Monster im Bett vor mir zu singen.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...ging-1235152249

So konnte ich den Gouverneur zumindest halbwegs zufrieden stellen:
„Naja, das war wohl eindeutig. Isabella, Deine Gesangskünste überzeugen mich immer noch nicht. Aber gut, Du hast Dich zumindest bemüht. Außerdem bin ich ja ein großherziger Mensch. Daher wollen wir es bei Tadalas Klapsen belassen.“

Ich war doch etwas erleichtert, dass ich „nur“ zehn Gertenhiebe von meiner Mitsklavin bekommen würde. Auch auf diese hätte ich aber liebend gerne verzichtet.

Der Gouverneur erhob sich, brachte Tadala seine Gerte und setzte sich zurück ins Bett.

Tadala sah mir noch einmal entschuldigend in die Augen.

Das änderte aber auch nichts daran, dass sie sich heute Morgen für die gestrige Niederlage revanchieren durfte bzw. musste.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...test-1235588130


Zehn Schläge später tat mein Po wieder fast genauso weh wie gestern. Dabei hatte Tadala soweit ich das einschätzen konnte, wieder nur so fest zugeschlagen, dass der Gouverneur zufrieden war.
Zum Glück hatte ich sie vorher nicht geschubst, so dass sie auch keinen Grund hatte, sich an mir zu rächen.

Wir mussten uns nochmals vor dem Gouverneur hinknieen und ihm unser Gehorsam schwören.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...irls-1232129425

Weitere „Gehorsamkeitsbekundungen“ forderte er heute Morgen aber nicht ein. Vielleicht hatte er doch noch Kopfschmerzen vom vielen Rotwein gestern Abend.

Jedenfalls entfernte er die Kette an unserem Halsband und wir durften uns anziehen und zum Frühstück gehen.


Unsere Mitsklavinnen waren natürlich alle schon längst beim Arbeiten, als Tadala und ich in die Küche kamen. Thasima warf uns wieder den gewohnt strengen Blick zu, als sie uns beide hundemüde an einem Tischchen in der Küche sah. Sie sagte aber nichts weiter.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...ight-1235758627


Manchmal fragte ich mich wirklich, ob sie eine Ahnung hatte, was wir hier Nacht für Nacht durchmachen mussten. Bestimmt hätte sie gestern auch nicht mit uns tauschen wollen.

Allzu lang durften wir uns aber auch nicht setzen, denn Müdigkeit hin oder her forderte uns Thasima bald auf, mit der Arbeit zu beginnen, schließlich war es schon spät.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...5758916#image-1

Tadala ging in die Wäscherei, ich blieb in der Küche und half Amani und den anderen bei der Vorbereitung des Mittagessens.

Vielleicht eine halbe Stunde später kam auch Jeronimo vorbei. Mit etwas besorgtem Blick fragte er, ob alles in Ordnung sei.

Ich überlegte kurz, ob ich ihm jetzt um den Hals fallen sollte und meine Trauer an ihm ausheulen sollte, so wie an so manchem Morgen nach einer schrecklichen Nacht. Aber das war mir dann doch zu peinlich, hier in der Küche vor allen Mitsklavinnen und Javier. So riss ich mich denn auch zusammen und schwindelte, dass alles in Ordnung sei.

Vermutlich glaubte mir Jeronimo auch mal wieder nicht, wahrscheinlich verrieten meine Augen die Wahrheit, aber er beließ es dabei und verabschiedete sich mit einem „até logo“.


Es folgte ein ganz normaler Arbeitstag, ein ganz normaler Tag in der Hölle.

Ich durfte dem Gouverneur wieder zusammen mit Amani sein Mittagessen und seinen Kaffee servieren. Dabei war ich heilfroh, dass ich nicht wieder singen musste, vor allem nicht in einem Wettbewerb mit Tadala oder Mudiwa.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...rnor-1235759212

Vor dem Abendessen befürchtete ich schon das schlimmste. Würde der Araber heute wieder zum Abendessen kommen und sich der schreckliche Abend von gestern wiederholen? Vielleicht würde der Araber den Gouverneur zu einer Revanche beim Schach herausfordern?

Meine Befürchtungen bewahrheiteten sich aber zum Glück nicht.

Der Gouverneur nahm heute wieder allein sein Abendessen ein, der Araber war anscheinend wieder abgereist. Ein Bauchtanz blieb mir auch heute nicht erspart, aber zumindest wurde ich heute nicht verprügelt, weder vom Gouverneur noch von Jeronimo oder einer Mitsklavin.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...gain-1235759330
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...ance-1235759478

So bekamen auch wir Sklavinnen heute wieder früher unser Essen. Manju und die anderen waren durchaus etwas neugierig, was das denn für ein Schachspiel gewesen sei. Peinlich war es Tadala und mir schon, den anderen „Brasilinas“ davon zu erzählen, dass das Schachspiel eigentlich nur ein Vorwand gewesen war. Im Grunde war es in erster Linie darum gegangen, dass Tadala und ich uns gegenseitig zur Belustigung der Männer verprügelten. Aber nachdem sie schon gefragt hatten, konnten wir es ihnen kaum verheimlichen.

Ich glaube, Mudiwa, Amani und die anderen waren froh gewesen, dass die Wahl des Arabers nicht auf sie gefallen war.

Leider wurde mir auch bewusst, dass ich auch bei der nächsten Schachpartie – sollte es wieder eine geben – „mitspielen“ musste. Bei den schwarzen Sklavinnen hatte der Gouverneur oder ein Gast die Wahl zwischen Tadala, Mudiwa, Amani, Malaika und Keeya. Weiße Sklavinnen gab es dagegen nur eine einzige – mich.

Vielleicht wäre es doch besser, wenn das Schiff des Arabers kentern würde und dieser nie mehr zurückkehren würde.

Ich bekreuzigte mich dreimal und verwarf diesen unchristlichen Gedanken.


Wir unterhielten uns noch eine Weile, dann kamen Jeronimo und seine zwei Kollegen zu ins in den Speiseraum. Zeit ins Bett zu gehen.

Im Grunde war ich todmüde, dennoch warf ich Jeronimo wieder diesen kleinen fragenden Blick zu.
Irgendwie hatte ich heute besonders Angst vor seiner Reaktion.

Ich wollte nicht wieder zurück ins Schlafzimmer des Gouverneurs. Die letzte Nacht neben diesem schnarchenden, nach Rotwein stinkenden Monster war wirklich schlimm genug gewesen. Noch eine Nacht wollte ich nicht dort verbringen. Allerdings war dies auch nicht meine Entscheidung.

Vermutlich hatte Jeronimo diesen Blick auch schon erwartet. Er kannte das Ritual inzwischen zur Genüge.

Er sah zu mir – und lächelte.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...iled-1222526473

Trotz meiner Müdigkeit fiel mir ein Stein vom Herzen und ein kleines Lächeln huschte ebenfalls über mein Gesicht.

So stellte ich mich denn auch erleichtert in die Reihe neben Manju und die anderen.

Manju sah zu mir herüber und stupste mich mit einem kleinen Grinsen:
„Você tem outro encontro hoje à noite, Isa?"
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...ella-1235759703

Etwas überrascht, sah ich auch sie an. So richtig wusste ich nicht, was ich sagen sollte.

Offensichtlich waren Manju meine Spielchen mit Jeronimo auch nicht verborgen geblieben.

Während ich noch überlegte, was ich antworten sollte, streichelte sie mir kurz übers Gesicht und flüsterte mit einem schelmischen Lächeln:
“Espero que se divirta. Mas não exagere; sabes que a Thasima não gosta de escravos cansados!”

Ich glaube, den letzten Teil meinte sie wohl auch nicht ganz ernst.

Ich wusste immer noch nicht, was ich sagen sollte, und antwortete daher nur kurz mit „sim, farei isso“.

Irgendwie tat mir das Lächeln, das Manju mir erneut zuwarf, doch gut. Einer dieser kleinen Sonnenstrahlen in der Finsternis der Sklaverei.


Oben im ersten Stock erfuhren wir dann auch, wen der Gouverneur ausgewählt hatte. Es war wieder Tadala. Die Arme. Keine Ahnung, ob diese unserem Herrn heute noch etwas vorsingen musste oder anderweitig zu Diensten sein musste. Vermutlich beides.

Tadala sah nicht besonders glücklich aus. Bestimmt hätte sie sich jetzt liebend gerne schlafen gelegt. Aber die Regeln waren bekannt.

Esta uma ordem do governador.

Auch ich war hundemüde, aber als Jeronimo ein paar Minuten später wieder leise von außen die Tür zu unserem Schlafsaal öffnete und zu uns hereinblickte, wollte ich ihn dann auch nicht wegschicken. Nach der schrecklichen Nacht gestern, freute ich mich irgendwie doch wieder darauf, ein bisschen Zeit mit dem jungen Mann zu verbringen, der mich anscheinend mochte und mich nicht für seine perversen Spielchen und Gelüste missbrauchte.

So raffte ich mich auch leise nochmals auf und ging zur Tür.

Die meisten Mitsklavinnen waren auch noch nicht eingeschlafen und bekamen das natürlich auch mit.

Manju lächelte und flüsterte noch mit einem Grinsen:
“Boa noite, Isa. E lembre-se, Thasima não gosta de escravos cansados!”

Was Thasima morgen früh sagen würde, war momentan aber tatsächlich so ziemlich das letzte, was mich momentan interessierte. So antwortete ich mit einem kleinen Lächeln:
„Eu sei. Boa noite.“


Jeronimo schloss die Tür hinter uns und ging mit mir in den bekannten kleinen Salon, in welchem wir schon so manche nächtliche Stunde gequatscht hatten. Dort setzten wir uns wie üblich auf die kleine Couch.


Auch Jeronimo war neugierig, was letzte Nacht passiert war. Wiederum war mir das sehr peinlich, aber ich erzählte auch ihm von dem nächtlichen Schachspiel.

Natürlich war es beschämend zu erzählen, wie ich mich mit Tadala gegenseitig verprügeln musste. Gut möglich, dass er das Gefühl kannte, jemand anderen gegen seinen Willen zu schlagen. Jeronimo musste ja auch die Sklavinnen mit der Gerte schlagen, wenn der Gouverneur dies befahl. Auch und vor allem mich. Ob er wollte oder nicht. In dieser Hinsicht war er genauso unfrei wie ich. Vielleicht sah er deswegen etwas betreten drein, als ich erwähnte, wie unangenehm es mir gewesen war, Tadala zu verprügeln. In gewisser Weise hatte ich gestern Nacht seinen Job übernommen.

Zumindest wurde Jeronimo im Gegensatz zu mir nicht selbst verprügelt und auch die übrigen Demütigungen als Sklavin blieben ihm erspart.

Mit dem „Finale“ des Schachspiels endete auch meine Erzählung.

Was danach im Schlafzimmer des Gouverneurs geschah, erwähnte ich nicht weiter, auch nicht den morgendlichen Gesangswettbewerb.

Jeronimo fragte auch nicht weiter nach, er fragte nie, was ich hinter der Tür mit dem portugiesischen Wappen erdulden musste.

Vermutlich konnte er es sich denken. Er wusste besser als irgendjemand sonst, wer die Nacht beim Gouverneur verbringen musste. Und natürlich kannte er dessen Vorlieben für hübsche Frauen, schwere Eisenketten, schmerzhafte Reitgerten und sadistische Spielchen.

Die Scham, darüber zu erzählen, ersparte er mir.

Als ich geendet hatte, sah mich Jeronimo peinlich berührt an. Ich glaube, er wusste nicht so recht, was er sagen sollte.

Auch ich wusste nicht, was ich weiter sagen sollte. Natürlich hätte ich ihm noch von der Fortsetzung des „Wettbewerbs“ heute Morgen erzählen können. Aber meine Scham war dann doch zu groß, als dass mir noch ein weiteres Wort über die Lippen gekommen wäre.


Ich saß einfach nur da und hatte das Gefühl, in ein tiefes Loch zu fallen. Ein Loch ohne Boden.

Eine tiefe Traurigkeit überkam mich.

All diese Demütigungen, all diese Scham, würde dies jemals enden?

Ich hatte mich gestern und heute wirklich zusammengerissen. Hatte alle Befehle meines Herrn befolgt und alles ertragen, so wie es meine Aufgabe als Sklavin war.

Ich hatte für den Gouverneur einen obszönen Bauchtanz aufgeführt.
Ich hatte mich als menschliche Spielfigur missbrauchen lassen.
Und mich anschließend dafür noch bedankt.
Ich hatte meine afrikanische Mitsklavin völlig grundlos verprügelt, nur zum Vergnügen des Gouverneurs und seines Gastes.
Und war selbst von dieser genauso grundlos verprügelt worden.
Ich hatte die Nacht angekettet neben diesem schnarchenden Scheusal verbracht.
Ich hatte dem Monster etliche Male mein Gehorsam geschworen und mich dafür bedankt, seine Sklavin sein zu dürfen.
Ich hatte für ihn heute früh gesungen, nackt und an Tadala gefesselt.
Und mich anschließend wieder verprügeln lassen.


Ich hatte gestern Nacht und heute Morgen wirklich vieles erdulden müssen. Natürlich nicht freiwillig, sondern nur aus Furcht davor, erneut oder noch mehr geschlagen zu werden.

Aber ich hatte keine Miene verzogen und alles über mich ergehen lassen.

Vielleicht war mir dies auch etwas leichter gefallen, weil es Tadala auch nicht besser ergangen war. Auch sie hatte alles mit einer geradezu stoischen Gelassenheit über sich ergehen lassen.


Aber nun, hier neben Jeronimo, kam meine ganze Scham zurück.

Vielleicht, weil mich die Stunden hier im Salon wieder an mein altes Leben erinnerten, als ich noch eine freie Frau war und einfach so mit anderen Europäern zusammensaß und mich mit diesen unterhielt. So wie jetzt mit Jeronimo, nur über schönere Themen.
Das waren die Zeiten, als ich noch wie ein Mensch behandelt wurde.

Aber nun war ich nicht mehr als eine willen- und rechtlose menschliche Puppe des Gouverneurs, die jede noch so schlimme Demütigung über sich ergehen lassen musste.
Vielleicht für den Rest meines Lebens.

Vielleicht wäre es besser, wenn Jeronimo mich genauso schlecht behandeln würde wie sein Dienstherr und mich nicht mehr hier in den Salon entführen würde?
Dann würde ich zumindest nicht mehr an dieses alte Leben erinnert werden.


Ich glaube, Jeronimo hatte bemerkt, wie mir die Tränen in die Augen stiegen.

Er legte seinen Arm um mich und wiederholte, was er bereits hundert Mal gesagt hatte:
„Du musst stark sein, Isabella. Diese Zeit, diese Demütigungen werden enden.
Ich werde Dich von hier wegbringen, das verspreche ich Dir!“

https://www.deviantart.com/neuschreib63/...ts-1-1235763361

Er sah mir in die Augen und durch den Schleier meiner Tränen sah ich auch in seine.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...5760177#image-1

Sollte ich ihm das wirklich glauben?

Die wirklich entscheidende Frage, nämlich wann und wie er mich von hier wegbringen würde, hatte er einmal mehr nicht beantwortet.

Dennoch fühlte ich eine kleine Wärme bei seinen Berührungen und seinen emphatischen Worten, auch wenn diese nicht das Geringste an meiner aussichtslosen Situation änderten. Natürlich nicht.


Ich wusste weiterhin nicht, was ich sagen, was ich tun sollte. Ich fühlte mich so elend.

Letztlich tat ich das, was ich hier auf dieser Insel am liebsten tat, wenn ich mich elend fühlte:
Ich schlang meine Arme um seinen Hals, legte meinen Kopf über seine Schulter und ließ meinen Tränen freien Lauf.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...-sad-1235760007

Meine Scham über die Demütigungen, meine Trauer über mein Schicksal, alles kam wieder hoch. So wie bei einem Vulkan, wenn der Pfropfen explodiert und sich der ganze darunter liegende Druck in einer großen Eruption entlädt.


Jeronimo schwieg, so wie meistens, wenn ich meine Trauer an ihm ausweinte, und streichelte mir nur sanft über die Schulter.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...ts-2-1235763506

Ich weiß nicht wie lange ich an seiner Schulter weinte, aber es war eine ganze Weile, gefühlt die halbe Nacht.

Irgendwann versiegten meine Tränen dann doch.
Vielleicht weil ich keine Tränen mehr übrighatte, vielleicht weil ich sogar zum Weinen zu müde war.
Traurig legte ich meinen Kopf auf seine Schulter.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...less-1235763826

Es war alles hoffnungslos. Das Einzige, das ich tun konnte, war, mich von hier wegzuträumen.

Ich stellte mir vor, dass Jeronimo mich doch eines Tages von hier wegbringen würde, vielleicht mit einem kleinen Segelboot, das unten am Hafen lag und nur auf uns beide wartete.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...ream-1235763960

Weg von hier, weg von diesem sadistischen Gouverneur, weg von all diesen Demütigungen, weg aus diesen immer gleichen Räumen, weg aus der Sklaverei.

Ich schloss die Augen und träumte, zurück in Amsterdam zu sein, zurück in der Freiheit.

Vielleicht könnte ich mit Jeronimo an einer der Grachten entlang gehen. Ohne Metallband um meinen Hals, ohne ständig von jemandem verprügelt zu werden.

Und vielleicht könnte ich mit ihm zusammen dann auf einer Bank am Ufer einer der Grachten sitzen und den Schiffen beim Auslaufen zusehen. Mit meinem Kopf auf seiner Schulter, so wie jetzt...
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...ream-1235764114

Wie wäre das schön…


Vermutlich muss ich eingeschlafen sein, denn im Halbschlaf registrierte ich nur noch, wie mich Jeronimo hinüber in unseren Schlafraum trug und mich dort sanft auf meine Matratze legte…
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...5764508#image-1
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...5764904#image-1

(Ende 4. Akt)


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Neuschreiber63 am 30.08.25 um 19:02 geändert
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Adriana0306
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  RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II) Datum:30.08.25 11:25 IP: gespeichert Moderator melden


Ein sehr schönes "Bonuskapitel". Ich habe ja sonst nicht so leicht Mitleid mit den Protagonistinnen, aber hier hoffe ich wirklich, dass Isabellas Träume war werden, oder sie zumindest aus dieser schrecklichen Situation herauskommt.
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ChasHH
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  RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II) Datum:30.08.25 18:43 IP: gespeichert Moderator melden


Dem schließe ich mich an. Dass sich Isa und die andere schlagen sollen, geht gar nicht.
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Neuschreiber63
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  RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II) Datum:30.08.25 18:44 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat
Ein sehr schönes \"Bonuskapitel\". Ich habe ja sonst nicht so leicht Mitleid mit den Protagonistinnen, aber hier hoffe ich wirklich, dass Isabellas Träume war werden, oder sie zumindest aus dieser schrecklichen Situation herauskommt.



Hallo Adriana,
vielen Dank für das Lob. Über so etwas freue ich mich immer
Tatsächlich habe ich das Kapitel erst vor ein paar Tagen dazugefügt und ich fand das jetzt auch einen guten Abschluss des 4. Akts.

Ich muss zugeben, dass es schon meine Absicht war, die Geschichte so zu schreiben, dass man ein bisschen Mitgefühl mit unserer armen Isabella bekommt. Schließlich habe ich sie ja mitten in Hölle geschickt...

Ob ihre Träume war werden?
Das ist nun die Frage...

Tatsächlich hat diese Geschichte inzwischen zwei Enden bekommen. Vielleicht frage ich mal die Leserschaft, welches ich erzählen soll...


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Neuschreiber63 am 30.08.25 um 19:00 geändert
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  RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II) Datum:30.08.25 23:53 IP: gespeichert Moderator melden


wie grausam, jemanden schmerzen zuzufügen wen man nicht möchte, da sieht man halt sehr wie wertlos man als Sklavin ist, sehr gemeiner psychologischer Aspekt.
Was ich hoffe auf ein happy end für unser Liebespaar, aber dennoch neugierig wie das Bad end ist, wobei ich mir da schon was vorstellen kann, wie es endet.
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Neuschreiber63
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  RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II) Datum:01.09.25 22:50 IP: gespeichert Moderator melden


@ChasHH:
Tut mir leid, wenn Dir die letzten Kapitel nicht so gefallen haben.
Wobei ich etwas überrascht bin, dass Du und andere das als so ein no-go ansehen.
Dass Menschen Befehle ausführen, die ihnen persönlich zuwider sind, ist eigentlich nichts neues. Jeronimo macht das eigentlich von Anfang an.
Und auch in der Realität hatten die Leute, welche andere bestrafen mussten, meist keinen persönlichen Groll.
Und Soldaten machen im Krieg im Grunde auch nichts anderes - andere Leute töten, die ihnen nichts getan haben, nur weil ein General/Politiker/König ihnen das befohlen hat.

Daneben würde Isabella im Zweifel sicherlich die Hiebe von Tadala nehmen - die Mitsklavin hat bei weitem nicht so hart zugeschlagen wie der Gouverneur, insbesondere, wenn dieser verärgert ist.

Von daher empfand ich diese kleine sadistische Einlage natürlich durchaus demütigend (was ja bis zu einem gewissen Grad die Natur aller Geschichten hier im Forum ist), aber keineswegs "over the edge".

Aber gut, über Geschmack lässt sich streiten.


@Windelfohlen:
Wie gerade geschrieben, ein gemeiner psychologischer Aspekt definitiv, aber vermutlich eher psychologisch als physich.

Du kannst Dir schon vorstellen, was das "bad end" wird? Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen...

Aber im nächsten Kapitel wollen wir erst mal verraten, welches Ass unser gute Jeronimo noch im Ärmel hat, um Isabella - vielleicht - zu retten. Auch das hat anscheinend noch niemand erraten...


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Neuschreiber63
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  Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II) Datum:04.09.25 21:16 IP: gespeichert Moderator melden


50. Die Welt ist manchmal klein


Einige weitere Wochen vergingen, es begann ein neuer Tag in der Sklaverei Ostafrikas, ich weiß nicht, der wievielte.

Jeronimo hatte mir des Nachts viele weitere Male versprochen, dass er mich von hier wegbringen würde, insbesondere wenn mich die Trauer über mein Schicksal wieder übermannt hatte.

Aber passiert war nichts.



Einerseits wünschte ich mir jeden Morgen, dass dieser Tag der letzte in meinem Leben sei.
Aber andererseits hing ich doch wie eine Klette an meinem Leben. Oder mein Leben wie eine Klette an mir.
Ich hatte mir schon öfters gedacht, wie es wäre, wenn ich mich erneut mit dieser Tropenkrankheit anstecken würde, welche mich in Batavia fast das Leben gekostet hatte.

Hier wäre diese vermutlich erfolgreicher, kein Arzt würde mich hier retten. Hospitäler waren nur für Bürger, nicht für Sklaven vorgesehen. Das Leben einer Sklavin war wertlos, in Batavia und genauso hier in Mocambique.

Jedoch, keine Tropenkrankheit wollte mich von meinem traurigen Schicksal als Sklavin erlösen.

Vielleicht lag dies auch daran, dass wir weiterhin von der Außenwelt abgeschottet wurden und die Residenz weiterhin nicht verlassen durften. Die erlösende Tropenkrankheit hätte also zu uns in den Palast kommen müssen, was diese aber anscheinend nicht wollte. Auch achtete der Gouverneur in gewisser Weise durchaus auf seine Sklavinnen. Wir bekamen immer genug zu essen und auch auf unsere Körperhygiene mussten wir penibel achten.
Beispielsweise wurde von uns verlangt, dass wir uns täglich die Zähne reinigten und uns jeden Tag wuschen. Wir mussten von früh bis spät arbeiten, aber bekamen doch auch unsere Pausen zugestanden, um uns wieder zu erholen. Ganz abgesehen davon, dass die Arbeit hier im Palast sicher nicht so hart war wie die Arbeit auf den Feldern, welche die „normalen“ Sklaven und Sklavinnen verrichten mussten. Wenn der Gouverneur etwas gar nicht mochte, dann waren es kranke Sklavinnen. Im Gegenteil, er wurde schnell wütend, wenn eine seiner Sklavinnen krank wurde und er konsultierte dann seinen Hausarzt, woran dies liegen konnte. Der Hauptgrund dafür war aber vermutlich nicht die Besorgnis um unsere Gesundheit.


Ich wusste auch nicht, wie viele Wochen oder Monate bereits vergangen waren, seit ich hier angekommen war.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...s-by-1237004479

Ähnlich wie in Batavia gab es hier keinen Frühling, Sommer, Herbst und Winter, sondern nur zwei Jahreszeiten: Trockenzeit und Regenzeit.
Wobei das für mich eigentlich keine Rolle spielte.
Heiß war es immer und den Regen bekam ich auch nur vom Fenster aus mit, weil es mir nicht erlaubt war, das Haus, den Palast zu verlassen.

Manchmal dachte ich zurück an Amsterdam. So ein warmer Sommerregen auf der Haut war durchaus etwas Schönes gewesen.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...side-1237576253

Aber hier blieb mir nichts anderes übrig, als diesen vom Fenster aus zu betrachten.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...ndow-1237779454

Ich hätte nicht gewusst, was ich außerhalb der Residenz hätte tun sollen, ich kannte niemanden hier in dieser Stadt. Auch war das, was ich vom Fenster aus sehen konnte, wenig erbaulich.
Es herrschte viel Armut in dieser Stadt, nur wenige Portugiesen und ein paar arabische und indische Händler schienen einen gewissen Wohlstand zu genießen. Im Gegensatz dazu sah ich auch viele schwarze Sklaven, die in der Hitze des Tages schufften mussten. Manche Sklaven und Sklavinnen hatten auch braune Haut, vermutlich waren diese schon Sklaven in zweiter oder dritter Generation, so wie manches Kind, das man in Kapstadt sehen konnte.

Nein, auch außerhalb der Palastmauern war es alles andere als paradiesisch. Dennoch war es frustrierend, tagein, tagaus hier in der Residenz gefangen zu sein.


Ich musste gestern nur kurz tanzen und der Gouverneur wollte die Nacht mit Mudiwa verbringen, womit der gestrige Tag dann für mich unter die „weniger schlimmen“ gefallen war.

Eigentlich sah alles nach einem ganz normalen deprimierenden Tag als Sklavin aus.


Es war kurz nach Mittag und ich war gerade in der Küche mit dem Abwasch beschäftigt, als Jeronimo hereinkam:
„Isabella, please come to my office.“
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...7816733#image-1
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...7787525#image-1

Was wollte er von mir? Ich dachte mir aber auch nicht viel dabei. Es kam von Zeit zu Zeit vor, dass er mich in sein kleines Büro beorderte.
Dort angekommen schloss er die Tür hinter mir.

Er machte einen etwas nervösen Eindruck. Er sah mir tief in die Augen und sprach mich an:

„Isabella, ich muss Dich etwas fragen.
Heute Morgen haben drei englische Schiffe im Hafen angelegt. Zwei Handelsschiffe der britischen Ostindien-Kompanie auf dem Weg von Indien nach London und ein Kriegsschiff der Royal Navy, welches die beiden Handelsschiffe nach Europa begleitet. Die Piratenplage im Indischen Ozean ist inzwischen wirklich schlimm geworden.

Ich kenne den Kapitän des Begleitschiffs ein wenig, so ca. einmal im Jahr geht er hier vor Anker. Er heißt Nathan Trevelyan. Ich habe ein gutes Verhältnis zum Kapitän. Vermutlich liegt das daran, dass dieser zusammen mit meinem Vater damals vor Málaga gegen die Franzosen und Spanier gekämpft hat.“


Jeronimo sah traurig drein.

„Du weißt schon, die sinnlose Seeschlacht, bei der mein Vater vor 21 Jahren ums Leben gekommen ist. Irgendwie sind wir bei seinem Besuch vor zwei Jahren draufgekommen, dass Nathan meinen Vater kannte.

Die Welt ist manchmal so klein.

Er hatte mich schon beim vorletzten Besuch gefragt, ob ich nicht mit nach England kommen wollte. Er könnte mir einen Job in der königlichen Marine besorgen. Und beim letzten Mal wieder. Ich hatte beide Male abgelehnt, ich will mit diesen ganzen Kriegen, die meinem Vater das Leben gekostet haben, nichts zu tun haben. Und irgendwie fühle ich mich doch mehr als Portugiese denn als Engländer.

Aber nun…

Ich würde Dich zu gerne aus Deinem Martyrium hier befreien. Irgendwie leide ich an jedem Tag mit Dir mit. Es brach mir schon am Tag Deiner Ankunft das Herz, Dich als Sklavin zu sehen und es bricht mir immer noch an jedem einzelnen Tag das Herz. Daher ist vielleicht doch der Zeitpunkt gekommen, den Kapitän um einen Gefallen zu bitten.“


Er machte eine kleine Pause und fragte mich dann:
„Willst Du versuchen von hier wegzukommen? Soll ich den Mr. Trevelyan fragen, ob er Dich mit nach Europa nimmt?“
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...hing-1237948354

Ich sah Jeronimo in die Augen und brach erst mal in Tränen aus.
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...y-it-1237948711

Gab es wirklich eine Chance, diesem Albtraum zu entkommen?

Ein Schiff, das mich zurück nach Europa bringen würde?

Natürlich kannte ich den Spruch, dass die Hoffnung zuletzt stirbt, aber eigentlich hatte ich mich doch schon darauf eingestellt, mein trauriges Leben hier als Sklavin in Ostafrika zu beenden. Hier am Ende der Welt, ohne meine Familie jemals wiederzusehen.

Oder flackerte da ganz tief in mir drin doch noch ein ganz kleiner Rest Hoffnung?


Er sagte es nicht explizit, aber es war klar, wovon er sprach: Von einem Fluchtversuch.

Freiwillig würde mich der Gouverneur nicht gehen lassen und Jeronimo hatte ganz sicher nicht die finanziellen Mittel, um dem Gouverneur einen Preis anzubieten, für den er mich freilassen würde.
Dafür hatte der Gouverneur immer noch zu viel Gefallen an mir.

Also kam nur eine Flucht infrage.

Es war jedoch sonnenklar, dass eine solche gefährlich, sehr gefährlich war. Wenn nicht sogar unmöglich. Ich war doch die persönliche Sklavin des Gouverneurs. Das demütigende Band um meinen Hals war genau dafür da, dies jedem zu zeigen.
Als solche war es mir verboten, dieses Haus zu verlassen, auch das wusste vermutlich jeder in der Stadt.
Ich hätte nicht gewusst, wie ich zum Hafen, zu diesem englischen Schiff hätte kommen sollen. Dazu müsste ich erst an den Wächtern an der Tür des Palasts und dann am Stadttor vorbei. Und sich im Hafen auf ein Schiff zu schmuggeln, war auch nicht so einfach. In aller Regel überprüfte ein Hafenmeister, was auf ein Schiff gebracht wurde.

Und wenn dieser Fluchtversuch scheiterte, würde alles noch schlimmer werden als es ohnehin schon war.

Andererseits, konnte mein Leben noch schlimmer werden?

Sicherlich ja. Der Gouverneur hatte mir an diesem schrecklichen Abend mit den drei Sklavenhändlern gezeigt, wie gut ich es – relativ – bei ihm hatte. Die Drohungen mit dem Scheiterhaufen hatte ich ebenfalls nicht vergessen. Auch Makedas Schicksal hatte ich noch vor Augen, obwohl ich deren Leiden nicht selbst miterleben musste. Wenn dieser Fluchtversuch scheitern würde, würde es mir mit Sicherheit auch nicht besser ergehen als der afrikanischen Prinzessin.

Dennoch war mein jetziges Leben als Sklavin schlimm genug, um es aufs Spiel zu setzen.
Selbst für ein Himmelfahrtskommando, welches der Fluchtversuch wohl werden würde.

Ob ich hier langsam vor die Hunde ging oder nach einem erfolglosen Fluchtversuch hier im Kerker, auf dem Platz vor der Residenz oder vielleicht in Indien, Arabien oder auf dem afrikanischen Festland zu Tode gequält wurde, war doch fast egal.

Ich überlegte noch einen Moment, ob ich dieses Risiko wirklich eingehen wollte. Dann antwortete ich Jeronimo mit Tränen in den Augen:

„Ja, bitte frage diesen Kapitän, ob er mich mitnehmen würde, falls Du irgendeine minimale Chance siehst, wie ich zu diesem Schiff kommen könnte.
Vielleicht werde ich diesen Fluchtversuch bitter bereuen und mit dem Leben bezahlen. Aber so wie jetzt will ich nicht weiterleben. Ich möchte mein Leben nicht als Sklavin beenden. Hier in Moçambique möchte ich mein Leben nicht beenden.“



Ich schwieg einen Moment und fügte dann mit ein paar weiteren Tränen in den Augen hinzu:

„Kommst Du mit mir?“
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...very-1237949001



[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Neuschreiber63 am 04.09.25 um 21:20 geändert
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ChasHH
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  RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II) Datum:04.09.25 21:57 IP: gespeichert Moderator melden


Fieser Cliffhanger... grins.
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Adriana0306
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  RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II) Datum:04.09.25 22:04 IP: gespeichert Moderator melden


Huy, jetzt gibt es tatsächlich eine neue Hoffnung für Isabella. Ich bin gespannt wie dieser Fluchtversuch aussehen wird. Jeronimo muss irgendeinen guten Grund finden warum Isabella den Palast verlassen muss oder er muss sie verstecken. Wie auch immer bin ich jetzt wirklich sehr gespannt wie es weitergeht und ob Jeronimo mitkommt und die beiden eine gemeinsame Zukunft haben.
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windelfohlen
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  RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II) Datum:04.09.25 22:31 IP: gespeichert Moderator melden


so ein cliffhänger ist ja typisch für dich, also ich bin sehr gespannt, und drücke die Daumen.
Ich selber hätte jetzt da auch keine wirklichliche idee wie der flucht aussehen könnte
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winipu77
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  RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II) Datum:05.09.25 07:08 IP: gespeichert Moderator melden


Und wieder eine neue Wendung... sehr schön. Das Schachspiel fand ich übrigenz ganz witzig. 😉
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Neuschreiber63
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  RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II) Datum:07.09.25 07:43 IP: gespeichert Moderator melden


@ChasHH, Adriana0306, windelfohlen, winipu77

Vielen Dank für Eure Kommentare, ich freue mich über so viel Feedback und natürlich darüber, dass noch so viele das Finale dieser Geschichte lesen wollen.

Sorry für den Cliffhanger, soll nicht wieder vorkommen

Ja, wie kann Jeronimo Isabella aus dem Palast bringen, das ist die Frage. Hat vielleicht jemand eine Idee?
An dieser Stelle musste ich wieder ein bisschen schizophren werden: der Gouverneur hat sich überlegt, wie er die Flucht seiner Sklavinnen verhindern kann und Jeronimo hat sich überlegt, wie er diese Vorkehrungen umgehen kann...

Wendungen sind ja immer gut für eine Geschichte, mal sehen, ob ich "auf den letzten Metern" noch eine habe

Ich muss zugeben, mir hat die Episode mit dem Schachspiel auch gefallen, daher hat diese noch spontan Eingang in meine Geschichte gefunden.

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jonnyf
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  RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II) Datum:09.09.25 12:14 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Neuschreiber63,

täusche ich mich, oder hast du den Gouverneur noch nie verreisen lassen?

Bin gespannt wie eine Bogensehne wie es weiter geht.

LG jonnyf
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ChasHH
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  RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II) Datum:09.09.25 19:14 IP: gespeichert Moderator melden


Nee, der muss doch auf seine 'Schäfchen" aufpassen 😛
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Neuschreiber63
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  RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II) Datum:10.09.25 07:49 IP: gespeichert Moderator melden


@jonnyf:
Du meinst, der Gouverneur könnte eine kleine Reise machen, damit Jeronimo und Isabella währenddessen abhauen können?
Vielleicht eine kleine Safari oder einen kleinen Badeurlaub auf den Seychellen?
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...pick-1239965221
https://www.deviantart.com/neuschreib63/...pick-1239965617

Theoretisch keine schlechte Idee. Aber Safaris wurden - als Großwildjagden - erst im 19. Jahrhundert beliebt und Strandurlaub gab es meines Wissens im 18. Jahrhundert auch noch nicht.

Daneben wäre so eine Reise über den piratenverseuchten Indischen Ozean auch nicht ganz ungefährlich. Daher bleibt der Gouverneur wohl lieber erst mal in seiner Kolonie.
Außerdem hat @ChasHH Recht, er muss auf seine Schäfchen aufpassen.
Insgesamt ist der Gouverneur (im Gegensatz zu Isabella) mit der Gesamtsituation wohl ganz zufrieden, daher hat er wenig Grund zu verreisen...

Insbesondere jetzt nicht, da er Besuch von einem englischen Admiral bekommt. Wie wir wissen freut sich unser Gouverneurchen immer, wenn er dort am AdW Besuch bekommt...

Aber zurück zu Deiner Frage: Doch der Gouverneur ist schon mal verreist, in Kapitel 28.
(und hat von seiner Reise auch ein hübsches Souvenir mitgebracht)
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  Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II) Datum:12.09.25 08:30 IP: gespeichert Moderator melden



51. Kommst Du mit mir?


Nun war es Jeronimo, der mich einen Moment schweigend ansah, bevor er antwortete:

„Ja, ich komme mit Dir.

Wenn es irgendwie rauskommt, dass ich Dir, einer persönlichen Sklavin des Gouverneurs, bei der Flucht geholfen habe, bin ich ein toter Mann.

Der Gouverneur würde mich in den Kerker werfen, mich dort foltern und anschließend verhungern lassen. Oder mich vielleicht auch als Sklaven irgendwohin verkaufen. Das wäre zwar nicht erlaubt, aber wir wissen beide, dass den Gouverneur unsere portugiesischen Gesetze meist nur dann interessieren, wenn diese für ihn vorteilhaft sind.

Daher wäre es wohl viel zu gefährlich für mich, nach Deiner Flucht noch hierzubleiben.

Ich will Europa, meine Mutter, meine übrige Familie auch nochmals sehen und nicht hier in der afrikanischen Provinz sterben.

Darum kann ich Dich verstehen, dass Du auch Deine Heimat, Deine Familie wiedersehen möchtest. Bestimmt vermisst Du diese genauso wie ich meine Mutter.

Ich weiß auch nicht genau, warum ich mein Leben für Dich riskiere, vielleicht, weil ich manchmal in einen Spiegel sehe, wenn ich Dich anblicke und Dich leiden sehe.

Ich weiß nicht, ob mich ein besseres Leben in Europa erwartet, nicht unbedingt, aber Dich auf jeden Fall. Und wenn mein Versuch, Dich zu befreien, scheitert, wird es mir vielleicht der Herr im Himmel danken, wenn ich nicht mehr auf dieser Erde weile.“



Erneut liefen mir Tränen aus den Augen. Wenn Jeronimo mitkam und meine, unsere Flucht wirklich gelingen sollte, sah meine Zukunft vielleicht doch nicht so schwarz aus wie ich es heute Morgen noch vermutet hatte. Sollte es mir wirklich vergönnt sein, Amsterdam nochmals zu sehen?


Irgendwie fehlte mir aber immer noch der Glaube daran, dass ich überhaupt eine Chance hatte, von hier wegzukommen, selbst mit Jeronimo als Fluchthelfer.

Daher fragte ich ihn mit trauriger Stimme:

„Aber wie soll ich von hier wegkommen? Mein Halsband… Die Wachen… Das Stadttor… Der Hafenmeister…? Man wird meine Flucht doch sofort bemerken, noch ehe das Schiff Segel gesetzt hat?

Der Gouverneur hat mir schon oft damit gedroht, dass es noch nie einer Sklavin gelungen ist, von hier zu fliehen.“



Jeronimo sah mich an, ein kurzes, schüchternes Lächeln huschte über sein Gesicht:

„Dann wirst Du wohl die erste sein, der dies gelingt…

Natürlich weiß ich auch, dass diese Flucht riskant wird, sehr riskant…

Aber ich habe eine Idee…“



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  RE: Sklavin in Ostafrika (Auswanderin unter Kontrolle II) Datum:12.09.25 15:57 IP: gespeichert Moderator melden


Kurzer aber emotionales Kapitel. Ich wünsche den beiden nur das beste und bin gespannt welche Idee Jeronimo hat
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