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  Die Abrechnung der verstorbenen Tante
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Trucker Volljährigkeit geprüft
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Latex ist geil

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  RE: Die Abrechnung der verstorbenen Tante Datum:09.11.10 15:28 IP: gespeichert Moderator melden


Super Geschichte und wieder super spannend. Bitte lass uns nicht so lange auf einen weiteren teil warten.
Danke an alle Autoren fürs schreiben ihrer Geschichten

Gruß truckercd
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RubberArt
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  RE: Die Abrechnung der verstorbenen Tante: Teil 3 Datum:10.11.10 00:30 IP: gespeichert Moderator melden


Nächster Teil:

Glücklicherweise war Jan noch anwesend und so half er mir, die doch recht schwere Kiste mit Tragen und Strassenbahnfahren in meine Wohnung zu befördern. Auf der Heimfahrt war ich etwas traurig. Nun musste ich 2000 Euro abschreiben, für die ich so schön hätte in die Ferien fahren können. Jan bemerkte meine schlechte Stimmung und tröstete mich ein wenig, auch sei mein Kleid nicht so schlimm gewesen, wie der Beamte behauptete, … eher lustig wenn man mir beim Graben zusah. Aber leider konnte Jan mir die 2000 Euro auch nicht aushändigen, weil er damit den letzten Willen seiner Tante verletzt hätte.

Jan begleitete mich mit der Kiste in meine Wohnung, wo ich ihm zum Dank noch einen Tee kochte und ein Stück eines feinen selbstgebackenen Kuchens vorsetzte. Als wir so assen und uns ein bisschen unterhielten, fragte er mich dann, ob er noch eine etwas besondere Frage stellen dürfe. Klar, sagte ich, ich hätte normalerweise keine Geheimnisse. Er wollte dann wissen, wie sich dieses Gummikleid, das ich immer noch trug, denn so anfühle auf der Haut. Das konnte ich ihm schwer erklären. Doch ich sagte ihm, er dürfe gerne mal mich kurz umarmen und anfühlen, wie sich eine Frau im Gummikleid anfühle. Die Umarmung war dann für mich ein Anlass, dass ich mich an seiner Schulter über die entgangene Ferienreise und den misslungenen Tag ausweinte. Er strich mich dabei tröstend ein wenig über mein Gummikleid. Was doch ganz angenehm war, so dass ich mir eingestehen musste, dass dies der schönste Moment dieses ganzen misslungen Tages war… So beruhigte ich mich wieder ein wenig. Wir redeten noch etwas weiter, bis Jan dann gehen musste. Er sagte: „Irgendwann werden sich unsere Wege sicher wieder kreuzen, alles Gute!“ Damit war er weg. Nun fühlte ich plötzlich eine Melancholie in mir. Ich war plötzlich traurig, dass meine Tante gestorben war und ich merkte, auch wie alleine ich in meinem Leben ohnehin war. Und ausserdem kam mir der Spruch „Alles Gute!“ bekannt vor. Den hörte ich immer von den Menschen, von denen ich anschliessend nie mehr etwas hörte.

Ich zog das Gummikleid aus und begab mich wieder in meine bunte Kleiderwelt, die mir jedoch angesichts meiner Trauer fast zu bunt war und seufzte: „Alles für die Katz.“ Mit der verbliebenen Erbschaft war nämlich nicht viel los: die restlichen 2000 Euro konnte ich gleich mal verwenden um Schulden, die ich noch von den letzten Ferien und anderem hatte, zu begleichen. Am nächsten Tag fühlte ich mich immer noch elend und meine Farben waren mir zu wider. Ich begab mich deshalb in ein Kleidergeschäft und kaufte mir ganz schwarze, traurige Kleidung. Diese trug ich nun über einen Monat bis ich mich wieder etwas beruhigt hatte und nicht mehr derart traurig war. „Ja die arme Tante Marta,“ seufzte ich täglich immer wieder.

Schliesslich nach zwei Monaten hatte ich mich etwas erholt. Ich konnte den herben Verlust, der ja vielleicht mit Jan mehr zu tun hatte, als mit Tante Marta nun etwas besser verkraften. Ich wendete mich wieder meinem normalen Leben zu. Mein Beruf als Floristin begann mir wieder mehr Freude zu bereiten, zumal ich auch eine richtige Anstellung fand und nicht mehr nur mit ein paar Stunden am Wochenende eine kümmerliche Existenz fristen musste. Die Farben kehrten so in verschiedener Hinsicht (Beruf, Kleider) wieder in mein Leben zurück.

Dann vier oder fünf Monate nach der Beerdigung erinnerte ich mich plötzlich an die Kiste, welche ich ja als zusätzliches Erbe erhalten hatte. Das heisst ich erinnerte mich nicht, sondern ich wurde auf sie aufmerksam. Sie hatte sich nämlich mittlerweise, ohne dass mir dies richtig aufgefallen wäre, sehr gut in mein Mobiliar eingefügt. Sie stand in einer Ecke und wurde dort fleissig von mir als Ablage benutzt. An einem Freitagabend, ich war früher nach Hause gekommen, weil ich nachher mich noch mit einem Kollegen treffen wollte, da wurde ich wieder auf die Kiste aufmerksam. Da ich noch viel zu viel Zeit hatte, dachte ich mir, das ist nun der ideale Moment, sie zu öffnen. Leider fehlte mir ein Schlüssel für das Schloss der Kiste. Ich hatte jedoch ein wenig Erfahrung im Knacken von Schlössern (eine Geschichte, von der ich hier lieber nichts erzähle) und dachte mir, dies sei ein Leichtes. Und siehe da, mit etwas Draht und einem weiteren Werkzeug war die Kiste in fünf Minuten offen.

Die Kiste enthielt verschiedene Gegenstände in Schachteln. Oben lag ein Couvert. Ich öffnete dieses und eine kleine Notiz von Tante Marta lag vor mir: „Bitte öffne, die Schachtel gleich zuoberst. Du findest dort ein spezielles Kleidungsstück. Ziehe dieses erst einmal an. Es enthält einen Schlüssel, den du weiter benötigst. Diesen kannst du jedoch nur abnehmen, wenn du das Kleidungsstück trägst. Mit dem Schlüssel kannst du dann die Schachtel mit der Nummer 2 öffnen. Alles Weitere erfährst du dort. Marta.“
Ich öffnete die erste Schachtel. Ein Kleidungsstück im eigentlichen Sinne fand sich nicht darin, sondern ein sehr eigenartiges Teil auch Metall und Gummi, eine Art Gürtel. Schliesslich erinnerte ich mich vom Florentiner Gürtel im Mittelalter einmal gehört zu haben. So etwas musste das sein, nur raffinierter. Den sollte ich nun also anziehen. Ich fand diese Vorstellung etwas befremdlich. Naja ich war ja Spezialistin im Knacken von Schlössern. Ich würde auch den Schlüssel ohne das Teil anzuziehen aus dem Gürtel bringen.

Sofort war mir klar, irgendwo musste ein Druckknopf sitzen, der mit dem Anziehen des Gürtels in eine andere Position gebracht wurde, so dass nach dem Verschliessen der Gürtel, es möglich war den Schlüssel abzunehmen. Ich musste also nur diesen Knopf finden. Das gelang mir auch tatsächlich und ich jubelte, ich konnte also doch den Erfinder dieses Systems überlisten. Ich drückte den Knopf und versuchte den Schlüssel zu lösen. Doch dieser wankte keinen Millimeter. Na gut das System war raffinierter. Es besass einen weitern Druckknopf. Schliesslich entdeckte ich fünf davon. Auch wurde mir klar, dass nur wenn der Gürtel vollständig verschlossen war, der Schlüssel entfernt werden konnte. So musste ich die fünf Knöpfe hineindrücken, den Gürtel verschlossen halten und gleichzeitig den Schlüssel drehen. Ausserdem drohte dann immer das Deckschild hinunterzufallen, wenn ich in dieser Art hantierte, so musste ich auch dieses halten. Das alles war keine einfache Angelegenheit. Bald zeigte sich, dass ich trotz meinem Wissen über die Funktionsweise des Gürtels zu ungeschickt war, dieses Teil zu handhaben. Einmal wäre es mir zwar fast gelungen und der Schlüssel bewegte sich leicht. Doch dann war wieder nichts. Ich war am verzweifeln, vor allem weil ich nicht mehr viel Zeit hatte. Ich sollte ja noch meinen Kollegen oder besser neuen Verehrer treffen. Schliesslich überlegte ich mir, weshalb sollte ich eigentlich den Gürtel nicht doch kurz anziehen. Das war bestimmt einfacher und dagegen sprach nichts, ausser dass es vielleicht etwas merkwürdig war. Plötzlich nahm es mich aber auch Wunder, wie ich darin aussah und ob der Gürtel für mich passend war.

Ich entkleidete mich. Dann legte ich das Metallband um meinen Bauch, klickte auch den Frontschild ein und mit einem Klick verschloss ich das Schloss. Der Gürtel engte mich am Bauch etwas ein, doch sonst sass er perfekt. Ich war erstaunt, er war wie für mich geschaffen. Nun wurde es aber spannend, konnte ich wirklich den Schlüssel entfernen. Dies ging einwandfrei. Ich zog ihn heraus, wobei es ein leises, klickendes Geräusch gab und steckte ihn dann in das Schloss der Schachtel Nummer zwei. Auch diese liess sich mit dem Schlüssel leicht öffnen. Ja nachdem ich sie geöffnet hatte, konnte ich sogar den Schlüssel bequem abnehmen, um mir wieder meinen Florentiner Gürtel zu öffnen. Schnell steckte ich den Schlüssel ins Schloss des Florentiner Gürtels. Doch ich kam nicht weit. Irgendetwas versperrte dem Schlüssel den Zugang. Mehrfaches Versuchen half auch nichts. Darauf war ich nicht gefasst. Böse Ahnungen stiegen in mir auf und schnell war ich der absoluten Panik nahe.


Fortsetzung folgt...

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Herrin_nadine Volljährigkeit geprüft
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  RE: Die Abrechnung der verstorbenen Tante Datum:10.11.10 01:03 IP: gespeichert Moderator melden


hallo rubberart,

da sollte sie doch die anweisung in der zweiten schachtel lesen?
wie lange wird sie in dem gürtel stecken?

das ist jetzt sehr spannend und macht mich sehr neugierig wie es weitergeht


dominante grüße von
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skaw_amitskaw Volljährigkeit geprüft
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  RE: Die Abrechnung der verstorbenen Tante Datum:10.11.10 01:46 IP: gespeichert Moderator melden


Hi Rubb,

ei, eine nette Story, ja - ich bin wirklich gespannt wie das noch weiter geht...

Deine Erzählweise finde ich toll, [ Der kleine Nebensatz: (eine Geschichte, von der ich hier lieber nichts erzähle)] auch wenn Gummi nicht ganz oben auf meiner Ranglisten der Interessen steht. (Ich bin eher der Eisen & rustikales Leder & Felsenkeller Typ) so möchte ich doch mehr vom künftigen Leben der Floristin erfahren...

Ein Thread dem ich folgen werde.

Danke für die Teilhabe an Deiner Innenwelt!

Alles liebe

Skaw
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Unkeusch
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  RE: Die Abrechnung der verstorbenen Tante Datum:10.11.10 10:31 IP: gespeichert Moderator melden


Mir gefällt die Erzählweise ebenfalls. War am Anfang skeptisch, weil sich allzu klar abzeichnete, dass wohl ein armes Würstchen in Gummipelle schwitzen und alles umsonst sein würde.

Nun haben wir ein lustig-spannendes Kleidungs-Puzzle und immer noch das Wort Abrechnung in der Überschrift. Gibt es am Ende einen Plan, die Kiste genau der Protagonistin in die Hände zu spielen? Wieso war Cousin Jan erst so distanzarm und dann doch so schnell weg, weiß der etwas? Ich bin sehr gespannt!


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bjoernerp
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  RE: Die Abrechnung der verstorbenen Tante Datum:10.11.10 11:12 IP: gespeichert Moderator melden


sehr schön sehr schön.
mein kofkino ist in vollem gange..wie das wohl weitergeht.

danke danke
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SteveN Volljährigkeit geprüft
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latex_steven  
  RE: Die Abrechnung der verstorbenen Tante Datum:10.11.10 11:39 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo RubberArt !

Uuuuups, jetzt hat sie sich doch glatt in diesen
Florentiner-Gürtel eingeschlossen. Sie bekommt
Panik, da sie nicht weiß wie sie sich befreien soll.

An wen sollte sie sich wenden?

Vieleicht weiß der Jan was davon?

Viele Grüße SteveN



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Gummimike Volljährigkeit geprüft
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  RE: Die Abrechnung der verstorbenen Tante Datum:10.11.10 13:01 IP: gespeichert Moderator melden



Zitat
Ich hatte jedoch ein wenig Erfahrung im Knacken von Schlössern (eine Geschichte, von der ich hier lieber nichts erzähle)

Vieleicht doch wär doch mal Interessant die dunklen Seiten kennenzulernen.
Ich finde es gemein an der Spannendsten Stelle eine Werbepause zu machen!
Was ist wohl in der 2Schachtel drin ist und woher die Tante so gut über ihre Maße bescheid wußte.
Warte gespannt auf die Fortsetzung.
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Toree
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  RE: Die Abrechnung der verstorbenen Tante Datum:10.11.10 13:11 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat

Nun haben wir ein lustig-spannendes Kleidungs-Puzzle und immer noch das Wort Abrechnung in der Überschrift. Gibt es am Ende einen Plan, die Kiste genau der Protagonistin in die Hände zu spielen?


Allso in die Richtung könnte es gehen, aber warten wir doch ab, was der Autor noch für Überraschungen für uns bereit hällt.
Klasse Geschichte!

LG

Toree

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Toree am 10.11.10 um 13:12 geändert
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folssom Volljährigkeit geprüft
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  RE: Die Abrechnung der verstorbenen Tante Datum:10.11.10 22:15 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo RubberArt,

deine neue Geschichte erschien mir am Anfang doch etwas zu skurril geraten zu sein.

Mit der 3. Fortsetzung, wird es jedoch zusehends interessanter.

Freundl. Gruß
Sarah
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RubberArt
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  RE: Die Abrechnung der verstorbenen Tante - Teil 4 Datum:10.11.10 23:56 IP: gespeichert Moderator melden


Mit der Zeit liess die Panik ein wenig nach und ich konnte mich dazu durchringen wenigstens die zweite Schachtel anzusehen, für die ich mich in solche Probleme stürzte. Wieder fand sich darin ein Couvert mit einem Brief von Tante Marta: „Gratulation, du hast es geschafft, die zweite Schachtel zu öffnen. Und du trägst nun diesen schönen Gürtel. Falls du noch nicht genau weisst, um was es sich handelt, es ist ein Keuschheitsgürtel. Wie du vielleicht bald feststellst, verunmöglicht er dir jegliche sexuellen Vergnügen, sei es mit einem Partner oder mit dir selbst. Und dass er am Bauch ziemlich stark drückt, wirst du ja schon bemerkt haben. Ich habe ihn extra zu eng gehalten, damit du nicht noch der Versuchung erliegst, ihn zu lange tragen zu wolle. Nun hast du zwei Möglichkeiten: Entweder du trägst den Keuschheitsgürtel dein ganzes Leben lang oder du folgst meinen weiteren Anweisungen. Übrigens das Schloss des Gürtels lässt sich mit deinem Schlüssel, nachdem du ihn einmal abgenommen hast, nicht mehr öffnen. Mit dem Abnehmen stellt sich das Schloss mechanisch auf einen anderen Schlüssel um. Diesen wirst du erhalten, wenn du bei meinem Spiel mitmachst. Übrigens auch alle Ausbruchversuche sind zwecklos. Der Gürtel besteht in seinem Inneren aus einem speziellen Nanomaterial, das bis heute noch nicht zerschnitten werden kann, ausser man erhitze es auf 2000 Grad. Ich denke mir aber, du möchtest deinen lieben Bauch doch nicht verbrennen. So lass den Unsinn und folge meinen Anweisungen. Zuerst suche bitte Herr W. auf, bei ihm folgen die weiteren Schritte. So liebe Martina ich wünsche dir viel Vergnügen! Ich hoffe, diese Strafe wird mich etwas entschädigen für all das, was du mir in meinem Leben angetan hast: Dafür dass du und deine Eltern mich nur als Dienstmagd beinahe ohne Lohn in euerm schönen Haus beschäftigt habt, für all die Arbeit, die ich immer für dich tun musste, für deine Verachtung, deine Überheblichkeit und schliesslich dein Vergessen von mir, als ich doch noch reich wurde und du mir nicht mehr befehlen konntest. Vielleicht lernst du auch etwas dabei. Ja denke nur: Hätte ich doch früher! - Jetzt ist es zu spät und ich lache im Himmel höllisch über dich… Übrigens Herr W. lässt sich nicht überlisten. Er kennt dich nicht, aber wenn er deinen Gürtel sieht, wird er dich erkennen. Faule Sprüche, wie du seist die Falsche oder es sei nur ein Missgeschick gewesen in diesen Gürtel zu geraten, helfen nicht. Herr W. hat den Schlüssel übrigens nicht, sondern er hat nur ein Stein im Puzzel. Also viel Freude böse Martina!! Deine Marta.“

Das war ja schön. Das Dumme war nur, ich hiess nicht Martina, sondern Sarah. Ja, meine 38-jährige Cousine Martina kannte ich schon und dass sie ein unmöglicher, hochnäsiger, fieser und auch liederlicher Mensch war, wusste ich auch. Tante Marta hatte sicher viel unter ihr gelitten. Der Gürtel und die ganze Geschichte hätten Martina sicher gut getan. Nur nun würde dieser Gürtel mir wohl eher schlecht tun. Natürlich versuchte ich zuerst hoffnungsfroh mit allen Tricks das Schloss zu knacken. So schwierige konnte dies doch nicht sein, dachte ich gleich. Ein Weg musste es doch geben. Doch es war, wie wenn man ein Los für die Lotterie vor sich hat, man bringt es sich einfach nicht in den Kopf: Eigentlich braucht man doch nur ein paar Zahlen anzukreuzen, um den Jackpot zu knacken und doch ist es völlig aussichtslos… Schliesslich musste ich die Aussichtslosigkeit jedoch einsehen. Ich würde wohl eine Weile in diesem Gürtel bleiben…

Dann bemerkte ich, dass ich nur noch wenig Zeit hatte, bis zu meinem Date an diesem Abend. Ich musste die Strassenbahn um halb sieben unbedingt noch erreichen, sonst verpasste ich meinen Kollegen. Ich musste mich somit beeilen. Im Stress vergass ich den Gürtel dann bald. Einzig während der Fahrt in der Strassenbahn kam er mir wieder in den Sinn. Ich überlegte mir: „Eigenartig Tante Marta schrieb der Gürtel sei zu eng, dabei passt er wie angegossen und fühlt sich an mir eigentlich recht bequem an. Ach ja natürlich zum Glück bin ich dünner als Martina.“ Das war wenigstens etwas Positives. Ich konnte den Gürtel wohl lange tragen und hatte somit wenigstens die Wahl zwischen am Spiel teilzunehmen oder den Gürtel einfach nicht mehr auszuziehen. Das beruhigte mich vorerst sehr. Wie einfach und dumm man sich doch manchmal beruhigt…

Einige Minuten später traf ich mich mit meinem neuen Kollegen Thomas und hatte anschliessend einen tollen Abend, der vom Essen bis zum Tanzen reichte. Den Gürtel konnte ich zum Glück ganz vergessen. Wir hatten es wirklich schön und ich fühlte mich wie im Himmel. Schliesslich lud mich Thomas auch noch zu einem Kaffee bei sich ein. Bald tranken wir jedoch nicht mehr Kaffee, sondern umarmten und liebkosten einander und ich fand mich schnell geborgen in seinem Bett wieder. Wie es so manche Männer mögen, entkleidete mich Thomas dann liebevoll. Doch dabei hielt er plötzlich völlig ungläubig inne. „Nein willst du mich zum Narren halten! Unsere erste Nacht und du ziehst dieses Ding an! Du hast solche Angst vor mir, so kein Vertrauen, dass du dir solch ein Teil umschnallen musst! Du bist schon die…!“ Thomas war unglaublich wütend. Ich konnte ihn nicht beruhigen, zumal ich ja selbst noch verblüfft war, weil ich meinen neuen Gürtel völlig vergessen hatte.

Irgendwann beruhigt sich Thomas jedoch von selbst und wurde plötzlich neugierig. Zwar verstand er mich immer noch nicht, dass ich solch ein Teil anzog. Aber er musste es doch einmal von allen Seiten begutachten. Eigentlich noch cool fand er, wenn er nur den Schlüssel dazu hätte. Ich könnte ihm diesen doch geben. Er verwahre ihn dann sicher auf für mich und schaue gut, dass ich mich nicht mehr falsch und mit den falschen Personen befriedige und dass ich dennoch nicht zu kurz käme…

Ich erwiderte, dass ich ihm den Schlüssel sehr gerne geben würde. Ich hätte da absolutes Vertrauen in ihn. Doch ich besitze den Schlüssel nicht. Dann erzählte ich die gesamte Geschichte mit Tante Marta.

Thomas fand diese Erzählung völlig unglaubwürdig. Ich wolle einfach nicht, drücke mich, vertraue ihm nicht und erzähle nur Lügen. Und auch wenn meine Erklärung wahr wäre, mit diesem Gürtel sei ich ja völlig uninteressant. Ich sei für ihn mit Gürtel sozusagen das nutzloseste Geschöpf auf dieser Erde.

Ob solchen Aussagen war ich zu tiefst gekränkt und sagte ihm: „Wenn du mich nur für Sex gebrauchen kannst, dann gehe ich gleich.“ – „Dann geh doch! Ich bin noch froh darüber!“

In einer Wut rannte ich aus der Wohnungstüre und wollte direkt nach Hause. Die Türe schnappte ins Schloss. Da bemerkte ich, dass ich unbekleidet war bis auf meinen Gürtel. Die Türe war jedoch verschlossen. Klingeln half nichts mehr. Rufen auch nicht. Thomas öffnete seine Türe nicht mehr.


Fortsetzung folgt...

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  RE: Die Abrechnung der verstorbenen Tante Datum:11.11.10 00:15 IP: gespeichert Moderator melden


hallo rubberart,

da wandert sie in die nächste katastrophe. kann man für das nackt im kg herumlaufen verurteilt werden?

bin gespannt wie sie diese situation löst.

danke fürs tippseln


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  RE: Die Abrechnung der verstorbenen Tante Datum:11.11.10 00:39 IP: gespeichert Moderator melden


Du Verstehst es die Spannung zu halten.
Jetzt hat Sahrah ein neues Problem Sie steht nur mit KG vor der Tür und Thomas der Sack will nicht Aufmachen.
Zum Glück ist es ja Warm sonst würde Sahrah sich wohl Erhälten.
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Toree
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  RE: Die Abrechnung der verstorbenen Tante Datum:11.11.10 11:34 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo RubberArt,

autsch, da hat ja die Falsche den Gürtel an! Und dann noch die Sache mit dem Kollegen.
Das kann ja noch recht lustig werden, nur im KG vor einer fremden Wohnung zustehen.

Freue mich schon auf den nächsten Teil.

LG

Toree
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RubberArt
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  RE: Die Abrechnung der verstorbenen Tante - Teil 5 Datum:12.11.10 01:21 IP: gespeichert Moderator melden


Vom Lärm aufgeschreckt erschienen mehrere Nachbarn an ihren Türen. Mein Gott war das peinlich! Ich wusste trotz verzweifelten Versuchen nicht wie mich verdecken. Als ich mich zur Wand drehte, da sah man den Gürtel einfach von hinten.

Unter anderem war da ein älteres Ehepaar. Der Mann flüsterte zur Frau: „Siehst du, so sieht das aus, was ich dir schon lange kaufen möchte. Sieht doch gar nicht so schlecht aus? Wirkt doch sehr modisch!“ Neugierig und verschämt blickten sie zu mir.

Nun konnte ich eigentlich nur noch in die Offensive gehen und sagte ihnen, sie dürfen, wenn sie wollen, meinen Gürtel gerne genauer ansehen. Ich sei eine Vertreterin für den Verkauf solcher Gürtel und demonstriere sie jeweils gerade an meinem lebendigen Körper. Ich arbeite meistens nachts, da ich dann den besten Verkaufserfolg habe. Ich führe die Gürtel nämlich den Pärchen jeweils gerade in der thematisch richtigen Umgebung, das heisst im Schlafzimmer, vor. Damit habe ich einen unglaublichen geschäftlichen Erfolg. Aber wie man aktuell sehe, manchmal seien meine Kunden, obwohl ich mir solche Mühe gebe, nicht zufrieden… Das gehöre halt auch zum Job.

Die beiden waren sehr interessiert, baten mich in ihre Wohnung und boten mir einen Kaffee an. Eine halbe Stunde begutachteten sie meinen Gürtel. Sie sahen ihn von unten und oben an, drehten mich im Kreis herum und schauten, ob er auch einbruchsicher sei. Insbesondere versuchten sie ihn mir auch auszuziehen. Was ihnen leider nicht gelang (oh wäre es ihnen doch gelungen, dachte ich mir damals). Dann bestellten sie sich, überzeugt von der hohen Qualität, gleich zwei Stück davon bei mir: einen Goldigen und einen Silbernen.

„Und Sie arbeiten immer nackt, wenn sie als Vertreterin unterwegs sind, nur mit Gürtel bekleidet?“ fragte mich die Frau schliesslich neugierig. „Ja, immer nackt,“ sagte ich verschmitzt lächelnd, „so ist der Absatzerfolg am Höchsten. Die Leute brauchen einfach den echten, unmittelbaren visuellen Eindruck.“

Endlich als das Paar alles begutachtet hatte und mir jede Frage zum Gürtel, den ich doch auch erst seit ein paar Stunden kannte, gestellt hatte, liessen sie mich gehen. Natürlich hatte ich mir mit meiner dummen „Nacktgeschichte“ jegliche Möglichkeit verbaut von ihnen ein Kleidungsstück für meinen nackten Körper zu erhalten und so musste ich mich wieder in gleicher Nacktheit wie zuvor ins Treppenhaus begeben. Wenigstens war es dunkel und ich alleine. Ich nahm den Fahrstuhl und begab mich zur Sicherheit in den Keller, um nicht gleich beim Eingang jemandem zu begegnen.

Im Keller fand ich dann bei den Fahrrädern eine alte, stark verschmutzte Regenschutzjacke aus gelbem Plastik. Die zog ich mir über. Und weil sie viel zu gross war, reichte sie mir bis zur Knie. Ich konnte also halbwegs bekleidet und ohne sichtbaren Gürtel mich damit nach Hause begeben. Dennoch wirkte es natürlich etwas eigenartig, wenn jemand in einer schönen, sehr warmen Sommernacht einen Plastikregenschutz trägt… Und meinen schönen Körper nackt in solch ein schmutziges Stück Plastik stecken zu müssen, war auch etwas demütigend für mich. Naja, das nahm ich gerne auf mich. Ich war ja froh, dass ich nicht mit Gürtel alleine bekleidet in der Strassenbahn fahren musste… Der Verkaufserfolg für weitere Gürtel wäre jedoch sicher hoch gewesen…

Von Thomas hatte ich nie mehr etwas gehört. So einfach war es also doch nicht einen Keuschheitsgürtel für immer zu tragen, wie ich vor ein paar Stunden noch dachte, um mich zu beruhigen. Ich musste deshalb in die saure Zitrone beissen und die Strafe für mein unzüchtiges Erscheinen an Tante Martas Beerdigung und für meinen Vorwitz auf mich nehmen. Natürlich es war eigentlich die Strafe für Martina und nicht für mich. Aber irgendwie empfand ich es als Strafe, die Tante Marta für mich ausgedacht hatte, wegen meinem unpassenden Erscheinen an ihrer Beerdigung. So entschloss ich mich, mich in mein Schicksal zu geben und an Tantes Spiel teilzunehmen…

Fortsetzung folgt...

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  RE: Die Abrechnung der verstorbenen Tante Datum:12.11.10 02:01 IP: gespeichert Moderator melden


L A U T E S G E L Ä C H T E R - - -

ist doch einfach nur cool!!!!

Das macht mir doch richtig SPASS - weiter so!

Danke derweil,

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  RE: Die Abrechnung der verstorbenen Tante Datum:12.11.10 02:42 IP: gespeichert Moderator melden


Und wie bist du Zuhause reingekommen??
Thoma hate doch deine ganzen Sachen?
Aber Gratulation zu der Idee mit dem KG Verkauf.
Die Idee könnte sich doch glatt durchsetzen.
Was meinen denn die KG Hersteller hier im Forum dazu
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  RE: Die Abrechnung der verstorbenen Tante Datum:12.11.10 09:16 IP: gespeichert Moderator melden


Wie oben nach der 3. Fortsetzung von einem anderen Leser bereits geschrieben, gilt nach dem 5. Teil immer noch: skurril!

Warum erwarten wir als Leser eigentlich immer eine Geschichte, die glatt läuft wie gut geglänzte Gummihaut -- in Bahnen, die von anderen Schreibern schon eingelaufen wurden?

Du musst unbedingt weiterschreiben! Und ich möchte nicht drei Folgen später lesen müssen, dass dir die Ideen ausgegangen seien. Diese Nummer ist nun schon zu alt.

Die Protagonistin hat hoffentlich nur unverbindliche Bestellungen für die beiden KG aufgenommen, ein Polizeieinsatz würde die Geschichte ziemlich ruinieren. Oder wird sie etwa doch liefern können?

Wie sie zu Hause reingekommen ist? Kein Problem: sie hat eine nicht erzählte Vorgeschichte mit Schlössern. Aber nackt durch die Stadt, nur mit einer Regenjacke und ganz alleine? Nun ja, nachhaltig vergewohlwurstelt kann sie kaum werden, bestohlen auch nicht. Aber was hat wohl dieser Thomas mit ihren Klamotten, Papieren und Besitztümern gemacht? Nichtmal in einen Karton gepackt und auf Arbeit wortlos übergeben?

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  RE: Die Abrechnung der verstorbenen Tante - Teil 6 Datum:12.11.10 22:04 IP: gespeichert Moderator melden



Zuhause angelangt stellte ich dann natürlich auch noch fest, dass ich ohne Tasche war, in welcher Schlüssel, Geldbeutel usw. waren. Nun stand ich also vor meiner eigenen verschlossenen Wohnungstüre.

Doch dies war nicht ganz so schlimm, weil eine nette Nachbarin immer meinen Schlüssel hatte, zum Blumengiessen in den Ferien. (Eine ganz wichtige Sache und Vertrauensaufgabe bei einer Blumenfreundin wie mir.) Ich kenne sie gut und habe schon die merkwürdigsten Dinge mit ihr erlebt. So würde ich auch noch in meiner eher peinlichen Aufmachung ihr gegenübertreten können. Da machte ich mir recht wenig Sorgen. Eher unangenehm war es mir aber, dass ich um so späte Stunde klingeln musste und sie sicher weckte.

Sie öffnete mir dann etwas verschlafen ihre Türe, aber als sie mich erblickte, freute sie sich sogar, mich zu sehen. Sie musterte mich von Kopf bis Fuss und sagte: „Sarah, du siehst etwas merkwürdig aus, irgendwie stimmt etwas nicht.“ Ja das konnte man so sagen, ich erzählte ihr meine gesamte Geschichte und zeigte ihr, damit sie nicht noch danach fragte, auch gleich meinen Keuschheitsgürtel. Sie sagte dann: „Sarah, du bist wirklich witzig!“ Sie amüsierte sich köstlich. Entschuldigte sich dann aber etwas dafür so über mein Unglück zu lachen. Doch eine solch lustige Geschichte habe sie noch kaum je gehört. Sie konnte fast nicht mehr aufhören mit Lachen.

Meine Plastikkleidung, die ich immer noch trug, fand sie eigentlich nicht so toll doch im Moment und in der Geschichte passend. Dafür gefiel ihr der Gürtel sehr, sein Glanz und seine Eleganz. Sie war richtig neidisch und fand es sehr schade, dass ich nicht wusste, wo man solch einen besorgen könnte. Sie würde nämlich gerne einen anziehen, allerdings nicht um von jemandem verschlossen zu werden, sondern um ihren Freund etwas zu necken, der immer so häufig Sex von ihr wollte, dass es ihr schon beinahe zu viel wurde. „Das wäre richtig spassig. Und hinauswerfen würde er mich ja auch nicht, denn er hat ja solche Angst mich zu verlieren.“Leider konnte ich ihr nicht weiterhelfen.

Bevor sie mir meinen zweiten Wohnungsschlüssel gab, musste sie mich dann nochmals so richtig ansehen. Sie lachte mich so richtig aus, weil alles so komisch aussah und komisch war und ich lachte herzhaft mit. Wir hatten ein paar recht fröhliche und lustige Augenblicke.

Dann erhielt ich den Schlüssel, konnte damit endlich in meine Wohnung, mich umziehen und waschen und dann ins bequeme, warme, weiche Bett. Einzig mein Gürtel blieb hart an mir.

In den nächsten Tagen war mir das Geschehene mit Thomas jedoch nicht mal so unrecht. Ich hatte mit ihm im Ausgang viel Alkohol getrunken und eigentlich mochte ich Thomas nicht so stark, dass ich mit ihm gerade alle Intimitäten austauschen wollte.

Unterdessen wollte ich jedoch ohnehin nur noch meine Schlüssel, meinen Geldbeute und meine Schuhe von ihm zurück. Ich sprach Thomas deshalb mehrere Male aufs Mobil. Doch er rief mich nie zurück. Schliesslich erhielt ich Tage später ein kleines Packet ohne Absender und Begleitschreiben dessen Inhalt mein Schlüssel und mein Geldbeutel war. Im Geldbeutel war alles noch enthalten, ausser… das Geld (rund 250 Euro). Meine Kleider und Schuhe erhielt ich dagegen nie mehr zurück. Das reute mich besonders, weil ich an meinen Schuhen sehr hing und diese auch nicht ganz günstig waren. Dennoch ich konnte ja nun nicht gut zur Polizei gehen und sagen, dass ich bestohlen wurde. Zu komisch und peinlich war die Geschichte. Am liebsten liess ich das Ganze ruhen und war ausserdem sehr froh von Thomas nie mehr etwas hören zu müssen. Ein bisschen hatte mich also der Gürtel vor einem sehr unangenehmen Menschen geschützt und ich war dem Gürtel dafür dankbar. So begann ich den Gürtel sogar ein wenig zu mögen.

Auch wenn dieser Gürtel also Vorteile hatte, ich wollte nun aus ihm raus oder mindestens die Möglichkeit haben in auch mal abzulegen. Da gab es wohl nicht viel anderes als Herr W. aufzusuchen.

Mit der Strassenbahn erreichte ich Herr W. Geschäft. Es war leicht zu finden, denn er lag gleich gegenüber der Haltestelle. Allerdings befand es sich in einem fürchterlichen Quartier der Stadt. Und auch das Geschäft von Herr W. sah von aussen sehr merkwürdig aus: Es hatte keinerlei Einlagen in den Schaufenstern. Ich betrat das Geschäft und Herr W. begrüsste mich freundlich. Ich erklärte ihm, ich komme von Tante Marta. Er antwortete erfreut: „Ach dann heissen sie Martina und tragen dieses tolle Teil. Darf ich gleich einmal sehen?“ Schnell trat er an mich heran und machte beinahe schon Anstalten meinen Jupe zu heben. Ich errötete natürlich stark, forderte ihn jedoch auf den Jupe nun wirklich zu heben und sich zu vergewissern. Damit war die Sache raus und ich brauchte nicht lange um den Brei herum zu reden.

Ja ich müsse Martina sei. Genau dieser Gürtel sei es.

Herr W. schwärmte dann vom Gürtel. Er sei ein ganz tolles Werk. Er habe ihn ja auch in aufwendiger Handarbeit selbst entworfen und gefertigt. Und dieser sei ja derart raffiniert. Es sei das beste Stück von tausend Keuschheitsgürteln, die er bereits angefertigt habe. Ja tausend Männer und Frauen seien nun in ihrer Sexualität veredelt oder von ihr befreit durch sein Werk. Darauf sei er schon sehr stolz. Wer sonst habe ich Leben schon die Möglichkeit derart substantiell in positiver Weise auf andere Menschen Einfluss auszuüben…

Es sei auch ungemein schön, dass auch ich solch ein Wundergürtel trage und das Privileg habe diese Wohltat zu erleben. Leider sehe er viel zu selten seine wundervollen Werke im Einsatz, erfahre von ihrer guten Wirkung viel zu wenig. Deshalb freue er sich ganz besonders mich nun zu sehen.

Ich müsse doch auch zugeben, der Gürtel sei ganz toll und ich sei viel glücklicher seit ich ihn trage als zuvor. Er gebe mir doch solch eine Sicherheit und Geborgenheit. Mein Leben sei viel abgerundeter und harmonischer.

Ich wollte ja nicht unhöflich sein und ihm seine Freude verderben, so nickte ich halt ein wenig.

Hier hatte ich also den Urheber meines Leides vor mir. Seine Begeisterung konnte ich natürlich überhaupt nicht teilen. Ein wenig verstand ich ihn jedoch: Welche Freude hatte ich doch, wenn ich bei der Arbeit einen neuen Strauss zusammengestellt hatte. Sein Handwerk war Gürtel zu schmieden und meines Sträusse zu binden. Sicher hatte jeder die gleiche Freude, wenn er etwas vollbracht hatte.

Ich erlaubte ihm deshalb, ohne dass er mich danach gefragt hätte, nochmals den Gürtel unter meinem Jupe zu bewundern. Ja schliesslich gingen wir in einen Hinterraum, wo ich mich entkleidete, damit er sein Werk in voller Ansicht und am lebendigen Objekt bestaunen konnte. Er war begeistert, sein Wunderwerk an einem, wie er sagte derart tollen Körper, sehen zu können. Irgendwie fand ich es sehr angenehm in diesem Gürtel von jemandem bestaunt zu werden. Auch hätte ich ihm den Gefallen gerne getan, zu zeigen dass sein Werk einen sinnvollen Zweck gehabt hätte. Doch leider war das bei mir anders, bei mir war der Gürtel nur störend.

Aus lauter Dummheit und Mitgefühl erzählte ich dann, um ihm doch noch das Gefühl zu geben, diesen Gürtel herzustellen, sei nicht ganz sinnlos gewesen, meine gesamte Geschichte mit allen meinen Missgeschicken und den Orten, wo mir der Gürtel geholfen hatte.

Dann erinnerte ich mich jedoch, dass ich aus einem andern Grund hier war. Deshalb bat ich ihn als Konstrukteur dieses Teufelswerks, mich nun doch endlich zu befreien. Diesen Wunsch konnte er jedoch überhaupt nicht verstehen. Solche Gürtel seien etwas fürs Leben, die brauche man nicht abzulegen. Er wolle mir hierbei nicht helfen. Dieser Gürtel sei am besten platziert auf meinen Körper. Ich sei derart wundervoll in diesem Gürtel. Es sei eine Sünde den Gürtel mir wieder abnehmen. „Sie sollten ihn unbedingt immer tragen!“ Ob diesem Lob mochte ich den Gürtel tatsächlich ein bisschen mehr und er gefiel mir ja auch ganz gut an meinem Körper. Dennoch wollte ich endlich raus.

„Aber wissen Sie, junge Frau, ich kann ihn auch nicht öffnen. Denn wenn der Schlüssel fehlt, so weiss auch ich keine Möglichkeit diesen Gürtel zu öffnen. Und einen Schlüssel habe ich nicht.“ Das hätte er mir auch gleich sagen können… dachte ich.

Er ergänzte dann aber: „Ich habe jedoch eine Anweisung für Sie von Ihrer Tante erhalten und wenn Sie diese erfüllt haben, kann ich Ihnen einen Brief von Ihrer Tante aushändigen.“

Die Anweisung sei ganz einfach: Ich müsse dafür sorgen, dass ein meiner Tante zu Lebzeiten untreuer Freund, zur Strafe in einen Keuschheitsgurt wandere und dass sichergestellt sei, dass er auch darin verbleibe für immer. Dazu erhielt ich auch die Adresse dieses ehemaligen Freundes.

Das war natürlich eine aussichtslose Aufgabe. Wie sollte ich das bewerkstelligen? Ich konnte doch nicht jemand in einen solchen Gürtel zwingen. Das war mir weder möglich, noch hielt ich dies für mit meinem Gewissen vertretbar. So war ich dann richtig sauer über meine Tante, dass sie mir solch unmögliche Forderungen stellt. Ich bat deshalb Herr W. mir den Brief ohne Erfüllung der Aufgabe auszuhändigen.

Er weigerte sich jedoch, da er Tante Marta verpflichtet sei. Nun kamen mir die Tränen. Ich sollte somit für immer in diesem Metall eingeschlossen bleiben. Es gab keinen Ausweg. Als ich völlig in Tränen aufgelöst war tat ich Herr W. dann doch etwas leid und schliesslich hatte er eine Idee: Ich sei ja ein Naturtalent im Verkauf von Keuschheitsgürteln, wie man aus meiner Erzählung ersehe. Wenn ich ihm nach meinen bisherigen Erfolgen im Verkauf von Keuschheitsgürteln weitere hundert Kunden auf gleiche Art beschaffen könne, dann gebe er mir den Brief. Ich konnte das dann noch auf 60 Kunden inklusive meinen drei bisherigen Interessenten herunterhandeln. Ausserdem konnte ich es mir offen halten, wie ich die Kunden beschaffte. Ich musste also nicht als nackte Aussendienstmitarbeiterin arbeiten, wie es Herr W. am liebsten gesehen hätte. Er hätte sich die übrigens nicht gewünscht weil er damit an einen besonderen geschäftlichen Erfolg erhoffte und nicht weil er gerne nackte Frauen sah, sondern weil er sein Meisterwerk der Öffentlichkeit präsentieren wollte… Ich verstand ihn ja ein wenig. Mir hätte es vielleicht auch nicht so geschätzt, wenn meine Blumensträusse immer nur in Verpackungen in den Vasen stehen würden…

Allerdings musste ich als Gegenleistung für diese Zugeständnisse einen Vertrag unterzeichnen. Ich erhielt nach diesem eine kleine Umsatzbeteiligung und musste mich verpflichten bis ich die 60 Kunden erreicht hatte, immer einen Keuschheitsgürtel zu tragen. Ausserdem gab es noch so eine schwammige Formulierung, dass es eine Option gebe bei grossem Erfolg mich weiter zu beschäftigen, jedoch bei besserem Verdienst, aber mit Gürtel. Den Brief der Tante erhielt ich gemäss Vertrag erst nach Beendigung meines Einsatzes.

Klar festgehalten war auch, wie ich mich zu kleiden hatte, während meinen Aussendiensteinsätzen. Es war wenig Kleidung, aber nicht nichts. Denn wie manche Leser richtig bemerkt haben, wäre ich dann ja nicht sicher vor der Polizei gewesen. Und das konnte weder ich noch Herr W. gebrauchen. Er wollte ja Geschäfte machen. Und meine Ziele waren ja auch klar.

Nachdem ich mich nochmals genau vergewissert hatte, was er mir da vorgelegt hatte und mir auch der einen schwammigen Formulierung bewusst war, unterzeichnete ich. Welche andere akzeptable Wahl hatte ich schon? Und den grossen Erfolg erwartete ich ohnehin nicht. Eher schien mir 60 solche Gürtel zu vertreiben, sei unmöglich. So fand ich den Vertrag abgesehen von der hohen Anzahl ganz ok …

Fortsetzung folgt...

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  RE: Die Abrechnung der verstorbenen Tante Datum:12.11.10 23:19 IP: gespeichert Moderator melden


Sali RubberArt

super Geschichte. Vielen dank. Freue mich schon auf die Fortsetzung.

Kleiner Tipp an die Hauptfigur: Unterschrieb nie, NIE, Verträge mit schwammigen Formulierungen
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